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Geprüfter Artikel: Herzogtum Braunschweig-Lüneburg [Bearbeiten in Wikipedia]

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Legende:
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Ist selten sinnvoll, bitte prüfen.
Ist manchmal sinnvoll, bitte prüfen.
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Wiki-Quelltext mit Anmerkungen:

{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich
|Wappen = [[Datei:Brunswijk wapen.svg|100px]]
|Karte = [[Datei:Sächsische-Herzogtümer 1235.png|mini|zentriert|Welfisches Territorium (orange) um 1235]]
|Bildtext =
|Alternativnamen = Herzogtum Braunschweig und Lüneburg, Herzogtum zu Braunschweig und Lüneburg
|Vorläufer = [[Stammesherzogtum Sachsen]]
|Regierungsform =
|Staatsoberhaupt = [[Herzog]]
|Region-ISO =
|Reichstag =
|Reichsmatrikel =
|Reichskreis =
|Kreistag =
|Hauptstädte/Residenzen =
|Dynastien = [[Welfen[TML:4x]]]
|Konfession/Religion =
|Sprache/n = [[Mittelniederdeutsche Sprache|Mittelniederdeutsch]]
|Fläche =
|Einwohner =
|Währung =
|Nachfolger = [[Herzogtum Braunschweig]], [[Königreich Hannover]]
|Siehe auch =
|Lage =
}}

Das '''Herzogtum Braunschweig-Lüneburg''' war ein [[Reichsfürstentum]] auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes [[Niedersachsen]]. 1235 wurde [[Otto I. (Braunschweig)|Otto ''das Kind'']] auf dem [[Mainzer Hoftag]] mit dem neu gegründeten Herzogtum Braunschweig-Lüneburg belehnt. Dieses gründete sich auf die beiden [[Burg]]en in [[Braunschweig]] und [[Lüneburg]] und den zugehörigen [[Allod|Eigenbesitz]] der [[Welfen[TML:4x]]]. Im Jahr 1269 kam es zu einer ersten Teilung zwischen den Brüdern [[Albrecht I. (Braunschweig)|Albrecht]] und [[Johann I. (Braunschweig-Lüneburg)|Johann]]. Die entstandenen Fürstentümer [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Braunschweig]] und [[Fürstentum Lüneburg|Lüneburg]] bildeten zusammen weiterhin das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Die weitere Geschichte des Herzogtums und der Teilfürstentümer war gekennzeichnet durch weitere [[Landesteilung|Teilungen]] und Zusammenführungen der Fürstentümer. Die Teilfürstentümer existierten bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches im Jahre 1806. Auf dem [[Wiener Kongress]] entstanden als [[Nachfolgestaat]]en das [[Königreich Hannover]] und das [[Herzogtum Braunschweig]]. Bis in die Gegenwart nennen sich die Mitglieder des welfischen [[Haus Hannover|Hauses Hannover]] ''Herzog zu Braunschweig und Lüneburg''.

== Geschichte des Herzogtums ==
=== Vorgeschichte des Herzogtums ===
[[Datei:Hzgt Sachsen 1181.png|mini|Das [[Stammesherzogtum Sachsen]] vor der [[Hoftag zu Gelnhausen|Zerschlagung 1180]]. Rot schraffiert sind die Eigengüter [[Heinrich der Löwe|Heinrich des Löwen]], die 1235 die Grundlage des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg bildeten.]]
Das Territorium des späteren Herzogtums Braunschweig-Lüneburg war bis ins 12. Jahrhundert Teil des [[Stammesherzogtum Sachsen|Herzogtums Sachsen]]. In den 1170er Jahren kam es zwischen dem sächsischen Herzog [[Heinrich der Löwe|Heinrich dem Löwen]] und dem Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich „Barbarossa“]] zunehmend zu Spannungen. Dieser Konflikt gipfelte 1180 in der Verhängung der [[Reichsacht]] gegen Heinrich den Löwen und der Zerschlagung des Herzogtums auf dem [[Hoftag zu Gelnhausen]]. Die sächsische Herzogswürde ging an die [[Askanier]], die jedoch nur über einen kleinen Teil des alten Herzogtums die Kontrolle erlangen konnten. Anstelle des Herzogtums etablierte sich in den folgenden Jahrzehnten eine Vielzahl von [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbaren Herrschaften]]. Heinrich der Löwe konnte nach einer mehrjährigen [[Verbannung]] auf seine mütterlicherseits ererbten [[Allodialbesitz|Eigengüter]] zurückkehren und dort bis zu seinem Lebensende bleiben.<ref>Zu den Auseinandersetzungen um Heinrich den Löwen und den Verlust der Herzogswürde siehe: [[Bernd Schneidmüller]]: ''Die Welfen: Herrschaft und Erinnerung (819–1252).'' Stuttgart 2000, ISBN 3-17-014999-7, S. 224–240.</ref>

