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Geprüfter Artikel: Klaus Ampler [Bearbeiten in Wikipedia]

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{{Infobox Radsportler
| Name = Klaus Ampler
| Bild = Klaus Ampler 2.jpg
| Bildgröße = 200px
| Bildbeschreibung = [[Datei:Klaus Ampler signature.svg|hochkant|zentriert|200px]]
| VollständigerName =
| Spitzname = Neptun („Neppi“)
| Geburtsdatum = 15. November 1940
| Sterbedatum = 6. Mai 2016
| AktuellesTeam = Karriereende
| Dopingjahre =
| Dopingvorfälle =
| Nation = {{GDR}}<br />{{GER}}
| Disziplin = Straße
| Rolle =
| Fahrertyp = Rundfahrer, Zeitfahrer, „Bolzer“
| Körpergröße = 1,74 m
| Renngewicht = 75 kg
| Amateurteams = [[BSG Motor Warnowwerft Warnemünde|Motor Warnowwerft Warnemünde]]
| Amateurjahre = 1957–1959
| Profiteams = [[SC DHfK Leipzig]]
| Profijahre = 1959–1970
| Leiterjahre = 1971–1991
| Leiterteams = SC DHfK Leipzig
| Managerjahre =
| Managerteams =
| WichtigsteErfolge =
; Internationale Etappenrennen
: [[Datei:Jersey yellow.svg|16px|Gelbes Trikot]] Gewinner [[Internationale Friedensfahrt 1963]]
; Nationale Etappenrennen
: [[Datei:Jersey yellow.svg|16px|Gelbes Trikot]] Gewinner [[DDR-Rundfahrt 1962]]
: [[Datei:Jersey yellow.svg|16px|Gelbes Trikot]] Gewinner [[DDR-Rundfahrt 1963]]
; DDR-Meister
: [[Datei:MaillotAlemania.PNG|20px]] [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften|DDR-Meister im Straßenrennen]] 1962, 1963
: [[Datei:MaillotAlemania.PNG|20px]] [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften|DDR-Meister 4000-m-Einzelverfolgung]] 1965, 1966
: [[Datei:MaillotAlemania.PNG|20px]] [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften#Mannschaftszeitfahren (100&nbsp;km)|DDR-Meister im Mannschaftszeitfahren]] 1969
; DDR-Bezirksmeister
: [[Datei:Jersey yellow.svg|16px|Gelbes Trikot]] DDR-Bezirksmeister Rostock 1959
; Titel
: [[Datei:Olivenkranz.png|20px]] [[Sportler des Jahres (DDR)|DDR-Sportler des Jahres]]: 1963
| LetztesUpdate = 10. April 2014
}}
'''Klaus Ampler''' (* [[15. November]] [[1940]] in [[Malbork|Marienburg]], [[Reichsgau Danzig-Westpreußen]]; † [[6. Mai]] [[2016]] in [[Leipzig]]<ref>{{Internetquelle|url=http://www.rad-net.de/nachrichten/klaus-ampler-verstorben;n_38976.html |titel=Klaus Ampler verstorben |autor= |werk=rad-net.de |datum=2016-05-07|zugriff=2016-05-08}}</ref>) war ein Amateur-[[Radrennfahrer]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].

Amplers Radsportaufstieg begann 1957 in der [[Betriebssportgemeinschaft#Betriebssportgemeinschaften in der DDR|Betriebssportgemeinschaft]] [[BSG Motor Warnowwerft Warnemünde|Motor Warnowwerft Warnemünde]]. 1959 wurde er [[Bezirk Rostock|Rostocker-Bezirksmeister]] und wechselte zum [[SC DHfK Leipzig|DHfK Leipzig]]. 1960 verpasste Ampler die Qualifikationshürde für die [[Olympische Sommerspiele 1960|Olympischen Sommerspiele]] und die [[Internationale Friedensfahrt]]. Nach erneuter Nichtaufstellung als Friedensfahrtkandidat für 1961 nahm er Kontakt zum westdeutschen Profiradsport auf, um Berufsfahrer zu werden. Hierfür wurde er durch Einwirken des [[Ministerium für Staatssicherheit|MfS]] vom [[Deutscher Turn- und Sportbund|DTSB]] von der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1961|Rad-Weltmeisterschaft]] in diesem Jahr ausgeschlossen. 1962 nahm er erstmals an der Friedensfahrt teil und wurde nach seinem Gesamtsieg bei der [[DDR-Rundfahrt 1962|DDR-Rundfahrt]] im gleichen Jahr [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften|DDR-Straßenmeister]]. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere gewann Ampler 1963 als Gesamtsieger sowohl die [[Internationale Friedensfahrt 1963|Internationale Friedensfahrt]] als auch die [[DDR-Rundfahrt 1963|DDR-Rundfahrt]] und wurde erneut DDR-Straßenmeister. Hierfür wurde er zum [[Sportler des Jahres (DDR)|DDR-Sportler des Jahres]] gewählt. 1964 folgte ein Jahr der sportlichen Stagnation; 1965 und 1966 holte er den DDR-Titel im [[Einerverfolgung|4000-Meter-Verfolgungsrennen]]. 1969 wurde Ampler DDR-Meister im Mannschaftszeitfahren.

Nach der Beendigung seiner Fahrerkarriere war er von 1971 bis nach der [[Wiedervereinigung Deutschlands]] als Trainer im SC DHfK Leipzig tätig. Dort betreute er unter anderen seinen Sohn [[Uwe Ampler|Uwe]] und [[Uwe Raab]]. Im Anschluss hieran fungierte er bis 1996 als Geschäftsführer eines Fahrradgroßhandels in Leipzig. Danach war er Co-Moderator der Friedensfahrtübertragungen des [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] und Ehrengast bei verschiedenen Veranstaltungen. Im Jahr 2005 erkrankte Ampler an der [[Alzheimer-Krankheit]], an deren Folgen er im Mai 2016 im Alter von 75 Jahren verstarb.

== Leben ==
=== Familie und Persönliches ===
Klaus Ampler wurde am 15.&nbsp;November 1940 im [[Reichsgau Danzig-Westpreußen|westpreußischen]] Marienburg als jüngstes von sieben Kindern als Sohn des Brunnenbauers Felix Ampler (†&nbsp;1967) und dessen Frau Maria geboren. Er hatte vier Brüder und zwei Schwestern. Verheiratet war er seit Mai 1962 mit Waltraud Ampler, geborene Böhlmann. Aus der Ehe ging eine Tochter und Sohn [[Uwe Ampler]] (*&nbsp;1964) hervor, der ebenfalls Radrennsportler wurde. Sein Enkel [[Rick Ampler]] (*&nbsp;1989) verkörpert die dritte Generation Radrennfahrer der Amplers.

Politisch bekleidete Ampler während der DDR-Zeit ab 1963 das Amt eines [[Parteisekretär]]s.<ref name="Ampler 241">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 241.</ref><ref>{{WWW-DDR|47|Ampler, Klaus|Klaus Gallinat, Olaf W. Reimann}}</ref> Nach eigenen Aussagen übte er diese Funktion aus, um für die Belange des Radsports einzutreten.<ref name="Ampler 241" /><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 80.</ref>

=== Kindheit und Jugend ===
Der frühere Wohnort der Amplers befand sich in [[Sztum|Stuhm]], von welchem die Familie im Januar 1945 vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] nach [[Kołobrzeg|Kolberg]] floh. Übere weitere Stationen erreichte sie im Sommer 1945 [[Rostock]]-[[Dierkow]]. Von dort wurden die Amplers nach [[Kröpelin|Groß-Siemen]] umgesiedelt. Ab 1946 besuchte Ampler die Schule der Nachbargemeinde [[Dorfrock (Schmadebeck)|Schmadebeck]]. Später zog die Familie nach [[Kröpelin|Altenhagen]] um. Hier gewann Ampler im Juni 1952 sein erstes Radrennen. Nach der Schulzeit bewarb sich Ampler als Lehrling bei der [[Warnowwerft Warnemünde]], wo er im September 1956 eine Lehre zum [[Schweißer|Lichtbogenschweißer]] aufnahm. Noch im gleichen Monat wurde er Mitglied in der [[BSG Motor Warnowwerft Warnemünde|Betriebssportgemeinschaft (BSG) Motor Warnowwerft]]. In der dortigen Radsportabteilung erhielt er seine Jugendfahrer-Lizenz, wobei er für die BSG bei zahlreichen Jugend-Radrennen startete.<ref>Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 9–20.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 8–20., 152.</ref>

=== Sportliche Karriere ===
==== 1959–1960:[CMS] Anfänge und Aufstieg ====
[[Datei:Herbert Weisbrod.jpg|mini|hochkant|150px|Herbert Weisbrod (1918–2000) warb Ampler für den SC DHfK Leipzig an.]]
Im Mai 1959 gewann Ampler die Rostocker Bezirksmeisterschaft. Nach Rennen in [[Ahlbeck (Heringsdorf)|Ahlbeck]], Rostock und [[Waltershausen]] stieg Ampler in die höchste Amateur-Radrennfahrerklasse der DDR auf. Das Debütrennen der Leistungsklasse I am 28.&nbsp;Juni in [[Reichenbach im Vogtland|Reichenbach]] gewann er vor [[Roland Henning|Henning]] vom [[SC DHfK Leipzig]]. Dessen Trainer Herbert Weisbrod warb Ampler für diesen Verein an. Zu Weisbrods Schützlingen im SC DHfK Leipzig gehörte Amplers Idol [[Gustav-Adolf Schur]] („Täve“), den er eine Woche nach seinem Sieg in Reichenbach bei der [[Harzrundfahrt]] traf. Bei den anschließenden [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften]] in [[Venusberg (Drebach)|Venusberg]] wurde Ampler Zwölfter dem wenig später der 56. Gesamtrang bei der [[DDR-Rundfahrt 1959]] folgte.<ref>Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 20–24.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 33.</ref> Im folgenden Rennen, der 53. Auflage des [[Klassiker (Radsport)|Klassikers]] [[Rund um Berlin]], schloss Ampler zur nationalen Radsportspitze auf, als er praktisch in Alleinfahrt vor [[Klaus Kellermann|Kellermann]] und [[Egon Adler|Adler]] siegte.<ref>''Amplers Fleiß wurde belohnt. Wolkenbruch bremste die Schur-Verfolgungsgruppe bei „Rund um Berlin“ / Weltmeister wurde 21.'' In: ''[[Neues Deutschland]].'' 24. August 1959, S. 4.</ref> Anschließend startete Ampler in [[Plewen]] bei den VI. Internationalen Sportspielen der Landesjugend. Das Mannschaftsrennen endete mit einem Sieg der DDR-Auswahl und im Einzelrennen wurde Ampler Zweiter. Nach seiner Rückkehr zog Ampler nach Leipzig, wo im SC DHfK Leipzig [[Otto Busse (Radsportler)|Busse]] sein Trainer wurde. Neben seinem Sportpensum arbeitete Ampler bei den [[Kirow Leipzig|Leipziger Kirow-Werken]].<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 36–37.</ref><ref>''Landessportler aus sieben Staaten an dem Start. Erste Goldmedaille für die DDR.'' In: ''Neues Deutschland.'' 30. August 1959, S. 8.</ref> Die ersten Siege für seinen neuen Club erreichte Ampler im September beim international besetzten Rennen [[Rund um Sebnitz]]<ref>''Klaus Ampler gewann „Rund um Sebnitz.“'' In: ''Neues Deutschland.'' 21. September 1959, S. 4.</ref> und beim Rennen Rund um Spitze in [[Forst (Lausitz)|Forst]] vor seinem Clubkameraden [[Wolfgang Braune]], welcher Amplers Spitznamen „Neptun“ prägte. Im Oktober 1959 bestritt Ampler in Rostock das Rennen um den Vögenteich und den 7. Oberlausitzer Grenzlandringpreis die er beide gewann.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 40.</ref><ref>''Grenzlandpreis für Ampler.'' In: ''Neues Deutschland.'' 12. Oktober 1959, S. 4.</ref>

