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Geprüfter Artikel: Martyn Jope [Bearbeiten in Wikipedia]

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Problem-Quote für Martyn Jope: 11,76 (nur bedingt aussagekräftig und vergleichbar, insbesondere weil dieser Dienst manchmal auch Falschmeldungen produziert!)

Zusammenfassung

PrüfungErgebnis
WortdopplungOK
PlenkOK
KlempOK
Doppel-Wikilink ohne erkennbaren ÜbergangOK
Weblink in Abschnitts-TitelOK
Ausrufezeichen außerhalb von ZitatenOK
Weblink in Text (außerhalb von "<ref>" und "== Weblinks =="3
Wikilink in Abschnitts-TitelOK
Doppelpunkt, Ausrufe- oder Fragezeichen in Abschnitts-TitelOK
Link bei "== Siehe auch ==", der vorher schon gesetzt istOK
Satz, der klein geschrieben beginntOK
Abschnitts-Titel, der klein geschrieben beginntOK
Falsch formatierte ISBNOK
"<i>" oder "<b>" statt "''" oder "'''"OK
Link zu Begriffsklärungs-SeiteOK
"..." (drei Zeichen) statt "…"OK
Selbstlink ohne Sprung zu Kapitel (eventuell über Redirect)OK
Häufige TippfehlerOK
Minus statt Bis-StrichOK
Falsches Apostroph, "'" statt "’"OK
Bindestrich ("-") statt Gedankenstrich ("–") verwendetOK
Normale Anführungszeichen '""' statt "„" und "“"OK
Klammer falsch bei Vorlage oder WikilinkOK
Kein Leerzeichen vor einer öffnenden oder nach einer schließenden Klammer.OK
Tags, die nicht verwendet werden sollten: "<s>", "<u>", "<small>" oder "<big>"OK
Unformatierte WeblinksOK
Lange Sätze (mehr als 50 Wörter)OK
Anzahl der Wörter im längsten SatzOK
Wörter, die in Wikipedia nicht stehen solltenOK
Potentielle FüllwörterSiehe
unten
AbkürzungOK
Fettschrift im Text (außerhalb der Lemma-Definition und Tabellen)OK
Fettschrift als AbschnittsersatzOK
Zu viele Wikilinks zum gleichen LemmaOK
Wenige Einzelnachweise, aber Abschnitt "== Literatur =="OK
Wenige EinzelnachweiseOK
Zu viele WeblinksOK
Kein geschütztes Leerzeichen vor Einheit1
Wikilinks zu Jahren (außer Geburts- und Sterbedaten in Biografien)OK
Wikilinks zu Tagen (außer Geburts- und Sterbedaten in Biografien)OK
Wikilinks zu JahrhundertenOK
Wikilinks zu JahrzehntenOK
Wikilinks zu MonatenOK
Zu viele Links bei "== Siehe auch =="OK
Vorschlag: Kein Bild im ArtikelOK
Vorschlag: Kein Wiktionary-Link1
Vorschlag: Kein Wikimedia-Commons-Link1

Anzahl der Einzelnachweise: 3

Anzahl der potentiellen Füllwörter: 2 von 1147 Wörtern = 1 Füllwort pro 573 Wörter im Artikel (Durchschnitt der Exzellenten: 1/147, mehr als 1/80 geht nicht in die Problem-Quote ein)

Stand der Datenbanken: (MediaWiki API)/(MediaWiki API)



Allgemeine Anmerkungen (weitere unten in dem Wiki-Quelltext):

Legende:
Ist sehr selten sinnvoll.
Ist selten sinnvoll, bitte prüfen.
Ist manchmal sinnvoll, bitte prüfen.
Vorschlag, bitte prüfen, ob sinnvoll.



Wiki-Quelltext mit Anmerkungen:

'''Edward Martyn Jope''' (* [[28. Dezember]] [[1915]]; † [[14. November]] [[1996]] in [[Oxford]]) war ein englischer [[Archäologe]] und [[Chemiker]]. Er arbeitete während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] vorübergehend als [[Biochemiker]]. Danach wurde er wieder Archäologe, zunächst als [[Mediävistik|Mediävist]] und später als [[Prähistoriker]].

== Leben und Wirken ==

Martyn Jope studierte am [[Oriel College]] in Oxford Chemie. Während des Studiums für seinen ersten Abschluss in Chemie befasste er sich intensiv mit der Archäologie der Stadt Oxford. Schon bald trat er der archäologischen Gesellschaft der Universität bei und wurde deren Sekretär und Präsident.