Die Auseinandersetzungen zwischen den [[Welfen[TML:4x]]] und den [[Staufer]]n setzten sich auch in den Folgejahren fort. Die Heirat von [[Heinrich (V.) der Ältere von Braunschweig|Heinrich]], einem Sohn Heinrichs des Löwen, mit der Stauferin [[Agnes von Staufen (Pfalzgräfin)|Agnes]] und die Versöhnung zwischen dem Staufer [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich VI.]] und Heinrich dem Löwen im März 1194 in der [[Pfalz Tilleda]] entschärften den Konflikt nur vorübergehend. Ab 1198 setzte sich der Konflikt im [[Deutscher Thronstreit|''deutschen Thronstreit'']] fort. Sowohl der Welfe [[Otto IV. (HRR)|Otto IV.]] als auch der Staufer [[Philipp von Schwaben]] waren zum [[Römisch-deutscher König|römisch-deutschen König]] gewählt worden. Gegen Phillip konnte Otto sich durchsetzen, nicht aber[FILLWORD?] gegen dessen Neffen und Nachfolger [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] Nach der [[Schlacht bei Bouvines]] 1214 zog sich Otto auf seine Eigengüter in Sachsen zurück.<ref>Zu den staufisch-welfischen Auseinandersetzungen und zum deutschen Thronstreit siehe: [[Ernst Schubert (Historiker)|Ernst Schubert]]: ''Geschichte Niedersachsens vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' In: Ernst Schubert (Hrsg.): ''Geschichte Niedersachsens.'' Band 2. Teil 1. ''Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' Hannover 1997, ISBN 3-7752-5900-7, S. 3–904, hier: S. 494–500.</ref>

Ungesichert waren weiterhin die Eigengüter der Welfen in Sachsen. 1219 erreichte Ottos Bruder [[Heinrich (V.) der Ältere von Braunschweig|Heinrich]] zwar zunächst die Sicherung der welfischen [[Allodialbesitz|Allode]]. Gegen Herausgabe der [[Reichsinsignien]], die sich nach dem Rückzug Ottos IV. noch in welfischer Hand befanden, bestätigte [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] den Eigenbesitz der Welfen. Nach dem Tode Heinrichs 1227 erhoben jedoch der Herzog von Bayern und [[Heinrich (VII.) (HRR)|Heinrich VII.]], der Sohn Friedrichs II., Ansprüche auf den welfischen Besitz. Bei dem Übergang des Erbes an Otto das Kind 1223<ref>Die Regierung übte er bereits 1218 aus, in die Herrschaft eingeführt wurde er 1223 in einer feierlichen Zeremonie in Braunschweig. Siehe hierzu: Ernst Schubert: ''Geschichte Niedersachsens vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' In: Ernst Schubert (Hrsg.): ''Geschichte Niedersachsens.'' Band 2. Teil 1. ''Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' Hannover 1997, ISBN 3-7752-5900-7, S. 3–904, hier: S. 518.</ref> waren die Töchter Heinrichs des Älteren, Agnes und [[Irmengard bei Rhein|Irmgard]], übergangen worden. Irmgards Anteil hatte Heinrich VII. zwischenzeitlich erworben, Agnes’ Anteil wurde von ihrem Schwiegervater [[Ludwig der Kelheimer|Ludwig von Bayern]] eingefordert. Als Otto im selben Jahr in die Gefangenschaft des Grafen von Schwerin geriet, versuchten Ludwig von Bayern und [[Heinrich (VII.) (HRR)|Heinrich VII.]] Braunschweig zu erobern. Durch die militärische Unterstützung der askanischen Schwäger Ottos, der Markgrafen von Brandenburg, gelang es der Stadt jedoch, den Angriff abzuwehren.<ref>Zu den staufisch-welfischen Auseinandersetzungen nach 1219 siehe: Bernd Schneidmüller: ''Die Welfen: Herrschaft und Erinnerung (819-1252).'' Stuttgart 2000, ISBN 3-17-014999-7, S. 268–279.</ref>