Vom 26.&nbsp;Januar bis 7.&nbsp;Februar 1960 bestritt Ampler die [[Ägypten-Rundfahrt|VII. Ägypten-Rundfahrt]], wo er in der 9. Etappe als bis dato Gesamtführender stürzte und sich einen [[Schlüsselbein]]bruch zuzog.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 43.</ref><ref>Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 30–33.</ref> Nach seiner Genesung gewann er die im April ausgetragene Rundfahrt um [[Potsdam]]<ref>''Ampler gewann Eröffnungsrennen.'' In: ''Neues Deutschland.'' 4. April 1960, S. 3.</ref> und erreichte einen dritten Platz beim ausgetragenen Großen Preis des [[Neues Deutschland|ND]] in Leipzig.<ref>''Ein weltmeisterlicher Sieg.'' In: ''Neues Deutschland.'' 15. April 1960, S. 8.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 45.</ref> Bei der 46. Auflage der [[Rund um die Hainleite|Hainleitefahrt]] am 27.&nbsp;Mai, eines von zwei Qualifizierungsrennen für die bevorstehenden [[Olympische Sommerspiele 1960|Olympischen Sommerspiele]] in [[Rom]], wurde Ampler Dritter.<ref>''Schur vor Höhne und Ampler.'' In: ''Neues Deutschland.'' 28. Mai 1960, S. 8.</ref> Im Dortmunder Folgerennen reichte es für ihn nur zu Rang 17 womit er die Olympiaqualifikation als Gesamtsechster verpasste.<ref>''DDR-Radsport-Triumph in Dortmund.'' In: ''Neues Deutschland.'' 30. Mai 1960, S. 3.</ref><ref>Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 35–36.</ref> Nach einem dritten Platz beim ''Klaus-Törpe-Gedächtnisrennen''<ref>''Berlin gegen Poznan 1 : 0.'' In: ''Neues Deutschland.'' 17. Juni 1960, S. 7.</ref> wurde Ampler im Juli 1960 bei der alljährlichen Ostsee-Rundfahrt im Endklassement Siebter.<ref>''Adler gewann die Ostseerundfahrt.'' In: ''Neues Deutschland.'' 8. Juli 1960, S. 8.</ref> Bei der folgenden [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften 1960|Straßen-Radmeisterschaft]] über 170&nbsp;km auf dem [[Schleizer Dreieck]] wurde Ampler hinter Schur und Eckstein Dritter.<ref>''Täve Schur Deutscher Meister.'' In: ''Neues Deutschland.'' 1. August 1960, S. 4.</ref> Nach weiteren Rundstreckenrennen siegte Ampler im September bei der neuerlichen Auflage des Rennens Rund um Berlin vor dem Belgier [[Michel Noppe]].<ref>Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 39–41.</ref><ref>''Ampler wiederholte Vorjahressieg.'' In: ''Neues Deutschland.'' 5. September 1960, S. 3.</ref> Die letzten Rennen der Saison bestritt Ampler in Bulgarien. Die Zweihafenetappe von [[Burgas]] nach [[Warna]] musste Ampler als Gesamtführender jedoch infolge einer Knieentzündung vorzeitig abbrechen.<ref>Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 41–42.</ref><ref>''Doppelerfolg für Bulgarien.'' In: ''Neues Deutschland.'' 3. Oktober 1960, S. 1.</ref> Im November 1960 besuchte Ampler das Westberliner Sechs-Tage-Rennen in der [[Deutschlandhalle]], wobei er erstmals in Kontakt zu westdeutschen [[Profisport|Radprofis]] treten konnte. Dabei lernte er die ihm als Amateur unbekannten Vorzüge des Profiradsports kennen.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 47.</ref>

==== 1961:[CMS] Wechselgedanken ====
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-82150-0001, Leipzig, DDR-Radrennfahrer, Training.jpg|mini|Die Friedensfahrtkandidaten 1961. Ampler vor seinen Mannschaftskollegen [[Egon Adler|Adler]], [[Gustav-Adolf Schur|Schur]] und [[Manfred Weißleder|Weißleder]].]]
Amplers Affinität zum westdeutschen Profiradsport entfachte sich im Januar 1961 neu, als ihm [[Erich Hagen]] eröffnete, dass er gute Beziehungen zu [[Erich Bautz]] aus Dortmund und [[Otto Ziege]] aus Westberlin pflege, mit denen man[WORDS?] wegen eines möglichen Profivertrages in Kontakt treten könne. Das Vorhaben geriet jedoch zunächst in Vergessenheit, weil sich Ampler einen Startplatz in der [[Internationale Friedensfahrt 1961|diesjährigen Friedensfahrtmannschaft]] erhoffte, die durch seine Kandidatur im April bestärkt wurde.<ref>''Die Friedensfahrt Kandidaten.'' In: ''Neues Deutschland.'' 9. Januar 1961, S. 1.</ref> Die dazugehörigen Qualifikationsrennen liefen jedoch nicht zufriedenstellend, so dass Ampler nur als Ersatzfahrer nominiert wurde.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 47–48.</ref> Erschwerend kam für ihn hinzu, dass Ampler im [[Warschau]]er Hotel „Warszawa“ nicht bei seinen Fahrerkollegen untergebracht wurde. Als Schur kurzfristig wegen einer Erkältung auszufallen drohte, dann[FILLWORD?] jedoch vom Mannschaftsarzt für fahrtauglich befunden wurde, bedeutete dies Amplers vorzeitige Heimreise.<ref>''Die Friedensfahrt Kandidaten.'' In: ''Neues Deutschland.'' 3. Januar 1961, S. 6.</ref> Aus Frust hierüber fasste Ampler auf der Rückfahrt nach Berlin den Entschluss, Otto Ziege in dessen Büro in Westberlin aufzusuchen, um ihm mitzuteilen, dass er beabsichtige in den Profiradsport Westdeutschlands zu wechseln.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 49.</ref> Dieser war jedoch abwesend.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 50–51.</ref><ref name="Ullrich 46">Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 46.</ref>

Im Juni bestritt Ampler zusammen mit einem fünfköpfigen Auswahlteam das Zwei-Etappen-Rennen [[Wien]]–[[Gresten]]–Wien, das er als Gesamtführender gewann. Das ihm dort offerierte Angebot des italienischen Teams lehnte er ab, wenngleich seine Sympathien Richtung Profiliga bekannt blieben.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 53.</ref> Nach zwei weiteren internationalen Rennen auf der [[Isle of Man]]<ref>''MacKenzie überlegener Skuller.'' In: ''Neues Deutschland.'' 25. Juni 1961, S. 8.</ref> und in [[Kopenhagen]] ohne vordere Platzierungen<ref>''Drei Bahnsiege der Frauen in England.'' In: ''Neues Deutschland.'' 3. Juli 1961, S. 4.</ref> gewann Ampler im Juli die 2. Ostsee-Rundfahrt über fünf Etappen als Gesamtführender.<ref>''Ampler gewann Ostseerundfahrt.'' In: ''Neues Deutschland.'' 16. Juli 1961, S. 8.</ref> Bei der vom 17. bis 25. August stattfindenden [[DDR-Rundfahrt 1961|XII. DDR-Rundfahrt]] wurde er hinter Schur Gesamtzweiter.<ref>Klaus Ullrich: ''Täve gewann seine vierte Rundfahrt.'' In: ''Neues Deutschland.'' 26. August 1961, S. 6.</ref>

Zu diesem Zeitpunkt war Ampler bereits in das Fadenkreuz des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) gerückt – allerdings[FILLWORD?] nicht wie er selbst vermutete für seinen nächtlichen Besuch in Westberlin, sondern für seine Absichten, in die westdeutsche Profiliga wechseln zu wollen um dort einen Vertrag als Berufsfahrer zu unterzeichnen.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 55.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 56–57.</ref> Das MfS kam in ihrem Bericht vom 19. August zu dem Schluss, dass Ampler während eines neuerlichen Auslandsstarts flüchtig werden könne und er aus diesem Grunde vor dem Radsportverband ein gegenteiliges Versprechen abzugeben habe. Zugleich verwies der Bericht darauf, dass ein Nichteinsatz Amplers bei der anstehenden [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1961|UCI-Straßen-Weltmeisterschaft]] in [[Bern]] zu weiterer Verstimmung und dessen Absichten verstärken könne, zum Profisport zu wechseln.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 58.</ref> Auf jeden Fall, so der Bericht weiter, sei eine [[Ungesetzlicher Grenzübertritt|Republikflucht]] Amplers zum gegenwärtigen Zeitpunkt politisch nicht vertretbar und unter allen Umständen zu verhindern. Der Bericht schließt damit, dass eine Republikflucht nicht auszuschließen sei, jedoch keine Anhaltspunkte gegeben seien, um Ampler von der Weltmeisterschaft fernzuhalten wenn es im Vorfeld zu einer Aussprache zwischen ihm, den Trainer und Mannschaft gäbe. Zu dieser Aussprache ist es nie gekommen.<ref name="Ampler 60">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 60.</ref>

Ungeahnt von diesen Geschehnissen fokussierte sich Amplers Training auf seine anstehende WM-Teilnahme. Als diese näher rückte, erkundigte sich schließlich der Chef des [[Deutscher Turn- und Sportbund|DTSB]] [[Manfred Ewald]] im SC DHfK Leipzig danach, ob denn die Absprache stattgefunden hätte. Nachdem dies verneint wurde, informierte Ewald das MfS, wonach Ampler unter diesen Umständen nicht für die Mannschaft aufstellt werden könne.<ref name="Ampler 60" /> Am 30. August, unmittelbar vor Amplers Abreise nach Bern, fand das Gespräch zwischen ihm, Weisbrod, Schiffner und anderen Herren statt. Darin wurde Ampler mit dem Vorwurf seiner beabsichtigten Republikflucht sowie einen an Bautz adressierten Brief konfrontiert, den Ampler nach Dortmund abgeschickt haben soll. Die Existenz dieses Briefs gibt Ampler in seiner 2005 erschienenen Autobiografie zu. Nicht aber[FILLWORD?] dessen Versendung. Das Gespräch endete mit dem Ausschluss Amplers von der Weltmeisterschaft. Zugleich wurde ihm die Möglichkeit eröffnet, sich bei der im September ausgetragenen [[Rumänien-Rundfahrt]] zu rehabilitieren, wo er schließlich Neunter der Gesamtwertung wurde. Parallel dazu wurde eine offizielle Presseerklärung vorbereitet, in welcher Ampler offiziell seinen Fehler eingestehen solle. Diese Erklärung erschien dann[FILLWORD?] in der Tageszeitung [[Neues Deutschland]] vom 31. August. Weitere Restriktionen gegen Ampler erfolgten nicht.<ref>Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 48.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 61–65.</ref>

==== 1962–1963:[CMS] Karrierehöhepunkt ====
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-92790-0010, XV. Friedensfahrt, Ampler, Heinz Florian Oertel, Täve Schur.jpg|mini|hochkant|Klaus Ampler im Gespräch mit dem DDR-Reporter [[Heinz-Florian Oertel]] nach seinem vierten Platz auf der 2. Etappe von Berlin zum [[Red Bull Arena (Leipzig)|Leipziger Zentralstadion]] 1962. Rechts im Bild Schur, der in diesem Jahr als Betreuer der DDR-Mannschaft fungierte.]]
Ampler bestritt zu Beginn des Jahres 1962 seine Vorbereitungsrennen im bulgarischen [[Plovdiv]] und nahm an diversen heimischen Radsportveranstaltungen teil. Ende April erfolgte neben [[Bernhard Eckstein|Eckstein]] (Mannschaftskapitän), Höhne, [[Klaus Kellermann|Kellermann]], [[Hans Scheibner (Radsportler)|Scheibner]] und [[Dieter Wiedemann (Radsportler)|Wiedemann]] seine Nominierung als Stammfahrer für die [[Internationale Friedensfahrt 1962|XV. Friedensfahrt]].<ref>''Das ist unsere Mannschaft.'' In: ''Neues Deutschland.'' 22. April 1962, S. 1.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 66–68.</ref> Dessen Start erfolgte am 2. Mai im Berliner [[Stadion der Weltjugend|Walter-Ulbricht-Stadion]]. Mit zwei Zweiten Plätzen und einem Dritten Platz beim 100-km-Mannschaftsfahren von Opole nach [[Breslau]] wurde Ampler Gesamtsiebter.<ref>''Die Besten und die Jubiläumsfahrt.'' In: ''Neues Deutschland.'' 21. Mai 1962, S. 4.</ref> Anschließend nahm er zusammen mit Schur und Lörke an der Drei-Etappen-Fahrt der „Schwedenwoche“ teil, wo er keine Podestplatzierung erreichte. Bei den darauf anschließenden nationalen Rennen am 5. und 7. Juni in [[Elsteraue|Langendorf]] und [[Torgau]] holte Ampler einen Doppelsieg.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 81.</ref> Dem folgten am 5. August die [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften 1962|DDR-Straßen-Radmeisterschaften]] auf dem Oberlausitzer Grenzlandring, wo Ampler mit einer Zeit von 4:42:03&nbsp;h vor dem Fahrerduo Weißleder/Schur siegte und Deutscher Meister wurde.<ref>Klaus Ullrich: ''Der Straßenmeister heißt Ampler.'' In: ''Neues Deutschland.'' 6. August 1962, S. 4.</ref><ref>Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 49–52.</ref> Amplers Dominanz setzte sich im gleichen Monat bei der [[DDR-Rundfahrt 1962|XIII. DDR-Rundfahrt]] fort, wo er mit drei Etappensiegen die Rundfahrt gewinnen konnte.<ref>''Klaus Ampler Gesamtsieger.'' In: ''Neue Zeit.'' 24. August 1962, S. 5.</ref> Die DDR-Rundfahrt sollte für Ampler zugleich als Generalprobe für die vom 29. August bis 2.&nbsp;September 1962 stattfindenden [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1962|Straßen-Weltmeisterschaft]] im italienischen [[Salò]] herhalten. Doch das [[Allied Travel Office]] der westlichen Besatzungsmächte verweigerte den DDR-Sportlern aufgrund des Mauerbaus für die nächsten Jahre deren Einreise in das westliche Ausland. Als Ersatz hierfür organisierte der DDR-Radsportverband die „Internationale Woche“ bei der Ampler am 2. September das Rennen Rund um Potsdam (161&nbsp;km) vor Dieter Giese gewann.<ref>Oeftger: ''Klaus Ampler zog allen davon.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 3. September 1962, S. 4.</ref> Nach einem Zweiten Platz bei der 56. Auflage des Rund um Berlin am 16.<ref>Bodo Radtke, Adi Klimanschewsky, Günter Teske: ''Höhne wurde vor Ampler Spurtsieger.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 17. September 1962, S. 4.</ref> und einem Dritten Rang am 23. September beim Rennen Rund um Sebnitz<ref>Adi Klimanschewsky: ''Wertvoller Berlin Triumph.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 24. September 1962, S. 4.</ref> wurde Ampler bereits im November für die kommende [[Internationale Friedensfahrt 1963|XVI. Friedensfahrt]] als Stammfahrer nominiert.<ref>''Friedensfahrt-Kandidaten nominiert.'' In: ''Neues Deutschland.'' 23. November 1962, S. 12.</ref>