Seine erste Anstellung bekam er im Jahr 1938 durch die Königliche Kommission für Altertümer in Wales. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges grub er mit [[Richard Ian Threlfall]] eine mittelalterliche Siedlung in [[Bere (Devon)|Bere]] aus, in der Nähe des Ortes [[North Tawton]] am Fluss [[River Taw|Taw]] in Devon, und erstellte einen der ersten Pläne eines englischen mittelalterlichen Bauernhauses.<ref>Society of Antiquaries of London: {{Webarchiv |url=http://www.sal.org.uk/obituaries/Obituary%20archive/richard-threlfall |wayback=20131221021426 |text=''Richard Ian Trelfall, M.A., Q.C.''}}</ref>

[[Datei:"The London" - geograph.org.uk - 36866.jpg|mini|Das Royal London Hospital in Whitechapel]]
Während des Zweiten Weltkriegs musste er die Archäologie vorübergehend aufgeben und erhielt 1940 ein Stipendium der [[Nuffield Foundation]] für die Erforschung von [[Hämoglobin]]en im menschlichen Blut am [[London Hospital]] in [[Whitechapel (London)|Whitechapel]]. Später unterstützte der [[Medical Research Council]] seine Forschungen über die Anwendung der spektroskopischen Methoden und der chemisch-biologischen Spektromikroskopie für biologische Fragestellungen. Dann zog es ihn wieder zur Archäologie. Im Jahr 1946 wurde Jope zum Fellow der [[Society of Antiquaries of London]] gewählt.

Im Jahr 1949 wurde Jope auf Vorschlag des Geographieprofessors [[Estyn Evans]] auf ein neues Lehramt für Archäologie an der [[Queen’s University Belfast|Queen’s Universität]] in Belfast berufen. Diese Dozentur entwickelte sich in eine Abteilung unter Jopes Leitung, zunächst als Dozent von 1954 bis 1963 und dann[FILLWORD?] als Professor von 1963 bis zur Emeritierung im Jahr 1981.<ref>Tom McNeill: [http://www.independent.co.uk/news/people/obituary-professor-martyn-jope-1353771.html Obituary: Professor Martyn Jope], ''The Independent'', Samstag, 23. November 1996.</ref>

Jope unterhielt in [[Oxford]] ein Haus für den Urlaub und den späteren Ruhestand sowie als Basis für seine englische Feldarbeit, vor allem zum Thema mittelalterliche Keramik im Südwesten Englands. Er hat von dort aus [[Ascot d’Oilly Castle]], [[Deddington Castle]], den mittelalterlichen Töpferöfen am Brill und einige mittelalterliche Stätten in Oxford ausgegraben.

Er publizierte ferner über den [[neolithisch]]en Axt-Handel, Metallarbeiten aus der [[Eisenzeit]], die [[Rath (Erdwerk)|Rath]] genannten [[Erdwerk]]e der frühchristlichen Zeit Irlands wie zum Beispiel [[Dunglady]], mittelalterliche Burgen oder die Häuser der Plantagen des 18. Jahrhunderts.
Die Publikation der Archäologie der Grafschaft [[County Down]] im Jahre 1966 war die erste systematische Untersuchung der Vorgeschichte einer irischen Grafschaft.

Im Jahr 1963 wurde er Fellow der [[British Academy]]. Bis in die frühen 1960er Jahre war er einer der Hauptakteure bei der Entwicklung der Archäologie des Mittelalters, sei es als Vermesser von Gebäuden, als Pionier der Erforschung der Keramik oder als einer der ersten Ausgräber einer mittelalterlichen Stadt. Seine Aufmerksamkeit wandte sich danach mehr der Erforschung der Eisenzeit zu, insbesondere der Fertigstellung eines Buches über die späteisenzeitliche Kunst auf den Britischen Inseln. Er veröffentlichte seine Vorstudien zu diesem Thema, konnte aber[FILLWORD?] die Veröffentlichung des gesamten Werkes nicht mehr miterleben.