Ungeklärt blieb zu dieser Zeit weiterhin die reichsrechtliche Stellung der Welfen. Wilhelm nannte sich 1200 ''Herzog von Lüneburg'', Heinrich führte 1219 den Titel eines ''Herzogs von Sachsen'' und Otto das Kind titulierte sich bereits seit 1226 als ''Herzog von Braunschweig''. Die päpstliche, die dänische und die englische Kanzlei verwendeten für Otto ebenfalls den Herzogstitel, lediglich die kaiserliche Kanzlei vermied jede Standesbezeichnung in ihren Schreiben und titulierte Otto einfach als ''Otto von Lüneburg''.<ref>Zur reichsrechtlichen Stellung der Welfen siehe: Ernst Schubert: ''Geschichte Niedersachsens vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' In: Ernst Schubert (Hrsg.): ''Geschichte Niedersachsens.'' Band 2. Teil 1. ''Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' Hannover 1997, ISBN 3-7752-5900-7, S. 3–904, hier: S. 500–504; [[Egon Boshof]]: ''Die Entstehung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg.'' In: Wolf-Dieter Mohrmann (Hrsg.): ''Heinrich der Löwe.'' Vandenhoeck & Ruperecht, Göttingen 1980, ISBN 3-525-35520-3, S. 264–265.</ref>

=== Belehnung mit dem Herzogtum im Jahr 1235 ===
[[Datei:FriedrichIIbelehntottodaskind.jpg|mini|Friedrich II. belehnt Otto das Kind 1235 auf dem Mainzer Hoftag mit dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Buchillumination von Hans Bornemann in der Lüneburger Sachsenspiegelhandschrift von 1448.]]
Zu einer endgültigen Aussöhnung kam es erst 1235, als [[Otto I. (Braunschweig)|Otto das Kind]] mit dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg belehnt wurde. Auf dem [[Mainzer Hoftag|Mainzer Hoftag von 1235]] übertrug Otto die Lüneburger Burg mit allen Rechten auf Kaiser Friedrich II. Dieser legte die Burg mit den Rechten an der Stadt Braunschweig, die der Stauferkaiser zwischenzeitlich von [[Heinrich (V.) der Ältere von Braunschweig|Heinrichs]] Töchtern Agnes und Irmgard erworben hatte, zusammen, übertrug den gesamten Besitz auf das Reich und erhob ihn zu einem [[Reichsfürstentum]]. Anschließend belehnte er [[Otto I. (Braunschweig)|Otto das Kind]] mit dem neugeschaffenen Herzogtum und erweiterte den Besitz noch um den Zehnten von [[Goslar]] und den [[Wildbann]] im Harz. Außerdem übernahm er die welfischen Ministerialen in die Reichsministerialität. Den Mittelpunkt des Herzogtums bildeten die beiden Burgen in Braunschweig und Lüneburg und die dazugehörenden Rechte; die Grundlage herzoglicher Macht waren damit die ehemaligen Eigengüter der Welfen. Eine darüber hinausgehende [[Territorialstaat|Territorialherrschaft]] in den sächsischen Landen war mit der Verleihung der [[Herzog]]swürde nicht verbunden. Die wesentliche Folge der Belehnung bestand demnach auch[FILLWORD?] nicht in einer Mehrung des welfischen Besitzes, sondern in einer Klärung der reichsrechtlichen Stellung der [[Welfen[TML:4x]]].<ref>Zur Verleihung der Herzogswürde siehe: Bernd Schneidmüller: ''Die Welfen: Herrschaft und Erinnerung (819–1252).'' 2000, ISBN 3-17-014999-7, S. 279–284; Ernst Schubert: ''Geschichte Niedersachsens vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' In: Ernst Schubert (Hrsg.): ''Geschichte Niedersachsens.'' Band 2. Teil 1. ''Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' Hannover 1997, ISBN 3-7752-5900-7, S. 3–904; hier: S. 504–507 und S. 518–525; [[Egon Boshof]]: ''Die Entstehung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg.'' In: Wolf-Dieter Mohrmann (Hrsg.): ''Heinrich der Löwe.'' Vandenhoeck & Ruperecht, Göttingen 1980, ISBN 3-525-35520-3, S. 270–275.</ref>

