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Geprüfter Artikel: Raubzüge der Wikinger in das Rheinland [Bearbeiten in Wikipedia]

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Die '''Raubzüge der Wikinger in das Rheinland''' waren ein Teil der Einfälle der [[Wikinger]] in das [[Frankenreich]] und fanden in den letzten Jahrzehnten des 9.&nbsp;Jahrhunderts statt. Vom Rheinland aus, das als die Keimzelle der fränkischen Kultur angesehen werden kann, hatten die [[Franken (Volk)|Franken]] zuvor fast das ganze Zentraleuropa erobert und ein Großreich errichtet.

Die Wikinger plünderten bei diesen Raubzügen u.&nbsp;a.[ABBREVIATION] die alten [[Römisches Reich|Römerstädte]] Köln, Bonn, Xanten, Trier und auch[FILLWORD?] die Kaiserstadt Aachen, in der [[Karl der Große]] begraben worden ist und auf dessen Thron im [[Aachener Dom]] die fränkischen [[König]]e gekrönt worden sind. Neben diesen Städten wurden auch[FILLWORD?] zahlreiche Klöster zerstört, der Verlust von ganzen [[Bibliothek]]en war zu beklagen, in denen Schriftsammlungen aus mehreren Jahrhunderten aufbewahrt worden waren. Dadurch wurde die fränkische Kultur in ihrer Substanz erschüttert.<!-- Beleg fehlt-->

Betroffen von ähnlich gelagerten Raubüberfällen waren auch[FILLWORD?] die skandinavischen Regionen, in denen die Wikinger ursprünglich siedelten, die [[Britische Inseln|Britischen Inseln]], das [[Baltikum]], [[Russland]] und [[Wikingerraubzüge ins Mittelmeer|der Mittelmeerraum]]. Zahlreiche Einwohner der betroffenen Regionen wurden in die [[Sklaverei]] verschleppt.<ref>A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000''. S. 132, 156–157.</ref>

[[Datei:Karte Wikinger-Raubzüge im Rheinland.png|mini|400px|Übersichtskarte der Wikingerraubzüge in den Rheinlanden]]

== Das Rheinland ==
[[Datei:843-870 Europe.jpg|mini|Die fränkischen Reiche nach dem Vertrag von Meersen 870 – das Rheinland lag in Lothringen (gelb)]]

Mit ''Rheinland'' bezeichnet man[WORDS?] nicht genauer definierte Gebiete am Mittel- und Niederrhein. Es wird erst ab 1798 als solches bezeichnet, als französische [[Revolution]]struppen dieses Gebiet besetzten. Zuvor war diese Region zumeist Städten oder [[Grafschaft]]en namentlich zugeordnet worden (Beispiel [[Provinz Gelderland|Gelderland]], Klever Land).

[[Datei:Droysens-21c.jpg|mini| Die fränkischen Königreiche um 880, das Rheinland liegt im westlichen Teil des Ostfrankenreiches]]

Das heute als Rheinland bezeichnete Gebiet beginnt etwa beim [[Mosel]]einfluss in den Rhein und endet bei [[Emmerich am Rhein|Emmerich]], wo sich der Rhein in den Lek und die [[Waal (Fluss)|Waal]] zu einem [[Flussdelta|Delta]] aufspaltet. Im Osten endet das Rheinland unmittelbar in Rheinnähe, es wird begrenzt durch Mittelgebirge wie das [[Siebengebirge]] oder das [[Bergisches Land|Bergische Land]]. Nach Westen verläuft die [[Grenze]] ungeklärt, im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich die heutige Grenzlinie zu den Niederlanden eingebürgert, also östlich der Maas. Da südlich der Mosel das heutige Bundesland [[Rheinland-Pfalz]] liegt, wird das nördlich an die Mosel angrenzende [[Mittelgebirge]] Eifel zumeist als zugehörig zum Rheinland benannt. Südlich der Mosel gelegene Gebiete wie der [[Hunsrück]] werden ebenfalls als dem Rheinland zugehörig betrachtet.

== Das Rheinland in der Karolingerzeit ==
Das Kernland der [[Karolinger]] lag zum größten Teil in Gebieten, die zum Rheinland gehören. Daraus resultiert, dass wichtige Orte der karolingischen [[Kultur]] im Rheinland liegen. Zu nennen sind vor allem die Stadt [[Aachen]], in der Karl der Große seine [[Aachener Königspfalz|Kaiserpfalz]] errichten ließ, aber auch die [[Benediktiner]]-Abtei in [[Prüm]]. Letztere vor allem wegen ihres [[Scriptorium]]s mit angeschlossener [[Bibliothek]]. Auch die alten Römerstädte [[Trier]], [[Köln]], [[Xanten]] und [[Bonn]] lagen im Rheinland und wurden von den Franken als [[Handel]]szentren und [[Bischof]]ssitze genutzt. Das fränkische Reich teilte sich 843 in drei Königreiche auf. Die meisten Gebiete des Rheinlandes fielen in das Herrschaftsgebiet [[Lothar I.|Lothars I.]], das [[Lotharii Regnum|Lothringen]] genannt worden ist. Es handelte sich hierbei um ein Mittelreich, das von der Nordsee bis zum Mittelmeer verlief, Ost- und Westfranken hatten keine Grenzberührung. Nach dieser Reichsteilung kam es in fast allen Gebieten des ehemaligen Großreiches zu [[Macht]]kämpfen mit [[bürgerkrieg]]sähnlicher Struktur, betroffen war auch das Rheinland. Als Lothar&nbsp;I. 855 ohne Thronerben verstarb, intensivierten sich die Machtkämpfe. Im [[Vertrag von Meersen]] wurde das Rheinland 870 dem [[Ostfrankenreich]] zugewiesen. Zehn Jahre später wurden beim [[Vertrag von Ribemont]] die Grenzverläufe noch einmal präziser festgelegt. Nebenstehende Karte zeigt das Ergebnis.<ref name="ReferenceB">Jennifer Striewski: Wikinger am Mittelrhein.</ref>

