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Geprüfter Artikel: Informierte Einwilligung [Bearbeiten in Wikipedia]

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Problem-Quote für Informierte Einwilligung: 3,97 (nur bedingt aussagekräftig und vergleichbar, insbesondere weil dieser Dienst manchmal auch Falschmeldungen produziert!)

Zusammenfassung

PrüfungErgebnis
WortdopplungOK
PlenkOK
KlempOK
Doppel-Wikilink ohne erkennbaren ÜbergangOK
Weblink in Abschnitts-TitelOK
Ausrufezeichen außerhalb von ZitatenOK
Weblink in Text (außerhalb von "<ref>" und "== Weblinks =="OK
Wikilink in Abschnitts-TitelOK
Doppelpunkt, Ausrufe- oder Fragezeichen in Abschnitts-TitelOK
Link bei "== Siehe auch ==", der vorher schon gesetzt istOK
Satz, der klein geschrieben beginntOK
Abschnitts-Titel, der klein geschrieben beginntOK
Falsch formatierte ISBNOK
"<i>" oder "<b>" statt "''" oder "'''"OK
Link zu Begriffsklärungs-Seite1
"..." (drei Zeichen) statt "…"OK
Selbstlink ohne Sprung zu Kapitel (eventuell über Redirect)OK
Häufige TippfehlerOK
Minus statt Bis-StrichOK
Falsches Apostroph, "'" statt "’"OK
Bindestrich ("-") statt Gedankenstrich ("–") verwendetOK
Normale Anführungszeichen '""' statt "„" und "“"OK
Klammer falsch bei Vorlage oder WikilinkOK
Kein Leerzeichen vor einer öffnenden oder nach einer schließenden Klammer.OK
Tags, die nicht verwendet werden sollten: "<s>", "<u>", "<small>" oder "<big>"OK
Unformatierte Weblinks1
Lange Sätze (mehr als 50 Wörter)OK
Anzahl der Wörter im längsten SatzOK
Wörter, die in Wikipedia nicht stehen sollten4
Potentielle FüllwörterSiehe
unten
Abkürzung1
Fettschrift im Text (außerhalb der Lemma-Definition und Tabellen)OK
Fettschrift als AbschnittsersatzOK
Zu viele Wikilinks zum gleichen LemmaOK
Wenige Einzelnachweise, aber Abschnitt "== Literatur =="OK
Wenige EinzelnachweiseOK
Zu viele WeblinksOK
Kein geschütztes Leerzeichen vor EinheitOK
Wikilinks zu Jahren (außer Geburts- und Sterbedaten in Biografien)OK
Wikilinks zu Tagen (außer Geburts- und Sterbedaten in Biografien)OK
Wikilinks zu JahrhundertenOK
Wikilinks zu JahrzehntenOK
Wikilinks zu MonatenOK
Zu viele Links bei "== Siehe auch =="OK
Vorschlag: Kein Bild im Artikel1
Vorschlag: Kein Wiktionary-Link1
Vorschlag: Kein Wikimedia-Commons-Link1

Anzahl der Einzelnachweise: 10

Anzahl der potentiellen Füllwörter: 22 von 2392 Wörtern = 1 Füllwort pro 108 Wörter im Artikel (Durchschnitt der Exzellenten: 1/147, mehr als 1/80 geht nicht in die Problem-Quote ein)

Stand der Datenbanken: (MediaWiki API)/(MediaWiki API)



Allgemeine Anmerkungen (weitere unten in dem Wiki-Quelltext):

Legende:
Ist sehr selten sinnvoll.
Ist selten sinnvoll, bitte prüfen.
Ist manchmal sinnvoll, bitte prüfen.
Vorschlag, bitte prüfen, ob sinnvoll.