=== Das Herzogtum bis zur Teilung von 1269 ===
Otto betrieb eine gezielte Erwerbspolitik und konzentrierte sich dabei zum einen auf den Weserraum, zum anderen auf eine „Arrondierung von Herrschaftsrechten im Lüneburgischen mit dem Ziel die Elbe als Grenze zu gewinnen“.<ref>Ernst Schubert: ''Geschichte Niedersachsens vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' In: Ernst Schubert (Hrsg.): ''Geschichte Niedersachsens.'' Band 2. Teil 1. ''Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' Hannover 1997, ISBN 3-7752-5900-7, S. 3–904; hier: S. 524.</ref>
So erwarb er die [[Burg Lauenrode|Grafschaft Lauenrode]], das Gericht [[Leinebergland|Leineberg]] und empfing die [[Duderstadt|Mark Duderstadt]] als Lehen durch das [[Quedlinburg|Stift Quedlinburg]]. Ebenso betrieb er eine aktive Städtepolitik und verlieh einer Vielzahl an Kommunen das [[Stadtrecht]]. Reichspolitische Ambitionen zeigten sich in der Politik Otto des Kindes hingegen nicht.<ref>Zur Politik Ottos siehe: Ernst Schubert: ''Geschichte Niedersachsens vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' In: Ernst Schubert (Hrsg.): ''Geschichte Niedersachsens.'' Band 2. Teil 1. ''Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' Hannover 1997, ISBN 3-7752-5900-7, S. 3–904; hier: S. 504–507 und S. 518–525.</ref>

Nach seinem Tod 1252 folgte ihm sein Sohn [[Albrecht I. (Braunschweig)|Albrecht]]. Unter Albrecht erblühte die höfische Kultur im Herzogtum, er gestaltete seinen Hof nach [[Rittertum|ritterlichen Idealen]] und nutzte [[Ritterturnier]]e und Hoffeste gezielt zur Stärkung seiner herzoglichen Macht. Seine Herrschaft war geprägt von zahlreichen Kriegen und [[Fehde]]n, die jedoch meist erfolglos blieben. So endete sein Engagement im [[Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg|Thüringer Erbfolgekrieg]] in den Jahren 1260 bis 1263 für ihn mit einer einjährigen Haft und der Zahlung eines hohen Lösegeldes. Albrecht gelang während seiner Herrschaft der Erwerb mehrerer Städte und so der Ausbau seines Herrschaftsbereiches. Neben [[Gieselwerder]] 1257 und [[Hameln]] 1260 erwarb er im Jahr 1269 die Städte [[Uslar]] und [[Einbeck]]. Die wirtschaftliche Entwicklung im Herzogtum förderte er durch eine Vielzahl an Maßnahmen. Neben der Gewährung von Schutz- und Geleitversprechen für Kaufleute schloss er hierzu unter anderem Handelsverträge mit auswärtigen Fürsten.<ref>Zur Regierungszeit Albrechts siehe: Ernst Schubert: ''Geschichte Niedersachsens vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' In: Ernst Schubert (Hrsg.): ''Geschichte Niedersachsens.'' Band 2. Teil 1. ''Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' Hannover 1997, ISBN 3-7752-5900-7, S. 3–904, hier: S. 706–718.</ref>

Nach dem Erreichen seiner Volljährigkeit 1258 trat Albrechts Bruder [[Johann I. (Braunschweig-Lüneburg)|Johann]] ebenfalls in die Regierung ein und führte diese in den folgenden Jahren gemeinsam mit ihm. Da Albrecht längere Zeiträume nicht im Land verbrachte, so zum Beispiel aufgrund seiner Gefangennahme im [[Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg|Thüringer Erbfolgekrieg]], führte Johann die Regierung zeitweise auch[FILLWORD?] alleine. Ab 1263 errichtet Johann eine eigene [[Kanzlei]] in [[Lüneburg]], ob hier bereits die 1269 erfolgte Teilung de facto vorweggenommen wurde, ist umstritten.<ref>Zur Errichtung der Kanzlei siehe: Gudrun Pischke: ''Die Landesteilungen der Welfen im Mittelalter.'' Lax, Hildesheim 1987, ISBN 3-7848-3654-2, S. 40.</ref> Nach Johanns Heirat im Jahr 1265 kam es zur Teilung des Herzogtums. 1267 wurde ein Teilungsvertrag geschlossen, der 1269 vollzogen wurde. Albrecht erhielt den südlichen Teil des Landes mit Gebieten um [[Braunschweig]] und Johann den nördlichen mit Besitztümern im Raum Lüneburg.<ref>Zur Regierungszeit Johanns siehe: Ernst Schubert: ''Geschichte Niedersachsens vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' In: Ernst Schubert (Hrsg.): ''Geschichte Niedersachsens.'' Band 2. Teil 1. ''Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.'' Hannover 1997, ISBN 3-7752-5900-7, S. 3–904, hier: S. 706–718.</ref>