== Wikinger und Franken ==
Nach der Niederwerfung der [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] (772–804) dehnte sich das Reich [[Karl der Große|Karls des Großen]] bis zur Elbmündung und darüber hinausgehend aus. Spätestens zu diesem Zeitpunkt werden die ersten Kontakte zu den Wikingern, die wie die Sachsen ein [[Nordgermanische Religion|Götterpantheon]] anbeteten, stattgefunden haben.

[[Datei:Arrival at Valhalla.jpg|mini|Einzug in Walhall, Relief aus [[Gotland]]]]

Die Kontakte waren oft [[krieg]]erischer Natur, betroffen waren die friesischen Inseln aber auch das friesische Festland. Zur Abwehr der Angriffe richtete Karl der Große an der Nordgrenze seines Reiches eine [[Mark (Territorium)|Mark]] ein, der Name des heutigen Staates [[Dänemark]] leitet sich davon ab. Trotz der kriegsähnlichen Zustände an der Nordgrenze verdingten sich manche Wikinger bei fränkischen Feldzügen als [[Söldner]]. Taufen ließen sich nur sehr wenige, denn die [[Religion]] der Wikinger enthielt, anders als das Christentum, einen [[Ehrenkodex]] für Krieger:

Der Sage zufolge bereitete sich der [[Kriegsgott]] [[Odin]], aus dem Göttergeschlecht der [[Ase]]n auf den Kampf um die Welt und deren Fortbestehen vor. Er entsandte seine Botinnen, die [[Walküre]]n, um nur die tapfersten, in einer Schlacht gefallenen Krieger, nach [[Walhall]] zu geleiten. Die dort versammelten Krieger, [[Einherjer]] genannt, übten sich tagsüber in der Kriegskunst. Abends, nachdem ihre Wunden geheilt waren, zog das Totenheer zusammen in Odins Halle ein, wo sie stets ein gefülltes Trinkhorn und eine gute Mahlzeit erwartete.<ref>{{Literatur|Autor=[[Edmund Mudrak]]|Titel=Die Sagen der Germanen - Nordische Götter und Heldensagen|Auflage=|Verlag=Ensslin & Laiblin Verlag|Ort=Reutlingen|Jahr=1961|Seiten=30–32}}</ref> Aus diesem Grund kämpften Wikinger bisweilen sehr todesmutig.<ref name="ReferenceA">A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000''. S. 155–157.</ref>

Einer der ersten Wikingerkönige, der sich [[taufe]]n ließ, war [[Harald Klak]], der 826 n. Chr. in [[Ingelheim am Rhein]] ein Vasall [[Ludwig der Deutsche|König Ludwigs]] wurde und sich mit seiner Frau und seinem Sohn in Mainz taufen ließ.

In dieser Zeit drangen kriegerische [[Wikinger]] mit ihren Schiffen über Flusssysteme, die in die [[Nordsee]] und den [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] mündeten, in das [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] vor. Betroffen von solchen Beutezügen waren vor allem Gebiete an der [[Seine]], die [[Niederlande]] und [[Belgien]]. Zuvor gingen die Wikinger in England ([[Lindisfarne (Kloster)|Lindisfarne]], 793) und in Irland ([[Dublin]], 795) auf Raubfahrt. 820 wird der erste Großangriff von Wikingern im Frankenreich verzeichnet, betroffen war die Region der Seinemündung, zeitgleich fielen vermutlich andere Wikinger in Flandern ein. 845 wurde [[Paris]] zum ersten Mal mit ungefähr 700 [[Langschiff]]en über die Seine angegriffen. Die Pariser erkauften sich mit 7000 Pfund[NBSP] Silber den Abzug der Belagerer. Bis zum Jahr 926 sind dreizehn[WORDS?] solcher Zahlungen im Frankenreich belegt.<ref name="ReferenceB" /><ref>Thorsten Capelle: ''Nicht nur Nacht- und Nebelaktionen.'' In: Ulrich Löber (Hrsg.): ''Die Wikinger. Begleitpublikation zur Sonderausstellung „Die Wikinger“ des Landesmuseums Koblenz und des Statens Historiska Museums Stockholm.'' Koblenz 1998, S. 87–94, hier S. 88.</ref> Auch der Elbmündungsraum und das damals schon befestigte [[Hamburg]] wurde 845 von dänischen Kriegern heimgesucht.

