wikilint

Geprüfter Artikel: Leo Pröstler [Bearbeiten in Wikipedia]

Link zu dieser Seite: http://tools.wmflabs.org/wikilint/cgi-bin/wikilint?do_typo_check=ON&l=de&lemma=Leo_Pr%C3%B6stler

Deutsche FlaggeDieser Dienst prüft automatisch Wikipedia-Seiten auf häufige Fehler. Bisher wird nur Deutsch und Englisch unterstützt.
Bitte Kommentare, Fehler und Ideen hier eintragen. (Liste der Funktionen)
English flagThis service automatically reviews Wikipedia articles for some common problems. So far only German and English are supported as article languages. Leave comments, bugs & ideas here.
URL/Lemma: (Bei Problemen mit deutschen Umlauten die URL von Wikipedia kopieren)

[[18. Jahrhundert]], [[April]], [[1960er]] auch entfernen/also remove century links
Tippfehler-Prüfung (dauert etwas länger)/Typo check   Zufällige Seite/Random Page   Test Seite/Testpage
Sprache/Language: (English language limited)

Obacht! Dieses Programm gibt nur Anregungen nach den deutschen Wikipedia-Empfehlungen vom 22. April 2007. Bitte die Hinweise nicht unreflektiert übernehmen; wenn sich das automatisieren lassen würde, hätte ich einen Bot daraus gemacht ;). Der Inhalt ist immer wichtiger als die Formatierung!


Problem-Quote für Leo Pröstler: 0,98 (nur bedingt aussagekräftig und vergleichbar, insbesondere weil dieser Dienst manchmal auch Falschmeldungen produziert!)

Zusammenfassung

PrüfungErgebnis
WortdopplungOK
PlenkOK
KlempOK
Doppel-Wikilink ohne erkennbaren ÜbergangOK
Weblink in Abschnitts-TitelOK
Ausrufezeichen außerhalb von ZitatenOK
Weblink in Text (außerhalb von "<ref>" und "== Weblinks =="OK
Wikilink in Abschnitts-TitelOK
Doppelpunkt, Ausrufe- oder Fragezeichen in Abschnitts-TitelOK
Link bei "== Siehe auch ==", der vorher schon gesetzt istOK
Satz, der klein geschrieben beginntOK
Abschnitts-Titel, der klein geschrieben beginntOK
Falsch formatierte ISBNOK
"<i>" oder "<b>" statt "''" oder "'''"OK
Link zu Begriffsklärungs-SeiteOK
"..." (drei Zeichen) statt "…"OK
Selbstlink ohne Sprung zu Kapitel (eventuell über Redirect)OK
Häufige TippfehlerOK
Minus statt Bis-StrichOK
Falsches Apostroph, "'" statt "’"OK
Bindestrich ("-") statt Gedankenstrich ("–") verwendetOK
Normale Anführungszeichen '""' statt "„" und "“"OK
Klammer falsch bei Vorlage oder WikilinkOK
Kein Leerzeichen vor einer öffnenden oder nach einer schließenden Klammer.OK
Tags, die nicht verwendet werden sollten: "<s>", "<u>", "<small>" oder "<big>"OK
Unformatierte WeblinksOK
Lange Sätze (mehr als 50 Wörter)OK
Anzahl der Wörter im längsten SatzOK
Wörter, die in Wikipedia nicht stehen solltenOK
Potentielle FüllwörterSiehe
unten
Abkürzung1
Fettschrift im Text (außerhalb der Lemma-Definition und Tabellen)OK
Fettschrift als AbschnittsersatzOK
Zu viele Wikilinks zum gleichen LemmaOK
Wenige Einzelnachweise, aber Abschnitt "== Literatur =="OK
Wenige EinzelnachweiseOK
Zu viele WeblinksOK
Kein geschütztes Leerzeichen vor EinheitOK
Wikilinks zu Jahren (außer Geburts- und Sterbedaten in Biografien)OK
Wikilinks zu Tagen (außer Geburts- und Sterbedaten in Biografien)OK
Wikilinks zu JahrhundertenOK
Wikilinks zu JahrzehntenOK
Wikilinks zu MonatenOK
Zu viele Links bei "== Siehe auch =="OK
Vorschlag: Kein Bild im Artikel1
Vorschlag: Kein Wiktionary-Link1
Vorschlag: Kein Wikimedia-Commons-Link1

Anzahl der Einzelnachweise: 33

Anzahl der potentiellen Füllwörter: 1 von 2545 Wörtern = 1 Füllwort pro 2545 Wörter im Artikel (Durchschnitt der Exzellenten: 1/147, mehr als 1/80 geht nicht in die Problem-Quote ein)

Stand der Datenbanken: (MediaWiki API)/(MediaWiki API)



Allgemeine Anmerkungen (weitere unten in dem Wiki-Quelltext):

Legende:
Ist sehr selten sinnvoll.
Ist selten sinnvoll, bitte prüfen.
Ist manchmal sinnvoll, bitte prüfen.
Vorschlag, bitte prüfen, ob sinnvoll.