Wiki-Quelltext mit Anmerkungen:

{{Staatslastig|DE}}
Die '''Informierte Einwilligung''', auch[FILLWORD?] informierte Zustimmung, eine Wortschöpfung nach dem englischen Vorbildsbegriff '''Informed consent''', auch[FILLWORD?] ''Einwilligung nach erfolgter Aufklärung'', bezeichnet im Zusammenhang mit einer medizinischen Behandlung die von Information und Aufklärung getragene Einwilligung des Patienten in [[Heilbehandlung|Eingriffe]] und andere medizinische Maßnahmen. Aufgrund des Persönlichkeits- und Selbstbestimmungsrechts des Patienten dürfen nur solche Behandlungen durchgeführt werden, die vom Willen des Patienten getragen sind. Behandlungen, die ohne eine wirksame Einwilligung erfolgt sind, können zu [[Arzthaftung (Deutschland)|Ersatzansprüchen des Patienten]] gegen den Behandelnden führen. Die Einwilligung rechtfertigt im Straf- und Deliktsrecht den Eingriff in die körperliche Integrität des Patienten und setzt den Arzt damit nicht der Strafverfolgung wegen Körperverletzung (§§ 223 und 230 StGB) aus. Die Einwilligung setzt die [[Einwilligungsfähigkeit]] voraus, die – je nach vorhandener Einsichtsfähigkeit – auch[FILLWORD?] bei [[Geschäftsfähigkeit|Geschäftsunfähigen]] gegeben sein kann. Unter Umständen ist die Einwilligung durch den oder die gesetzlichen Vertreter oder durch einen [[Betreuer (Recht)|rechtlichen Betreuer]] zu erteilen. Dabei kann nach {{§|1904|bgb|juris}} BGB die Genehmigung des Betreuungsgerichts erforderlich sein. Die Befugnis zur Einwilligung kann, zum Beispiel durch eine [[Vorsorgevollmacht]], auf einen Bevollmächtigten übertragen werden.

In der Forschung am Menschen handelt es sich erst bei der ''Einwilligung nach erfolgter Aufklärung'' um eine ''qualifizierte Zustimmung'', die gegeben wird, nachdem die Gegenseite, also beispielsweise der Arzt, der Therapeut oder der [[Psychologisches Experiment|Experimentator]], seiner [[Ärztliche Aufklärung|Aufklärungspflicht]] nachgekommen ist. Einen Überblick zu einzelnen Fragen des ''informed consent'' in den USA gibt die frei verfügbare Publikation von Margaret J. Neff.<ref>Neff MJ: ''Informed consent: what is it? Who can give it? How do we improve it?'', Respir Care. 2008 Oct;53(10):1337-41. Review, PMID 18811997</ref>

Die Idee des ''Informed consent'' hat auch[FILLWORD?] Anwendung in verschiedenen anderen gesellschaftlichen Bereichen gefunden, wie im [[Verbraucherschutz]] und im [[Wissenschaftsrecht]].

== Zivil- und strafrechtliche Bedeutung der Einwilligung ==
Nach {{§|630d|BGB|buzer}} BGB ist der Behandelnde verpflichtet, vor Durchführung einer medizinischen Maßnahme, insbesondere eines Eingriffs in den Körper oder die Gesundheit, die Einwilligung des Patienten einzuholen. Der Behandelnde muss den Patienten, nachdem er ihn vorher in verständlicher Weise[WORDS?] ordnungsgemäß aufgeklärt hat, ausdrücklich und unmissverständlich fragen, ob er in die Maßnahme einwilligt.

Die wirksame, das heißt informierte Einwilligung, ist für den Behandelnden die Rechtfertigung für eine mit der Behandlung verbundene Körperverletzung, so dass die körperverletzenden Behandlungsmaßnahmen, soweit sie von der Einwilligung abgedeckt sind, weder zu einer strafrechtlichen noch deliktischen Haftung des Behandelnden führen.

== Eingriffsaufklärung als Wirksamkeitsvoraussetzung für die Einwilligung ==
Die Einwilligung ist nur wirksam, wenn der Patient oder der zur Einwilligung Berechtigte vor der Einwilligung über sämtliche für die Einwilligung wesentlichen Umstände aufgeklärt worden ist (so genannte Eingriffsaufklärung).

Die anglo-amerikanische Literatur entwickelte hierfür den Begriff des ''informed consent.'' Schon 1914 urteilte [[Benjamin N. Cardozo|Cardozo]]: ''“Every human being of adult years and sound mind has the right to determine what shall be done with his own body.”'' (Zit. nach Joseph H. King, the Law of Medical Malpractice in a Nutshell, St. Paul, Minn., 2nd ed. 1986, p.130)

=== Inhalt und Umfang ===
Zur Eingriffsaufklärung gehören insbesondere Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken der Maßnahme sowie ihre Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten im Hinblick auf die Diagnose oder die Therapie. Bei der Aufklärung ist auch[FILLWORD?] auf Alternativen zur Maßnahme hinzuweisen, wenn mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Methoden zu wesentlich unterschiedlichen Belastungen, Risiken oder Heilungschancen führen können ({{§|630e|BGB|buzer}} BGB).