Anfangs erfolgten die Angriffe überfallartig, und die Wikinger zogen sich nach erfolgreichen Raubzügen in ihre Heimat zurück. In den 860er-Jahren wechselten sie ihre Vorgehensweise und gründeten feste Standorte im [[Frankenreich]], von wo aus sie ihre Raubzüge koordinierten, und überwinterten bisweilen auch[FILLWORD?] in ihren befestigten [[Heerlager]]n. Die [[Rheinlande]] und somit das [[Kernland]] des Frankenreiches waren zu der Zeit davon nur selten betroffen.<ref name="ReferenceB" />

Die Wikinger bildeten keine geschlossene Einheit, sie waren ein kriegerisches Volk, Kleinkriege zwischen Wikingerstämmen waren häufig, vereinten Großangriffen gingen grundsätzlich zielgerichtete diplomatische Verhandlungen voraus. Da die Wikinger sich aus den besetzten Gebieten nur unter hohen Verlusten vertreiben ließen, wurde gelegentlich versucht, ihre Anführer durch reichhaltige Geschenke und eine [[Lehen]]svergabe in das Reich einzubinden. In der Regel mussten sich diese Wikingerführer zuvor taufen lassen, da das fränkische Reich vom fränkischen [[Adel]] als von [[Jesus Christus|Gott]] gegeben betrachtet wurde und es daher keine Throne für hochadelige Ungläubige gab.<ref name="ReferenceA"/>

== Die Raubzüge in das Rheinland 862 und 864 ==
Zwischen 834 und 863 verwüsteten die Wikinger achtmal den am [[Lek (Fluss)|Lek]] gelegenen Handelsknotenpunkt [[Dorestad]], der mit dem dänischen Haithabu konkurrierte. 862 ruderten Wikinger zum ersten Mal in kriegerischer Absicht den Rhein herauf und plünderten Köln. 863 eroberten die Nordmänner [[Utrecht]] und [[Nijmegen|Nimwegen]] und errichteten in beiden Städten feste Winterlager, Dorestad wurde bei dem Feldzug restlos zerstört. 864 traten sie von dort zu einem zweiten Kriegszug in die niederrheinischen Lande an und überfielen und plünderten die von den [[Römer]]n gegründete Stadt [[Xanten]].<ref>A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000.'' S. 119.</ref>

== Handel und Schifffahrt auf dem Rhein zwischen 864 und 881 ==
[[Datei:Sea Stallion lowering sail, crop.jpg|mini|Rekonstruiertes Wikingerschiff [[Havhingsten fra Glendalough]] der Mitte des 11. Jahrhunderts]]

Die Franken waren keine echten Seefahrer – es gab zwar Schiffstypen (Utrechter Schiff), die bei gutem Wetter dazu geeignet waren, Küstenschifffahrt zu betreiben; da es bislang keine Wrackfunde in der Nordsee gibt, wird die Küstenschifffahrt jedoch, wenn überhaupt, nur selten betrieben worden sein.<ref>A.Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000.'' S. 62.</ref> Es gab unterschiedliche Bautypen für Boote. Entweder wurden mächtige Bäume ausgehöhlt oder floßähnliche Kähne zusammen gezimmert. Beide Bootstypen waren schlecht zu manövrieren und wurden zum Transport von schweren Waren wie Steinen eingesetzt. Als Steinbrüche dienten oft ruinöse Bauten der Römer in Rheinnähe, aber[FILLWORD?] es gab auch[FILLWORD?] Steinbrüche in den angrenzenden Mittelgebirgen. Rheinabwärts trieben diese Boote mit der Strömung, stromaufwärts wurden die Kähne von Pferden oder Ochsen gezogen ([[Treidelschifffahrt|treideln]] genannt).

Das Hauptbaumaterial im fränkischen Reich war Holz, geschlagene Stämme wurden zusammen gebunden und flussabwärts zu den Handelsmärkten geflößt, auch[FILLWORD?] andere Handelswaren und Reisende wurden auf den, teilweise sehr langen und breiten Flößen transportiert.<ref>A.Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000.'' S. 55–61.</ref>

Als die Wikinger sich an den Ufern des Rheindeltas ansiedelten, hatten sie als Händler einen Wettbewerbsvorteil, denn dank ihrer herausragenden [[Schiffbau]]technik konnten auch[FILLWORD?] starke [[Strömung]]en wie die des Rheins überwunden werden, so waren sie in der Lage Güter schnell zu verschiffen. Dadurch blühte in der Zeit der [[Handel]] im Rheinland auf. Da die Wikinger zur gleichen Zeit auch[FILLWORD?] in Irland, England und Russland siedelten, erweiterte sich das Handelsgut um Produkte aus den und darüber hinaus noch weit entfernteren Regionen.<ref>A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000.'' S. 64–71.</ref>

== Raubzüge im Winter 881/882 ==
[[Datei:Vikinghjelm, Gjermundbu.jpg|mini|Beschädigter Wikingerhelm (verm. Hiebwaffe)]]

Die Lage änderte sich, als das so genannte [[Großes Heidnisches Heer|Große Heidnische Heer]] 878 bei [[Edington (Wiltshire)|Edington]] im Südwesten [[England]]s durch die Truppen König [[Alfred der Große|Alfreds des Großen]] (Regierungszeit 871–899) eine empfindliche Niederlage erlitten hatte. Die besiegten Wikinger setzten sich daraufhin nach Kontinentaleuropa ab und verlegten ihre Raubzüge in die Küstenregion des [[Ärmelkanal]]s, Nordfrankreich und [[Flandern]]. Am 3. August 881 siegte auch[FILLWORD?] der westfränkische König [[Ludwig III. (Frankreich)|Ludwig III.]] mit seinem Heer über die Normannen bei [[Nibas|Saucourt-en-Vimeu]] in Zentralfrankreich.<ref name="ReferenceB"/>