Wiki-Quelltext mit Anmerkungen:

'''Leo Pröstler''' (* [[7. September]] [[1947]] in [[Eisenerz (Steiermark)|Eisenerz]], [[Steiermark]]) ist ein [[Unternehmer]] und [[Umweltschützer]]. Er gilt als Pionier des Öko-Versandhandels in Deutschland, den er mit der Gründung des [[Waschbär Umweltversand]] etablierte<ref>[http://www.umwelthauptstadt.de/waschbaer-umweltversand/nachhaltigkeit-sustainability-csr Das 1987 gegründete Unternehmen „Waschbär“ gilt als Pionier im Umweltversand]</ref>. Heute leitet Leo Pröstler ein [[Finanzunternehmen]] im Südschwarzwald für nachhaltige Forstwirtschaft in [[Costa Rica]] und arbeitet als Unternehmensberater.<ref>[http://www.bauminvest.de/ueber-uns/ Geburtsdatum von Leo Pröstler]</ref>

== Leben und Wirken ==
=== Herkunft und Arbeit als Ingenieur ===
Leo Pröstler kam 1947 als älterer von zwei Brüdern im steirischen [[Eisenerz (Steiermark)|Eisenerz]], einer österreichischen Montanstadt zur Welt. Sein Vater war Bergbauingenieur, die Mutter Kauffrau. Nach der Matura 1965 in [[Leoben]], [[Österreich]], studierte Pröstler [[Metallurgie|Eisenhüttenkunde]] an der [[Technische Universität Clausthal|Technischen Universität Clausthal]] und schloss mit einer Diplomarbeit zum Thema „Diffusion von Stickstoff in Eisen-Kohlenstoffverbindungen“ ab. Nach dem Studium übernahm Pröstler eine Stelle als Projektleiter Vertrieb bei [[Mannesmann]]. Dort war er für den Vertrieb von [[Hüttenwerk]]en, insbesondere von [[Stranggießen|Stranggießanlagen]] zur Stahlherstellung in Europa, [[Iran]] und [[Nordafrika]] und ab 1978 als leitender Projektrepräsentant in [[Teheran]] verantwortlich.<ref>[http://www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/share/flip/November2011/files/assets/seo/page58.html Bericht IHK Südlicher Oberrhein]{{Toter Link|url=http://www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/share/flip/November2011/files/assets/seo/page58.html |date=2018-08 |archivebot=2018-08-28 12:25:16 InternetArchiveBot }}</ref>

=== Der Wertewandel zum Umweltschutz ===
Ein wichtiger [[Paradigmenwechsel]] im Leben von Leo Pröstler entwickelte sich in seiner Zeit als Projektmanager in [[Algerien]], Ende der siebziger Jahre. Er spürte in seiner Arbeit für den Vertrieb den großen Kulturunterschied, vor allem die unterschiedlichen Werteordnungen zwischen Algerien und Europa. Als Manager pendelte er zwischen [[Annaba]], einer Küstenstadt am Mittelmeer im äußersten Nordosten Algeriens, und [[Düsseldorf]], um das Projektmanagement zu steuern. Pröstler nahm die unterschiedlichen Lebensverhältnisse auf diese Weise besonders intensiv wahr, was ihn sehr belastete. ''„Da bin ich dann über die Städte geflogen und habe herunter gesehen auf die schwarzen Rauchpilze der Stahlwerke, die ich verkauft habe.“''<ref>[http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-07/bauminvest Interview] In: ''DIE ZEIT.'' 30. Juli 2010</ref> Ihm wurde klar, dass es so nicht weitergehen könne.<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=-Mn7Ol0Ayfw Leo Pröstler in der SWR Landesschau vom 13. Januar 2010 Interview Titel: „Leo Proestler, Unternehmer und Umweltschuetzer“] ausgestrahlt am 6. November 2009 - Zeitindex 19:20 Min</ref>

Pröstler nahm dies als Anlass zum Umdenken und den Ausstieg aus dem Management der Schwerindustrie. Es schloss sich eine Phase des Nachdenkens und Reisens an, in der die Idee heranreifte, etwas mit Argumenten verändern zu wollen, sowie politische Einflussnahme mit wissenschaftlicher Arbeit zu verbinden. Für dieses Ziel konnte er ab 1980<ref>[http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-07/bauminvest/komplettansicht „1980 war Pröstler zurück in Deutschland und arbeitete beim Freiburger Öko-Institut“]. In: ''DIE ZEIT.'' 30. Juli 2010</ref> als Geschäftsführer des [[Öko-Institut]]s in Freiburg eine entsprechende Plattform finden. Da er als gelernter Projektmanager ebenso die ökonomischen Bedingungen der Wirtschaft verstand, konnte er den Fachbereich „Ökologische Wirtschaft“ im Öko-Institut etablieren. Pröstler war es wichtig, dem Institut eine bessere ökonomische Basis zu verschaffen, wissenschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig Lobbyarbeit für eine nachhaltige Wirtschaft mit Blick auf den Bürger und seine Nachfrage zu betreiben.

1984 stellte sich für das Öko-Institut die Frage, entweder weiter zu wachsen oder sich eher im Sinne eines Bürgerinstituts zu konzentrieren, mit dem Ziel die Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement über die Forschung zu fördern. ''„Der Manager, der eigentlich keiner mehr sein wollte, vermisste jetzt ein unternehmerisches Ziel, die Effizienz und vor allem die praktische Umsetzung von Studien und Erkenntnissen“'' wurde später zitiert.<ref>''Genies in Jeans - Die neuen kreativen Unternehmer''. [[Aufbau-Verlag]], 1995, ISBN 3-7466-1143-1, S. 87</ref> Pröstler widersprach einer starken Expansion mit wachsenden Forschungsaufträgen und Abhängigkeiten, ohne den praktischen Bezug für die Menschen. [[Rainer Grießhammer]], der später sein Nachfolger im Öko-Institut wurde, vermittelte eine Zeit lang diese unterschiedlichen Ansätze. Schließlich wählte Pröstler jedoch den Weg der Trennung, um sich, ganz Ingenieur und Problemlöser, auf seinen pragmatischen Ansatz zu konzentrieren. Er gründete daraufhin sein erstes Unternehmen im Umweltbereich.

