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Geprüfter Artikel: Bahnhof Hochspeyer [Bearbeiten in Wikipedia]

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Zusammenfassung

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"<i>" oder "<b>" statt "''" oder "'''"OK
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"..." (drei Zeichen) statt "…"OK
Selbstlink ohne Sprung zu Kapitel (eventuell über Redirect)OK
Häufige TippfehlerOK
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Wörter, die in Wikipedia nicht stehen sollten1
Potentielle FüllwörterSiehe
unten
AbkürzungOK
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Zu viele Wikilinks zum gleichen Lemma4
Wenige Einzelnachweise, aber Abschnitt "== Literatur =="OK
Wenige EinzelnachweiseOK
Zu viele WeblinksOK
Kein geschütztes Leerzeichen vor Einheit1
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Wikilinks zu MonatenOK
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Vorschlag: Kein Wiktionary-Link1
Vorschlag: Kein Wikimedia-Commons-LinkOK

Anzahl der Einzelnachweise: 48

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Allgemeine Anmerkungen (weitere unten in dem Wiki-Quelltext):

Legende:
Ist sehr selten sinnvoll.
Ist selten sinnvoll, bitte prüfen.
Ist manchmal sinnvoll, bitte prüfen.
Vorschlag, bitte prüfen, ob sinnvoll.



Wiki-Quelltext mit Anmerkungen:

{{Infobox Bahnhof
| Name= Hochspeyer
| Bild=20110622Bahnhof Hochspeyer.jpg
| Bildtext= früheres [[Empfangsgebäude]] und einer von zwei aktuellen [[Bahnsteig]]en
| Kategorie= 4
| Lage= Trennungsbahnhof
| Bahnsteiggleise= 4
| Abkürzung= SHY<ref>{{Internetquelle |url=http://fahrweg.dbnetze.com/file/fahrweg-de/2394144/vHBDX5OndmGwv-JTA9EzuNArX1E/2361656/data/betriebsstellen.pdf |titel=fahrweg.dbnetze.com: ''Übersicht der Betriebsstellen und deren Abkürzungen aus der Richtlinie 100'' |zugriff=2015-07-23 |format=PDF; 720&nbsp;kB |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150402192352/http://fahrweg.dbnetze.com/file/fahrweg-de/2394144/vHBDX5OndmGwv-JTA9EzuNArX1E/2361656/data/betriebsstellen.pdf |archiv-datum=2015-04-02 |archiv-bot=2018-03-31 10:27:17 InternetArchiveBot }}</ref>
| IBNR = 8002875<ref>{{Internetquelle |url=http://www.michaeldittrich.de/ibnr/online.php |titel=michaeldittrich.de: ''IBNR-Onlinesuche'' |zugriff=2014-01-04}}</ref>
| Eröffnung= 29. Oktober 1870
| Stilllegung=
| Baustil=
| Gemeinde= Hochspeyer
| Breitengrad= 49.4441
| Längengrad= 7.9046
| Region-ISO= DE-RP
| Strecken=
* [[Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken[TML:4x]|Mannheim–Saarbrücken]] (km 54,236)
* [[Alsenztalbahn[TML:4x]|Hochspeyer–Bad Münster]] (km –0,2)
}}

Der '''Bahnhof Hochspeyer''' – zeitweise offiziell '''Neuhochspeyer''' beziehungsweise '''Neu-Hochspeyer''' – ist der Bahnhof der [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] Ortsgemeinde [[Hochspeyer]]. Er gehört der [[Bahnhofskategorie]] 4 der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn AG (DB)]] an und verfügt über vier Bahnsteig[[gleis]]e. Der Bahnhof liegt im Verbundgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbundes Rhein-Neckar]] (VRN) und gehört zur Tarifzone 100.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.vrn.de/md/content/homepage/pressemitteilungen/2009/faltplan_1009_rz.pdf |titel=vrn.de: ''Regionales Schienennetz und Wabenplan'' |zugriff=2013-09-23 |format=PDF; 1,9&nbsp;MB |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130927221249/http://www.vrn.de/md/content/homepage/pressemitteilungen/2009/faltplan_1009_rz.pdf |archiv-datum=2013-09-27 |archiv-bot=2018-03-31 10:27:17 InternetArchiveBot }}</ref> Seine Anschrift lautet ''Bahnhofstraße 1''.<ref name="bahnhof.de">{{Internetquelle |url=http://www.bahnhof.de/bahnhof-de/Hochspeyer.html?hl=hochspeyer |titel=bahnhof.de: ''Hochspeyer'' |zugriff=2015-05-15}}</ref>

Er liegt an der [[Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken[TML:4x]]], die im Wesentlichen aus der [[Pfälzische Ludwigsbahn|Pfälzischen Ludwigsbahn]] [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]]–[[Bexbach]] hervorging. Eröffnet wurde der [[Trennungsbahnhof]] am 29. Oktober 1870, als die abzweigende [[Alsenztalbahn[TML:4x]]] bis [[Bahnhof Winnweiler|Winnweiler]] führte; ein halbes Jahr später wurde diese nach [[Bahnhof Bad Münster am Stein|Bad Münster]] durchgebunden. Seine Bedeutung für diese Strecke sank jedoch mit der wenige Jahre später eröffneten [[Bahnstrecke Kaiserslautern–Enkenbach[TML:3x]]]. Seit Dezember 2003 ist er außerdem Halt der Linien S1 und S2 der [[S-Bahn RheinNeckar]].