[[Datei:Snettisham Hoard.jpg|mini|[[Snettisham-Horte]]]]
Das zweibändige Werk ''Early Celtic Art in the British Isles'' wurde posthum veröffentlicht und bietet eine umfassende Analyse der Entwicklung der eisenzeitlichen Muster vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum Beginn der [[Romanisierung]] im 1. Jahrhundert n. Chr. Jope illustriert die Entstehung der durch die Insellage Großbritanniens einzigartigen Kunst mit einer Vielzahl von Gegenständen, insbesondere Schwertern, Scheiden und Broschen, und untersucht die weitere Entwicklung anhand der Dekoration der Rüstungen und Schilde. Die Verwendung von [[Gold]] im 3. Jahrhundert v. Chr. und menschliche, tierische und pflanzliche Bilder werden ebenfalls diskutiert und mit keltischen Artefakten verglichen. Waffen, Rüstungen, Gefäße, Spiegel, Schmuck und Pferde-Ausrüstungen veranschaulichen die Raffinesse des späteisenzeitlichen Designs. Einen großen Teil der Studie nehmen einzelne keltische Design-Elemente ein, wie z. B. die Verwendung von S-Formen und Spiralen, die Grundsätze der Gestaltung sowie Metallbearbeitungs-Techniken und Werkzeuge.<ref>[http://www.oxbowbooks.com/oxbow/early-celtic-art-in-the-british-isles.html ''Early Celtic Art in the British Isles.''] Klappentext bei Oxbow Books.</ref>

[[Datei:Dendrochronological drill hg.jpg|mini|Hohlbohrer für Dendrochronologie, links zwei Bohrkerne]]
Jope setzte seine archäologischen und wissenschaftlichen Kenntnisse ein, um die Gründung des Instituts für Archäologische Wissenschaften an der Universität [[Bradford]] zu inspirieren, und um als Co-Direktor des [[Paläoökologie|paläoökologischen]] Zentrums an der Queen’s Universität in Belfast seine Mitarbeiter in ihrer Arbeit zur [[Dendrochronologie]] und Untersuchungen zur die [[Radiokohlenstoffdatierung]] anzuleiten.

Er führte die Kampagne der British Academy für separate staatliche Mittel für die archäologische Wissenschaft und diente ab 1976 in deren erstem wissenschaftlich fundierten Archäologie-Komitee. Die Gründung der Abteilung für archäologische Wissenschaften an der Universität Bradford geht auf seine Inspiration zurück. Er hatte dort eine Gastprofessur von 1974 bis 1981 und war ehrenamtlicher Gastprofessor von 1982 bis 1996. Jopes enormer Beitrag zur mittelalterlichen und neuzeitlichen irischen Archäologie brachte ihm die Mitgliedschaft in der [[Royal Irish Academy]] im Jahr 1973. Er war ein Mitglied der Königlichen Kommission für Altertümer in Wales von 1963 bis 1986 und der Königlichen Kommission für Altertümer in England von 1980 bis 1984.

== Arbeitsweise ==

Jopes Arbeit begann immer mit genauer Beobachtung der einzelnen Fundorte oder [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]]. Er forderte, dass jede Aussage auf Fakten beruhen solle, unabhängig davon, ob es sich um eine Veröffentlichung, eine studentische Arbeit oder weit verbreitete Ansichten handelte.
Er vertrat die Überzeugung, dass die sozialen und wirtschaftlichen Gründe, warum Menschen ein Artefakt oder ein Gebäude hergestellt oder verwendet haben, ein wichtiger Teil der Studie sind.

== Familie ==

[[Datei:Burlington House-Courtyard.jpg|mini|Burlington House der [[Society of Antiquaries of London|Londoner Gesellschaft für Altertumsforscher]]]]
Martyn Jope heiratete [[Margaret Jope|Margaret Halliday]] im Jahr 1941. Seine Frau war Biochemikerin und Archäologin und auch Fellow der [[Society of Antiquaries of London|Londoner Gesellschaft für Altertumsforscher]]. Sie hatten ähnliche Interessen von der Biologie bis zur Musik. Sie waren gemeinsam regelmäßige Besucher im [[Burlington House]] am [[Piccadilly]] in [[London]], sowohl während der Semesterferien der Queen’s University als auch im Ruhestand.