Im Frühjahr 1963 konzentrierten sich Ampler Training vollumfänglich auf die im Mai stattfindende [[Internationale Friedensfahrt 1963|XVI. Friedensfahrt]]. Dort holte sich die DDR-Auswahl beim Mannschaftszeitfahren in der dritten Etappe von Hustopece nach Bratislava den Sieg und damit das Blaue Trikot.<ref>Klaus Ullrich, Dieter Wales, Werner Klein: ''DDR vor Polen und UdSSR.'' In: ''Neues Deutschland.'' 12. Mai 1963, S. 8.</ref> Bei der fünften Etappe von [[Zvolen]] nach [[Kosice]] (221&nbsp;km) errang Ampler seinen ersten Sieg bei einer Friedensfahrt, womit er in der Gesamtwertung Rang drei belegte.<ref>Klaus Ullrich, Dieter Wales, Werner Klein: ''Klaus Ampler fuhr allein nach Kosice hinein.'' In: ''Neues Deutschland.'' 14. Mai 1963, S. 6.</ref> Auch die achte Etappe von Warschau nach [[Toruń]] (226&nbsp;km) entschied er für sich.<ref>Klaus Ullrich, Dieter Wales, Werner Klein: ''Klaus Ampler dicht am Gelben.'' In: ''Neues Deutschland.'' 18. Mai 1963, S. 6.</ref> Der Sprung an die Tabellenspitze gelang ihm im Zeitfahren der zwölften Etappe von [[Bautzen]] nach Dresden über 57&nbsp;km, dass er mit einer Zeit von 1:17:39&nbsp;h gewann. Damit betrug sein Vorsprung vor dem Zweitplatzierten der Tour [[August Verhaegen]] 2:14&nbsp;min.<ref name="Huhn 74">Huhn: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' S. 74.</ref> Am Folgetag erlitt Ampler auf der dreizehnten Etappe von Dresden nach [[Erfurt]] (245&nbsp;km) bei Kilometer&nbsp;233 einen Reifenschaden. Da kein Materialwagen in der Nähe war, entschied sich Schur spontan, ihm sein Rad zu überlassen, damit Amplers Chancen auf den Gesamtsieg gewahrt blieben.<ref>Ullrich: ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' S. 55–56.</ref> Ampler wurde Zweiter und konnte damit seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 6:21&nbsp;min ausbauen.<ref>Klaus Ullrich, Dieter Wales, Werner Klein: ''Klaus Amplers große Tage.'' In: ''Neues Deutschland.'' 24. Mai 1963, S. 8.</ref><ref name="Huhn 74" /> Seinen Vorsprung verteidigte er auf den letzten beiden Etappen womit Ampler den Gesamtsieg errang.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 102–104.</ref> In den Monaten darauf gewann er dann[FILLWORD?] sowohl die [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften|DDR-Straßen-Radmeisterschaft]] in [[Mittweida]]<ref>''Ampler verteidigt Meistertitel.'' In: ''Neues Deutschland.'' 8. Juni 1963, S. 6.</ref> als auch die [[DDR-Rundfahrt 1963|XIV. DDR-Rundfahrt]] wofür ihm [[Walter Ulbrich]] mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstordens in Silber]] auszeichnete.<ref>''Hohe Auszeichnungen des Staatsrates.'' In: ''Neues Deutschland.'' 27. Juni 1963, S. 8.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 104–106.</ref> Eine weitere Ehrung Amplers erfolgte im Dezember 1963, als er von den Lesern der [[Junge Welt|Jungen Welt]] zum [[Sportler des Jahres (DDR)|DDR-Sportler des Jahres]] gewählt wurde.<ref>''Der Beste der Besten.'' In: ''Neues Deutschland.'' 18. Dezember 1963, S. 8.</ref>

==== 1964–1966:[CMS] Rezession ====
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-D0323-0006-001, Klaus Ampler, Kurt Müller, Lothar Appler.jpg|mini|hochkant|Klaus Ampler an dritter Stelle liegend hinter [[Kurt Müller (Radsportler)|Kurt Müller]] (Bildmitte) und [[Lothar Appler]] (rechts) beim Eröffnungsrennen der Straßenfahrer über 86&nbsp;km von [[Ahrensfelde]] nach [[Bad Freienwalde (Oder)|Freienwalde]] 1965.]]
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E0710-0009-002, Ampler, Hoffmann, Mickein, Eckstein, Vogelsang, Marks.jpg|mini|Klaus Ampler (ganz links) beim Großen Sachsenpreis von [[Karl-Marx-Stadt]]–Dresden–Leipzig–Karl-Marx-Stadt über 265&nbsp;km im Juli 1966.]]
In der ersten Jahreshälfte 1964 konnte Ampler nicht mehr an seiner Vorjahreserfolge anknüpfen. Die [[Internationale Friedensfahrt 1964|XVII. Friedensfahrt]] beendete er als Gesamtsechzehnter. Den ersten nationalen Erfolg in diesem Jahr errang Ampler erst einen Sieg beim 168&nbsp;km Rennen Rund um die [[Dresdner Heide]] Ende Juni.<ref>''Ampler vor Höhne.'' In: ''Neues Deutschland.'' 22. Juni 1964, S. 5.</ref> Im Juli folgten die Deutsch-deutschen Olympiaausscheidungswettkämpfe in Gießen und Erfurt wobei Ampler keine vorderen Platzierungen erreichte.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 116–118.</ref> Nach Platz 22<ref name="Ampler 120">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 120.</ref> bei der [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften 1964|Straßen-Radmeisterschaft]] in [[Schleusingen]] gewann Ampler im September die 58. Auflage des Rund um Berlin<ref>''Ampler gewann „Rund um Berlin“.'' In: ''Neues Deutschland.'' 14. September 1964, S. 1.</ref> sowie die Rennen Rund um den Vögenteichplatz und dem 3. Bäderrennen am 28.&nbsp;September jeweils[FILLWORD?] in Rostock.<ref>''Ein lohnender Blick.'' In: ''Neues Deutschland.'' 28. September 1964, S. 6.</ref><ref>''Fußballauswahl in die UdSSR.'' In: ''Neues Deutschland.'' 29. September 1964, S. 8.</ref>

Bei der [[Internationale Friedensfahrt 1965|Internationalen Friedensfahrt 1965]] fungierte Ampler als Mannschaftskapitän. Als solcher führte er die DDR-Auswahl auf der zweiten Etappen von [[Königs Wusterhausen]] nach [[Cottbus]] zum Sieg im Mannschaftsfahren über 100&nbsp;km. Sein bestes Ergebnis war ein Zweiter Platz auf der elften Etappe von [[Bielsko-Biała]] nach [[Krakau]]. In der Gesamtwertung belegte er am Ende der Tour Rang zehn.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 125–128.</ref> Nach der Friedensfahrt dienten Amplers weitere Rennen als Vorbereitung auf die im September stattfindende [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1965|Straßen-Weltmeisterschaft]] in [[Lasarte-Oria]] an denen die DDR-Radsportler nach 1962, 1963 und 1964 wieder teilnehmen durften. Zum sportlichen Höhepunkt des Jahres bis dahin zählte sein Sieg im 4000-Meter-Verfolgungsrennen bei den DDR-Meisterschaften in Gera.<ref>''Bahntitel für Klaus Ampler.'' In: ''Neues Deutschland.'' 7. August 1965, S. 6.</ref> Die letzte Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft erfolgte für Ampler bei der im August ausgetragenen [[DDR-Rundfahrt 1965|DDR-Rundfahrt]] wo er Gesamtsechster wurde.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 130.</ref> Die [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1965|Straßen-Weltmeisterschaft]] fand Anfang September in Lasarte-Oria statt. Dort wurde der Mannschaftsvierer mit ihm Fünfter.<ref>Klaus Ullrich: ''Fünfter Platz nach großem Kampf.'' In: ''Neues Deutschland.'' 3. September 1965, S. 8.</ref> Im 4000-Meter-Verfolgungsrennen wurde Ampler Siebzehnter.<ref>''Elisabeth und Hannelore im Halbfinale.'' In: ''Neues Deutschland.'' 7. September 1965, S. 1.</ref> Vierzehn Tage nach der Weltmeisterschaft siegte Ampler im Rahmen der „Internationalen Radwoche“ am 19. September bei der 59. Auflage des Rund um Berlin 1959, 1960 und 1964 zum vierten Mal.<ref>''Alleinfahrt von Ampler.'' In: ''Neues Deutschland.'' 20. September 1965, S. 6.</ref>

1966 konzentrierte sich Ampler vollumfänglich auf die Ende August beginnende [[UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1966|Bahn-Weltmeisterschaft]] in [[Frankfurt am Main]] wofür er auf einen Start bei der [[Internationale Friedensfahrt 1966|XIX. Friedensfahrt]] verzichtete und stattdessen das Bahntraining intensivierte. Bei den DDR-Meisterschaften im 4000-m-Einzelverfolgungsrennen, welches am 4. Juli stattfand, siegte Ampler im Finale gegen [[Heinz Richter (Radsportler)|Heinz Richter]] in einer Zeit von 5:15&nbsp;min und war als DDR-Meister<ref>''18jähriger bezwang Exmeister.'' In: ''Neues Deutschland.'' 8. Juli 1966, S. 8.</ref> und für die Weltmeisterschaft qualifiziert.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 135.</ref> Bei der anschließenden [[DDR-Rundfahrt 1966|DDR-Rundfahrt]] wurde Ampler Gesamtsechster. Im Anschluss hieran bestritt er in Berlin, Gera und Leipzig vier weitere Rennen in der Einzelverfolgung, von denen er drei gewinnen konnte. Danach reiste er nach Frankfurt, wo er mit einer Zeit von 5:03:85&nbsp;min im Achtelfinale der 4000-m-Einzelverfolgungsrennen als Zwölfter ausschied. Zum Saisonabschluss wurde er im September bei der Bulgarien-Rundfahrt Gesamtzweiter.<ref>''Basketballerinnen zur EM.'' In: ''Neues Deutschland.'' 30. September 1966, S. 8.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 132–138.</ref>

==== 1967–1970:[CMS] Stagnation ====
Im Winter 1967 bestritt Ampler die Algerien-Rundfahrt wo er Gesamtzweiter wurde.<ref>''DDR-Radsportler vorn.'' In: ''Neues Deutschland.'' 8. April 1967, S. 8.</ref> Nach seiner Rückkehr standen die üblichen Nominierungsrennen für die [[Internationale Friedensfahrt|XX. Internationale Friedensfahrt]] auf dem Programm, von denen er eines gewann.<ref>Klaus Ullrich: ''Klaus Ampler erster Sieger.'' In: ''Neue Zeit.'' 16. April 1967, S. 11.</ref> Bei der Friedensfahrt erreichte Ampler mit einem 22. Gesamtplatz das schlechteste Ergebnis all seiner Teilnahmen an dieser Tour. Lediglich auf der dritten Etappe von Posen nach [[Bydgoszcz]] gelang ihm als Zweiter ein Podestplatz.<ref>''DDR-Mannschaft in Blauen Trikot.'' In: ''Neues Deutschland.'' 13. Mai 1967, S. 8.</ref> Anschließend konzentrierten sich Ampler wie in den Vorjahren auf die Vorbereitung der anstehenden [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1967|UCI-Straßen-Weltmeisterschaft]], bei welchem er, wie im Vorjahr das 4000-m-Verfolgungsrennen bestreiten sollte. Bei dem Ende Juni 1967 ausgetragene Bahn-Vorbereitungsrennen wurde Ampler bei der Einzelverfolgung und in der Mannschaftswertung jeweils[FILLWORD?] Zweiter.<ref name="Ampler 148">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 148.</ref> Bei den DDR-Meisterschaften im Juli wurde er bei der 4000-m-Einzelverfolgung erneut Zweiter.<ref name="Ampler 149">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 149.</ref> Mitte Juli bestritt Ampler die [[DDR-Rundfahrt 1967|XVII. DDR-Rundfahrt]] von denen er die vierte und fünfte Etappe gewinnen konnte,<ref>''„Totes Rennen“ im Zeitfahren.'' In: ''Neues Deutschland.'' 23. Juli 1967, S. 6.</ref><ref>''Zweikampf Huster-Ampler.'' In: ''Neue Zeit.'' 25. Juli 1967, S. 8.</ref> womit er Gesamtvierter wurde.<ref>Klaus Ullrich: ''Zum Gesamtsieg noch Etappensieg für Peschel.'' In: ''Neues Deutschland.'' 27. Juli 1967, S. 8.</ref> Am 30. Juli erreichte Ampler bei den DDR-Straßenmeisterschaften in [[Eisenach]] beim Rund um die Wartburg im Einzel den fünften Rang.<ref>Klaus Ullrich: ''Nach den „Violetten“ auch Titel für Grabe.'' In: ''Neues Deutschland.'' 31. Juli 1967, S. 4.</ref> Anschließt reiste er zur Weltmeisterschaft ab, wo Ampler im 4000-m-Verfolgungsrennen als Fünfzehnter (5:08,45&nbsp;min) im Achtelfinal ausschied.<ref>Klaus Ullrich: ''Am Morgen war er Dritter am Abend schied er aus.'' In: ''Neues Deutschland.'' 25. August 1967, S. 8.</ref> Im Straßeneinzel wurde als bester DDR-Fahrer Vierzehnter.<ref>Klaus Ullrich: ''Ampler lange ganz vorn.'' In: ''Neues Deutschland.'' 3. September 1967, S. 7.</ref>