== Lage ==

[[Datei:Hochspeyer Teilansicht mit Bahnhof.JPG|mini|links|Bahnhof Hochspeyer (rechts im Bild) aus nordöstlicher Richtung]]

Der Bahnhof befindet sich am östlichen Ortsrand von [[Hochspeyer]]. Nördlich von ihm verlaufen annähernd parallel der [[Hochspeyerbach]] und die [[Bundesstraße 48]]. Von letzterer zweigt die örtliche ''Bahnhofstraße'' ab, die bereits wenig später am Bahnhof endet. Die [[Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken[TML:4x]]] verläuft mitten durch den Ort in Ost-West-Richtung. Die [[Alsenztalbahn[TML:4x]]] zweigt in die nordöstliche Richtung ab, um bis [[Bahnhof Enkenbach[TML:3x]|Enkenbach]] eingleisig zu verlaufen. Der Bahnhof selbst befindet sich bei Streckenkilometer 54.236.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.kbs-670.de/kbs670strverl_tabelle.php |titel=kbs-670.de: ''Die Kursbuchstrecke 670 - Streckenverlauf -- Betriebsstellen'' |zugriff=2015-05-30}}</ref> Der Nullpunkt der Kilometrierung befindet sich zwischen [[Bahnhof Bexbach|Bexbach]] und [[Neunkirchen (Saar) Hauptbahnhof|Neunkirchen]] an der ehemaligen [[Königreich Bayern|bayerisch]]-[[Königreich Preußen|preußischen]] Landesgrenze.<ref name="klauserbeck.de">{{Internetquelle |url=http://www.klauserbeck.de/Kilometrierung/Tabelle4/HomburgLudwigshafenMainz/HomburgLudwigshafenMainz.htm |titel=klauserbeck.de: ''113 - (ehem. preuß.-pfälz. Grenze b. Bexbach 0,0) - Homburg (Saar) Hbf 8,37 - Kaiserslautern Hbf 43,70 - Neustadt (Weinstr) Hbf 77,21 - Ludwigshafen (Rhein) Hbf 106,535 (kommend)/105,613 (gehend) - Landesgrenze Pfalz/Hessen km 125,10 = km 0,0 - Worms 3,21 - Mainz Hbf 49,09'' |zugriff=2015-05-31}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=http://www.kbs-670.de/kbs670strverl_km.php |titel=kbs-670.de: ''Die Kursbuchstrecke 670 – Streckenverlauf -- Kilometrierung'' |zugriff=2015-05-31}}</ref>

== Geschichte ==
=== Entstehung und Folgezeit ===

Obwohl eine Streckenführung der [[Pfälzische Ludwigsbahn|Pfälzischen Ludwigsbahn]] über Kaiserslautern und somit ebenso über Hochspeyer bereits während ihrer Planungszeit frühzeitig feststand, war für Hochspeyer zunächst kein Bahnhof vorgesehen.<ref>{{Literatur |Autor=Heinz Sturm |Titel=Die pfälzischen Eisenbahnen |Datum=2005 |Seiten=92}}</ref> Der damalige Ortsbürgermeister Wilhelm Ritter überzeugte die [[Pfälzische Ludwigsbahn-Gesellschaft]] eines Besseren, sodass schließlich ein Bahnhof am westlichen Ortsrand entstand. Um 1860 gab es erste Bestrebungen, entlang der [[Alsenz (Nahe)|Alsenz]] eine Bahnstrecke zu errichten. Diese sollte in Kombination mit der [[Bahnstrecke Neustadt–Wissembourg|Maximiliansbahn]] und dem Ludwigsbahn-Abschnitt unmittelbar westlich von Neustadt als Transitstrecke in Nord-Süd-Richtung dienen. Die Ingenieure verwarfen dabei Pläne, die Bahnlinie über [[Otterberg]] verlaufen zu lassen und plädierten für eine Trasse über [[Enkenbach]], die östlich von Hochspeyer in die Ludwigsbahn Richtung Neustadt einfädeln sollte.<ref>{{Literatur |Autor=Heinz Sturm |Titel=Die pfälzischen Eisenbahnen |Datum=2005 |Seiten=173f}}</ref> Um die Interessen der Stadt Kaiserslautern nicht außer Acht zu lassen, wurde südlich von [[Fischbach (bei Kaiserslautern)|Fischbach]] eine Verbindungskurve nach Hochspeyer erstellt, um entsprechende Zugläufe zu ermöglichen.<ref>{{Literatur |Autor=[[Heinz Friedel]] |Titel=Die Donnersbergbahn entsteht |Sammelwerk=Heimatjahrbuch des Landkreises Kaiserslautern 2001 |Datum=2001 |Seiten=118}}</ref> Eigens dafür erhielt Hochspeyer einen neuen Bahnhof im Osten seines Siedlungsgebiets. Der Abschnitt Hochspeyer–[[Winnweiler]] wurde am 29. Oktober 1870 freigegeben, am 16. Mai des Folgejahres war sie bis [[Bahnhof Bad Münster am Stein|Münster am Stein]] vollendet.<ref>{{Literatur |Autor=Franz Neumer |Titel=Vor 150 Jahren fuhr die erste Eisenbahn durch Hochspeyer |Sammelwerk=Heimatjahrbuch des Landkreises Kaiserslautern 1999 |Datum=1999 |Seiten=116ff}}</ref>