Die ''Eingriffsaufklärung'' wird von anderen Informationspflichten des Behandelnden getrennt, etwa von der Pflicht, dem Patienten Wesentliches zu seiner Behandlung mitzuteilen, und von der ''Sicherungsaufklärung'', die den Erfolg der Therapie sichern soll (z.&nbsp;B. ist nach Sterilisationen die Patientin zu informieren, dass eine Versagerquote besteht und weitere Verhütung angezeigt ist). Die Sicherungsaufklärung ist im Unterschied zur Eingriffsaufklärung keine Voraussetzung für die Wirksamkeit der Einwilligung.<ref>Argument: {{§|630d|bgb|juris}} Abs. 2 BGB</ref>

Dem Patienten sind im Rahmen der Eingriffsaufklärung die medizinischen Tatsachen an die Hand zu geben, damit er sich für oder gegen die vorgesehene Maßnahme entscheiden kann. Ihm sind hierbei die wesentlichen Risiken darzustellen, die mit dem Eingriff nach der Erfahrung verbunden sind; die zu erwartenden Folgen eines Unterlassens sollen dargelegt werden, um ihm eine Wahlmöglichkeit zu eröffnen. Aus diesem Grund sind auch[FILLWORD?] nach ärztlicher Prüfung in Frage kommende, echte Alternativen darzulegen und zu erläutern.

* ''Eingriffstypische Risiken:'' Pauschale Risikogrenzen, etwa Aufzählung aller Risiken über 0,01 %, sind nicht sinnvoll. Damit der Patient Schwere und Richtung des Risikospektrums erkennen kann, sind vor allem die für den Eingriff typischen Risiken zu beschreiben, auch[FILLWORD?] wenn sie sehr selten sind, aber[FILLWORD?] schwere Auswirkungen haben können. Bei einer kosmetischen Korrektur ist eine sehr ins Detail gehende Aufklärung geschuldet, bei einer akuten, vital indizierten Behandlung genügen die Grundzüge. Bei diagnostischen Eingriffen bedarf es ausführlicherer Diskussion auch[FILLWORD?] seltener Risiken als vor dringenden Operationen. Gesteigertes Aufklärungsbedürfnis betrifft Eingriffe, deren Erfolgsaussichten fraglich sind.

* ''Risiken des konkreten Eingriffs:'' Streitig ist, inwieweit über Risiken, die in der Person des Arztes und der Ausstattung des Krankenhauses liegen, aufzuklären ist. Da ohnehin immer der Standard eines erfahrenen Facharztes gewahrt sein muss, wird die persönliche Erfahrung des Arztes nicht Pflichtbestandteil, ebenso ggf. apparative Mängel, solange generell der Standard vergleichbarer Häuser gewahrt bleibt. Auf konkrete Fragen muss allerdings[FILLWORD?] geantwortet werden. Einzelne Urteile von Landgerichten und Oberlandesgerichten gehen derzeit[WORDS?] in eine andere Richtung. So wurde das Nichthinweisen auf eine ältere Saugglocke als Aufklärungsversäumnis gewertet.

* Das ''Risiko eines Behandlungsfehlers'' unterliegt nicht der Aufklärungsverpflichtung.

* ''Alternative Behandlungsmethoden:'' Nur wenn die Methoden in Chancen und Risiken gleichartig sind, also eine echte Option besteht, ist der Arzt zu weitergehender Beratung verpflichtet, welche Alternativen mit welchen Chancen und Risiken zur Debatte stehen. Diese Verpflichtung besteht unbeschränkt, wenn der Patient von sich aus fragt. Eine Aufklärungspflicht scheidet aus, solange sich alternative Behandlungsmethoden noch im experimentellen oder Erprobungsstadium befinden.

=== Zeitpunkt und Form ===
Die Aufklärung muss mündlich und in einem persönlichen Gespräch mit dem Patienten erfolgen, damit der Patient die Gelegenheit hat, auch[FILLWORD?] Rückfragen zu stellen. Eine „Formaleinwilligung“ genügt nicht.