[[Datei:FF 68 Strecke.jpg|mini|Die 14 Etappen der Friedensfahrt 1968 bei welcher Ampler zwei Tagessiege erreichte.]]
Die saisonale Wintervorbereitung 1968 verbrachte Ampler im algerischen Trainingslager. Nach seiner obligatorischen Nominierung als Fahrer für die [[Internationale Friedensfahrt 1969|XXI. Friedensfahrt]], bestritt Ampler im Hinblick darauf einige heimische Vorbereitungsrennen.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 157.</ref> Bei der Friedensfahrt entschied er zwei Etappen für sich. Der erste Sieg gelang Ampler bei der fünften Etappe von [[Ilmenau]] nach [[Aue (Sachsen)|Aue]] (181&nbsp;km)<ref>Klaus Ullrich, Horst Schiefelbein, Wolfgang Behrendt, Bernhard Eckstein: ''Als Ampler Ernst machte, fiel die Entscheidung.'' In: ''Neues Deutschland.'' 13. Mai 1968, S. 7.</ref> und der zweite Triumph bei der letzten Etappe von [[Radom]] nach [[Warschau]] (125&nbsp;km).<ref>''Amplers großes Finale.'' In: ''Neues Deutschland.'' 25. Mai 1968, S. 8.</ref> In der Gesamtwertung war er nach dem Gesamtsieger Axel Peschel und Dieter Mickein (9. Platz) mit dem 13. Rang drittbester DDR-Fahrer. Die weiteren Rennen dienten Ampler als Vorbereitung für die Olympischen Sommerspiele 1968 in Mexiko-Stadt, an denen er neben Hoffmann, Grabe und Peschel im 100-km-Mannschaftsfahren teilnehmen würde. Die DDR-Auswahl reise Ende September nach Mexiko ab, nachdem Ampler am 29. August die [[Verdienstmedaille der DDR]] verliehen worden war.<ref>''Verdienstmedaille für Sportler und Funktionäre.'' In: ''Neues Deutschland.'' 30. August 1968, S. 8.</ref> Das 100-km-Mannschaftsfahren des Straßenvierers Ampler/Grabe/Hoffmann/Peschel fand Mitte Oktober statt und endete mit über 10&nbsp;Minuten Rückstand auf Sieger Italien mit einem enttäuschenden Dreizehnten Rang.<ref>Klaus Ullrich: ''Wieder überraschten die Niederländer Schweden und Italien.'' In: ''Neues Deutschland.'' 16. Oktober 1968, S. 8.</ref><ref>Klaus Ullrich: ''Petterssons geschlagen.'' In: ''Neue Zeit.'' 17. Oktober 1968, S. 3.</ref> Aufgrund dieser desaströsen Leistung wurde für das noch ausstehende Rennen im Straßeneinzel kein Fahrer der DDR mehr gemeldet und als Konsequenz hiervon, trat der amtierende Präsident des DRSV [[Klaus Huhn]] zurück.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 169.</ref>

Die Saisonvorbereitung für 1969 verbrachte Ampler in Bulgarien. Bei den folgenden vier Nominierungsrennen für die Kandidaten der [[Internationale Friedensfahrt 1969|XXII. Friedensfahrt]] im April erreichte er keine vordere Platzierung. Zudem zog er sich bei einem Sturz im dritten Rennen eine Verletzung zu, die ihn zwang auf das letzte Rennen zu verzichten.<ref>Horst Schiefelbein: ''Wesemann hatte die größten Reserven.'' In: ''Neues Deutschland.'' 21. April 1969, S. 7.</ref> Hierdurch gehandicapt, erreichte er bei dem Ende April ausgetragenen Vorbereitungsrennen auf die Friedensfahrt beim Rund um Potsdam den vierten Rang.<ref>Klaus Ullrich: ''Grabe Spurtsieger in Potsdam.'' In: ''Neues Deutschland.'' 28. April 1969, S. 7.</ref> Die anschließende Friedensfahrt im Mai 1969, stand noch unter dem Eindruck des [[Prager Frühling]]s und fand aus diesem Grunde nur auf den Staatsgebieten der DDR und der Volksrepublik Polen statt. Für die DDR gingen neben Kapitän Ampler<ref>''Friedensfahrtmannschaft der DDR.'' In: ''Neue Zeit.'' 25. April 1969, S. 2.</ref> die Fahrer Manfred Dähne, Dieter Gonschorek, Dieter Grabe, [[Bernd Knispel]], Dieter Mickein und Axel Peschel an den Start. Der Auftakt zur ersten Etappe erfolgte im Warschauer „Stadion des 10. Jahrestages“, bei welcher Ampler nicht in Erscheinung treten konnte.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 170.</ref> In der fünften Etappe von [[Kędzierzyn]] nach [[Wałbrzych]] über 202&nbsp;km, die Mickein gewann, erreichte Ampler mit einem vierten Platz das beste Ergebnis der diesjährigen Friedensfahrt.<ref>Klaus Ullrich, Horst Schiefelbein, Wolfgang Behrendt, Bernhard Eckstein: ''Jetzt Dieter Mickein im Gelben Trikot.'' In: ''Neues Deutschland.'' 16. Mai 1969, S. 6.</ref> Danach stabilisierten sich Amplers Leistungen unter den Top zehn. Etappe sechs beendete er auf ebendiesem Platz;<ref>Klaus Ullrich, Horst Schiefelbein, Wolfgang Behrendt, Bernhard Eckstein: ''Gonschorek gewann die längste Etappe.'' In: ''Neues Deutschland.'' 17. Mai 1969, S. 6.</ref> zwei weitere sechste Plätze folgten für ihn in der achten und elften Etappe.<ref>Klaus Ullrich, Horst Schiefelbein, Wolfgang Behrendt, Bernhard Eckstein: ''Meine 225. Etappe.'' In: ''Neues Deutschland.'' 20. Mai 1969, S. 6.</ref><ref>Klaus Ullrich, Horst Schiefelbein, Wolfgang Behrendt, Bernhard Eckstein: ''Nun Danguillaume im Gelben Trikot.'' In: ''Neues Deutschland.'' 22. Mai 1969, S. 6.</ref> Nach Platz fünf in der zwölften und Platz sieben in der vierzehnten Etappe<ref>Klaus Ullrich, Horst Schiefelbein, Wolfgang Behrendt, Bernhard Eckstein: ''Dieter jagte Jean eine Minute ab.'' In: ''Neues Deutschland.'' 23. Mai 1969, S. 6.</ref><ref>Klaus Ullrich, Horst Schiefelbein, Wolfgang Behrendt, Bernhard Eckstein: ''Wieder ein Belgier: Scheers allein.'' In: ''Neues Deutschland.'' 25. Mai 1969, S. 8.</ref> erreichte er in der Gesamtwertung am Ende der Friedensfahrt Rang sechs und war damit nach Gonschorek (3. Platz) und Mickein (5. Platz) drittbester DDR-Fahrer. Nach der Rückkehr der Friedensfahrer erhielten er und seine Mannschaft am 26. Juni 1969 die [[Artur-Becker-Medaille]] in Gold verliehen.<ref>''Artur-Becker-Medaille für Friedensfahrer und Fußballjunioren.'' In: ''Neues Deutschland.'' 27. Juni 1969, S. 5.</ref>

Nach der Friedensfahrt konzentrierten sich Amplers Anstrengungen erneut auf die [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1969|UCI-Straßenweltmeisterschaft]], die 1969 im tschechoslowakischen Brünn stattfinden sollte. Zunächst bestritt er jedoch im Juli die 25. Jugoslawien-Rundfahrt, wo er die achte Etappe gewinnen konnte<ref>''8. Etappe für Ampler.'' In: ''Neues Deutschland.'' 8. Juli 1969, S. 4.</ref> und an deren Ende er Rang elf in der Gesamtwertung belegte.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 179.</ref> Zu einem zweiten Platz fuhr Ampler am 22. Juli beim ausgetragenen [[Buckow (Märkische Schweiz)|Buckower Dreiecksrennen]]<ref>''Kurz notiert.'' In: ''Neue Zeit.'' 22. Juli 1969, S. 8.</ref> und Mitte August holte sich Ampler im Straßeneinzel (179&nbsp;km) der DDR-Meisterschaften in [[Schleusingen]] hinter Mickein und Peschel die Bronzemedaille.<ref>Klaus Ullrich: ''Dieter Mickein Sieger der Hitzemeisterschaft.'' In: ''Neues Deutschland.'' 11. August 1969, S. 7.</ref> Beim Rennen um [[Waltershausen]] (169&nbsp;km) am 17. August siegte er vor Huster und Knispel.<ref>''Klaus Ampler Spurtsieger.'' In: ''Neues Deutschland.'' 18. August 1969, S. 7.</ref> Bei dem am 24. August ausgetragenen Einzelzeitfahren der Amateure im Rahmen der UCI-Weltmeisterschaft wurde Ampler über die Distanz von 181,233&nbsp;km auf Platz 51 gewertet.<ref>Klaus Ullrich: ''Für Leif Mortensen zum Silber noch Gold.'' In: ''Neues Deutschland.'' 25. August 1969, S. 7.</ref> Besser lief es für ihn erst wieder bei den nationalen Rennen, wo er Anfang September bei der ausgetragenen DDR-Meisterschaft im 100-km-Mannschaftsfahren in [[Lübben (Spreewald)|Lübben]] zusammen mit Knispel, Müller und Wagner im Straßenvierer des SC DHfK I in einer Zeit von 2:11:19&nbsp;h vor Dynamo Berlin und dem SC Karl-Marx-Stadt siegte.<ref>''DHfK-Vierer wurde DDR-Meister im 100-km-Mannschaftsfahren.'' In: ''Neues Deutschland.'' 8. September 1969, S. 7.</ref> Einen weiteren Sieg holte sich Ampler im gleichen Monat mit seinem fünften Triumph bei der 63. Auflage des Rund um Berlin.<ref>''Fünfter Sieg für Klaus Ampler.'' In: ''Neues Deutschland.'' 14. September 1969, S. 8.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 182.</ref> In den letzten beiden Rennen des Jahres in Torgau beim Rund um den Brückenkopf wurde er Dritter<ref>''Kurz notiert.'' In: ''Neue Zeit.'' 17. September 1969, S. 5.</ref> und im Rund um Sebnitz fuhr Ampler auf Platz zwei.<ref>''Kurz notiert.'' In: ''Neue Zeit.'' 23. September 1969, S. 8.</ref>