Der seit 1848 existierende Bahnhof fungierte fortan ausschließlich als Güterbahnhof und erhielt den neuen Namen ''Alt-Hochspeyer''. Der neu entstandene Abzweigbahnhof hieß Bahnamtlich entsprechend zeitweise ''Neuhochspeyer'' beziehungsweise ''Neu-Hochspeyer''. Da dies jedoch für Verwirrung sorgte, wurde er dauerhaft in ''Hochspeyer'' abgeändert.<ref name="neumer118">{{Literatur |Autor=Franz Neumer |Titel=Vor 150 Jahren fuhr die erste Eisenbahn durch Hochspeyer |Sammelwerk=Heimatjahrbuch des Landkreises Kaiserslautern 1999 |Datum=1999 |Seiten=118}}</ref> Die Anbindung über Hochspeyer empfand vor allem die Stadt Kaiserslautern als Umweg. Auf ihre Initiative wurde deshalb die [[Bahnstrecke Kaiserslautern–Enkenbach[TML:3x]]] errichtet, wodurch der Bahnhof als Abzweigstation an Bedeutung verlor. Anfang des 20. Jahrhunderts befand sich der Bahnhof unter der Verwaltung der ''Betriebs- und Bauinspektion Kaiserslautern I''. Jahrzehntelang war der Bahnhof zudem Standort einer Bahnmeisterei, die entlang der Ost-West-Magistrale bis kurz vor Frankenstein zuständig war und unter anderem den [[Heiligenberg-Tunnel (Pfalz)|Heiligenberg-]] sowie den [[Franzosenwoog-Tunnel]] miteinbezog. Entlang der Alsenzstrecke befand sich ihr Bereich bis kurz vor [[Bahnhof Enkenbach[TML:3x]|Enkenbach]].<ref>{{Literatur |Autor=Heinz Sturm |Titel=Die pfälzischen Eisenbahnen |Datum=2005 |Seiten=266f}}</ref>

[[Datei:Hochsppeyerfrühes20jahrhundert.jpg|mini|Bahnhof Hochspeyer (unten) im Jahr 1921]]

1922 erfolgte die Eingliederung des Bahnhofs in die neu gegründete ''[[Reichsbahndirektion Ludwigshafen]]''. Im Zuge von deren Auflösung wechselte er zum 1. April 1937 in den Zuständigkeitsbereich der Direktion Mainz. Innerhalb dieser war das Betriebsamt (RBA) Neustadt zuständig.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.bahnstatistik.de/Direktionen/Rbd_Ludwigshafen.htm |titel=bahnstatistik.de: ''Königlich Bayerische Eisenbahndirektion Ludwigshafen a. Rhein - Zeittafel: Errichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen'' |zugriff=2015-05-30}}</ref>