Die Wikinger wendeten ihre Angriffslust daraufhin ostwärts Richtung Rheinlande. [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karl III.]] hielt sich zu dieser Zeit wegen seiner Kaiserkrönung in [[Italien]] auf, die am 12. Februar 881 in [[Rom]] erfolgte. Zur Feierlichkeit wurde er von zahlreichen [[Panzerreiter]]n begleitet, und so standen viele der wehrhaftesten Krieger zur Verteidigung der Heimat im Winter 881 nicht zur Verfügung.

Trotz der Invasion des Großen Heeres 878 in Westfranken sind im ostfränkischen Rheinland anscheinend keinerlei Verteidigungsmaßnahmen ergriffen worden, denn die [[Stadtmauer|Mauern]] einzelner Städte wurden erst verstärkt, als die Wikinger fast schon vor den [[Stadttor|Toren]] standen. Dadurch und wegen der Kaiserkrönung Karls III. in [[Rom]] war die rheinische Bevölkerung dem Wikingerangriff nahezu schutzlos ausgeliefert und [[Flucht]] die beste Alternative, die Lebens- und Güterrettung versprach. So wurden den Wikingern oftmals ganze Ortschaften und Klöster kampflos überlassen.<ref name="ReferenceB" />

=== Die Überfälle im Rhein-Maasgebiet ===
Ende des Jahres 881 brachen Wikinger, die in Flandern überwinterten, zu einem Kriegszug in benachbarte Ländereien auf. Sie überfielen zahlreiche Ortschaften in der Umgebung der Maas und brannten die Städte [[Lüttich]], [[Maastricht]] und [[Tongern]] bis auf die Grundmauern nieder.<ref>A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000''. S. 2</ref>

[[Datei:Silverdale Hoard group shot.jpg|mini|[[Depotfund|Hortfund]] aus der Wikingerzeit]]

Im Dezember 881 fuhren Wikinger dieser Gruppe auf mindestens drei Schiffen unter ihrem Anführer [[Gottfried (Friesland)|Gottfried]] (bzw.[ABBREVIATION] Godefried) den Rhein stromaufwärts. Dabei plünderten sie Ortschaften und auch[FILLWORD?] Städte oder erpressten von deren Einwohnern Geld ([[Brandschatzung]]).

Besonders getroffen wurden die Städte [[Köln]], [[Bonn]], [[Neuss]], [[Jülich]] und [[Andernach]]. Köln zahlte bei ihrem ersten Besuch im Januar 882 nach zähen Verhandlungen für deren Abzug einen hohen Geldbetrag in Silber (vgl. auch[FILLWORD?] [[Danegeld]]). Auf ihrer Rückreise forderte die gleiche Gruppe erneut die Zahlung eines Geldbetrages, den die ausgepressten Kölner aber[FILLWORD?] nicht mehr aufbringen konnten. Die Stadt wurde daraufhin niedergebrannt.<ref>P. Fuchs: ''Chronik zur Geschichte der Stadt Köln.'' S. 89–90.</ref>

Die vermutlich aus Dänemark stammenden Nordmänner führten auf ihren [[Wikingerschiff]]en womöglich auch[FILLWORD?] Pferde mit. Jedenfalls waren sie sehr beweglich, wobei sie auf die alten [[Römerstraße]]n des linksrheinischen Rheinlandes zurückgreifen konnten. Die Wikinger wandten sich diesem Straßensystem folgend westwärts und zogen plündernd über [[Zülpich]] nach [[Aachen]].<ref name="ReferenceB"/>

=== Die Überfälle auf die kulturellen Zentren im Raum Aachen ===
[[Datei:Palais charlemagne.svg|mini|Rekonstruktionszeichnung der [[Aachener Königspfalz|kaiserlichen Pfalz]] (um 800) zu Aachen mit dem [[Oktogon (Architektur)|Oktogon]] des Domes (oben links), der Therme (unten links) und dem Palast (unten rechts)]]

Als sie die Kaiserstadt erstürmt hatten, funktionierten die Eroberer, vermutlich mit strategisch auf Erniedrigung ausgerichtetem [[Kalkül]], die [[Aachener Dom|Aachener Marienkirche]] (heute Dom), die Grabstätte [[Karl der Große|Karls des Großen]], zu Pferdeställen um. Nach diesen Schändungen setzten sie die [[Aachener Königspfalz|kaiserliche Pfalz]] und die [[Thermen]] in Brand. Ende Dezember 881 plünderten sie das unweit Aachens gelegene [[Reichsabtei Kornelimünster|Kloster Kornelimünster]] sowie die Klöster [[Kloster Stablo|Stablo]] und [[Kloster Malmedy|Malmedy]] in den [[Ardennen]].<ref name="ReferenceB" />