Die Aufklärung muss ferner so rechtzeitig vor einem Eingriff erfolgen, dass der Patient ausreichend Zeit hat, die für und gegen die Maßnahme sprechenden Gründe abzuwägen und sich zu entscheiden. Bei operativen Eingriffen muss die Aufklärung in der Regel[WORDS?] am Vortag des Eingriffs erfolgen. Ist der Eingriff eilig kann eine kürzere Frist ausreichen.

In der Praxis hat sich die Stufenaufklärung nach Weissauer durchgesetzt, die dem Patienten Grundinformation zum geplanten Eingriff gibt, und es ihm ermöglicht, Fragen zu formulieren oder auf weitere Information zu verzichten. Dies geschieht meist in vorgedruckten Aufklärungsbögen. Im persönlichen Aufklärungsgespräch werden auf Basis dieser Information die speziellen Risiken angesprochen und Fragen des Patienten erörtert. Dieses Gespräch kann an nachgeordnete Ärzte delegiert werden. Bei ausländischen Patienten, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, stehen oft Familienangehörige als ausreichend sprachkundige Übersetzer zur Verfügung. Wo dies nicht der Fall ist, muss ein sprachkundiger Übersetzer zugezogen werden.

=== Besondere Situationen ===
* ''Kinder:'' Die Vertretung steht beiden Elternteilen gemeinsam zu, das Kind hat, soweit ausreichend einsichtsfähig, ein Vetorecht gegen nur relativ indizierte Eingriffe. Die Anwesenheit des Minderjährigen bei einem Aufklärungsgespräch kann dabei nach Ansicht des Bundesgerichtshofes<ref>[http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=38060&pos=0&anz=1 BGH, Urteil vom 10. Oktober 2006], Az. VI ZR 74/05, Volltext.</ref> ausreichend sein, um dessen Selbstbestimmungsrecht auch[FILLWORD?] dann[FILLWORD?] zu genügen, wenn die Einwilligung von den Eltern erklärt worden ist. Es ist die Zustimmung beider Elternteile (soweit sorgeberechtigt) erforderlich; der Arzt kann bei Routineeingriffen leichterer Art ohne weitreichende Risiken auf die Mitteilung des erschienenen Elternteils vertrauen, zur Zustimmung für den anderen bevollmächtigt zu sein. Andernfalls ist die Einwilligung nur wirksam, wenn beide Elternteile zum Aufklärungsgespräch erschienen und einwilligten. Die vertretungsweise Fremdbestimmung der Eltern geht weniger weit als die Selbstbestimmung erwachsener Patienten: religiös oder weltanschaulich motivierte Ablehnung absolut indizierter Behandlungen ist unbeachtlich, gleichfalls die Wahl einer objektiv verfehlten Therapie. Bei widersprüchlichen Erklärungen der Eltern oder bevor ein von beiden Eltern abgelehnter, jedoch lebensnotwendiger Eingriff eingeleitet wird, muss im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten die Ersetzung der elterlichen Einwilligung durch das [[Familiengericht]] beantragt werden; im Notfall kann der Arzt eine zweifelsfrei gebotene Maßnahme ausnahmsweise selbst verantworten.

* ''Einwilligungsunfähigkeit:'' Bei schweren [[Psychische Krankheit|psychischen Erkrankungen]] oder geistigen [[Behinderung (Sozialrecht)|Behinderung]]en kann beim Patienten [[Einwilligungsfähigkeit|Einwilligungsunfähigkeit]] vorliegen. In diesem Falle ist die Einwilligung des jeweiligen [[Gesetzlicher Vertreter|gesetzlichen Vertreters]] erforderlich. Dies sind bei Minderjährigen (siehe oben) zumeist die Eltern (oder der [[Elterliche Sorge (Deutschland)|alleinsorgeberechtigte]] Elternteil) bzw.[ABBREVIATION] ein [[Vormund]] oder [[Ergänzungspfleger]], bei Volljährigen ein [[Rechtlicher Betreuer|rechtlicher Betreuer]] oder ein für Gesundheitsangelegenheiten [[Vorsorgevollmacht|Bevollmächtigter]]. Bei gefährlichen Behandlungsmaßnahmen oder lebensverlängernden Maßnahmen benötigt ein Betreuer oder Bevollmächtigter zusätzlich eine Genehmigung des [[Betreuungsgericht]]es ({{§|1904|bgb|juris}} BGB). Diese wiederum entfällt, wenn es einen Konsens zwischen Betreuer/Bevollmächtigtem und Arzt über die Auslegung des Patientenwillens gibt.
Nach dem Beschluss des [[Bundesverfassungsgericht]]s vom 23. März 2011<ref>[http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20110323_2bvr088209.html BVerfG, Beschluss vom 23. März 2011], Az. 2 BvR 882/09, Volltext.</ref> bestand in Deutschland keine Möglichkeit einer vertretungsweisen Einwilligung in eine Zwangsbehandlung, da dafür ein formell geregeltes Gesetz nötig wäre, dessen vom Gericht definierte Voraussetzungen aber[FILLWORD?] derzeit[WORDS?] von keiner Regelung für „psychisch Kranke“ erfüllt werden, weder auf Landes- noch auf Bundesebene. Diese Gesetzeslücke wurde für Betreuer/Bevollmächtigte mit § 1906 Abs. 3/3a BGB im März 2013 geschlossen. In den Landesgesetzen für psychisch Kranke haben inzwischen (Stand Frühjahr 2017) die meisten Bundesländer entsprechende Regelungen vorgenommen.