=== Nachkriegszeit ===

Da die aus der Ludwigsbahn hervorgegangene [[Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken[TML:4x]]] schon immer für den [[Fernverkehr]] eine große Bedeutung besaß, wurde sie ab 1960 schrittweise elektrifiziert. Am 8. März 1960 konnte so auf dem Abschnitt Saarbrücken–Homburg elektrisch gefahren werden. Der Abschnitt Homburg–Kaiserslautern folgte am 18. Mai 1961, und ab dem 12. März 1964 war die Strecke auf gesamter Länge – einschließlich des Hochspeyerer Bahnhofs – elektrisch befahrbar. Die [[Elektrifizierung]] des restlichen Abschnitts hatte sich vor allem aufgrund der zahlreichen Tunnel zwischen Kaiserslautern und Neustadt, die dafür aufgeweitet werden mussten, verzögert.<ref>{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=Von der Ludwigsbahn zum Integralen Taktfahrplan – 160 Jahre Eisenbahn in der Pfalz |Datum=2007 |Seiten=23f}}</ref> Die Hochspeyerer Bahnmeisterei war zu diesem Zeitpunkt bereits in diejenige von [[Kaiserslautern Hauptbahnhof|Kaiserslautern]] eingegliedert worden.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.eistalbahn.nahebahn.de/index.htmltras |titel=eistalbahn.nahebahn.de: ''Willkommen auf der kleinen Homepage der "Eistalbahn"'' |zugriff=2015-05-30 |archiv-bot=2018-03-31 10:27:17 InternetArchiveBot |offline=ja }}</ref> Im Zuge der schrittweisen Auflösung der Mainzer Direktion war ab 1. August 1971 ihr Pendant in Saarbrücken für den Bahnhof zuständig.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.bahnstatistik.de/Direktionen/BD_Mainz.htm |titel=bahnstatistik.de: ''Eisenbahndirektion Mainz – Zeittafel: Errichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen'' |zugriff=2015-05-30}}</ref> Am 20. Dezember 1985 hielt außerdem ein Prototyp des [[ICE 1]] im Bahnhof.<ref>{{Literatur |Autor=Werner Schreiner |Titel=Paul Camille von Denis. Europäischer Verkehrspionier und Erbauer der pfälzischen Eisenbahnen |Datum=2010 |Seiten=151}}</ref> Am 28. Juni 1988 kam es zu einem [[Eisenbahnunfall im Heiligenberg-Tunnel|Eisenbahnunfall im nahegelegenen Heiligenberg-Tunnel]], als ein [[D-Zug]] mit einem entgegenkommenden Güterzug kollidierte. Die beiden demolierten Lokomotiven beider Züge und ein ebenfalls in Mitleidenschaft gezogener [[UIC-X-Wagen (DB)|UIC-X-Wagen]] befanden sich daraufhin einige Zeit auf einem Abstellgleis in Hochspeyer. Einige Monate später wurden die Loks vor Ort demontiert.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.kbs-670.de/kbs670betrsonder_stoer_vor2000_op.php |titel=kbs-670.de: ''Die Kursbuchstrecke 670 - Betrieb -- Betriebliche Besonderheiten: Störungen und Behinderungen vor 2000'' |zugriff=2015-05-30}}</ref>

Seit 1996 ist der Bahnhof Bestandteil des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbundes Rhein-Neckar]] (VRN).<ref>{{Internetquelle |url=http://www.vrn.de/mam/vrn/service/dokumente/hinundweg_jubil__um_2009.pdf |titel=vrn.de: ''hinundweg - Das Kundenmagazin des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar'' |zugriff=2014-05-30 |format=PDF |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120529105721/http://www.vrn.de/mam/vrn/service/dokumente/hinundweg_jubil__um_2009.pdf |archiv-datum=2012-05-29 |archiv-bot=2018-03-31 10:27:17 InternetArchiveBot }}</ref> Von 2000 bis 2006 gehörte er zusätzlich dem [[Westpfalz-Verkehrsverbund]] (WVV) an. Im Zuge der Integration der [[Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken[TML:4x]]] bis Kaiserslautern in das Netz der [[S-Bahn RheinNeckar]] folgte der behindertengerechte Ausbau der Bahnsteige. Die Eröffnung der S-Bahn fand am 14. Dezember 2003 statt, in deren System der Bahnhof seither integriert ist. Vom 2. bis 13. August 2013 ließ die [[Deutsche Bahn]] – hauptsächlich in der Nacht und am Wochenende – im Bahnhof die Weichen erneuern.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.nachrichten-regional.de/index.php/lambrechter-tal/1709-weichenerneuerung-im-bahnhof-hochspeyer.html |titel=nachrichten-regional.de: ''Weichenerneuerung im Bahnhof Hochspeyer'' |zugriff=2013-10-18}}</ref>

Am 25. Mai 2015 ereignete sich im Bahnhof ein bemerkenswerter Vorfall. Einem am Bahnsteig wartenden Fahrgast fiel das Handy ins Gleisbett, während ein Güterzug herannahte. Im Glauben, sein Mobiltelefon rechtzeitig vor Eintreffen des Zuges zu sich zu holen, begab er sich auf die Gleise, unterschätzte jedoch die Geschwindigkeit des Zuges. Daraufhin legte er sich flach ins Gleisbett und ließ sich vom Zug überrollen. Dabei zog er sich eine schwere Kopfverletzung zu. Der Lokführer alarmierte die Polizei, weil er glaubte, ihn überfahren zu haben.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/handy-im-gleisbett-mann-wird-von-zug-ueberrollt-und-ueberlebt/-/id=1682/did=15577022/nid=1682/15lrg31/index.html |titel=swr.de: ''Hochspeyer - Güterzug überrollt Mann'' |zugriff=2018-02-10 |offline=1}}</ref> Anschließend wurde der Fahrgast von Polizei und Feuerwehr gesucht.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.mittelrhein-tageblatt.de/hochspeyer-von-zug-ueberrollter-mann-loest-grossfahndung-aus-31758 |titel=mittelrhein-tageblatt.de: ''Hochspeyer – Von Zug überrollter Mann löst Großfahndung aus'' |zugriff=2013-10-18}}</ref>

== Bauwerke ==
=== Empfangsgebäude, Nebengebäude und Stellwerke ===
[[Datei:20110505Bahnhof Hochspeyer.jpg|mini|ehemaliges Nebengebäude im westlichen Bahnhofsbereich]]