=== Der erste Überfall auf die Abtei Prüm ===
Am 6. Januar 882, dem [[Erscheinung des Herrn|Dreikönigstag]], griff eine Abteilung Wikinger, die den Angaben nach etwa 300 Krieger umfasste, die größte fränkische [[Abtei Prüm]] in der [[Eifel]] an. In der Kirche der Abtei lag Kaiser [[Lothar I. (Frankenreich)|Lothar I.]] begraben, der hier [[Reichsteilung von Prüm|im Jahr 855]] gestorben war. An das Kloster war ein [[Hospital]] angeschlossen sowie eine bedeutende [[Klosterschule]], in der der Nachwuchs des fränkischen Hochadels erzogen wurde.<ref name="ReferenceC">A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000''. S. 109</ref> Die Abtei beherbergte zudem eine der umfangreichsten [[Klosterbibliothek|Bibliotheken]] des Reiches mit dazugehörigem [[Scriptorium]]. Neben Aachen war Prüm das kulturelle Zentrum des fränkischen Reiches. Das Kloster hatte umfangreiche Besitzungen, über hundert[WORDS?] Kirchen standen unter seiner Verwaltung, der Landbesitz erstreckte sich bis weit in die Niederlande, auch[FILLWORD?] die Wälder entlang der Mosel gehörten dem Kloster.<ref name="ReferenceC"/>

Eine Schar von Bauern aus der Umgebung stellte sich den Angreifern entgegen und wurde restlos aufgerieben. Daraufhin steckten die Wikinger alle Gebäude des Klosters in Brand. Die Abtei brannte bis auf die Grundmauern ab, ''da niemand mehr lebte, der das Feuer hätte bekämpfen können'' (Regino von Prüm, 882). Zu den größten Schätzen des Klosters gehörte eine der kostbarsten [[Reliquie]]n des [[christ]]lichen [[Abendland]]es, die [[Sandalen Christi]], die vor dem Ansturm der Wikinger rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten. Von der zuvor von Chronisten oft gelobten Handschriftensammlung konnte hingegen nur etwa ein Zehntel des Bestandes vor den anrückenden Wikingern abtransportiert werden, der gesamte Rest wurde Opfer der Flammen.<ref name="ReferenceB"/><ref name="ReferenceC"/>

=== Der Moselraubzug 882 ===
Der ostfränkische König [[Ludwig III. (Ostfrankenreich)|Ludwig III.]] stellte ein Heer auf und eilte den Rheinländern zur Hilfe. Am 20. Januar verstarb der König unerwartet in [[Frankfurt am Main]], woraufhin das von ihm gegen die Wikinger angeführte Heer sich auflöste. Die Wikinger zogen daraufhin weiter rheinaufwärts. Im Laufe des Februar und März 882 gelangten sie raubend und mordend bis nach [[Koblenz]], das sich dank der guten, noch aus der Römerzeit stammenden Wehranlagen widersetzen konnte. Die vor den Mauern befindlichen Stadtteile wurden aber[FILLWORD?] verwüstet. Zeitgleich wurden in [[Mainz]] in aller Eile die verfallenen römischen Mauern wieder befestigt und die Mainzer Bürger begannen auch[FILLWORD?] damit, einen Graben um die Stadt zu ziehen. Die Wikinger zogen aber[FILLWORD?] von Koblenz nicht Richtung Mainz, sondern wendeten sich moselaufwärts und erreichten in der Osterwoche das Trierer Umland.<ref name="ReferenceB"/>

[[Datei:Trier Porta Nigra BW 1.JPG|mini|Stadttor [[Porta Nigra]] in Trier. Trotz der römischen Wehranlagen wurde Trier zweimal von den Wikingern erobert.]]

In der [[Karwoche]] 882 überfielen und zerstörten die nordischen Krieger die [[extra muros]] [[Trier]]s gelegenen Klöster, Kirchen und Gehöfte. So wurden die nördlich der antiken Stadtmauer gelegenen Klöster [[Reichsabtei St. Maximin|St. Maximin]], [[Abtei St. Martin|St. Martin]] und [[Kloster St. Symphorian|St. Symphorian]] zerstört, wobei letzteres später niemals wieder aufgebaut wurde. Das Kloster [[St. Paulin]] blieb dagegen verschont.<ref>[[Gabriele B. Clemens]], [[Lukas Clemens]]: ''Geschichte der Stadt Trier.'' Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55618-0, S. 70–71.</ref>

Am [[Gründonnerstag]], dem [[5. April]][LTN?] 882, nahmen sie die Stadt selbst ein. Nach einigen Tagen der Ruhe plünderten die Wikinger Trier am [[Ostersonntag]].<ref>Wie schon in Prüm erfolgte der Angriff an einem hohen Feiertag. Da es der höchste christliche Feiertag war und nach der Eroberung erst Ruhe einkehrte, darf angenommen werden, dass das Abwarten und die sich anschließende Verwüstung zielgerichtet ausgeführt wurden.</ref> Unter anderem wurde der [[Trierer Dom]] in Mitleidenschaft gezogen. [[Regino von Prüm]] berichtet von zahlreichen Opfern unter der Bevölkerung, Erzbischof [[Bertolf von Trier]] war jedoch mit wenigen Gefolgsleuten die Flucht nach [[Metz]] gelungen. Danach zog ein Teil der Wikinger mit der Beute moselabwärts in Richtung Koblenz, während der Rest in Richtung Metz zog.