=== Die Entwicklung des Waschbär-Versandhandels ===
Mit der Idee, für das neue Abfalltrennungsgesetz eine Küchenhilfe zur [[Mülltrennung]] bereitzustellen, hatte Pröstler 1984 das erste Abfalltrennsystem für private Haushalte weltweit erfunden<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515120.html ''Mülleimer für Umweltbewußte.''] In: ''DER SPIEGEL.'' 37/1985</ref>. Er produzierte die Müllschränke und verschickte sie per Post. So lernte Pröstler wie Versandhandel nicht funktioniert: ein einzelnes Produkt zu entwickeln, das zudem lange hält, teuer ist, das sich schwer verschicken lässt und zu keiner Nachbestellung führt. Daraufhin entwickelte er ein Verkaufsset mit ökologischen Reinigungsmitteln und einer Gebrauchsanweisung zum Selbermischen, die den ganzen Haushalt abdecken sollte, packte alles in eine Putzkiste aus Recyclingkarton und gründete damit 1987 den Waschbär Umweltversand.<ref>[http://www.waschbaer.de/Unser-Unternehmen--2455d.html Waschbär-Umweltversand - Unternehmen]{{Toter Link|url=http://www.waschbaer.de/Unser-Unternehmen--2455d.html |date=2018-08 |archivebot=2018-08-28 12:25:16 InternetArchiveBot }}</ref> Er erweiterte das Angebot nach und nach um weiteren Haushaltsbedarf, Textil- und Büroartikel. Mit dem Versandhaus Sancho Pansa GmbH schuf Pröstler parallel die Möglichkeit zur Katalogbestellung für Dritte-Welt-Produkte und hatte bald an die fünftausend Artikel im Sortiment. 1995 beteiligte sich Pröstler mit seinem Unternehmen an einem Windkraftpark, um den Energiebedarf seines Unternehmens zu decken und gab seinen Kunden per Katalog die Möglichkeit zur finanziellen Beteiligung an der Investition. ''„„Öko-Otto“ nannte die Branche Pröstlers Unternehmen inzwischen halb belustigt, halb irritiert“''<ref>[http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-07/bauminvest/seite-2 „„Öko-Otto“ nannte die Branche Pröstlers Unternehmen halb belustigt, halb irritiert“]. In: ''DIE ZEIT.'' 30. Juli 2010</ref>, was bei anderen Versandhändlern in Deutschland den Anspruch für ein ökologisches Sortiment über den Vergleich mit dem [[Otto-Versand]] durch die Medien beeinflusste.

Nach und nach wurde sein Katalog durch Hintergrundinformationen zu ökologischen und ökonomischen Zusammenhängen eine Plattform für weitere energiepolitische Initiativen, wie die zur Stromsparkampagne seines Versandhandels zur Abschaltung eines Atomkraftwerkes. Seinem Ziel entsprechend, die Umweltbilanz seiner Kunden zu verbessern, bot Pröstler über den Katalog ein Stromspar-Beteiligungspaket für Privathaushalte an. Durch ein höheres Bewusstsein für den Energieverbrauch z.&nbsp;B. über die Messung von Standby-Verbräuchen und z..&nbsp;B. den Einsatz von Energiespar-Leuchtmitteln sollte mit anderen Kunden gemeinsam so viel Energie eingespart werden, dass ein Atomkraftwerk überflüssig würde.<ref>[http://www.strom-magazin.de/strommarkt/gegenstrom-von-waschbaer-macht-atomkraftwerke-ueberfluessig_1247.html Gegenstrominitiative von Waschbär.] In: ''StromMagazin.'' 5. Januar 2000</ref> Auch damit wuchs das neue Unternehmen in kurzer Zeit zu einer Firma mit einer halben Million Kunden<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=-Mn7Ol0Ayfw Leo Pröstler in der SWR Landesschau vom 13. Januar 2010 Interview Titel: „Leo Proestler, Unternehmer und Umweltschuetzer“] ausgestrahlt am 6. November 2009 - Zeitindex 21:25 Min</ref>.

1994 hatte der Versandkatalog bereits einen so großen Umfang, dass Pröstler angesichts seiner eigenen Entwicklung abermals nachdenklich wurde. Die Frage, wie der Holzverbrauch für die große Papiermenge zum Druck des Kataloges für eine halbe Million Kunden kompensiert werden könnte, beantwortete die [[Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit]] mit der Idee, einheimische Baumarten in Costa Rica, vor allem aufgrund der dortigen stabilen politischen und klimatischen Bedingungen aufzuforsten. Einerseits um den eigenen Papierkonsum auszugleichen und andererseits um ein sozial und ökonomisch sinnvolles Investment in ärmeren Ländern zu fördern. Aus dieser, zunächst eher aus Marketinggründen entstandenen Idee, entwickelte sich der nächste Paradigmenwechsel von Pröstler. Die Vorstellung, seine vorhandene Erfahrung und einen Teil seiner Gewinne mit der Idee zur nachhaltigen Förderung in einem Dritte-Welt-Land konkret zu verbinden, motivierte ihn für sein neues Projekt. Um möglichst Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, richtete Pröstler zunächst mehrere Projektfonds ein und baute eine Medizinstation in Nepal auf sowie ein Dorfentwicklungsprojekt in Indien. In Costa Rica entstand die erste Baumschule.