* ''Notfälle:'' Die erforderliche Aufklärung nimmt mit der Dringlichkeit des Eingriffs und abnehmender [[Einwilligungsfähigkeit|Einsichtsfähigkeit]] des Patienten ab. Soweit möglich sind Familienangehörige oder sonstige Vertrauenspersonen des Patienten zu beteiligen, um den mutmaßlichen Willen des Patienten zu bezeugen.

* ''Geburtshilfe:'' In allen Fällen, in denen die ernsthafte Möglichkeit besteht, dass eine Einwilligung der Schwangeren zum weiteren Vorgehen erforderlich wird, muss der Arzt rechtzeitig aufklären; er kann sich dann[FILLWORD?] nicht darauf berufen, der Geburtsfortgang habe das Aufklärungsgespräch verhindert. Insbesondere ist die Aufklärung zur Alternative „Sectio/vaginale [[Entbindung]]“ Eingriffsaufklärung zur Patientenselbstbestimmung. Die mögliche epidurale [[Anästhesie]] zur Geburt ist mit erheblichen Risiken behaftet und, da nicht vital indiziert, nur mit vorheriger Einwilligung der Kreissenden zulässig. Diese kann nach anfänglicher Ablehnung während des Geburtsfortgangs nicht mehr wirksam erklärt werden.

* ''Erweiterung einer besprochenen Operation:'' Häufig erkennt auch[FILLWORD?] ein sorgfältig planender Arzt erst im Laufe der Operation das Erfordernis, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Nur wenn der erweiterte Eingriff lebenswichtig ist, kann der Arzt ihn ohne Unterbrechung vornehmen, die Einwilligung gilt als „mutmaßlich“ erteilt, wenn ein „verständiger“ Patient zustimmen würde (was der Arzt darzutun hat).

=== Beweislast ===
Im Streitfall muss der Behandelnde seine ''Eingriffsaufklärung'' belegen.

Der Arzt kann seiner Beweislast durch seine Behandlungsunterlagen entsprechen. Der BGH lässt vor allem bei niedergelassenen Ärzten als Nachweis genügen, wenn in der Dokumentation die Tatsache der Aufklärung niedergelegt und der Arzt regelmäßige Aufklärungsgespräche etwa durch sein Personal beweist. Der BGH steht formularmäßiger Aufklärung skeptisch gegenüber, akzeptiert sie allerdings[FILLWORD?], wenn sie ausreichend speziell erfolgt und konkrete Risiken erwähnt sind. Sinnvoll und von der Rechtsprechung gefordert sind im klinischen Bereich auch[FILLWORD?] entsprechende Dienstanweisungen.