[[Datei:Friedensfahrt 1970.PNG|mini|Die Etappen der Friedensfahrt 1970. Es war Amplers letzte Teilnahme als Amateur-Radfahrer bei dieser Tour.]]
Im DDR-Radsportverband herrschte 1970 Ratlosigkeit, wie die praktizierten Trainingsmethoden so zu optimieren sind, um weiterhin international konkurrenzfähig zu sein. Ampler bezeichnete diesen dogmatischen Zustand als „trainerlose“ Zeit. Aus diesem Grunde entschloss er sich, selbst Trainer zu werden um seine Erfahrungen in die Entwicklung des Radsports einbringen zu können. Diesem Ziel folgend, wollte er nach der Beendigung seiner Fahrerkarriere, die bereits vor Saisonbeginn feststand, ab September 1970 ein Sportstudium bei der [[Deutsche Hochschule für Körperkultur|Deutschen Hochschule für Körperkultur]] (DHfK) aufnehmen, was er tat.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 183.</ref> Zunächst begannen im Januar und Februar 1970 die Wintervorbereitungen mit einigen Rennen auf der Winterbahn der Berliner Seelenbinder-Halle. Anschließend flog er im März 1970 mit der DDR-Mannschaft zur Algerien-Rundfahrt. Die Tour wurde aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse nach der zehnten Etappe abgebrochen und nach deren Wiederaufnahme wurde Ampler im zweiten Teil der Rundfahrt Gesamtachter. Nach seiner Rückkehr in die DDR zwang Ampler eine Nierenentzündung zu pausieren.<ref>''Axel Peschel gewann.'' In: ''Neue Zeit.'' 14. April 1970, S. 8.</ref> Bei den im April stattfindenden drei Qualifizierungsrennen für die [[Internationale Friedensfahrt 1970|XXIII. Friedensfahrt]] belegte er im ersten Rennen von Berlin nach Leipzig (185&nbsp;km) Rang acht<ref>''Miersch vor Gonschorek.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 19. April 1970, S. 7.</ref> und bei der Fahrt Rund um [[Wiederau (Pegau)|Wiederau]] (147&nbsp;km) wurde er Vierter.<ref>Herbert Günther: ''Die Karten wurden auf den Tisch gelegt.'' In: ''Neues Deutschland.'' 20. April 1970, S. 8.</ref> Platz fünf erreichte er im 50-km-Einzelfahren bei [[Bad Schmiedeberg]]<ref>Herbert Günther: ''Schnellster der Kandidaten: Peschel.'' In: ''Neues Deutschland.'' 21. April 1970, S. 7.</ref> und Ende April erfolgte seine Nominierung zum Kapitän der Friedensfahrtmannschaft.<ref>''Sie tragen unsere Hoffnung.'' In: ''Neue Zeit.'' 26. April 1970, S. 1.</ref>

Bei der Friedensfahrt blieben gute Ergebnisse für Ampler aus. Ein fünfter Platz bei der dreizehnten Etappe bildete sein bestes Ergebnis.<ref>Klaus Ullrich: ''Axel Peschel riskierte viel und eroberte DDR-Etappensieg.'' In: ''Neues Deutschland.'' 25. Mai 1970, S. 8.</ref> In der Gesamtwertung belegte er am Ende Rang elf; die Mannschaft wurde Vierter.<ref>''Begeisterung beim Finale mit polnischem Triumph.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 27. Mai 1970, S. 8.</ref> Anschließend nahm Ampler Ende Mai 1970 in [[le Havre]] am [[Grand Prix de l’Humanité 1970|Grand Prix de l’Humanité]] über drei Etappen teil. Bei der ersten Etappe, einem 4,5&nbsp;km Zeitfahren, wurde er Sechster; zu Platz 17 reichte es ihn in der zweiten Etappe über 148&nbsp;km und bei der letzten wurde er nach 116&nbsp;km Zehnter.<ref>''Axel triumphierte in Frankreich.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 2. Juni 1970, S. 7.</ref> Seinen letzten Sieg als Amateur feierte Ampler am 7.&nbsp;Juni 1970 bei dem Straßenrennen Rund um [[Langenau]] über 165&nbsp;km mit einer Zeit von 3:59:18&nbsp;h vor Knispel und Huster.<ref>''Außreiserduo behauptet sich bis ins Ziel.'' In: ''Neues Deutschland.'' 9. Juni 1970, S. 5.</ref> Im Vorfeld der DDR-Straßenmeisterschaften Anfang September 1970 wurde Ampler offiziell als Fahrer verabschiedet und für seine Verdienste mit der goldenen Ehrennadel des DDR-Radsportverbandes ausgezeichnet.<ref>''Peschel vor Knispel.'' In: ''Neue Zeit.'' 1. September 1970, S. 8.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 187.</ref>

==== 1971–1990:[CMS] Reporter und Trainer ====
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N1218-0035, Berlin, Bahnradrennen, Training, Klaus Ampler.jpg|mini|Klaus Ampler (rechts) im Dezember 1974 als Straßenradsporttrainer in der Berliner [[Werner-Seelenbinder-Halle]].]]
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-S0516-0014, K. Ampler, A. Petermann, Siegbert Schmeisser.jpg|mini|Ampler 1977 (links) als Trainer bei der [[Internationale Friedensfahrt 1977|XXX. Friedensfahrt]] anlässlich des Sieges von [[Siegbert Schmeißer]] bei der 9. Etappe von Cottbus nach Dresden über 149&nbsp;km.]]
Nach seiner Fahrerkarriere begleitete Ampler 1971 die [[Internationale Friedensfahrt 1971|XXIV. Friedensfahrt]] als Reporter.<ref>''Klaus Ampler steuert den ND-Wagen.'' In: ''Neues Deutschland.'' 3. Mai 1971, S. 8.</ref> und schrieb für die Zeitung Neues Deutschland die begleitenden Kommentare zur Tour. 1972 fungierte er bei der [[Internationale Friedensfahrt 1972|XXV. Friedensfahrt]] als Schiedsrichter.<ref>''Die von sich reden machten…'' In: Neues Deutschland vom 6. April 1972, S. 5.</ref> Nach seinem [[Diplom]] an der [[Deutsche Hochschule für Körperkultur|DHfK]], seine Diplomarbeit beinhaltete das Thema „Ergebnisse einer 8-jährigen sportmethodisch-physiologischen Längsschnittstudie bei einem Leistungssportler“ [auf sich selber als Studienobjekt bezogen],<ref name="Ampler 190">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 190.</ref> war Ampler ab 1973 in einer Doppelfunktion als Disziplintrainer in der Leistungsklasse sowie als Klubtrainer beim SC DHfK tätig. Das bedeutete, dass er beim SC DHfK Leipzig seine eigenen Sportler betreute sowie in seiner Eigenschaft als Disziplintrainer die der Nationalmannschaft.<ref name="Ampler 191">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 191.</ref> Letztere betreute in diesem Jahr bei der [[Polen-Rundfahrt]]<ref>''Mit Ampler nach Polen.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 7. Juli 1973, S. 4.</ref> und Belgien<ref>''Start in Belgien.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 27. Juli 1973, S. 11.</ref> sowie im August 1973 bei der [[DDR-Rundfahrt 1973|DDR-Rundfahrt]].<ref>Adi Klimanschewsky: ''Berge brachten keine Wende.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 24. August 1973, S. 11.</ref> 1974 war Ampler in der Funktion des Trainers bei der [[Internationale Friedensfahrt 1974|XXXIII. Friedensfahrt]] tätig, die zwei Etappensiege einfahren konnte.<ref>''ohne Titel'' In: ''Neue Zeit.'' 23. April 1974, S. 6.</ref><ref name="Ampler 191" /> Im August 1974 holte der DDR-Vierer mit ihm als Trainer bei der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1974|Straßenweltmeisterschaft]] in [[Montreal]] die Bronzemedaille.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 195.</ref> 1975 bestritt Ampler die [[Internationale Friedensfahrt 1975|XXVIII. Friedensfahrt]] erneut in der Funktion eines Trainers<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 196.</ref> wobei [[Hans-Joachim Hartnick]] die Auftaktetappe gewann. Bei der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1975|Straßen-Weltmeisterschaft 1975]] wurde der DDR-Mannschaftsvierer mit ihm als Trainer Sechster.<ref>''Trotz 100&nbsp;km ein Sekunden Duell'' In: ''Berliner Zeitung.'' 28. August 1975, S. 11.</ref> 1976 führte er Hans-Joachim Hartnick bei der [[Internationale Friedensfahrt 1976|XXIX. Friedensfahrt]] zum Gesamtsieg.<ref name="Ampler 206">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 206.</ref> und [[Gerhard Lauke]] zum Dritten Platz der Gesamtwertung. Zum weiteren Höhepunkt des Jahres zählte die errungene Goldmedaille für [[Klaus-Jürgen Grünke]] (TSC Berlin) im 1000-m-Zeitfahren bei den [[Olympische Sommerspiele 1976|Olympischen Sommerspielen 1976]] in Montreal. 1977 betreute Ampler wieder die Nationalmannschaft sowie die DDR-Fahrer bei der [[Internationale Friedensfahrt 1978|XXXI. Friedensfahrt]]; letztmals 1978. Danach fand er überwiegend als Klubtrainer beim SC DHfK Verwendung. 1979 führte er den Straßenvierer der DDR ([[Bernd Drogan|Drogan]]/Hartnick/[[Andreas Petermann (Radsportler)|Petermann]]/[[Falk Boden|Boden]]) bei der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1979|Straßen-Weltmeisterschaft]] im 100-km-Mannschaftsfahren zum Gold.<ref name="Ampler 208">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 208.</ref> Zugleich begann 1979 im SC DHfK sein Sohn Uwe in der Jugendklasse zu trainieren.<ref name="Ampler 208" />

Bei den [[Olympische Sommerspiele 1980|Olympischen Sommerspielen 1980]] in [[Moskau]], holte der DDR-Straßenvierer unter Amplers die Silbermedaille.<ref name="Ampler 208" /> Im SC DHfK förderte er derweil die aufstrebenden Talente [[Bodo Straubel]], den späteren Weltmeister von 1983 [[Uwe Raab]].<ref name="Ampler 208" /> sowie [[Jan Schur]].<ref>Kluge: ''Lexikon Sportler in der DDR.'' S. 12.</ref> Der sportliche Höhepunkt 1981 war der Sieg des Mannschaftsvierers im 100-km-Mannschaftsfahren bei der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1981|Straßen-Weltmeisterschaft]] in [[Prag]].<ref>''Der DHfK-Vierer fuhr allen auf und davon.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 15. Juni 1981, S. 6.</ref> 1982 verhalf Ampler dem SC DHfK-Schützling Bernd Drogan zum Weltmeisterschaftstitel bei der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1982|Straßen-Weltmeisterschaft]] im [[Goodwood (Sussex)|Goodwood]].<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 210.</ref> 1983 war die „Sternstunde“ des DDR-Radsports. Ab diesem Jahr betreute Ampler seinen Sohn Uwe in der Männerklasse des SC DHfK und sein anderer Schüler Uwe Raab („Molle“) holte bei der diesjährigen [[Internationale Friedensfahrt 1983|XXXVI. Friedensfahrt]] drei Etappensiege<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 211.</ref> (Gesamtsieger [[Falk Boden]] (DDR)) und bei der folgenden [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1983|Straßen-Weltmeisterschaft]] [[Altenrhein SG|Altenrhein]] den Weltmeistertitel im Straßeneinzel der Radamateure.<ref>Günter Kopte: ''Regenbogentrikot für Uwe Raab.'' In: ''Neue Zeit.'' 5. September 1983, S. 6.</ref><ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 212.</ref> 1984 holte „Molle“ unter Amplers Einwirken den [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften|DDR-Meistertitel im Straßeneinzel]]<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 213.</ref> und auch[FILLWORD?] der Straßenvierer des SC DHfK ([[Frank Herzog|Herzog]]/Schur/[[Jens Wittek|Wittek]]/[[Axel Grosser|Grosser]]) holte im 100-km-Mannschaftsfahren den Sieg. Durch den [[Olympiaboykott]] bei den [[Olympische Sommerspiele 1984|Olympischen Sommerspielen]] in [[Los Angeles]], dem sich die DDR angeschlossen hatte, waren 1984 keine weiteren internationalen Erfolge mehr möglich.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 214.</ref> Eine weitere Ehre wurde Ampler im September 1984 zuteil, als er mit dem [[Banner der Arbeit]] (Stufe&nbsp;I) geehrt wurde.<ref>''Hohe Auszeichnungen verliehen.'' In: ''Neues Deutschland.'' 1. September 1984, S. 4.</ref>

1985 reiste Ampler als Trainer der DDR-Mannschaft in die [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten]] zur Colorado-Rundfahrt, in deren Rahmen die ''[[Coors International Bicycle Classic]]'' stattfanden. Bester DDR-Fahrer war mit einem Etappensieg und Rang 23 in der Gesamtwertung [[Olaf Jentzsch]].<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 215–218.</ref> Die aus der Besichtigung des WM-Kurses gewonnenen Erfahrungen setzte Ampler im Jahr darauf für die [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1986|Straßen-Weltmeisterschaft 1986]] in [[Colorado Springs]] um, als er seinem Sohn Uwe zur Weltmeisterschaft im Straßeneinzel der Amateure verhalf.<ref name="AB S219">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 219.</ref> Zugleich holte die DDR-Mannschaft (Ampler/[[Mario Kummer|Kummer]]/Raab/[[Dan Radtke|Radtke]]) die Bronzemedaille im 100-km-Mannschaftsfahren. 1987 führte Ampler seinen Sohn zu seinem ersten Gesamtsieg bei der [[Internationale Friedensfahrt 1987|XL. Friedensfahrt]].<ref name="AB S219" /> Diese Leistung konnten beide Amplers im Jahr darauf bei der [[Internationale Friedensfahrt 1988|Friedensfahrt 1988]] wiederholen wobei Ampler Senior während der Tour als Studiogast beziehungsweise Co-Kommentator des [[Deutscher Fernsehfunk|DDR-Fernsehens]] fungiert hatte.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 222.</ref> Bei den anschließenden [[Olympische Sommerspiele 1988|Olympischen Sommerspielen]] in [[Seoul]], war Ampler wieder in der Funktion des DDR-Mannschaftstrainers eingesetzt, wo der Mannschafts-Vierer Gold und Olaf Ludwig das Einzelrennen der Amateure gewinnen konnte.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 224.</ref> In Würdigung seiner Verdienste bei der Vorbereitung auf die Spiele wurde Ampler Mitte November 1988 mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold ausgezeichnet.<ref>''Hohe Auszeichnungen verliehen.'' In: ''Berliner Zeitung.'' 12. November 1988, S. 4.</ref>