Der Erfolg des Versandhandels zwang Pröstler trotz aller früheren Bemühungen langsam und organisch zu wachsen, weiter zu investieren. Sein Unternehmen Waschbär war zu dieser Zeit mit einem Jahresumsatz von zuletzt 68 Millionen Mark eines der größten im deutschen Ökoversand.<ref>[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/umweltprodukte-der-waschbaer-steckt-in-der-klemme/236464.html Drohende Insolvenz mit Übernahme des Waschbär Versandes.] In: ''TAGESSPIEGEL.'' 24. Juni 2001</ref> Gleichzeitig übernahm er sich mit der durch die Ökobank initiierten, günstig zu finanzierenden Übernahme eines anderen ökologischen Versand- und Einzelhandelsunternehmens, der Alb Natur Versandhandels GmbH sowie der Alb Natur Einzelhandels GmbH (Jahresumsatz 1999: 20 Mill. DM). Hinzu kam die finanzielle Belastung durch ein neues Logistikzentrum und die „branchenweit feststellbare Nachfrageschwäche im Textilbereich“, der etwa 50 % zum Gesamtumsatz beitrug.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.textilwirtschaft.de/suche/show.php?ids& |archive-is=20131126203003 |text=#x5D;=162998 Nachfrageeinbruch im Textilmarkt |archiv-bot=2018-08-28 12:25:16 InternetArchiveBot }}, Sommer 2001, TextilWirtschaft 26 vom 28. Juni 2001, Seite 020</ref> Etwa 300.000 Kunden kauften zu dieser Zeit regelmäßig bei Waschbär und 100.000 bei Alb Natur. Einige Jahre vor seinem Ausscheiden bei Waschbär konnte Pröstler noch einige Investoren gewinnen, mit denen er das Unternehmen gemeinsam weiter geführt hat.<ref>[http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wu&dig=2001%2F08%2F20%2Fa0069&cHash=8da6515dc0 Waschbär-Insolvenz und Übernahme.] In: ''TAZ.'' 20. August 2001</ref> Im folgenden Insolvenzverfahren scheiterte trotz voller Auftragsbücher die Gründung einer eigenen Beteiligungsgesellschaft unter Führung von Pröstler zur Rettung seines angeschlagenen Unternehmens, weil sich die Bedingungen am „[[Neuer Markt|Neuen Markt]]“ binnen kurzer Zeit rapide verschlechtert hatten. Pröstler verließ daraufhin das Unternehmen, welches heute noch weiter existiert.

=== Konzentration auf Beratung und Aufforstung ===
Mit der „Querdenker“ Unternehmensberatung GmbH, die schon zu Zeiten des Waschbär entstanden war, folgte eine erneute Konzentration auf Veränderungsprozesse. Nachdem die turbulente Zeit als mittelständischer Unternehmer zu Ende war, beriet Pröstler zunächst Unternehmen im Bereich regenerative Energie und einen Tee-Direktvertrieb. In [[Günter Faltin]], Professor für Entrepreneurship an der FU Berlin und Gründer der Projektwerkstatt [[Teekampagne]], hatte er einen Projektpartner gefunden, dessen Motive und Gründungsideale sich mit seinen deckten. Pröstler war als Berater für Vertriebsstrukturen und nachhaltiges Management erfahren genug, um Faltin bei der Umsetzung dessen Idee von einer sozial und ökologisch einwandfreien Teevermarktung von der Plantage bis zum Verbraucher zur Seite zu stehen. Und Pröstler konnte sich auf die Weitergabe seines Wissens konzentrieren, ohne erneut ein großes Unternehmen gründen zu müssen.<ref>[http://www.bauminvest.de/ueber-uns/gruendungsinvestoren/ Gründungsinvestoren von Bauminvest mit Teekampange-Gründer Faltin.]</ref> Gleichzeitig bereitete er weiter den Ausbau seines eigenen Aufforstungsprojektes in der Dritten Welt vor.

2007 hatte Pröstler die ersten Investoren für ein eigenes Renditeprojekt zur Aufforstung in Costa Rica zusammen (→ [[Waldfonds]]).<ref>[http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/rheinfelden/Umweltgroessen-investieren-in-Waldprojekt;art372615,2902516 Umweltgrößen investieren in Waldprojekt.] In: ''SÜDKURIER.'' 13. November 2007</ref> Er gründete die BaumInvest GmbH & Co KG und einen gleichnamigen [[Geschlossener Fonds|geschlossenen Fonds]] in Deutschland sowie in Costa Rica das Tochterunternehmen Isla Bosques und kaufte im Norden des Landes eine 224 ha große Fläche ehemaligen Regenwaldes. Dieser war abgeholzt und durch die übliche intensive Weidewirtschaft weitgehend kompaktiert.<ref>[http://4-seasons.de/magazinartikel/pflanzt-uns-einen-baum Erste Aufforstung in Costa Rica über einen Fonds]</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Lenz Jacobsen |url=http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-07/bauminvest/komplettansicht |titel=Renditen, die in den Himmel wachsen |werk=Zeit-Online |datum=2010-07-13 |zugriff=2018-01-17}}</ref> Sein Sohn, Stefan Pröstler, stieg mit in die Bewirtschaftung der Plantage ein und übernahm mehr und mehr das Tagesgeschäft, so dass sich Leo Pröstler weiter um die Anwerbung von Kapital für einen zweiten und dritten Fonds bemühen konnte.