=== Das Herzogtum nach der Teilung von 1269 ===
[[Datei:Burg Dankwarderode (Ludwig Winter).jpg|mini|Die Rechte an der [[Burg Dankwarderode|Burg in Braunschweig]] verblieben auch nach der Teilung 1269 im Besitz des Gesamthauses, da mit ihnen die Herzogswürde verbunden war. Zeichnung der mittelalterlichen Burg Dankwarderode von Ludwig Winter.]]
Die weitere Geschichte des Herzogtums und der Teilfürstentümer war gekennzeichnet durch zahlreiche [[Landesteilung|Teilungen]] und erneute Zusammenführungen der Teilfürstentümer. Zu einer Vereinigung des gesamten welfischen Besitzes in der Form, wie sie bis 1269 Bestand hatte, kam es jedoch nicht. Bereits im Vertrag von 1269 verblieb eine Reihe an Besitztümern und [[Gerechtsame|Gerechtigkeiten]] im Besitz des Gesamthauses. Wesentlich waren die gemeinsamen Rechte an der [[Burg Dankwarderode|Burg in Braunschweig]], da mit dieser die Herzogswürde verbunden war.<ref>Zur Bindung der Herzogswürde an die Braunschweiger Burg siehe: Gudrun Pischke: ''Die Landesteilungen der Welfen im Mittelalter.'' Lax, Hildesheim 1987, ISBN 3-7848-3654-2, S. 39.</ref> Im gemeinsamen Besitz verblieben weiterhin unter anderem die Rechte der Herzöge in den Städten [[Höxter]] und [[Hameln]] und an der Insel [[Gieselwerder]]. Auch in den späteren Teilungsverträgen wurde auf die dem Gesamthaus verbliebenen Güter jeweils[FILLWORD?] gesondert eingegangen. Ein weiterer Bestandteil des Vertrages von 1269 war die verabredete Nutzung des Namensbestandteils ''Braunschweig'' durch beide Linien, durch die der Bezug zum Herzogtum Braunschweig-Lüneburg aufrechterhalten werden sollte. Mit Ausnahme der [[Fürstentum Grubenhagen|Grubenhagener]] führten alle Linien der Welfen seit 1269 bis zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]] im Jahr 1806 den Titel eines ''Herzogs von Braunschweig-Lüneburg''. Auch nach dem Ende des Herzogtums wurde der Titel von den Welfen weiterhin verwendet: Bis in die Gegenwart nennen sie sich ''Herzog zu Braunschweig und Lüneburg''.<ref>Zur Landesteilung 1267/1269 siehe: Gudrun Pischke: ''Die Landesteilungen der Welfen im Mittelalter.'' Lax, Hildesheim 1987, ISBN 3-7848-3654-2, S. 35–44.</ref>

Die Belehnung der welfischen Herzöge erfolgte im 13. und 14. Jahrhundert separat für die einzelnen Fürstentümer. 1414 kam es zu einer vertraglichen Einigung der welfischen Linien in Braunschweig-Wolfenbüttel und Lüneburg, aufgrund derer 1420 durch [[Sigismund (HRR)|König Sigismund]] erstmals eine Gesamtbelehnung erfolgte. In die Gesamtbelehnung nicht mit einbezogen waren zu diesem Zeitpunkt die [[Fürstentum Göttingen|Fürstentümer Göttingen]] und [[Fürstentum Grubenhagen|Grubenhagen]], die 1291 vom Braunschweiger Fürstentum abgespalten worden waren. Das Fürstentum Göttingen fiel wenige Jahre später an die Braunschweiger Welfen zurück und wurde ebenfalls in die Gesamtbelehnung mit aufgenommen. Grubenhagen suchte 1566 um eine Aufnahme in den Gesamtbelehnungsverbund nach, die ebenfalls erfolgte. Seitdem fand die Belehnung der Welfen für die Fürstentümer wieder zur Hand des Gesamthauses statt.<ref>Zur lehnsrechtlichen Situation nach 1269 siehe: Gudrun Pischke: ''Die Landesteilungen der Welfen im Mittelalter.'' Lax, Hildesheim 1987, ISBN 3-7848-3654-2, S. 206–210.</ref>

Wesentlich für die weitere Geschichte des Herzogtums waren die zwischen den verschiedenen Linien getroffenen erbrechtlichen Vereinbarungen. Diese führten dazu, dass beim Aussterben einer Linie die Fürstentümer an die anderen welfischen Linien vererbt wurden und nicht als [[Heimfall|heimgefallene]] [[Reichslehen]] vom Kaiser neu vergeben wurden. Erbrechtliche Vereinbarungen waren sowohl Bestandteil aller Teilungsverträge ab 1345, als auch Gegenstand gesonderter [[Erbeinung|Erbverbrüderungsabkommen]].<ref>Zu den Erbverträgen siehe: Gudrun Pischke: ''Die Landesteilungen der Welfen im Mittelalter.'' Lax, Hildesheim 1987, ISBN 3-7848-3654-2, S. 196–203.</ref>