Die auf Metz vorrückenden Wikinger wurden am [[11. April]][LTN?] 882 in der [[Schlacht bei Remich]] von einem Heer unter der Führung des Metzer Bischofs [[Wala von Metz|Wala]], des Trierer Erzbischofs Bertolf und des Grafen [[Adalhard II. von Metz]] gestellt. Diese Schlacht gewannen wieder die Wikinger, neben zahlreichen Panzerreitern und Bauern fiel auch[FILLWORD?] Bischof Wala auf dem Schlachtfeld. Der heftige Widerstand mit den einhergehenden eigenen Verlusten bewegte die Wikinger aber[FILLWORD?] zur Umkehr, und sie zogen durch die Eifel nordwärts in Richtung ihres Heereslagers.<ref>E. Ewig: ''Das Trierer Land im Merowinger- und Karolingerreich''. S. 284–286.</ref><ref>B. Apsner: ''Die hoch- und spätkarolingische Zeit (9. und frühes 10. Jahrhundert).'' S. 273–274.</ref>

== Waffenstillstand von Ascloha im Frühjahr 882 ==
[[Datei:Sceau de Charles le gros.jpg|mini|hochkant|Münze mit dem Bild Karls III.]]

Nach seiner Rückkehr aus Italien hielt Kaiser [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karl III.]] im Mai 882 in [[Worms]] einen [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag]] ab und brachte dabei ein großes Heer zusammen, in dem [[Franken (Volk)|Franken]], [[Geschichte Bayerns#Das jüngere bairische Stammesherzogtum|Baiern]], [[Herzogtum Schwaben|Schwaben]], [[Geschichte Thüringens#Mittelalter|Thüringer]], [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]], [[Friesen#Nach Karl dem Großen|Friesen]] und [[Langobardenreich|Langobarden]] vertreten waren. Das Heer zog vor das befestigte Wikingerlager, das in einer Quelle ''Ascloha'' ''([[Asselt]])'' benannt wird (''[[Annales Fuldenses]]'' 882).<ref>Zur Identifizierung vgl. auch ''The Annals of Fulda.'' Hrsg. und übersetzt von Timothy Reuter. Manchester/New York 1992, S. 92, Anmerkung 7.</ref> In einer anderen zeitgenössische Quelle wird dagegen als Verhandlungsort ''Haslon'' genannt, das oft mit [[Kasteel Elsloo|Elsloo an der Maas]] gleichgesetzt wird ([[Regino von Prüm]], ''Chronica'' 882, namentlich erwähnt im Eintrag zum Jahr 881).<ref>A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000''. S. 164.</ref>

Karl III. belagerte mit seinem Heer die [[Normannen]] aus sicherer Entfernung und nahm nach zwölf Tagen Verhandlungen mit den Belagerten auf. Das Ergebnis der Verhandlungen war ein mit Kirchengut erkaufter Abzug der Eindringlinge. Unter der Bedingung, dass der Wikingeranführer [[Gottfried (Friesland)|Gottfried]] sich [[taufe]]n ließ, wurde ihm zudem [[Friesland]] (Niederlande) als [[Lehen]] übertragen. Der Friedensschluss wurde zusätzlich durch eine [[Hochzeit]] mit einer fränkischen [[Prinzessin]] besiegelt. Die Prinzessin namens [[Gisela von Nivelles|Gisla (Gisela)]] soll eine Tochter des Königs [[Lothar II. (Lothringen)|Lothar II.]] gewesen sein. Die unter der Führung von Sigfrid in Ascloha zurück gebliebenen Wikinger wurden zunächst durch beträchtliche Geldzahlungen von weiteren Raubüberfällen abgehalten.<ref name="ReferenceB"/>

== Raubzug im Sommer 882 ==
Schon im Sommer 882 kehrte Gottfried mit einem aus der Heimat verstärkten Heer zu einem zweiten Raubzug in das Rheinland zurück und verwüstete Köln, Bonn und Andernach. In der Umgebung von Andernach wurden zahlreiche Kirchen und Klöster geplündert und in Brand gesteckt.

Auch das an der [[IJssel]] gelegene [[Zutphen]] und der nahegelegene Handelsplatz [[Deventer]] wurden während dieses [[Feldzug]]es gebrandschatzt.<ref>A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000''. S. 132–136.</ref> Vor Mainz wurden die Wikinger von einem Heer unter Führung von [[Heinrich (princeps militiae)|Graf Heinrich von Babenberg]] und des Mainzer [[Liutbert (Mainz)|Erzbischof Liutbert]] (Episkopat 863–889) zurückgeschlagen,<ref name="ReferenceB"/>
vermutlich brandschatzten sie erst anschließend Köln.