Das Empfangsgebäude wurde wie sämtliche andere Bahnhofsgebäude, die in der Pfalz um 1870 entstanden, im Stil des [[Klassizismus|Spätklassizismus]] errichtet. So ähnelt es denjenigen von [[Bahnhof Albersweiler|Albersweiler]] und [[Bahnhof Langmeil (Pfalz)|Langmeil]].<ref>{{Literatur |Autor=Martin Wenz |Hrsg=Landkreis Südliche Weinstraße |Titel=Typenbahnhöfe der Pfälzischen Eisenbahnen an der Südlichen Weinstraße |Sammelwerk=Faszination Eisenbahn. Heimat-Jahrbuch |Datum=2008 |Seiten=17}}</ref> Es fiel vergleichsweise groß aus und ist inzwischen funktionslos geworden.<ref name="neumer118" /> Etwas westlich von ihm befindet sich ein ehemaliges Nebengebäude aus Sandstein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mehrere Stellwerke aufgegeben. Dasjenige an der Überführung der [[Bundesstraße 48]] wurde zwischenzeitlich renoviert und zu einer Gaststätte umfunktioniert.<ref>{{Literatur |Autor=Klaus Detlef Holzborn |Titel=Eisenbahn-Reviere Pfalz |Datum=1993 |Seiten=85}}</ref> Dieses wurde zu Zeiten der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] errichtet und besteht aus Natursandstein. Das Dach entstand aus Naturschiefer.<ref>{{Internetquelle |url=http://stellwerk2000.npage.de/ |titel=stellwerk2000.npage.de: ''Herzlich willkommen im STELLWERK 2000'' |zugriff=2015-05-30}}</ref>

Seit den 1970er Jahren besitzt der Bahnhof Lichtsignale sowie ein ''Spurplandrucktastenstellwerk von Lorenz (Alcatel SEL), Bauart 60'' und blieb im Gegensatz zu vielen anderen Betriebsstellen örtlich besetzt.<ref>{{Internetquelle |url=http://stellwerke.de/liste/seite3_a.html |titel=stellwerke.de: ''Liste Deutscher Stellwerke - Abkürzungen'' |zugriff=2015-05-30}}</ref> Es wurde Ende April 2007 außer Betrieb genommen; damit einhergehend entfiel der örtliche [[Fahrdienstleiter]], sodass der Bahnhof mittlerweile ferngesteuert wird. Seither befindet sich der Bahnhof i m Zuständigkeitsbereich des [[Elektronisches Stellwerk|Elektronischen Stellwerk (ESTW) Neustadt]], das wiederum der ''Betriebszentrale Karlsruhe'' untersteht.<ref>{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=Von der Ludwigsbahn zum Integralen Taktfahrplan - 160 Jahre Eisenbahn in der Pfalz (2007) |Datum=2007 |Seiten=26 |Online=[http://www.zspnv-sued.de/fileadmin/Sued_Broschueren/160_Jahre_Ludwigsbahn_Teil_1.pdf Online] (PDF) |Abruf=2015-05-30 }}</ref><ref>{{Internetquelle |url=http://www.stellwerke.de/liste/seite314.html |titel=stellwerke.de: ''Liste Deutscher Stellwerke Einträge He-Hz'' |zugriff=2015-05-30}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=http://www.kbs-670.de/kbs670sign_struktur.php |titel=kbs-670.de: ''Die Kursbuchstrecke 670 - Leit- und Sicherungstechnik -- Sicherungstechnischer Aufbau'' |zugriff=2015-05-30}}</ref>

=== Anlagen ===

[[Datei:Hochspeyer Platform two.jpg|mini|Blick auf die Gleise 2 und 3]]

Im südlichen Bereich besaß der Bahnhof bis in die 1990er Jahre mehrere Güter- und Abstellgleise.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.kbs-670.de/foto_alltag2012_143825.php |titel=kbs-670.de: ''Fotogalerie - Alltagsfotos -- 2012: 143 825'' |zugriff=2015-05-30}}</ref> Darüber hinaus existierte früher zusätzlich ein Hausbahnsteig samt zugehörigem Gleis, beides verschwand jedoch einhergehend mit der Aufgabe des Empfangsgebäudes für den Bahnbetrieb. Aktuell verfügt der er über vier Gleise. Die Gleise 2 und 3 dienen dabei als Durchgangsgleise.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.kbs-670.de/foto_hoefe_hochspeyer1.php |titel=kbs-670.de: ''Fotogalerie - Bahnhöfe und Haltepunkte -- Hochspeyer'' |zugriff=2015-05-30}}</ref> Die Bahnsteige wurden im Zuge der Integration des Bahnhofs in das Netz der S-Bahn RheinNeckar modernisiert. An den Gleisen 3 und 4 bestehen zwei unterschiedliche Einstiegshöhen. An Gleis 1 ist eine Zufahrt und Aufgleisfläche für ein [[Hilfeleistungslöschfahrzeug 24/14-Schiene|Zweiwegefahrzeug]] der örtlichen Feuerwehr um im nahen [[Heiligenberg-Tunnel (Pfalz)|Heiligenberg-Tunnel]] Hilfe leisten zu können.