== Geschichte der Teilfürstentümer ==
=== Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel ===
{{Hauptartikel|Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel}}
[[Datei:Wolfenbüttel Schloß (Merian).jpg|mini|Die Residenz der [[Liste der Herrscher des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel|Braunschweiger Fürsten]] in [[Wolfenbüttel]].]]
1269 entstand bei der Teilung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg das Fürstentum Braunschweig. Aufgrund zunehmender Spannungen mit der [[Braunschweig]]er Stadtbevölkerung verlegte die Braunschweiger Linie ihre Residenz im Jahre 1432 nach [[Wolfenbüttel]] in eine [[Schloss Wolfenbüttel|Wasserburg]], die als [[Schloss (Architektur)|Schloss]] und der Ort zur Residenzstadt ausgebaut wurde. Der Name Wolfenbüttel wurde namensgebend für dieses Teilfürstentum. Im Jahre 1635 trat Herzog [[August II. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|August der Jüngere]] aus der Nebenlinie Lüneburg-Dannenberg die Herrschaft im Fürstentum an und begründete das Neue Haus Braunschweig. Nach dem erneuten Aussterben der Teildynastie musste 1735 nochmals eine Nebenlinie einspringen, diesmal die 1666 gegründete Linie Braunschweig-Bevern. In den Jahren 1753/1754 wurde die Residenz der Herzöge von Wolfenbüttel wieder in das neu erbaute [[Braunschweiger Schloss]] nach Braunschweig zurückverlegt. Eine Nebenlinie bestand zeitweise in [[Bevern (Landkreis Holzminden)|Bevern]], diese erlangte jedoch keine vollständige [[Souveränität]]. 1814 entstand als Nachfolgestaat das [[Herzogtum Braunschweig]].

=== Fürstentum Calenberg ===
{{Hauptartikel|Fürstentum Calenberg|Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg}}
[[Datei:Hannover Merian.png|mini|Die Residenz der [[Fürstentum Calenberg|Calenberger Fürsten]] in [[Hannover]].]]
Das Fürstentum Calenberg grenzte im Norden bei Nienburg an die [[Grafschaft Hoya]], leineaufwärts zog sich das Gebiet über Wunstorf und Hannover wie ein Schlauch nach Süden, wo es an das Fürstentum Wolfenbüttel grenzte. Im Jahre 1432 spalteten sich die vom Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel hinzugewonnenen Ländereien zwischen [[Deister]] und [[Leine (Aller)|Leine]] als Fürstentum Calenberg ab. 1495 um Göttingen erweitert, kam es 1584 zurück an die Wolfenbüttler Linie. Infolge von Erbauseinandersetzungen fiel es 1634 an das Haus Lüneburg, bildete ab 1635 wieder ein eigenständiges Fürstentum und wurde 1665 um Grubenhagen und 1705 um das Fürstentum Lüneburg erweitert. Herzog [[Ernst August (Hannover)|Ernst August]] aus der Calenberger Linie, deren Residenz sich in Hannover befand und namensgebend wurde, erlangte [[1692]][LTN?] die [[Kurwürde]] als [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg]]. Umgangssprachlich wurde das Kurfürstentum auch[FILLWORD?] [[Kurfürstentum Hannover]] oder kurz Kurhannover genannt. 1814 entstand als Nachfolgestaat das [[Königreich Hannover]].

=== Fürstentum Göttingen ===
{{Hauptartikel|Fürstentum Göttingen}}
[[Datei:Göttingen (Merian).jpg|mini|Die Residenz der [[Fürstentum Göttingen#Liste der Herrscher|Göttinger Fürsten]] in [[Göttingen]].]]
Das Fürstentum Göttingen entstand 1345 bei einer Teilung des Braunschweiger Fürstentums. Es erstreckte sich im Süden von [[Hann. Münden|Münden]] weserabwärts bis etwa [[Holzminden]]. Im Osten reichte das Gebiet über [[Göttingen]] leinewärts über Northeim bis Einbeck. Dem ersten Herzog, Ernst I. folgte sein Sohn [[Otto I. (Braunschweig-Göttingen)|Otto, genannt „der Quade“]], der gegen die aufstrebende Stadtbevölkerung, vor allem gegen Göttingen, kämpfte. Auf dem Höhepunkt dieser Auseinandersetzung besetzten die Göttinger 1387 dessen Burg, das Ballerhus, in der Stadt und besiegten ihn anschließend in einer offenen Feldschlacht. Otto Cocles übernahm 1394 die Regierung über das Fürstentum. Im Gegensatz zu seinem Vater verbündete er sich wieder mit den Städten gegen das in der Region mächtige Raubrittertum. Otto zog sich bereits 1435 aus der Regierung zurück und überließ den Ständen die Regierung. 1442 übernahm [[Wilhelm I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Wilhelm der Ältere]], der schon die Regierung im [[Fürstentum Calenberg]] übernommen hatte, die Regierung bis zum Tode Otto Cocles’. Mit dem Tode Ottos 1463 starb die Göttinger Linie der Welfen aus, und das Fürstentum wurde mit Calenberg vereinigt.