Wurden im ersten Anlauf noch drei Sorten Edelhölzer mit circa 1/3 Teak-Anbau als kleine durchmischte Monokultur in Inselwirtschaft umgesetzt, beriet sich Pröstler später mit einem Netzwerk aus einheimischen Forstinstituten und Umweltverbänden sowie den Behörden in Costa Rica um die Ausrichtung anzupassen. Mit wachsender Bekanntheit im Land begann er gemeinsam mit seinem Sohn und im Dialog mit einheimischen Arbeitern und Fachleuten, die Anbaubedingungen in Richtung nachhaltiger Forstwirtschaft mit Landbau zu entwickeln. Ziel war, dass die Menschen vor Ort in den Plantagen zusätzlich Nutzpflanzen anbauen können und dass eine höhere Artenvielfalt somit der Sicherung des Holzertrages dient. Auf diese Weise wurde mit der Zeit aus der anfänglichen Idee zur Kompensation eines umfangreichen Papierkataloges immer mehr ein nachhaltiges Mischwaldkonzept mit verschiedenen einheimischen Edelhölzern auf über 2500 ha ehemaligem Regenwaldes, mit einem sozialökologischen Ansatz und [[Forest Stewardship Council|FSC]] und [[CarbonFix-Standard|CFS]]-Zertifizierung als Beleg für Nachhaltigkeit<ref>[http://www.bauminvest.de/infothek/nachrichten/#c2717 Zertifizierungsnummer sowie weitere Infos zu der FSC Zertifizierung 2012]</ref><ref>[http://mer.markit.com/br-reg/public/index.jsp?p=1&r=100000000000005&u=&scolumn=vintage&sdir=ASC&s=cr&q= Übersicht der CFS-Zertifizierungen für Nachhaltigkeit von Bauminvest-Fonds]</ref>.

Dieses Gesamtkonzept vom „Visionswald“ wie Pröstler ihn nennt, beschreibt Guillermo Navarro, Forstchef der Umweltorganisation [[IUCN]] und Dekan der EARTH University in Costa Rica<ref>[[:en:EARTH University|EARTH University]] in englischsprachigen Wikipedia</ref> als Versuch, Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Handeln zusammenzuführen und als Modellprojekt auf andere Bereiche zu übertragen.<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=oEc1HRGHWS0 Prof. Dr. Guillermo Navarro im Interview in Costa Rica 2012]</ref> Gemeinsam mit seinem Sohn öffnete Pröstler auch[FILLWORD?] die älteren Plantagen seiner Investoren nach und nach für die weitere landwirtschaftliche Nutzung der Mitarbeiter und setzte Arbeitsgruppen vor Ort ein, die für die täglichen Angelegenheiten auf der Plantage das Sagen haben. Im Konzept von Pröstler untersteht die Aufsicht und Kontrolle der Plantagen vor Ort einem von den Investoren gewählten Beirat und die Weiterentwicklung und praktische Umsetzung obliegt der Aufforstungsfirma ''Puro Verde Paraiso Forestal S. A.'' als Partnerin von BaumInvest unter der Geschäftsführung von Stefan Pröstler.

Leo Pröstler arbeitet von [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] aus an neuen Projekten. Mit dem firmeneigenen „Mehrwert-Magazin“<ref>{{Webarchiv|url=http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&article:oid=a24193 |wayback=20140222024827 |text=Neues Wirtschafts-Magazin „MehrWERT“ der in Freiburg ansässigen Querdenker GmbH |archiv-bot=2018-08-28 12:25:16 InternetArchiveBot }}</ref> weist Pröstler auf aktuelle Entwicklungen und nachhaltige Ansätze im Finanz- und Wirtschaftsbereich hin.

== Rezeption ==
1983, zur Zeit seiner ersten Leitungsfunktion für das [[Öko-Institut]] Freiburg, schreibt die [[Hannoversche Allgemeine Zeitung]]:
{{Zitat|Die statistische Bilanz, die Leo Pröstler vorlegt, kann sich durchaus sehen lassen. 40 Mitglieder hoben das Institut 1997 aus der Taufe, heute sind es nach Pröstlers Angaben über 4.000 überall in der Bundesrepublik, die mit ihren Beiträgen einen Jahresetat von 600.000 Mark auf die Beine stellen. (…) Das Öko-Institut arbeitet bewusst im Grenzbereich zwischen Politik und Wissenschaft. Man sei, so Pröstler, eine Art Argumentationslieferant für die politische Auseinandersetzung. (…) Über die Abgrenzung zur „etablierten Wissenschaft“ erklärt Pröstler, dass es eigentlich weniger um die Forschung an sich, als vielmehr um die richtige Einschätzung der Fakten gehe. Wir bewerten die Fakten kritischer, nennen die Verursacher von Umweltverschmutzungen beim Namen, weisen konkret auf die Konsequenzen für die Betroffenen hin und zeigen ihnen Hilfsmöglichkeiten auf. |Leo Pröstler|zitiert nach: ''Im Grenzbereich zwischen Politik und Wissenschaft.'' In: ''Hannoverische allgemeine Zeitung.'' Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG, 4. Januar 1983}}

1994 wurde Pröstlers „Waschbär“-Initiative vom Umweltministerium in Baden-Württemberg für ''„Herausragende Leistungen bei der Förderung des betrieblichen Umweltschutzes und der umweltorientierten Unternehmensführung“'' Anerkennung ausgesprochen. [[Harald B. Schäfer]], Baden-Württembergs damaliger Umweltminister: ''„Wenn es einen solchen Betrieb nicht gäbe, müsste man ihn geradezu erfinden“''.<ref>Zitat [[Harald B. Schäfer]] in: Waschbär-Umweltforum anlässlich der Preisverleihung am 25. Januar 1995</ref> Susanne Vieser beschreibt Leo Pröstler in ihren Wirtschaftsportraits kreativer Unternehmer aus dem Jahr 1995:

{{Zitat|Leo Pröstler versteht sich nicht als Vorreiter einer Bewegung oder Lebenshaltung, sondern &nbsp;– wie er es gerne apostrophiert &nbsp;– vor allem als ''Steigbügelhalter des umweltbewussten Quelle-Kunden'', als Mittler also zwischen zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: hier der über drei Zentimeter dicke Katalog des Handelsriesen aus Fürth (Anm. ehem. [[Quelle-Versand]]), der Konsum pur verkörpert; dort die Maxime von Konsumverzicht zugunsten der Schonung von Natur und Rohstoffreserven. „Waschbär möchte keinen Bedarf wecken,“ stellt Leo Pröstler in seiner Firmenphilosophie fest, „sondern den bestehenden Bedarf an herkömmlichen Produkten durch umweltgerechte Alternativen decken.“|Leo Pröstler|zitiert nach: Susanne Vieser: ''Genies in Jeans &nbsp;– Die neuen kreativen Unternehmer''. [[Aufbau-Verlag]], 1995, ISBN 3-7466-1143-1, S. 82}}

Seine jüngere unternehmerische Tätigkeit mit „BaumInvest“ wurde in der Fachpresse positiv beurteilt. 2008 wählte das Magazin [[Natur+kosmos]] sein Fondsmodell zum Zukunftsprojekt des Monats ''… als Beispiel dafür, dass eine Kapitalanlage Rendite, ökologisches und soziales Engagement verbinden kann und somit den Grundsätzen nachhaltigen Handelns entspricht.''<ref>[http://www.umweltjournal.de/AfA_geldfinanz/14728.php BaumInvest Zukunftsprojekt des Monats der Zeitschrift Natur und Kosmos 10/2008]{{Toter Link|url=http://www.umweltjournal.de/AfA_geldfinanz/14728.php |date=2018-08 |archivebot=2018-08-28 12:25:16 InternetArchiveBot }}</ref>

{{Zitat|Dieses Projekt vereint alles das, was wir aufgrund unserer Forschung und den Ergebnissen vom Feld seit vielen Jahren entwickelt haben. Unser Wissen wächst stetig. Erst seit wenigen Jahren können wir die drei Erfolgsfaktoren für Costa Rica konkretisieren: hochwertige Spezies, kleine Wälder und Nachhaltigkeit. Und nicht nur für Costa Rica. Was wir machen, wird auf ganz Zentralamerika und einen Teil Südamerikas übergehen. Die tropischen Länder haben alle sehr ähnliche Problematiken. Deswegen gefällt mir die Arbeit, die Vision von Leo und seinem Unternehmen BaumInvest so gut.|Zitat von Prof. Olman Murillo Gamboa, Professor der forstwissenschaftlichen Fakultät TEC-Tecnológico de Costa Rica|<ref>[http://www.bauminvest.de/infothek/videos/ Zitat von Olman Murillo Gamboa, Professor der forstwissenschaftlichen Fakultät TEC-Tecnológico de Costa Rica in Filmdokumentation von Marcello Faraggi aus 2012]</ref>}}

[[Ökotest]] weist u.&nbsp;a.[ABBREVIATION] darauf hin, dass es kein Prospektgutachten gibt, das die Ertragshochrechnungen von Bauminvest bestätigt. Bemängelt werden die sehr hohen Einstiegskosten. Sicher sei nur, dass der Initiator verdiene. Der Investor brauche einen langen Atem. Ökotest urteilt: „Das Aufforstungskonzept verspricht eine dunkelgrüne Rendite. Die Angaben in Prospekt und Verträgen sind absolut transparent.“<ref>{{Internetquelle |hrsg=Ökotest |titel=Waldinvestments: Auf dem Holzweg |datum=2009-11-27 |url=https://www.oekotest.de/geld-versicherungen/27-Waldinvestments-im-Test_94162_1.html |zugriff=2018-06-20}}</ref> Auch den dritten Fonds beurteilt die Hamburger Ratingagentur G.U.B. insgesamt „positiv“.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.gub-analyse.de/news/2012/g-u-b-einfachplus-fur-bauminvest-3/4968 |wayback=20140222152447 |text=Positive Beurteilung des dritten Fonds der Hamburger Ratingagentur G.U.B. am 2. März 2012 |archiv-bot=2018-08-28 12:25:16 InternetArchiveBot }}</ref>

Die bundesdeutsche Standortinitiative ''„Land der Ideen“'' wählte die Querdenker GmbH von Pröstler als „Ausgewählter Ort 2011“. Er wurde anlässlich des Wettbewerbes „365 Orte im Land der Ideen“ vom baden-württembergischen Ministerpräsident Kretschmann für seine nachhaltige unternehmerische Tätigkeit ausgezeichnet. 2012 meldete sich Costa Ricas Staatspräsidentin [[Laura Chinchilla]] anlässlich ihres Deutschlandbesuches zusammen mit der Wirtschaftsministerin Anabel Gonzalez für einen Besuch im VisionsWald an und dankte Pröstler für sein wirtschaftliches, soziales und ökologisches Investment in ihrem Land.<ref>[http://www.lifepr.de/pressemitteilung/querdenker-gmbh/Ein-Stueck-VisionsWald-fuer-die-Staatspraesidentin-von-Costa-Rica/boxid/317292 Besuch der Staatspräsidentin von Costa Rica in Berlin 2013]</ref> 2013 wurde sein Querdenker-Unternehmen als eines der drei Finalisten des Deutschen CSR-Preises in der Kategorie „Biodiversitätsmanagement“ zum Erhalt der weltweiten biologischen Vielfalt geehrt.<ref>[http://www.bauminvest.de/fileadmin/Presse/2013-03-06-PM-Querdenker-Biodiversitaetsmanagement-Deutscher-CSR-Preis.pdf Deutscher-CSR-Preis 2013]</ref>