Darüber hinaus existiert rund einen Kilometer weiter östlich der Bahnhofteil ''Hochspeyer Ost'' – Abkürzung ''SHY-O'' –, von dem eine Verbindungskurve aus Richtung Neustadt zur Alsenztalbahn abzweigt.<ref name="klauserbeck.de" /><ref>{{Internetquelle |url=http://www.kbs-670.de/kbs670strverl_tabelle.php |titel=kbs-670.de: ''Die Kursbuchstrecke 670 - Streckenverlauf -- Betriebsstellen'' |zugriff=2015-09-04}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=http://www.bahnstatistik.de/BfVerzS.htm |titel=bahnstatistik.de: ''Bahnamtliches Betriebsstellenverzeichnis'' |zugriff=2015-05-31}}</ref> Letztere diente früher Fernzügen der Relation Bingerbrück–Neustadt und wird inzwischen selten befahren. An der Alsenzstrecke existiert zudem der Bahnhofteil ''Hochspeyer-Nord'' (''SHY-N''), der sich bereits auf Gemarkung der Ortsgemeinde [[Fischbach (bei Kaiserslautern)]] befindet und an den die besagte Verbindungskurve auf diejenige aus Richtung Kaiserslautern trifft.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.bahnseite.de/DS100/DS100_S.html |titel=bahnseite.de: ''Abkürzungen'' |zugriff=2015-05-31}}</ref>

{| class="wikitable" style="text-indent:4px"
|+ Bahnsteige<ref>{{Internetquelle |url=http://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/2235752/bahnsteige_details.html?c2235748=Hochspeyer&rid=2805&start=0&itemsPerPage=20&x=1 |titel=deutschebahn.com: ''Bahnsteiginformationen - Station Hochspeyer'' |zugriff=2013-11-15 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150610220022/http://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/2235752/bahnsteige_details.html?c2235748=Hochspeyer&rid=2805&start=0&itemsPerPage=20&x=1 |archiv-datum=2015-06-10 |archiv-bot=2018-03-31 10:27:17 InternetArchiveBot }}</ref>
|- class="hintergrundfarbe6"
! Gleis !! Nutzbare Länge !! Bahnsteighöhe !! Aktuelle Nutzung
|-
|style="text-align:center"| 1 || style="text-align:center"| 220 m || style="text-align:center"| 76&nbsp;cm||Züge in Richtung Kaiserslautern und Enkenbach
|-
|style="text-align:center"| 2 || style="text-align:center"| 205 m || style="text-align:center"| 76&nbsp;cm||Züge in Richtung Kaiserslautern und Enkenbach
|-
|style="text-align:center"| 3 || style="text-align:center"| 220/38 m || style="text-align:center"| 76/38&nbsp;cm||Züge in Richtung Neustadt und Enkenbach
|-
|style="text-align:center"| 4 || style="text-align:center"| 220/38 m || style="text-align:center"| 76/38&nbsp;cm||wird selten befahren
|}

== Verkehr ==
=== Personenverkehr ===

1871 dauerte für Personenzüge die Fahrzeit vom Bahnhof Hochspeyer nach Kaiserslautern zwischen 17 und 19 Minuten[NBSP], nach Neustadt benötigten sie mindestens eine dreiviertel Stunde.<ref>{{Literatur |Autor=Pfälzische Eisenbahnen |Titel=Fahrordnung der Züge. Dienstbuch für das Personal. Sommerdienst vom 15. Juli 1871 anfangend. |Datum=1871 |Seiten=15}}</ref> Die Nahverkehrszüge fuhren im Jahr 1884 primär in der Relation Neunkirchen–Worms. Zusätzlich existierten Züge, die ausschließlich Teilabschnitte wie Neustadt–Kaiserslautern und Kaiserslautern–Worms. Manche hielten manche von ihnen nicht an allen Unterwegsbahnhöfen, ebenso wurde Hochspeyer nicht von allen Nahverkehrszügen angefahren.<ref>{{Literatur |Autor=Heinz Sturm |Titel=Die pfälzischen Eisenbahnen |Datum=2005 |Seiten=190}}</ref> Die Züge auf der [[Alsenztalbahn[TML:4x]]] fuhren im Sommer 1914 in der Relation Bad Münster–Neustadt und machten im Bahnhof Hochspeyer Kopf.<ref name="hauth171">{{Literatur |Autor=Ulrich Hauth |Titel=Von der Nahe in die Ferne. Zur Geschichte der Eisenbahnen in der Nahe-Hunsrück-Region |Datum=2011 |Seiten=164}}</ref> 1944 fuhren nicht alle Züge aus dem Alsenztal bis nach Hochspeyer; manche fuhren stattdessen ab Enkenbach über die Verbindungsstrecke nach Kaiserslautern. Ebenso existierten vereinzelt Züge der Relation Hochspeyer–Langmeil.<ref>{{Internetquelle |url=http://pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Teil4/272.jpg |titel=pkjs.de: ''272 Bad Münster am Stein — Langmeil (Pfalz) — Hochspeyer'' |zugriff=2015-06-01}}</ref> Entlang der Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken befuhren die meisten Nahverkehrszüge während dieser Zeit ausschließlich Teilabschnitte. In die westliche Richtung gelangten sie in der Regel[WORDS?] maximal bis nach Homburg.<ref>{{Internetquelle |url=http://pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Teil4/279.jpg |titel=pkjs.de: ''279 Ludwigshafen (Rhein) — Neustadt (Weinstraße) — Kaiserslautern — Saarbrücken'' |zugriff=2015-06-01}}</ref>