== Raubzug im Herbst 883 ==
Die Nachricht von Gottfrieds Erfolgen im Rheinland und der errungenen Herrschaft in Friesland lockte weitere Wikinger aus Dänemark an. Im Herbst 883 landeten sie in Friesland, ruderten mit Gottfrieds Einverständnis den Rhein hinauf und bezogen ein festes Lager bei Duisburg. Sie verwüsteten erneut zahlreiche Ortschaften, die gerade erst wieder errichtet worden waren.<ref>W. Vogel: ''Die Normannen und das Fränkische Reich bis zur Gründung der Normandie.'' S. 300.</ref> Die Kölner hatten zuerst ihre Mauern verstärkt und blieben deshalb diesmal verschont. Als die Wikinger vorbeizogen, waren Kölns Kirchen und Klöster aber[FILLWORD?] immer noch [[Ruine|Brandruinen]].<ref>A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000''. S. 9.</ref>

Die Wikinger zogen sich in dem Jahr vom [[Mittelrhein]] zurück und siedelten sich dauerhaft am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] an. Sie besetzten [[Xanten]] sowie [[Duisburg]] und unternahmen von dort aus kleinere Raubzüge in die Umgebung, betroffen war vor allem die Xantener Umgebung und das [[Ruhrgebiet]].<ref>J. H. Withof, A. Blank: ''Chronik der Stadt Duisburg''. S. 118 ([http://books.google.de/books?id=O1pC8wHf9JMC&pg=PA118&dq=Chronik+Duisburg+Wikinger&hl=de&sa=X&ei=PCa7UpnkMobCtAaYk4CQCw&ved=0CDgQ6AEwAA#v=onepage&q=Chronik%20Duisburg%20Wikinger&f=false online]).</ref>

== Fränkischer Feldzug gegen die Wikinger 884 ==
884 gelang einem Truppenverband unter der Führung des Grafen Heinrich [[Popponen|von Babenberg]] die Rückeroberung Duisburgs, aus den restlichen niederrheinischen Gebieten zogen sich die Wikinger gegen Zahlungen zurück.<ref name="ReferenceB"/>

== Die Verschwörung Hugos mit den Wikingern im Jahr 885 ==
[[Datei:Karolingische-reiterei-st-gallen-stiftsbibliothek 1-330x400.jpg|mini|Fränkische Panzerreiter mit Drachenstandarte, abgebildet im Goldenen Psalter von St. Gallen, 9. Jahrhundert]]

Zu Anfang des Jahres 885 entschloss sich [[Hugo (Elsass)|Hugo]], der einzige Sohn König [[Lothar II. (Lothringen)|Lothars II.]] von [[Lotharingien]] aus dessen kirchlich nicht anerkannter zweiter Ehe mit [[Waldrada]], das Reich seines Vaters mit Hilfe seines Schwagers [[Gottfried (Friesland)|Gottfried]] wiederzugewinnen. Heimlich forderte er Gottfried auf, sein Heer mit weiteren Wikingern aus Dänemark zu verstärken, und versprach ihm im Falle des Sieges die Hälfte des gewonnenen Landes. Gottfried wartete jedoch nicht ab und schickte, während zahlreiche Wikinger an der Rheinmündung zusammenströmten, die friesischen Grafen [[Gerulf von Kennemerland|Gerulf]] und Gardulf als Gesandte zu Kaiser [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karl III.]] Er forderte als Entlohnung für seine Treue und den Schutz der Grenzen [[Koblenz]], [[Andernach]] und [[Sinzig]] sowie weitere Krongüter mit Weinanbau am Mittelrhein.

Karl III. erfuhr von den Plänen der Verschwörer, möglicherweise durch den Grafen Gerulf. Auf den Rat [[Heinrich (princeps militiae)|Heinrich von Babenbergs]] entschloss er sich, die Wikinger in einen Hinterhalt zu locken, und schickte die Gesandten mit der Nachricht zurück, er werde selbst einen Boten mit einer angemessenen Antwort auf Gottfrieds Forderungen nach Friesland entsenden.

Heinrich von Babenberg ließ zunächst seine Gefolgsleute heimlich und in kleinen Gruppen durch [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]] an den von ihm bestimmten Treffpunkt in Friesland ziehen. Er selbst reiste nach [[Köln]] zu [[Erzbistum Köln|Erzbischof]] [[Willibert]], der ihn auf seiner Reise rheinabwärts begleitete. Im Laufe des Mai 885 kamen sie in der [[Betuwe]], einer von den beiden Armen des Rheins umflossenen Landschaft in Friesland, an. Gottfried zog den Franken entgegen und sie trafen in [[Rijnwaarden|Herwen]] zusammen.

Während der Verhandlungen veranlasste Heinrich den Erzbischof, Gottfrieds Ehefrau [[Gisela von Nivelles|Gisela]] unter einem Vorwand in das Lager der Franken zu rufen, um sie so der drohenden Rache der Wikinger zu entziehen. Heinrich selbst verhandelte inzwischen in der Sache des sächsischen Grafen Eberhard, dessen Besitzungen von Gottfried geplündert worden waren. Als es zu einem Streit kam, wurde Gottfried von Eberhard niedergestoßen und von Heinrichs Gefolge ermordet. Anschließend wurden alle anderen Wikinger, die sich in der Betuwe befanden, darunter auch[FILLWORD?] ihr Anführer Sigfried, getötet. Wenige Tage später wurde auch[FILLWORD?] [[Hugo (Elsass)|Hugo]] nach Gondreville gelockt, dort gefangen genommen, geblendet und in die [[Abtei Prüm]] gebracht, wo er sein restliches Leben verbrachte.<ref>W. Vogel: ''Die Normannen und das Fränkische Reich bis zur Gründung der Normandie.'' S. 303–306.</ref><ref>[http://www.regesta-imperii.de/regesten/1-0-0-karolinger/nr/0885-00-00_2_0_1_1_0_3848_1701b.html RI I n. 1701b] in: Regesta Imperii Online, abgerufen am 1. März 2014.</ref>

Heinrich von Babenberg geriet während der [[Belagerung von Paris (885–886)|Belagerung von Paris]] im Jahr 886 bei einem Ausritt in der Nähe der Stadt in eine von Wikingern gestellte Fallgrube und wurde dort von seinen Feinden erschlagen.