=== Fürstentum Grubenhagen ===
{{Hauptartikel|Fürstentum Grubenhagen}}
[[Datei:Salzderhelden (Merian).jpg|mini|Die Residenz der [[Fürstentum Grubenhagen#Stammbaum der regierenden Herzöge des Fürstentums Grubenhagen|Grubenhagener Fürsten]] in [[Salzderhelden]].]]
Nach einer Erbteilung zwischen den Söhnen von [[Albrecht I. (Braunschweig)|Albrecht I.]], Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, im Jahr 1291 erhielt [[Heinrich I. (Braunschweig-Grubenhagen)|Heinrich der Wunderliche]] das neu gegründete Fürstentum Grubenhagen. Benannt ist das Fürstentum Grubenhagen nach der gleichnamigen Burg, deren Ruine sich bei [[Rotenkirchen]] südlich von Einbeck befindet. Das Grubenhagener Territorium wurde während seiner Geschichte in immer kleinere Fürstentümer aufgeteilt, die jedoch keine vollständige Souveränität erlangten. So entstanden die Nebenlinien in [[Osterode am Harz|Osterode]], [[Herzberg am Harz|Herzberg]], [[Salzderhelden]] und [[Einbeck]]. Mit dem Tode [[Philipp II. (Braunschweig-Grubenhagen)|Philipps II.]], des jüngsten Sohns [[Philipp I. (Braunschweig-Grubenhagen)|Philipps I.]], im Jahre 1596 starb die Linie Grubenhagen aus. Das Fürstentum Grubenhagen wurde daraufhin von [[Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Heinrich Julius]] aus [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Wolfenbüttel]] besetzt. Die Lüneburger Linie der Welfen protestierte gegen den Anschluss an Wolfenbüttel und bekam 1617 vor dem [[Reichskammergericht]] Recht und erhielt im selben Jahr das Fürstentum. 1665 wurde Grubenhagen mit [[Fürstentum Calenberg|Calenberg]] vereinigt.

=== Fürstentum Lüneburg ===
{{Hauptartikel|Fürstentum Lüneburg}}
[[Datei:Celle-1654-Merian.jpg|mini|Die Residenz der [[Liste der Herrscher des Fürstentums Lüneburg|Lüneburger Fürsten]] in [[Celle]]]]
Das Fürstentum Lüneburg ging 1269 aus der Teilung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg hervor. Nach dem Aussterben der Lüneburger Linie der Welfen im Jahr 1369 entwickelte sich um die Nachfolge im Fürstentum der [[Lüneburger Erbfolgekrieg]]. Die Braunschweiger Linie des [[Welfen[TML:4x]]]hauses, die gemäß den welfischen Hausgesetzen erbberechtigt gewesen wäre, stand hier den [[Askanier|askanischen]] Herzögen von Wittenberg gegenüber, die zwischenzeitlich von [[Karl IV. (HRR)|Kaiser Karl IV.]] mit dem Fürstentum belehnt worden waren. 1388 wurde der Konflikt endgültig zugunsten der Welfen entschieden. 1428 kam es zu einer erneuten Aufteilung der welfischen [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Fürstentümer Braunschweig]] und Lüneburg, bei der das Fürstentum Lüneburg im Wesentlichen die Grenzen erhielt, die für die nächsten Jahrhunderte Bestand haben sollten. 1705 fiel das Fürstentum Lüneburg an die [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|kurfürstliche Linie der Welfen]] in [[Hannover]]. Nebenlinien des Fürstentums existierten zeitweise in Harburg, Dannenberg und Gifhorn, die jedoch keine vollständige Souveränität erlangten.