Der vollständig ausgefüllte und vom Patienten unterzeichnete Einwilligungsbogen erbringt zunächst den Beweis der Richtigkeit der Urkunde; er begründet die Vermutung, dass der Patient darin richtige Tatsachen bestätigt, also dass ein Aufklärungsgespräch geführt wurde, dass die explizit erwähnten Risiken erwähnt wurden und dass der Patient der Behandlung zustimmt: er spricht gegen Behauptungen nachträglicher Änderungen. Der Nachweis erstreckt sich aber[FILLWORD?] nicht darauf, dass der Patient einen nicht vervollständigten aber[FILLWORD?] unterschriebenen Bogen gelesen und verstanden hat. Häufig fehlt es an einer korrekten Vervollständigung der Einwilligungsbögen bezüglich essentieller Punkte (Angabe weitere Risiken, Zustimmung „mit weiteren Fragen“ oder „ohne“ sie, Bezeichnung der Operation). Den meisten Erfolg für die Absicherung des Arztes verspricht es, wenn in einer Aktennotiz über Gesprächsinhalt und -zeitpunkt festgehalten wird, dass jeder Schritt der Aufklärung stattgefunden hat. Auch die Aushändigung von Aufklärungsbögen, ihre Unterzeichnung oder der Grund ihrer evtl. neuerlichen Aushändigung und späten Unterzeichnung sollen gleichermaßen festgehalten werden. Darüber hinaus sollte die schriftliche Einwilligung des Patienten zu wesentlichen Aufklärungsschritten festgehalten werden, sei es in Einwilligungsformularen, sei es in der Dokumentation direkt.

Der [[Bundesgerichtshof]] (BGH) hat im Zusammenhang mit {{§|823|bgb|juris|text=§ 823 BGB}} Ärzten den Nachweis einer korrekten Aufklärung ihrer Patienten erheblich erleichtert. Das Gericht darf seine Überzeugungsbildung gemäß {{§|286|zpo|juris|text=§ 286 ZPO}} auf die Angaben des Arztes über eine erfolgte Risikoaufklärung stützen, wenn seine Darstellung in sich schlüssig und „einiger“ Beweis für ein Aufklärungsgespräch erbracht ist. Dies gilt auch dann[FILLWORD?], wenn der Arzt erklärt, ihm sei das strittige Aufklärungsgespräch nicht im Gedächtnis geblieben. Das unterzeichnete Einwilligungsformular ist – sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht – ein Indiz für den Inhalt des Aufklärungsgesprächs.<ref>BGH, Urteil vom 28. Januar 2014, [http://openjur.de/u/678982.html Az.: VI ZR 143/13]</ref>

{{Siehe auch|Patientenrechtegesetz#Aufklärung des Patienten|titel1=Abschnitt „Aufklärung des Patienten“ im Artikel Patientenrechtegesetz}}

=== Rechtsprechung ===
Das [[Oberlandesgericht Hamm]] hat am 19. April 2016 entschieden, dass ein Zahnarzt für eine Behandlung mittels [[Lokalanästhesie (Zahnmedizin)|Infiltrations- oder Leitungsanästhesie]] haften kann, wenn er den Patienten über die als echte Alternative mögliche Behandlung mittels intraligamentärer Anästhesie nicht aufgeklärt hat und die vom Patienten für den zahnärztlichen Eingriff erteilte Einwilligung deswegen unwirksam gewesen ist. Es verurteilte den Zahnarzt zur Zahlung eines [[Schmerzensgeld]]s in Höhe von 4.000&nbsp;€.<ref>[http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2016/26_U_199_15_Urteil_20160419.html Aufklärungspflicht zu Behandlungsalternativen zur Infiltrations- oder Leitungsanästhesie, intraligamentäre Anästhesie], Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 19. April 2016, Az. 26 U 199/15</ref>

== Informed consent in der Debatte um den sexuellen Missbrauch ==
Der Begriff ''Informed consent'' wurde seit dem Jahr 1979 vom amerikanischen Autor [[David Finkelhor]] als Begründung für eine generelle Ablehnung von Sex mit Kindern verwendet.<ref>{{Literatur |Titel=Zart war ich, bitter war's |TitelErg=Handbuch gegen sexuellen Missbrauch |Hrsg=[[Ursula Enders]] |Auflage=3 |Verlag=[[Kiepenheuer & Witsch]] |Ort=Köln |Datum=2003-01-01 |Seiten=22 |ISBN=978-3-462-03328-1 |Zitat=Kinder […] können sexuelle Kontakte zu Männern (Frauen) nicht wissentlich ablehnen oder ihnen zustimmen […]. Folglich muss jeder sexuelle Kontakt zwischen einem (einer) Erwachsenen und einem Kind als sexueller Missbrauch bewertet werden ([…] Finkelhor 1979 […]).}}</ref> Finkelhor formulierte, dass Kinder und teilweise Jugendliche zwar ''willentlich'' in sexuelle Handlungen einwilligen können, dabei aber nicht die Tragweite einer solchen Zustimmung überschauen. Demnach stimmten sie der Handlung nicht ''wissentlich'' (informiert) zu, unabhängig davon, wem sie zustimmen. Finkelhor wies in seinen Studien zwar dramatische Schädigungen bei einem Großteil der Missbrauchsopfer nach, allerdings[FILLWORD?] nicht bei allen. Er fand damit ein [[Entwicklungspsychologie|entwicklungspsychologisches]] Argument gegen sexuelle Handlungen mit Kindern, das sich nicht notwendig auf einen Schadensnachweis stützt und somit dem Opfer gegebenenfalls demütigende Untersuchungen erspart.<ref name="Finkelhor, 1986">David Finkelhor et al. [Hrsg.]: ''A Sourcebook On Child Sexual Abuse'', Newbury Park: Sage, 1986.</ref>