Der Bahnhof wird jeweils[FILLWORD?] im Stundentakt von S-Bahnen der Linien S1 (Homburg–Osterburken) und S2 (Kaiserslautern–Mosbach) bedient, wodurch sich ein Halbstundentakt zwischen Kaiserslautern und Mosbach ergibt. Einige Züge der [[Alsenztalbahn[TML:4x]]] (RB 65) verkehren nicht direkt von Kaiserslautern nach Enkenbach über die [[Bahnstrecke Kaiserslautern–Enkenbach[TML:3x]]], sondern nehmen einen kleinen Umweg auf sich und halten auch[FILLWORD?] in Hochspeyer. Des Weiteren halten einzelne [[Regional-Express]]- und [[Regionalbahn]]züge von Karlsruhe/Neustadt nach Kaiserslautern in den werktäglichen [[Hauptverkehrszeit]]en in Hochspeyer. Seit 2005 verkehren an sonn- und Feiertagen von Mai bis Oktober Ausflugszüge von Hochspeyer über die [[Zellertalbahn]] bis nach [[Worms Hauptbahnhof|Worms]].

{| class="wikitable"
|+ Reisezugverbindungen im Fahrplan 2015
|- class="hintergrundfarbe6"
! Zuggattung !! Streckenverlauf !! Taktfrequenz
|-
| S1 || [[Homburg (Saar) Hauptbahnhof|Homburg (Saar)]] – [[Kaiserslautern Hauptbahnhof|Kaiserslautern]] – '''Hochspeyer''' – [[Neustadt (Weinstraße) Hauptbahnhof|Neustadt (Weinstr)]] – [[Mannheim Hauptbahnhof|Mannheim]] – [[Heidelberg Hauptbahnhof|Heidelberg]] – [[Bahnhof Eberbach|Eberbach]] – [[Bahnhof Mosbach (Baden)|Mosbach (Baden)]] – [[Osterburken#Verkehr|Osterburken]] || Stundentakt
|- style="background:#F0F0FF"
| S2 || Kaiserslautern – '''Hochspeyer''' – Neustadt (Weinstr) – Mannheim – Heidelberg – Eberbach – Mosbach (Baden) || Stundentakt
|-
| RB 65 || Kaiserslautern – ('''Hochspeyer''' –) [[Bahnhof Enkenbach[TML:3x]|Enkenbach]] – [[Rockenhausen#Verkehr|Rockenhausen]] – [[Bahnhof Bad Münster am Stein|Bad Münster a Stein]] – [[Bahnhof Bad Kreuznach|Bad Kreuznach]] – [[Langenlonsheim#Verkehr|Langenlonsheim]] – [[Bingen (Rhein) Hauptbahnhof|Bingen (Rhein)]] || einzelne Züge
|-
| RE 6 || [[Karlsruhe Hauptbahnhof|Karlsruhe]] – [[Bahnhof Wörth (Rhein)|Wörth (Rhein)]] – [[Bahnhof Winden (Pfalz)|Winden (Pfalz)]] – [[Landau (Pfalz) Hauptbahnhof|Landau (Pfalz)]] – Neustadt (Weinstr) – [[Bahnhof Lambrecht (Pfalz)|Lambrecht (Pfalz)]] – '''Hochspeyer''' – Kaiserslautern || einzelne Züge
|-
| RB || [[Bahnhof Neustadt (Weinstr) Böbig|Neustadt-Böbig]] – Neustadt (Weinstr) – Lambrecht (Pfalz) – '''Hochspeyer''' – Kaiserslautern || einzelner Zug
|}