== Zeittafel zur welfischen Territorialgeschichte ==
{| class="wikitable center"
|colspan="5" style="background:#FFFACD;"| [[Stammesherzogtum Sachsen|Herzogtum Sachsen]]<br /><small>7. Jahrhundert bis 1180</small>
|-
|colspan="5" style="background:#fdf5e6;"| Herzogtum Braunschweig-Lüneburg<br /><small> 1235–1269</small>
|-
|colspan="4" style="background:#D8F8D8;"| [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]]<br /><small>1269–1807</small>
|style="background:#F8F8D8;"| [[Fürstentum Lüneburg]]<br /><small>1269–1705</small>
|-
|colspan="2" style="background:#D8F8D8;"|
|style="background:#B0E0E6;"| [[Fürstentum Göttingen]]<br /><small>1345–1495</small>
|style="background:#FFF5ee;"| [[Fürstentum Grubenhagen]]<br /><small>1291–1617</small>
|style="background:#F8F8D8;"|
|-
|style="background:#D8F8D8;"|
|style="background:#F0FFFF;"|[[Fürstentum Calenberg]]<br /><small>1432–1495</small>
|style="background:#B0E0E6;"|
|style="background:#FFF5ee;"|
|style="background:#F8F8D8;"|
|-
|style="background:#D8F8D8;"|
|style="background:#F0FFFF;" colspan="2"| [[Fürstentum Calenberg-Göttingen]]<br /><small>1495–1665</small>
|style="background:#FFF5ee;"|<small>1617 an [[Fürstentum Lüneburg|Lüneburg]]<br />1665 dann[FILLWORD?] an [[Fürstentum Calenberg|Calenberg]]</small>
|style="background:#F8F8D8;"|
|-
|style="background:#D8F8D8;"|
|style="background:#F0FFFF;" colspan="3"| [[Fürstentum Calenberg-Göttingen-Grubenhagen]]<br /><small>1665–1692</small>
|style="background:#F8F8D8;"|
|-
|style="background:#D8F8D8;"|
|colspan="3" style="background:#FFDEAD;"| [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg]]<br /><small>1692–1807</small>
|style="background:#F8F8D8;"|
|-
|style="background:#D8F8D8;"| &nbsp;<br />&nbsp;
|colspan="4" style="background:#FFDEAD;"|
|-
|style="background:#D8F8D8;"| [[Herzogtum Braunschweig]]<br /><small>1814–1918</small>
|colspan="4" style="background:#FFDEAD;"|[[Königreich Hannover]]<br /><small>1814–1866</small>
|-
|}

== Literatur ==
* [[Wilhelm Havemann]]: ''Geschichte der Lande Braunschweig und Lüneburg.'' 3 Bände. Nachdruck. Hirschheydt, Hannover 1974/75, ISBN 3-7777-0843-7 (Originalausgabe: Verlag der Dietrich’schen Buchhandlung, Göttingen 1853–1857 – online bei Google-Books: [http://www.google.de/books?id=sQsPAAAAYAAJ&printsec=frontcover&dq=editions:0iwluSe5u3nWLM26hzOfU4 Band 1], [http://www.google.de/books?id=AmcIAAAAQAAJ&printsec=frontcover&dq=editions:0iwluSe5u3nWLM26hzOfU4 Band 2], [http://www.google.de/books?id=FXgIAAAAQAAJ&printsec=frontcover&dq=editions:0iwluSe5u3nWLM26hzOfU4 Band 3])
* [[Hans Patze]] (Begr.): ''Geschichte Niedersachsens.'' In 7 Bänden (= ''Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen'' 36). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1977&nbsp;ff. {{DNB|550770887}}.
* Gudrun Pischke: ''Die Landesteilungen der Welfen im Mittelalter.'' Lax, Hildesheim 1987, ISBN 3-7848-3654-2.

== Weblinks ==
{{Commonscat|Duchy of Brunswick-Lüneburg|Herzogtum Braunschweig-Lüneburg}}
{{Wikisource|Zedler:Braunschweig, (Land und Hertzogthum)|Braunschweig (Land und Hertzogthum)|In: Johann Heinrich Zedler: ''Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste.'' 1733}}

== Einzelnachweise ==
<references />

{{Navigationsleiste Teilfürstentümer des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg}}
{{Lesenswert|12.&nbsp;Oktober 2013|123285324}}
{{Normdaten|TYP=g|GND=17444-0|LCCN=n/85/116957|VIAF=148339086}}

{{SORTIERUNG:Herzogtum BraunschweigLuneburg}}
[[Kategorie:Historisches Territorium (Niedersachsen)|BraunschweigLuneburg]]
[[Kategorie:Weltliches Reichsfürstentum|BraunschschweigLuneburg]]
[[Kategorie:Herzogtum (Historisches Territorium in Deutschland)|BraunschschweigLuneburg]]
[[Kategorie:Welfen (Adelsgeschlecht)]]
[[Kategorie:Herzogtum Braunschweig-Lüneburg| ]]

Erläuterungen

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ABBREVIATION
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FROMTO
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APOSTROPH
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GS
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