1989 führte Ampler seinen Sohn zum dritten Gesamtsieg bei der [[Internationale Friedensfahrt 1989|XLII. Friedensfahrt]].<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 225.</ref> Bei der anschließenden [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1989|Straßenweltmeisterschaft]] in [[Chambéry]] holte der Mannschaftsvierer Boden/Kummer/Landsmann/Schur ebenfalls den Sieg. Anschließend begleitete Ampler im Herbst 1989 die DDR-Delegation Ampler/Boden/Kummer/Ludwig/Schur zur ''Commonwealth Bank Tour'' über zwölf Etappen nach [[Australien]] von denen Schur eine Etappe gewinnen konnte. Als die Mannschaft Ende Oktober 1989 zurückkehrte, befand sich die DDR bereits inmitten des politischen und sozialen Umbruchs, der recht bald auf den Leistungssport übergriff und die angespannte wirtschaftliche Situation im SC DHfK offenbarte.<ref name="Ampler 226">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 226.</ref> Um der Finanzmisere zu begegnen, beteiligte sich Ampler an der Überlegung, die besten Fahrers des Clubs in die bezahlte Profiliga wechseln zu lassen. Er selbst wechselte ebenfalls in den Profisport, nachdem er als Fahrer und Trainer im Amateurbereich alles erreicht hatte.<ref name="Ampler 226" /> Dort übernahm Ampler die Trainingsbetreuung seines Sohnes und Uwe Raab beim niederländischen Rennstall [[PDM-Concorde|PDM]].<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 227.</ref> Zu seiner letzten Aufgabe im DDR-Leistungssport gehörte die Betreuung der DDR-Profiauswahl bei der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1990|UCI-Weltmeisterschaft]] im japanischen [[Utsunomiya]] im Spätsommer 1990 bei dem Kummer Rang 25 und sein Sohn Platz 33 erreichten.<ref name="Ampler 228" /> Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] war Ampler noch eine kurze Zeit als Trainer weiterhin im SC DHfK tätig, jedoch litt der Verein da bereits am zunehmenden „Talentschwund“. Mit dem letzten „Ausverkauf“ der Fahrer endete Amplers dortige Tätigkeit.<ref name="Ampler 228">Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 228.</ref>

=== Weiterer Werdegang und Tod ===
Über den Manager des PDM-Rennstalls erfuhr Ampler, dass dieser die Absicht hege, in Leipzig einen Fahrradgroßhandel zu eröffnen.<ref>''Nur ein Saisonziel – die Tour de France.'' In: ''Neue Zeit.'' 10. Januar 1991, S. 15.</ref> Ampler griff diese Idee auf, kümmerte sich um die Räumlichkeiten und eröffnete im [[Rückmarsdorf]] ein Fahrradgeschäft.<ref name="Ampler 228" /> 1996 ging der Handel in [[Insolvenz]]. Anschließend arbeitete er als Verkäufer in einem [[Bioladen]].<ref name="Kluge 13">Kluge: ''Lexikon Sportler in der DDR.'' S. 13.</ref> In der Zwischenzeit fuhr Ampler, nunmehr aus gesundheitlichen Gründen, weiterhin Rad und war bei diversen Radrennveranstaltungen Ehrengast.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 229.</ref> Zugleich organisierte und besuchte er ab 1998 jährlich die Veranstaltungen der [[Tour de France]]<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 243.</ref> und begleitete seinen Sohn zu diversen Radrennen. In den Jahren 2000 bis 2002 fungierte er beim [[Mitteldeutscher Rundfunk|Mitteldeutschen Rundfunk]] (MDR) zeitweise als Co-Moderator der Friedensfahrt.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 233–234.</ref> 2001 war er kurzfristig Berater im [[Team Wiesenhof]]; schied jedoch nach internen Querelen noch im selben Jahr wieder aus.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 238–239.</ref> 2004 produzierte der MDR mit ihm die Filmbeitragsreihe „Klaus Amplers Erinnerungen“, die im DDR-Museum von [[Podelwitz (Colditz)|Podelwitz]] abgedreht wurden.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 237.</ref> Im November 2004 erhielt Ampler im [[Internationales Congress Center Dresden|Internationalen Congress Center]] in Dresden anlässlich der sächsischen Sportgala die Sportkrone für sein Lebenswerk überreicht. Die [[Laudatio]] hielt sein ehemaliger Schützling Uwe Raab.<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 249.</ref>

2005 veröffentlichte er seine Autobiografie unter dem Titel ''Schweiß – mein Leben für den Radsport''.<ref name="Kluge 13" /> Im selben Jahr erkrankte Ampler an der [[Alzheimer-Krankheit|Alzheimerschen Krankheit]], worauf ihn seine Frau häuslich pflegte.<ref>Manfred Hönel: ''[http://www.neues-deutschland.de/artikel/824391.bloss-nicht-zu-hochtrabend.html Bloß nicht zu hochtrabend.]'' In: ''neues-deutschland.de.'' 14. Juni 2013, abgerufen am 27. März 2014.</ref> Im März 2011 musste er deswegen die stationäre Pflege in Leipzig beginnen.<ref>[[Super-Illu]] Nr. 23 vom 1. Juni 2011, S. 76.</ref> Im Mai 2016 verstarb Ampler an den Folgen dieser Erkrankung.

== Dopingverwendung ==
Eine evtl. Verwicklung Amplers im Zusammenhang mit der Einnahme von Doping während seiner Radfahrerkarriere ist mangels sporthistorischer Publikationen bisher nicht ausreichend beleuchtet worden. Allerdings gibt ein Dokument der Staatssicherheit vom 21. Juli 1965 darüber Auskunft, dass Amplers Erkrankung während der Friedensfahrt 1965 auf eine Überdosis [[Pervitin]] zurückzuführen war.<ref name="Winterfeld">Jörg Winterfeld: [https://www.welt.de/print-welt/article543556/Nicht-so-dumm-rumquatschen-ueber-Doping.html ''Nicht so dumm rumquatschen über Doping''] In: Die Welt vom 12. Mai 2000. Abgerufen am 6. Juni 2014.</ref>

Weiterhin ist bekannt, dass in der DDR bereits seit Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre die ersten Dopingversuche im Radsport praktiziert wurden,<ref>Andreas Singler, Gerhard Treutlein: ''Doping im Spitzensport – Sportwissenschaftlichen Analysen zur nationalen und internationalen Leistungsentwicklung.'' S. 92.</ref> die später im [[Staatsplanthema 14.25]], dem systematischen Doping im DDR-Leistungssport, gipfelten. Weitere Indizien für Dopingeinnahmen in Amplers Umfeld sind die ermittelten hohen Werte von Amphetaminen bei Lothar Appler, der anstelle von Ampler bei der Weltmeisterschaft 1961 gefahren und nach dem Rennen kollabiert war.<ref>Michael Krüger: [http://www.sportundgesellschaft.de/index.php/sportundgesellschaft/issue/view/25 ''Doping im Radsport – zivilisationstheoretische Anmerkungen zu einer langen Geschichte''] In: ''www.sportundgesellschaft.de.'' Nr. 3/2006. Abgerufen am 4. Juni 2014.</ref>

Als Trainer im SC DHfK Leipzig galt Ampler im Umgang mit unterstützenden Mitteln (UM) als zurückhaltend, wenngleich er auf diesem Gebiet eng mit entsprechenden Sektionsärzten oder Arbeitsgruppen zusammenarbeitete. Der Sporthistoriker [[Giselher Spitzer]] schließt aus den ihm vorliegenden Unterlagen, dass Ampler keine derartigen Mittel vergeben, aber[FILLWORD?] nachweisbar von Doping gewusst zu haben scheint.<ref name="Winterfeld" />

== Erfolge und Statistiken ==

=== Straßenweltmeisterschaften ===
{| class="wikitable left sortable mw-datatable"
|+ Weltmeisterschaftsergebnisse
|-
|- class="hintergrundfarbe5"
! Jahr ||Disziplin || Platzierung
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1965|1965]] || 100-km-Mannschaftszeitfahren || 5
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1966|1966]] || 4000-m-Einzelverfolgung || 12
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1967|1967]] || 4000-m-Einzelverfolgung || 15
|-
| class="hintergrundfarbe5" | 1967 || Straßeneinzel der Amateure || 14
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1968|1968]] || Straßeneinzel der Amateure || 51
|}

=== Friedensfahrten ===

{| class="wikitable sortable" style="text-align:center"
|+ Platzierungen bei Friedensfahrten
|- class="hintergrundfarbe5"
! Etappe
! style="width:10%"| [[Internationale Friedensfahrt 1962|1962]]<ref>Huhn: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' S. 72–73.</ref>
! style="width:10%"| [[Internationale Friedensfahrt 1963|1963]]<ref>Huhn: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' S. 74–75.</ref>
! style="width:10%"| [[Internationale Friedensfahrt 1964|1964]]<ref>Huhn: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' S. 77–79.</ref>
! style="width:10%"| [[Internationale Friedensfahrt 1965|1965]]<ref>Huhn: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' S. 80–82.</ref>
! style="width:10%"| [[Internationale Friedensfahrt 1967|1967]]<ref>Huhn: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' S. 86–89.</ref>
! style="width:10%"| [[Internationale Friedensfahrt 1968|1968]]<ref>Huhn: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' S. 90–92.</ref>
! style="width:10%"| [[Internationale Friedensfahrt 1969|1969]]<ref>Huhn: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' S. 93–95.</ref>
! style="width:10%"| [[Internationale Friedensfahrt 1970|1970]]<ref>Huhn: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' S. 96–98.</ref>
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 1. || 4 || 5 || 66 || 53 || 4 || 65 || 36 || 21
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 2. || 4 || 10 || 1** (DDR) || 1** (DDR) || 47 || 8 || 43 || 49
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 3. || bgcolor="#DFDFDF" | '''2''' || 1** (DDR) || 48 || 12 || class="hintergrundfarbe5" | '''2''' || 52 || 14 || 46
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 4. || 7 || 41 || 18 || 10 || 20 || bgcolor="#FFFFBF" | 22/'''1'''* || 51 || 26
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 5. || 4 || bgcolor="#FFFFBF" | '''1''' || 47 || 51 || 21 || 36 || 4 || 70
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 6. || 17 || 12 || 42 || 5 || 57 || 58 || 14 || 37
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 7. || 4** (DDR) || 53 || 16 || 33 || 18 || 33 || 43 || 20
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 8. || 11 || bgcolor="#FFFFBF" | '''1''' || 7 || 17 || 46 || 17 || 62 || 34
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 9. || 48 || 32 || 21 || 43 || 8 || 55 || 14 || 29
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 10. || bgcolor="#DFDFDF" | '''2''' || 37 || 38 || 15 || 70 || 32 || 32 || 36
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 11. || 3** (DDR) || 34 || 13 || bgcolor="#DFDFDF" | '''2''' || 8 || 64 || 6 || 49
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 12. || 11 || bgcolor="#FFFFBF" | '''1''' || 46 || 32 || 29 || 26 || 22 || 37
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 13. || 10 || bgcolor="#DFDFDF" | '''2''' || 7 || 36 || 15 || 19 || 16 || 5
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 14. || 20 || bgcolor="#DFDFDF" | '''2''' || 22 || 8 || 35 || bgcolor="#FFFFBF" | 12/'''1'''* || 7 || 50
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 15. || – || 27 || – || 15 || 75 || – || 12 || 38
|-
| class="hintergrundfarbe5"| 16. || – || – || – || – || 35 || – || – || –
|-
|- class="hintergrundfarbe5"
! Gesamtplatz || 7. || bgcolor="#FFFFBF" | Gesamtsieg || 16. || 10. || 22. || 13. || 6. || 11.
|}
<nowiki>*</nowiki> Rennen in zwei Halbetappen.<br />[TAG2]
<nowiki>**</nowiki> Mannschaftszeitfahren.