== Auszeichnungen ==
* Juni 2015: ''[[Neumarkter Lammsbräu#Nachhaltigkeitspreis|Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis]] 2015''<ref>badische-zeitung.de, 20. Juni 2015: [http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/lob-und-preis-xv7hnfqyx--106472592.html ''LOB & PREIS'']</ref>

== Privatleben ==
Eine breite öffentliche Diskussion zur Person Pröstler ist seit seiner Zeit als Leiter des Öko-Instituts und Versandhändlers nicht festzustellen. Gelegentliche Auftritte im Fernsehen und bei Radiosendern nutzt Pröstler für seine politischen und ökologischen Projekte. Daneben existiert jedoch keine öffentliche Auseinandersetzung mit seinem Privatleben, über etwaige Affären, Skandale oder Streit in den Projekten. Pröstler hält sich von Investorenpartys und Prominenten-Veranstaltungen und der Boulevardpresse fern. Er lebt nach seiner ersten Ehe, aus der ein Sohn und eine Tochter hervorgingen und die bis 1987 andauerte, seit 1992 in einer neuen Lebenspartnerschaft weiterhin in Kirchzarten. In seiner Freizeit spielt er Klarinette, wandert und begeistert sich für Fußball.<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=-Mn7Ol0Ayfw Leo Pröstler in der SWR Landesschau vom 13. Januar 2010 Interview Titel: „Leo Proestler, Unternehmer und Umweltschuetzer“] ausgestrahlt am 6. November 2009 - Zeitindex 26:30 Min</ref> Seine Arbeit und die Aufsicht der Plantagen führt ihn regelmäßig mit seinen Geldgebern nach Mittelamerika.

== Projektübersicht ==
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; caption-side:top;"
! Zeitraum
! Unternehmen
! Zweck
|-
|
* 1973–1978
* 1980–1984
* 1984–1986
* 1986–1989
* 1987–2001
* 1999–2001
* 1995–dato
* 2007–dato
 |
* [[Demag|Mannesmann Demag]]
* [[Öko-Institut]] Freiburg
* Leo Pröstler Umwelt-System-Technik
* Sancho Pansa Versandhandels-GmbH
* Waschbär Versand GmbH
* Alb Natur Handels GmbH
* Querdenker GmbH & Co. KG
* BaumInvest GmbH & Co. KG
 |
* int. Vertrieb von Stahlwerken
* Forschung und Öko-Lobbyismus
* Erfindung, Herstellung & Verkauf
* Dritte-Welt-Versandhandel
* Ökologischer Versandhandel
* Ökologischer Handel
* Unternehmensberatung
* Vertrieb von Holzinvestments
|}

== Weblinks ==
* Radiointerview, [[SWR1]], 6. November 2009: [http://podster.de/episode/1166407 podster.del: ''Leo Pröstler, Unternehmer und Umweltschützer'']
* [http://www.querdenkergmbh.de/ querdenkergmbh.de]
* [http://www.bauminvest.de/ bauminvest.de]
* [http://www.visionswald.de/ visionswald.de]

== Einzelnachweise ==
<references />

{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2018-07-19}}

{{SORTIERUNG:Prostler, Leo}}
[[Kategorie:Unternehmer]]
[[Kategorie:Person (Mannesmann)]]
[[Kategorie:Österreicher]]
[[Kategorie:Geboren 1947]]
[[Kategorie:Mann]]

{{Personendaten
|NAME=Pröstler, Leo
|ALTERNATIVNAMEN=
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Unternehmer und Umweltschützer
|GEBURTSDATUM=7. September 1947
|GEBURTSORT=[[Eisenerz (Steiermark)|Eisenerz]], [[Österreich]]
|STERBEDATUM=
|STERBEORT=
}}