Für die juristische Betrachtung des Sex mit Kindern als [[sexueller Missbrauch]] hat der ''Informed consent'' keine Bedeutung, in den meisten Staaten gilt ein [[Schutzalter]], unter dem sexuelle Handlungen verboten sind.

Konterkariert wurde das Konzept des wissentlichen Einvernehmens von Proponenten [[Pädophilie|pädophiler]] Beziehungen wie z.&#8239;B. [[Walter Bärsch]], [[Rüdiger Lautmann]] und [[Ernst Bornemann]].<ref>{{Literatur |Titel=Zart war ich, bitter war's |TitelErg=Handbuch gegen sexuellen Missbrauch |Hrsg=Ursula Enders |Auflage=3 |Verlag=Kiepenheuer & Witsch |Ort=Köln |Datum=2003-01-01 |Kommentar=zu Bärsch: S.&#8239;457, zu Lautmann: S.&#8239;462–463, zu Bornemann: S.&#8239;457–458 |Seiten=458 |ISBN=978-3-462-03328-1 |Zitat=Borneman […] fordert in einer Dokumentation der ‚Interessen- und Schutzgemeinschaft unterhaltspflichtiger Väter‘ (ISUV) das Recht des Kindes auf sein eigenes ungestörtes Liebesleben (ab dem 7.&#8239;Lebensjahr), denn Kinder könnten –&nbsp;sogar mit Erwachsenen&nbsp;– ein ganz normales Geschlechtsleben führen (vgl.&#8239;ISUV 1992).}}</ref>

{{Siehe auch|Pädophilie-Debatte (1970er und 1980er Jahre)|titel1=Pädophilie-Debatte der 1970er und 1980er Jahre|Pädophilie-Debatte (Bündnis 90/Die Grünen)|titel2=Pädophilie-Debatte 2013}}

== Informed consent bei sadomasochistischen Praktiken (BDSM) ==

Aus rechtlicher Sicht besteht zwar ein Unterschied zwischen strafbaren Handlungen wie Körperverletzung, [[Freiheitsberaubung]], [[Beleidigung (Deutschland)|Beleidigung]] oder Verstößen gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht (Nötigung) und der selbstbestimmten Ausübung der sexuellen Präferenz ([[BDSM]]) in der [[Freier Wille|Freiwilligkeit]] und [[Einvernehmlichkeit]] aller erwachsenen Partner, die nach den ethischen Prinzipien des [[Safe, Sane, Consensual|SSC]] erfolgt. Strittig ist dabei jedoch, inwiefern das Einverständnis zur (leichten) Körperverletzung überhaupt gegeben werden darf, da der Aspekt der [[Sittenwidrigkeit[BKL]]] berührt ist. Einwilligung in [[schwere Körperverletzung]] ist laut {{§|228|stgb|juris|text=§ 228}} StGB nicht möglich.