=== DDR-Rundfahrten ===
{| class="wikitable sortable"
|- class="hintergrundfarbe5"
! Jahr || Gesamtplatz || Siege
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[DDR-Rundfahrt 1959|1959]] || 56. || –
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[DDR-Rundfahrt 1961|1961]] || bgcolor="#DFDFDF" | '''2.''' || –
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[DDR-Rundfahrt 1962|1962]] || bgcolor="#FFFFBF" | '''Gesamtsieg''' || 3 Etappensiege
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[DDR-Rundfahrt 1963|1963]] || bgcolor="#FFFFBF" | '''Gesamtsieg''' || 4 Etappensiege
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[DDR-Rundfahrt 1965|1965]] || 6. || –
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[DDR-Rundfahrt 1966|1966]] || 6. || –
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[DDR-Rundfahrt 1967|1967]] || 4. || 2 Etappensiege
|-
| class="hintergrundfarbe5" | [[DDR-Rundfahrt 1968|1968]] || 24. || –
|}

=== Ausgewählte Resultate ===
Klaus Ampler fuhr während seiner aktiven Amateurzeit von 1956 bis 1970 insgesamt 248.169&nbsp;km.<ref name="Ampler 190" />

<div style="clear:both;" class="NavFrame">
<div class="NavHead"><div align="center">Ausgewählte Resultate 1952–1970<ref>Ampler: ''Mein Leben für den Radsport. Schweiß.'' S. 252–260.</ref></div></div>
<div class="NavContent">
{| class="wikitable sortable" style="text-align:left" width="100%"
|-
! Datum !! Ort !! Veranstaltung !! Resultat !! Anmerkungen
|-
| {{dts|1|6|1952}} || Altenhagen || Radrennen zum Kindertag || Sieger || Schüler ohne Lizenz
|-
| {{dts|1|6|1953}} || Altenhagen || Radrennen zum Kindertag || Zweiter || Schüler ohne Lizenz
|-
| {{dts||Aug|1954}} || Altenhagen || Radrennen zum Erntedankfest || Sieger || Schüler ohne Lizenz
|-
| {{dts||Aug|1955}} || Altenhagen || Radrennen zum Erntedankfest || Sieger || Schüler ohne Lizenz
|-
| {{dts||Mai|1956}} || Greifswald || Greifswald–Ribnitz–Greifswald || Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts||Mai|1956}} || Rostock || Rostocker Kreismeister im Straßeneinzel || Kreismeister || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|17|6|1956}} || Rostock || Rostocker Bezirksmeisterschaft || Bezirksmeister || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts||Sep|1956}} || Rostock || Großer Rügen-Preis || Zweiter || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts||Okt|1956}} || Neustrelitz || Neustrelitzer Rundstreckenrennen || Zweiter || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|27|1|1957}} || Rostock || Rostocker Bezirksmeisterschaft || Dritter || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|10|2|1957}} || Erfurt || DDR-Meisterschaft Querfeldein || Zweiter || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|28|4|1957}} || Wismar || Rundstreckenrennen Wismar || Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|2|6|1957}} || Berlin || Berlin–Cottbus–Berlin || Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|16|6|1957}} || Wismar || Bezirksmeisterschaft Rostock || Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|29|9|1957}} || Neustrelitz || Rundstreckenrennen Neustrelitz ||Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|17|11|1957}} || Potsdam || Querfeldeinrennen am Ravensberg || Zweiter || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|15|12|1957}} || Wismar || Querfeldein durch das Köppernitztal || Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|||1958}} || Neubrandenburg || Neubrandenburg–Teterow–Neubrandenburg || Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|||1958}} || Malchow || Rundstreckenrennen Malchow || Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|||1958}} || Wittenberge || Rundstreckenrennen Wittenberge || Zweiter || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|18|5|1958}} || Bad Doberan || Doberaner Bäderrennen || Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts||Jun|1958}} || Usedom || Bäderrennen Heringsdorf–Ahlbeck || Zweiter || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|29|6|1958}} || Magdeburg || Harzrundfahrt || Zweiter || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|3|8|1958}} || Ückermünde || Rundstreckenrennen Ückermünde || Sieger || Jugend-Lizenz
|-
| {{dts|31|5|1959}} || Bergen || Bezirksmeisterschaft Rostock || Sieger || Männer Leistungsklasse III
|-
| {{dts|7|6|1959}} || Ahlbeck || 5. Bäderrennen auf Usedom || Sieger || Männer Leistungsklasse II
|-
| {{dts|13|6|1959}} || Rostock || Rund um den Martin-Andersen-Nexö-Platz || Dritter || Männer Leistungsklasse II
|-
| {{dts|14|6|1959}} || Rostock || Rund um den Vögenteich || Sieger || Männer Leistungsklasse II
|-
| {{dts|21|6|1959}} || Waltershausen || Rund um das Gummiwerk || Sieger || Männer Leistungsklasse II
|-
| {{dts|28|6|1959}} || Reichenbach || Großer Renakpreis || Sieger || Männer Leistungsklasse I (und fortführend)
|-
| {{dts|8|8|1959}} || Potsdam || Etappe der DDR-Rundfahrt || Zweiter ||
|-
| {{dts|8|8|1959}} || Potsdam || DDR-Rundfahrt || 56. Platz ||
|-
| {{dts|23|8|1959}} || Berlin || Rund um Berlin || Sieger ||
|-
| {{dts|28|8|1959}} || Pleven || Mannschaftszeitfahren Landessportspiele || Sieger ||
|-
| {{dts|30|8|1959}} || Pleven || Einzelrennen Landessportspiele || Zweiter ||
|-
| {{dts|20|9|1959}} || Sebnitz || Rund um Sebnitz || Sieger ||
|-
| {{dts|26|9|1959}} || Forst || Rund um die Spitze || Sieger ||
|-
| {{dts|4|10|1959}} || Rostock || Rund um den Vögenteichplatz || Sieger ||
|-
| {{dts|8|10|1959}} ||Haldensleben || Pokal der Stadt Haldensleben || Dritter ||
|-
| {{dts|26|1|1960}} || Sohag || Ägypten-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|27|1|1960}} || Assint || Ägypten-|Rundfahrt || Etappendritter ||
|-
| {{dts|28|1|1960}} || Minjeh || Ägypten-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|30|1|1960}} || Gisheh || Ägypten-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|3|2|1960}} || Chebin || Ägypten-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|3|4|1960}} || Potsdam || Rundstreckenrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|14|4|1960}} || Leipzig || Rund um den Stadtbezirk West || Dritter ||
|-
| {{dts|18|4|1960}} || Wismar || Rundstreckenrennen || Zweiter
|-
| {{dts|1|5|1960}} || Döbeln || Straßenrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|8|5|1960}} || Venusberg || Auswahlrennen || Zweiter ||
|-
| {{dts|12|5|1960}} || Waltershausen || Rundstreckenrennen || Zweiter ||
|-
| {{dts|26|5|1960}} || Erfurt || Rund um die Hainleite || Dritter ||
|-
| {{dts|15|6|1960}} || Gotha || Rundstreckenrennen || Dritter ||
|-
| {{dts|19|6|1960}} || Ilmenau || Rundstreckenrennen || Zweiter ||
|-
| {{dts|7|7|1960}} || Rostock || Ostsee-Woche || 7. Gesamtwertung ||
|-
| {{dts|31|7|1960}} || Schleiz || Deutsche Straßenmeisterschaften || Dritter ||
|-
| {{dts|2|8|1960}} || Leipzig || Großer Preis der JungenWelt || Zweiter ||
|-
| {{dts|4|9|1960}} || Berlin || Rund um Berlin || Sieger ||
|-
| {{dts|24|9|1960}} || Haskovo || Bulgarien-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|26|9|1960}} || Burgas || Bulgarien-Rundfahrt || Etappendritter ||
|-
| {{dts|27|9|1960}}|| Warna || Bulgarien-Rundfahrt || Etappendritter ||
|-
| {{dts|7|5|1961}} || Rostock || Rund um den Vögenteich || Sieger ||
|-
| {{dts|7|5|1961}} || Pößneck || Rund um das Saaletal || Sieger ||
|-
| {{dts||Mai|1961}} || Gresten || Wien–Gresten–Wien || Etappensieger ||
|-
| {{dts||Mai|1961}} || Wien || Wien–Gresten–Wien || Gesamtsieger ||
|-
| {{dts|8|6|1961}} || Anstadt || Rund um den Schönbrunn || Zweiter ||
|-
| {{dts|11|6|1961}} || Leipzig || LVZ-Pressefestrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|15|6|1961}} || Altenburg || Rund um das Technikum || Sieger ||
|-
| {{dts|17|6|1961}} || Greifswald || Rundstreckenrennen|| Sieger ||
|-
| {{dts|18|6|1961}} || Greifswald || Straßenrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|10|7|1961}} || Rostock || Ostsee-Woche || Etappensieger ||
|-
| {{dts|11|7|1961}} || Wismar || Ostsee-Woche || Etappendritter ||
|-
| {{dts|12|7|1961}} || Rostock || Ostsee-Woche || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|14|7|1961}} || Greifswald|| Ostsee-Woche || Etappensieger ||
|-
| {{dts|15|7|1961}} || Rostock|| Ostsee-Woche || Gesamtsieger ||
|-
| {{dts|13|8|1961}} || Merseburg || Rund um Buna || Sieger ||
|-
| {{dts|18|8|1961}} || Cottbus || DDR-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|18|8|1961}} || Zittau || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|19|8|1961}} || Aue || DDR-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|20|8|1961}} || Jena || DDR-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|23|8|1961}} || Kyffhäuser || DDR-Rundfahrt || Etappendritter ||
|-
| {{dts|25|8|1961}} || Potsdam || DDR-Rundfahrt || Gesamtzweiter ||
|-
| {{dts|15|9|1961}} || Oradea || Rumänien-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|22|9|1961}} || Rumänien || Rumänien-Rundfahrt || Gesamtneunter ||
|-
| {{dts|29|11|1961}} || Leipzig || Stunde der Bolzer || Sieger || Winterbahn Leipzig
|-
| {{dts|25|5|1962}} || Kumla|| Internationale Schwedenwoche || Etappenvierter ||
|-
| {{dts|5|6|1962}} || Langendorf || Rund um das Braunkohlenwerk Phönix || Sieger ||
|-
| {{dts|7|6|1962}} || Torgau|| Rund um den Brückenkopf || Sieger ||
|-
| {{dts|10|6|1962}} || Mügeln || Bezirksmeisterschaft Straßeneinzel || Dritter ||
|-
| {{dts|23|6|1962}} || Amstadt || Rund um den Schönbrunn || Sieger ||
|-
| {{dts|24|6|1962}} || Ilmenau || Rund um das Glaswerk || Dritter ||
|-
| {{dts|28|6|1962}} || Leipzig || LVZ- Pressefestrennen || Zweiter ||
|-
| {{dts|Jun|1962}} || Wurzen || Rundstreckenrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|5|8|1962}} || Neugersdorf || Deutsche Meisterschaft Straßeneinzel || Sieger ||
|-
| {{dts|12|8|1962}} || Blankenburg || Harzer Bergpreis der Tribüne || Zweiter ||
|-
| {{dts|14|8|1962}} || Nordhausen || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|16|8|1962}} || Plauen || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|18|8|1962}} || Zittau || DDR-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|19|8|1962}} || Görlitz || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|22|8|1962}} || Schönebeck || DDR-Rundfahrt || Gesamtsieger ||
|-
| {{dts|26|8|1962}} || Reichenbach || Renak-Preis || Sieger ||
|-
| {{dts|2|9|1962}} || Potsdam || Rund um Potsdam || Sieger ||
|-
| {{dts|11|9|1962}} || Torgau || Rund um den Brückenkopf || Zweiter ||
|-
| {{dts|14|9|1962}} || Zeitz || Rund um den Goethepark || Dritter ||
|-
| {{dts|16|9|1962}} || Berlin || Rund um Berlin || Zweiter ||
|-
| {{dts|20|9|1962}} || Lübben || Internationales Mannschaftszeitfahren || Dritter ||
|-
| {{dts|23|9|1962}} || Sebnitz || Rund um Sebnitz || Dritter ||
|-
| {{dts|7|10|1962}} || Rostock || Aschenbahnrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|7|4|1963}} || Leipzig || Berlin–Leipzig || Dritter ||
|-
| {{dts|20|4|1963}} ||Zeitz || Rundstreckenrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|21|4|1963}} || Altenburg || Rundstreckenrennen || Dritter ||
|-
| {{dts|25|4|1963}} || Hainichen || Rundstreckenrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|6|6|1963}} || Lübben || Deutsche Meisterschaft im Mannschaftsfahren || Sieger ||
|-
| {{dts|9|6|1963}} || Mittweida || Deutsche Meisterschaft im Straßeneinzel || Sieger ||
|-
| {{dts|27|7|1963}} || Bad Langensalza || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|29|7|1963}} || Aue || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|30|7|1963}} || Annaberg-Buchholz || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|31|7|1963}} || Löbau || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|2|8|1963}} || Merseburg || DDR-Rundfahrt || Gesamtsieger ||
|-
| {{dts|23|8|1963}} || Schwerin || Rund um den Pfaffenteich || Sieger ||
|-
| {{dts||Sep|1963}} || Umea || Schweden-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts||Sep|1963}} || Sundsvall || Schweden-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts||Sep|1963}} || Uppsala || Schweden-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts||Sep|1963}} || Uppsala || Schweden-Rundfahrt || Gesamtdritter ||
|-
| {{dts|26|4|1964}} || Hainichen || Rundstreckenrennen || Zweiter ||
|-
| {{dts|21|6|1964}} || Dresden || Rund um die Dresdner Heide || Sieger ||
|-
| {{dts|24|6|1964}} || Karl-Marx-Stadt || 4000-m-Verfolgungsfahren || Zweiter ||
|-
| {{dts|9|8|1964}} || Potsdam || Rund um Potsdam || Zweiter
|-
| {{dts|6|9|1964}} || Lauchhammer ||Rund um das Braunkohlenkombinat || Sieger ||
|-
| {{dts|13|9|1964}} || Berlin || Rund um Berlin || Sieger ||
|-
| {{dts|24|9|1964}} || Lübben || Deutsche Meisterschaft Mannschaftsfahren || Dritter ||
|-
| {{dts|27|9|1964}} || Rostock ||Rund um den Vögenteich || Sieger ||
|-
| {{dts|28|9|1964}} || Rostock || 3. Bäderrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|4|10|1964}} || Großer Inselberg || Deutsche Bergmeisterschaft || Sechster ||
|-
| {{dts|28|3|1965}} || Ahrensfelde || Berliner Saisonauftakt || Dritter ||
|-
| {{dts|9|4|1965}} ||Wandlitz || Einzelzeitfahren || Dritter ||
|-
| {{dts|11|4|1965}} || Leipzig || Rund um Leipzig || Sieger ||
|-
| {{dts|29|4|1965}} || Berlin || Rund um Spindlersfeld || Dritter ||
|-
| {{dts|15|6|1965}} || Markkleeberg || Bezirksmeisterschaft Mannschaftsfahren || Sieger ||
|-
| {{dts|16|6|1965}} || Leipzig || Olympia-Preis 4000 m-Einzelverfolgung || Sieger ||
|-
| {{dts|9|7|1965}} || Bergen || Ostseewoche || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|9|7|1965}} || Rostock || Ostseewoche || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|10|7|1965}} || Rostock || Ostseewoche || Etappensieger ||
|-
| {{dts|11|7|1965}} || Rostock || Ostseewoche || Etappensieger ||
|-
| {{dts|15|7|1965}} || Halle (Saale) || Pressefestpreis der Freiheit || Sieger ||
|-
| {{dts|18|7|1965}} || Kalbe/Milde || Rund um den Kalbischen Werder || Zweiter ||
|-
| {{dts|20|7|1965}} || Leipzig || 4000-m-Einzelverfolgung || Sieger ||
|-
| {{dts||Jul|1965}} || Lübben || Deutsche Meisterschaft Mannschaftsfahren || Dritter ||
|-
| {{dts|29|7|1965}} || Helsingborg || InternationalesRundstreckenrennen || Zweiter ||
|-
| {{dts|4|8|1965}} || Gera || Deutsche Meisterschaft 4000-m-Einzelverfolgung || Sieger ||
|-
| {{dts|6|8|1965}} || Crimmitschau || WM-Qualifikationsrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|23|8|1965}} || Zeitz || DDR-Rundfahrt || Etappendritter ||
|-
| {{dts|25|8|1965}} || Johanngeorgenstadt || DDR-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|25|8|1965}} || Johanngeorgenstadt || DDR-Rundfahrt || 6. Gesamtwertung ||
|-
| {{dts|16|9|1965}} || Dresden || 4000-m-Einzelverfolgung || Sieger ||
|-
| {{dts|19|9|1965}} || Berlin || Rund um Berlin || Sieger ||
|-
| {{dts|3|4|1966}} || Berlin || Rund um Spindlersfeld || Sieger ||
|-
| {{dts|8|4|1966}} || Werdau || Rund um Werdau || Sieger ||
|-
| {{dts|9|4|1966}} || Leipzig || Großer Preis des ND || Dritter ||
|-
| {{dts|19|5|1966}}|| Erfurt || Rund um die Hainleite || Sieger ||
|-
| {{dts|24|5|1966}} || Uppsala || Schwedische Radsportwoche || Etappensieger ||
|-
| {{dts||Mai|1966}} || Örebro || Schwedische Radsportwoche || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|19|6|1966}} || Torgau || Rund um den Brückenkopf || Sieger ||
|-
| {{dts|21|6|1966}} || Leipzig || Zweiter [[Kriterium (Radsport)|Kriterium]] || Zweiter ||
|-
| {{dts|22|6|1966}} || Leipzig || 4000-m-Einzelverfolgung || Sieger ||
|-
| {{dts|4|7|1966}} || Berlin || Deutsche Meisterschaft 4000&nbsp;m Einzelverfolgung || Sieger ||
|-
| {{dts|13|7|1966}} || Rostock || DDR-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|14|7|1966}} || Greifswald || DDR-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|15|7|1966}} || Schwedt || DDR-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|18|7|1966}} || Bernburg || DDR-Rundfahrt || Gesamtsechster ||
|-
| {{dts|29|7|1966}} || Berlin || Auswahlrennen || Zweiter ||
|-
| {{dts|1|8|1966}} || Gera || 4000-m-Einzelverfolgung 1. Geraer Sommerfilmtage || Sieger ||
|-
| {{dts|6|8|1966}} || Leipzig || Auswahlrennen || Sieger ||
|-
| {{dts|22|8|1966}} || Berlin || Länderkampf England gegen DDR || Sieger ||
|-
| {{dts|10|9|1966}} || Brünn || Ländervergleich CSSR gegen DDR Einzelverfolgung || Etappendritter ||
|-
| {{dts|18|9|1966}} || Sofia || Bulgarien-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|19|9|1966}} || Somakow || Bulgarien-Rundfahrt || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts|20|9|1966}} || Plowdiw || Bulgarien-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|21|9|1966}} || Kardschali || Bulgarien-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|26|9|1966}} || Russe || Bulgarien-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|29|9|1966}} || Sofia || Bulgarien-Rundfahrt || Gesamtzweiter ||
|-
| {{dts|15|4|1967}} || Leipzig || Friedensfahrt-Qualifikation || Sieger ||
|-
| {{dts|17|4|1967}} || Halle || Friedensfahrt-Qualifikation || Zweiter ||
|-
| {{dts|30|4|1967}} || Potsdam || Rund um Potsdam || Sieger ||
|-
| {{dts|1|5|1967}} || Karl-Marx-Stadt || Rund um den Schloßteich || Sieger ||
|-
| {{dts|6|7|1967}} || Gera || Einzelverfolgung || Sieger ||
|-
| {{dts|6|7|1967}} || Gera || Mannschaftsverfolgung || Sieger ||
|-
| {{dts|12|7|1967}} || Leipzig || DDR-Meisterschaft Einzelverfolgung || Zweiter||
|-
| {{dts|22|7|1967}} || Meiningen || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|23|7|1967}} || Falkenstein || DDR-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|26|7|1967}} || Fürstenwalde || DDR-Rundfahrt || Vierter ||
|-
| {{dts|30|7|1967}} || Eisenach || DDR-Meisterschaft Straßeneinzel || Fünfter ||
|-
| {{dts|3|8|1967}} || Lübben || Internationaler Olympiapreis || Sieger ||
|-
| {{dts|9|9|1967}} || Berlin || Rund um Berlin || 7. Platz ||
|-
| {{dts|19|10|1967}} || Mexiko-Stadt || Vorolympisches Mannschaftszeitfahren || Dritter ||
|-
| {{dts||Okt|1967}} || Mexiko-Stadt || Vorolympisches Einzelzeitfahren || Dritter ||
|-
| {{dts||Mär|1968}} || Algier || Einzelrennen || Zweiter ||
|-
| {{dts|19|4|1968}} || Berlin || Friedensfahrt-Qualifikation || Sieger ||
|-
| {{dts|21|4|1968}} || Leipzig || Friedensfahrt-Qualifikation || Sieger ||
|-
| {{dts|22|7|1968}} || Wittenberg ||DDR-Rundfahrt || Etappendritter ||
|-
| {{dts|25|7|1968}} || Lübbenau || DDR-Rundfahrt || 24. Gesamtwertung ||
|-
| {{dts|28|8|1968}} || Leipzig || Straßenrennen Olympia-Vorbereitung || Sieger ||
|-
| {{dts||Sep|1968}} || Mexiko-Stadt || Mannschaftszeitfahren Olympische Spiele || 13. Platz ||
|-
| {{dts|22|6|1969}} || Langenau || Rund um Langenau || Sieger ||
|-
| {{dts|5|7|1969}} || Banja Luka || Jugoslawien-Rundfahrt || Etappensieger ||
|-
| {{dts|10|75|1969}} || Ljubljana || Jugoslawien-Rundfahrt || Elfter Gesamtwertung ||
|-
| {{dts|20|7|1969}} || Buckow || Buckower Dreiecksrennen || Zweiter ||
|-
| {{dts|10|8|1969}} || Schleusingen || DDR-Meisterschaft Straßeneinzel || Dritter ||
|-
| {{dts|5|9|1969}} || Leipzig || DDR-Meisterschaft Einzelverfolgung (Leipzig) || Dritter ||
|-
| {{dts|6|9|1969}} || Lübben || DDR-Meisterschaft Mannschaftsfahren || Sieger ||
|-
| {{dts|13|9|1969}} || Berlin || Rund um Berlin || Sieger ||
|-
| {{dts|15|9|1969}} || Torgau ||Großer Preis der Stadt Torgau ||Dritter ||
|-
| {{dts||Mär|1970}} || Biskra || Algerien-Rundfahrt I || Etappendritter ||
|-
| {{dts||Mär|1970}} || Tenes || Algerien-Rundfahrt II || Etappenzweiter ||
|-
| {{dts||Mär|1970}} || Algier || Algerien-Rundfahrt II || Achter Gesamtwertung ||
|-
| {{dts|19|4|1970}} || Wiederau || Friedensfahrt-Qualifikation || Vieter ||
|-
| {{dts|20|4|1970}} || Bad Schmiedeberg ||Friedensfahrt-Qualifikation || Fünfter ||
|-
| {{dts|30|5|1970}} || Le Havre || Grand Prix L’Humanite || 10. Gesamtwertung ||
|-
| {{dts|7|6|1970}} || Langenau || Rund um Langenau || Sieger ||
|-
| {{dts|16|6|1970}} || Lübben || Mannschaftszeitfahren || Zweiter ||
|-
| {{dts|28|6|1970}} || Blankenburg || Kriterium || Dritter ||
|}</div></div>