=== Güterverkehr ===

1871 hielten die normalen Güterzüge entlang der Ludwigsbahn zwischen drei und fünf Minuten vor Ort. Diese fuhren in den Relationen Kaiserslautern–Mainz, Homburg–Frankenthal. Ludwigshafen–Neunkirchen, Worms–Homburg. Hinzu kam außerdem ein Steinzug der Relation Kaiserslautern–Ludwigshafen. Dieser sowie die Kohlenzüge hielten sich im Bahnhof zwischen zwei und drei Minuten auf.<ref>{{Literatur |Autor=Pfälzische Eisenbahnen |Titel=Fahrordnung der Züge. Dienstbuch für das Personal. Sommerdienst vom 15. Juli 1871 anfangend. |Datum=1871 |Seiten=34}}</ref> Entlang der Alsenztalbahn fuhr ein Güterzugpaar der Relation Kaiserslautern–Münster. Hinzu kam ein sogenanntes „Supplement-Güterzugpaar“, das zwischen Kaiserslautern und Münster lediglich die Bahnhöfe [[Bahnhof Enkenbach[TML:3x]|Enkenbach]], Winnweiler, Rockenhausen, [[Bahnhof Alsenz|Alsenz]] und [[Bahnhof Ebernburg|Ebernburg]] bediente. Der Aufenthalt im Bahnhof in Fahrtrichtung Norden betrug zehn Minuten, derjenige in der Gegenrichtung 15. Anfang des 20. Jahrhunderts befuhren Güterzüge der Relationen Ludwigshafen–Kaiserslautern, Kaiserslautern–[[Bingen (Rhein) Hauptbahnhof|Bingerbrück]] und [[Bahnhof Marnheim|Marnheim]]–Neustadt–Kaiserslautern den Bahnhof.<ref>{{Literatur |Autor=Albert Mühl |Titel=Die Pfalzbahn |Datum=1982 |Seiten=139ff}}</ref> In den 1970er Jahren wurde Hochspeyer von Nahgüterzügen der Relation Einsiedlerhof–Enkenbach–Grünstadt bedient.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.schrankenposten.de/Themen/etb-hist.html |titel=schrankenposten.de: ''Die Geschichte der Eistalbahn Grünstadt - Enkenbach'' |zugriff=2015-05-30}}</ref> Inzwischen ist der Güterverkehr jedoch zum Erliegen gekommen.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.kbs-670.de/kbs670beschrnach.php |titel=kbs-670.de: ''Die Kursbuchstrecke 670 - Beschreibung -- Nach der Fertigstellung und Erster Weltkrieg'' |zugriff=2015-06-04}}</ref>

=== Individual- und Busverkehr ===

Der Bahnhof verfügt über Parkplätze, Fahrrad-Stellplätze und Busanschluss.<ref name="bahnhof.de" /> Im nördlichen Bahnhofsbereich befindet sich eine Bushaltestelle. An ihr halten zwei Buslinien, von denen eine nach Kaiserslautern und eine nach [[Enkenbach]] sowie [[Otterberg]] führt.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.vrn.de/mam/vrn/einfach-ankommen/dokumente/hochspeyer.pdf |titel=vrn.de: ''Bahnhof hochspeyer'' |zugriff=2015-05-30 |format=PDF |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150702014017/http://www.vrn.de/mam/vrn/einfach-ankommen/dokumente/hochspeyer.pdf |archiv-datum=2015-07-02 |archiv-bot=2018-03-31 10:27:17 InternetArchiveBot }}</ref> Darüber hinaus verkehrt vom Bahnhof aus ein Wanderbus zu Ausflugszielen im Einzugsgebiet von Hochspeyer, der als „Fuchsbus“ vermarktet wird.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.pfaelzerwald.de/Wandern%20mit%20dem%20Fuchsbus.pdf |titel=pfaelzerwald.de: ''Wandern mit dem „Fuchsbus“'' |zugriff=2015-05-30 |format=PDF |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111203054502/http://www.pfaelzerwald.de/Wandern%20mit%20dem%20Fuchsbus.pdf |archiv-datum=2011-12-03 |archiv-bot=2018-03-31 10:27:17 InternetArchiveBot }}</ref> Zudem ist der Bahnhof Ausgangspunkt der ''Tour 4'' des [[Mountainbikepark Pfälzerwald]].<ref>{{Internetquelle |url=http://www.mountainbikepark-pfaelzerwald.de/index.php?id=streckennetz |titel=mountainbikepark-pfaelzerwald.de: ''Streckennetz'' |zugriff=2015-05-30}}</ref> Der [[Fernwanderweg Nahegau-Wasgau-Vogesen]], der [[Wanderwege im Pfälzerwald#Internationale Fernwanderwege|mit einem weißen Kreuz markiert ist]], führt ebenfalls am Bahnhof vorbei und bildet in diesem Bereich zugleich die alternative Südroute des [[Europäischer Fernwanderweg E8|Europäischen Fernwanderwegs E8]].

== Literatur ==
* {{Literatur |Autor=Franz Neumer |Titel=Vor 150 Jahren fuhr die erste Eisenbahn durch Hochspeyer |Sammelwerk=Heimatjahrbuch des Landkreises Kaiserslautern 1999 |Datum=1999 |Seiten=116–118}}

== Weblinks ==
{{Commonscat}}

== Einzelnachweise ==
<references />

[[Kategorie:Bahnhof in Rheinland-Pfalz|Hochspeyer]]
[[Kategorie:Bahnhof der S-Bahn RheinNeckar|Hochspeyer]]
[[Kategorie:Hochspeyer]]
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Kaiserslautern]]
[[Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren]]
[[Kategorie:Pfälzische Ludwigsbahn]]
[[Kategorie:Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken]]
[[Kategorie:Alsenztalbahn]]
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Hochspeyer]]

Erläuterungen

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