== Informed consent und debriefing nach psychologischen Experimenten ==
„Entschließt sich ein potenzieller Proband nach Kenntnisnahme aller relevanten Informationen zur Teilnahme an der in Frage stehenden Untersuchung, spricht man von ‚Informed consent‘. Sind Personen an ihren eigenen Untersuchungsergebnissen interessiert, ist es selbstverständlich, dass diese nach Abschluss der Untersuchung schriftlich, fernmündlich oder in einer kleinen Präsentation mitgeteilt werden.“<ref name="Bortz 2006">J. Bortz, N. Döring: ''Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler''. Springer, Heidelberg 2006, S.&nbsp;44.</ref>

„Gelegentlich ist es für das Gelingen einer Untersuchung erforderlich, dass die Untersuchungsteilnehmer den eigentlichen Sinn der Untersuchung nicht erfahren dürfen […]. Sind Täuschungen unvermeidlich, und verspricht die Untersuchung wichtige neue Erkenntnisse, so besteht die Pflicht, die Teilnehmer nach Abschluss der Untersuchung über die wahren Zusammenhänge aufzuklären ([[Debriefing]]). Danach sollte auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht werden, die weitere Auswertung ihrer Daten nicht zu gestatten.“<ref name="Bortz 2006" />

== Literatur ==
* Tom L. Beauchamp et al.: Art. ''Informed Consent'', in: Stephen G. Post (Hg.): ''Encyclopedia of Bioethics'', Thomson Gale / Macmillan, New York 2004, ISBN 0-02-865774-8, S. 1271–1313. (Mit zahlreicher weiterer Literatur.)
* R. Faden, T. Beauchamp: ''A History and Theory of Informed Consent.'' Oxford 1986.
* Herbert Jäger: ''Strafrechtspolitik und Wissenschaft.'' In: Fritz Bauer (Hrsg.): ''Sexualität und Kriminalität.'' Fischer, Frankfurt a.&nbsp;M. 1963, S.&nbsp;273–298.
* Carrie Hill Kennedy: ''Assessing Compentency to Consent to Sexual Activity in the Cognitively Impaired Population.'' In: ''Journal of Forensic Neuropsychology.'' 1, 3 (1999): 17–33.
* Andreas-Holger Maehle: ''Ärztlicher Eingriff und Körperverletzung. Zu den historisch-rechtlichen Wurzeln des Informed Consent in der Chirurgie, 1892–1940.'' In: ''Würzburger medizinhistorische Mitteilungen'' 22, 2003, S. 178–187.
* Janet Malek: Art. ''Informed Consent'', in: Carl Mitcham (Hg.): ''Encyclopedia of science, technology, and ethics'', Thomson Gale / Macmillan, New York 2005, ISBN 0-02-865831-0, Bd. 3, S. 1016–1019. (Mit ausgewählter weiterer Literatur.)

== Weblinks ==
* {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/informed-consent/|Informed Consent|Nir Eyal}}
* http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=54690

== Einzelnachweise ==
<references />

{{Rechtshinweis}}

[[Kategorie:Medizinrecht]]

Erläuterungen

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Plenk
Leerzeichen vor Satzzeichen, siehe Plenk.
Klempen
Kein Leerzeichen nach Satzzeichen (oder fehlendes Leerzeichen nach Abkürzung?), siehe Klempen.
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"<i>" oder "<b>" statt "''" oder "'''".
TAG2
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FROMTO
Sollte so formatiert sein: "von 1971 bis 1986". Siehe Wikipedia:Datumskonventionen.
DOTDOTDOT
"..." (drei Zeichen) statt "…".
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DOUBLEWORD
Wortdopplung?
BISSTRICH
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TYPO
Häufige Tippfehler. Tippfehler, die im Wikicode mit "<!--sic-->" markiert sind, wurden absichtlich so zitiert, siehe auch Wikipedia:Zitate#Zitate im Fließtext. Artikel mit Schweizer Rechtschreibung am Anfang mit "<!--schweizbezogen-->" markieren, dann findet keine Prüfung statt. Bei Falschmeldungen bitte auf meiner Diskussionsseite Bescheid sagen.
APOSTROPH
Eventuell falsches Apostroph, im Deutschen "'" statt "’". Siehe auch Apostroph#Typografisch korrekt und Wikipedia:Typografie#Weitere Zeichen.
GS
Bindestrich ("-") statt Gedankenstrich ("–"). Siehe auch Wikipedia:Typografie#Gedankenstrich und Halbgeviertstrich#Gedankenstrich.
BRACKET
Ungleiche Anzahl von Klammern.
BRACKET2
Kein Leerzeichen vor einer öffnenden oder nach einer schließenden Klammer.
QUOTATION
Einfache Anführungszeichen ('"…"') statt den typografisch korrekten ("„…“"). Siehe auch Erzeugung von Anführungszeichen.