Erläuterungen

Links to numbers: Jahre und Jahrestage sollten im Allgemeinen nicht verlinkt werden, da es sehr selten jemandem hilft, auf das Jahr XY zu klicken (Ausnahme unter anderem Geburts- und Sterbedaten in Personenartikeln), siehe WP:VL#Daten verlinken. Das Verlinken von Monaten, Jahrzehnten und Jahrhunderten ist auch nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Dazu gibt es auch ein Bookmarklet.
Plenk
Leerzeichen vor Satzzeichen, siehe Plenk.
Klempen
Kein Leerzeichen nach Satzzeichen (oder fehlendes Leerzeichen nach Abkürzung?), siehe Klempen.
Zwischenüberschriften sollten keine Wikilinks sein oder enthalten. In der Regel lässt sich derselbe Link genauso gut in den ersten Sätzen des folgenden Abschnitts setzen. Eine Ausnahme sind listenartige Artikel, bei denen die Überschriften nur der Gruppierung von Einzelpunkten dienen. Siehe auch WP:WSIGA und WP:VL#Überschriften. Achtung, wenn der Link sinnvoll zum Textverständnis sein kann, bitte nicht einfach entfernen, sondern in den Text übernehmen.
CMS
":", "-", "!" oder "?" in Überschrift, siehe Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel#Überschriften und Absätze.
DL
Doppelter Link hintereinander, für den Leser ist die Grenze nicht ersichtlich, siehe Wikipedia:Verlinken#Verlinkung von Teilwörtern.
EM
Ausrufezeichen vermeiden.
WORDS
Wörter, die man vermeiden sollte. Dies sind beispielsweise Wörter, die den neutralen Standpunkt verletzen, Zahlen über zwölf (mit Ausnahmen!), relative Zeitangaben, die bald nicht mehr stimmen (beispielsweise "derzeit") und Anglizismen. Siehe Wörter, die nicht in Wikipedia stehen sollten.
Maybe fillword
Potentielle Füllwörter, die man manchmal ersatzlos streichen kann. Bitte den Satz oder Absatz vorher komplett lesen, ob das Wort nicht doch sinnvoll ist oder das Verständnis erleichtert. Ein gewisse Menge an Füllwörtern ist normal. Siehe Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel#Wortwahl.
BOLD
Fettschrift ist zu vermeiden. Nur an dem Artikelanfang wird das Lemma eines Artikels noch einmal fett geschrieben sowie Synonyme (für die dann auch Redirects angelegt sein sollten). Fremdwörter bitte nicht fett, sondern kursiv schreiben (WP:Fremdwortformatierung). Manchmal ist Fettschrift noch sinnvoll in Formeln und bei Tabellenüberschriften. Siehe auch WP:WGAA#Sonstiges und Wikipedia:Typografie#Auszeichnung.
BOLD-INSTEAD-OF-SECTION
Hier wurde eventuell Fettschrift statt eines Wikipedia-Abschnitts mit "== XYZ ==" verwendet. Bitte prüfen, ob sich ein Abschnitt lohnt. Eventuell mehrere Pseudo-Abschnitte zusammenfassen.
LC
Lowercase: Zeile oder Überschrift, die mit einem Kleinbuchstaben beginnt. Selten sinnvoll außer beispielsweise in Formeln.
BKL
Link zu einer Begriffserklärungsseite. Wikilinks sollten direkt zu der gewünschten Seite zeigen. Dies ist manchmal nicht immer möglich, da manche Oberbegriffe in Wikipedia noch keinen Artikel haben, beispielsweise Disteln. Siehe auch WP:VL#Gut zielen.
ABBREVIATION
Abkürzungen vermeiden: Statt "z. B." kann man so auch "beispielsweise" schreiben, statt "i. d. R." auch "meistens" oder einfach nur "meist". Das Wort "beziehungsweise", abgekürzt "bzw.", das aus der Kanzleisprache stammt, lässt sich meist besser durch "oder" ersetzen. Falls tatsächlich ein Bezug auf zwei verschiedene Substantive vorliegt, kann man es manchmal vorteilhafter durch "und im anderen Fall" oder schlicht durch "und" ausdrücken, siehe Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel#Abkürzungen.
NBSP
Zwischen einer Zahl und einer Einheit sollte ein geschütztes Leerzeichen stehen. Dadurch wird ein automatischer Zeilenumbruch zwischen logisch zusammengehörenden Elementen verhindert. Siehe auch Wikipedia:Textgestaltung.
ISBN
Falsch formatierte ISBN, durch den Doppelpunkt wird kein Link erzeugt.
TAG
"<i>" oder "<b>" statt "''" oder "'''".
TAG2
Tags, die außerhalb von Tabellen nicht verwendet werden sollten: "<br />", "<s>", "<u>", "<small>", "<big>", "<div align="center">" oder "<div align="right">". Siehe Wikipedia:Textgestaltung.
FROMTO
Sollte so formatiert sein: "von 1971 bis 1986". Siehe Wikipedia:Datumskonventionen.
DOTDOTDOT
"..." (drei Zeichen) statt "…".
Selbstlink ohne Sprung zu Kapitel (eventuell über Redirect).
DOUBLEWORD
Wortdopplung?
BISSTRICH
Bei Zeitangaben Bis-Strich verwenden, am einfachsten den folgenden per Kopieren und Einfügen: "–". Obacht: In diversen Zeichensätzen sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Strichen nicht erkennbar. Siehe auch Wikipedia:Typografie#Bis-Strich und Bis-Strich.
TYPO
Häufige Tippfehler. Tippfehler, die im Wikicode mit "<!--sic-->" markiert sind, wurden absichtlich so zitiert, siehe auch Wikipedia:Zitate#Zitate im Fließtext. Artikel mit Schweizer Rechtschreibung am Anfang mit "<!--schweizbezogen-->" markieren, dann findet keine Prüfung statt. Bei Falschmeldungen bitte auf meiner Diskussionsseite Bescheid sagen.
APOSTROPH
Eventuell falsches Apostroph, im Deutschen "'" statt "’". Siehe auch Apostroph#Typografisch korrekt und Wikipedia:Typografie#Weitere Zeichen.
GS
Bindestrich ("-") statt Gedankenstrich ("–"). Siehe auch Wikipedia:Typografie#Gedankenstrich und Halbgeviertstrich#Gedankenstrich.
BRACKET
Ungleiche Anzahl von Klammern.
BRACKET2
Kein Leerzeichen vor einer öffnenden oder nach einer schließenden Klammer.
QUOTATION
Einfache Anführungszeichen ('"…"') statt den typografisch korrekten ("„…“"). Siehe auch Erzeugung von Anführungszeichen.