== Schriften ==
* Klaus Ampler: ''Schweiß – Mein Leben für den Radsport. Autobiographie.'' MedienService Gunkel&nbsp;&&nbsp;Creutzburg, Gotha 2005, ISBN 3-9808816-9-5.<ref>[http://www.rad-net.de/index.php?newsid=8598&menuid=43 rad-net.de]</ref>

== Literatur ==
* {{WWW-DDR|47|Ampler, Klaus|Klaus Gallinat, Olaf W. Reimann}}
* [[Klaus Huhn|Klaus Ulrich Huhn]]: ''Die Geschichte der Friedensfahrt.'' Spotless-Verlag, 2002, ISBN 3-933544-52-1.
* [[Klaus Huhn|Klaus Ullrich]] (= Klaus Huhn): ''Klaus Ampler. Ein Lebensbild des Friedensfahrtsiegers 1963.'' Zentrales Friedensorganisationsbüro, 1963.
* [[Volker Kluge]]: ''Lexikon. Sportler in der DDR.'' [[Verlag Neues Leben]], Berlin 2009, ISBN 978-3-355-01759-6.

== Weblinks ==
{{Commonscat}}
* {{DNB-Portal|131439561}}
* {{Radsportseiten|FA|199}}

== Einzelnachweise ==
<references />

{{NaviBlock
|Navigationsleiste Gewinner der Friedensfahrt
|Navigationsleiste DDR-Meister im Straßenrennen
|Navigationsleiste Gewinner der DDR-Rundfahrt
|Navigationsleiste DDR-Meister in der Einerverfolgung
|Navigationsleiste Sportler des Jahres in der DDR
}}

{{Normdaten|TYP=p|GND=131439561|VIAF=45434228}}

{{SORTIERUNG:Ampler, Klaus}}
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1968]]
[[Kategorie:Radsportler (DDR)]]
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR)]]
[[Kategorie:Deutscher Meister (Radsport)]]
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[[Kategorie:Doping in der DDR]]
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[[Kategorie:Deutscher]]
[[Kategorie:Geboren 1940]]
[[Kategorie:Gestorben 2016]]
[[Kategorie:Mann]]

{{Personendaten
|NAME=Ampler, Klaus
|ALTERNATIVNAMEN=Neptun (Spitzname); Neppi (Spitzname); Neppe (Spitzname)
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Radrennfahrer
|GEBURTSDATUM=15. November 1940
|GEBURTSORT=[[Malbork|Marienburg]], [[Reichsgau Danzig-Westpreußen]]
|STERBEDATUM=6. Mai 2016
|STERBEORT=[[Leipzig]]
}}

Erläuterungen

Links to numbers: Jahre und Jahrestage sollten im Allgemeinen nicht verlinkt werden, da es sehr selten jemandem hilft, auf das Jahr XY zu klicken (Ausnahme unter anderem Geburts- und Sterbedaten in Personenartikeln), siehe WP:VL#Daten verlinken. Das Verlinken von Monaten, Jahrzehnten und Jahrhunderten ist auch nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Dazu gibt es auch ein Bookmarklet.
Plenk
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Klempen
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