== Veröffentlichungen ==

* E. M. Jope, G. Huse: [http://oxoniensia.org/volumes/1940/notes.pdf#page=7 ''Blue Pigment of Roman date from Woodeaton''], Oxoniensia, Band V, Seite 167, 1940.
* R. L. S. Bruce Mitford und E. M. Jope: [http://oxoniensia.org/volumes/1940/brucemitford2.pdf ''Eleventh- and Twelfth- Century Pottery from the Oxford Region.''] Oxoniensia, Band V, Seite 42, 1940 (pdf; 751&nbsp;kB).
* [http://oxoniensia.org/oxo_toc.php Weitere Veröffentlichungen in Oxoniensia.]
* E. M. Jope and R. I. Threlfall, ''Excavation of a medieval settlement at Beere, North Tawton, Devon,'' Med. Archaeol., 11 (1958), Seiten 121–122.
* E. M. Jope: ''Ancient monuments of Northern Ireland.'' Northern Ireland Ministry, Nr. 2, 1969.
* J. Z. Young, Royal Society (Great Britain), British Academy, E. M. Jope and Kenneth Page Oakley: ''The Emergence of Man: A Joint Symposium of the Royal Society and the British Academy.'' Januar 1981, ISBN 0-85403-152-9.
* E. M. Jope, D. Ellis Evans, John G. Griffith: ''Proceedings of the Seventh International Congress of Celtic Studies Held at Oxford.''From 10th to 15th July 1983, Januar 1986, ISBN 0-9511269-0-3.
[[Datei:Geweih eines Riesenhirsches.jpg|mini|Geweih eines Riesenhirsches, ''Megaloceros giganteus antecedens'', Spannweite ca. 2,60 Meter]]
* E. M. Jope and [[Margaret Jope|H. M. Jope]]: ''Note on collagen molecular preservation in an 11 ka old Megaceros (Giant Deer) antler: solubilization in a non-aqueous medium (anhydrous formic acid).'' In: ''Applied Geochemistry.'' 4, 1989, S.&nbsp;301, [[doi:10.1016/0883-2927(89)90033-4]]. (''Mitteilung über eine molekulare Collagenpräservation in einem 11.000 Jahre[NBSP] alten Megacerosgeweihs (Riesenhirsch): Solubilisierung in einem nichtwässrigen Medium (wasserfreie Ameisensäure)'')
* E. M. Jope: ''Bersu’s Goldberg IV: A Petty Chief’s Establishment of the 6th–5th Centuries'', B.C.Oxford Journal of Archaeology, (1997), 16: 227–241. [[doi:10.1111/1468-0092.00037]].
* E. M. Jope: ''Early Celtic Art in the British Isles.'', Oxford University Press, 2000, ISBN 978-0-19-817318-2.

== Quellen ==
* Tom McNeill: [http://www.independent.co.uk/news/people/obituary-professor-martyn-jope-1353771.html ''Obituary: Professor Martyn Jope.''] The Independent, Samstag, 23. November 1996.
* {{Webarchiv |url=http://www.sal.org.uk/obituaries/Obituary%20archive/edward-jope |wayback=20131221021523 |text=''Emeritus Professor Edward Martyn Jope, M.A., B.Sc., F.B.A., M.R.I.A.,''}} Society of Antiquaries of London.

== Einzelnachweise ==
<references />

{{Normdaten|TYP=p|GND=17327191X|LCCN=n/82/29254|VIAF=13649805}}

{{SORTIERUNG:Jope, Martyn}}
[[Kategorie:Prähistoriker]]
[[Kategorie:Biochemiker]]
[[Kategorie:Mitglied der British Academy]]
[[Kategorie:Mitglied der Royal Irish Academy]]
[[Kategorie:Brite]]
[[Kategorie:Engländer]]
[[Kategorie:Geboren 1915]]
[[Kategorie:Gestorben 1996]]
[[Kategorie:Mann]]

{{Personendaten
|NAME=Jope, Martyn
|ALTERNATIVNAMEN=Jope, Edward Martyn (vollständiger Name)
|KURZBESCHREIBUNG=englischer Archäologe
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1915
|GEBURTSORT=
|STERBEDATUM=14. November 1996
|STERBEORT=[[Oxford]]
}}

Erläuterungen

Links to numbers: Jahre und Jahrestage sollten im Allgemeinen nicht verlinkt werden, da es sehr selten jemandem hilft, auf das Jahr XY zu klicken (Ausnahme unter anderem Geburts- und Sterbedaten in Personenartikeln), siehe WP:VL#Daten verlinken. Das Verlinken von Monaten, Jahrzehnten und Jahrhunderten ist auch nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Dazu gibt es auch ein Bookmarklet.
Plenk
Leerzeichen vor Satzzeichen, siehe Plenk.
Klempen
Kein Leerzeichen nach Satzzeichen (oder fehlendes Leerzeichen nach Abkürzung?), siehe Klempen.
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CMS
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APOSTROPH
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GS
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