Nach Gottfrieds und Sigfrieds Tod blieben die Rheinlande für einige Jahre von Einfällen der Wikinger verschont.

== Raubzug im Frühjahr 892 ==
[[Datei:Carloman2 vs Normans.jpg|mini|Schlacht zwischen fränkischen und normannischen „Rittern“ in einer Darstellung des [[14. Jahrhundert]]s]]

Im Jahr 891 erlitten die Wikinger gegen den Ostfrankenkönig und späteren Kaiser [[Arnulf von Kärnten]] bei [[Löwen]] in [[Belgien]] eine empfindliche Niederlage und die Besiegten mussten sich aus [[Herzogtum Brabant|Brabant]] komplett zurückziehen. Als sich die versprengten Wikinger südlich der [[Maas]] wieder gesammelt hatten, unternahmen sie 892 einen [[Feldzug]] ins Moseltal.<ref>P. Fuchs: ''Chronik zur Geschichte der Stadt Köln''. S. 91.</ref>

Im Februar 892 erreichten sie Trier und plünderten die alte [[Römische Stadt|Römerstadt]] erneut. Anschließend zogen sie flussabwärts und dann[FILLWORD?] den Rhein hinab bis nach Bonn. Bei [[Lannesdorf]] trat ihnen ein zahlenmäßig überlegenes Aufgebot der örtlichen Bevölkerung entgegen. Durch die verheerende Niederlage bei Löwen war die [[Kampfmoral]] der Wikinger angesichts einer Übermacht nicht ausgeprägt, so scheuten sie den Kampf und zogen im Eilmarsch westwärts durch die Eifel bis zum Kloster Prüm. Wie zehn Jahre zuvor verwüsteten sie Kloster und Ortschaft, töteten und verschleppten zahlreiche Einwohner, nur der Abt des Klosters und einige Mönche konnten fliehen (aus der Chronik des [[Regino von Prüm]], ad a. 892).

Die Kampfkraft der Wikinger war aber[FILLWORD?] nach der Schlacht von Löwen dauerhaft geschwächt. Sie zogen sich in dänisch besetzte Gebiete in Britannien ([[Danelag]]) zurück und unternahmen von dort nur noch gelegentliche Raubzüge, die aber[FILLWORD?] ausschließlich die europäischen Küsten betrafen – in das Kernland des Frankenreiches drangen sie nicht mehr vor.<ref name="ReferenceB" />

== Details zu den Raubzügen der Wikinger in den Rheinlanden ==
=== Kleidung, Bewaffnung und Kampfweise der Wikinger ===
[[Datei:Busdorf - Haithabu - Wikinger-Häuser 12 ies.jpg|mini|Nachgestellte Szenerie in einem Freilichtmuseum in Haithabu]]
[[Datei:BP10-7At10-15195.jpg|mini|Bunt gekleidete Mitglieder eines Wikingervereins zeigen ihre Rundschilde]]
[[Datei:Viking swords.jpg|mini|Schwerter der Wikinger, zumeist fränkische Klingen und nordische Griffe]]

Die Wikinger hatten eine Vorliebe für bunte Kleidung. Die Stoffe hierfür ''erwarben'' sie hauptsächlich während ihrer Raubzüge. Aber auch als Handelsware kamen diese Stoffe in ihre nordische Heimat. Männer trugen eine gegürtete [[Tunika]], darunter eine Wollhose. Gegen Wind und Wetter schützten ein Umhängemantel und eine Kappe. Wohlhabende Wikinger besäumten ihre Kleidung mit bunten [[Bordüre|Borten]] oder auch Pelzen. Die Frauen trugen lange Kleider, je nach Stand mehr oder weniger reichhaltig mit Schmuckstücken besetzt. [[Silber]]schmuck wurde bevorzugt.<ref name="A. Willemsen 1000">A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000.'' S. 122–125.</ref>

Die Lebenserwartung der Wikingerkrieger war nicht sehr hoch, schwere Verwundungen verliefen in der Regel[WORDS?] durch Infektionen tödlich. Der überwiegende Teil der Krieger wird zwischen 20 und 30 Jahre[NBSP] alt gewesen sein, aber auch Jugendliche beteiligten sich an den Raubzügen. Wikingerfrauen griffen nur zu den Waffen, wenn ihre Siedlungen angegriffen wurden.

Eisen war ein rares und teures Gut, daher verwendeten es die Wikinger bei der Herstellung ihrer Waffen sparsam und effektiv. Die meisten Wikinger kämpften aus diesem Grund mit [[Axt|Äxten]] oder [[Streitaxt|Streitäxten]]. Die Axt war auch[FILLWORD?] ein täglich genutztes [[Werkzeug]] und wurde daher fast ständig griffbereit am Gürtel getragen. Als Fernwaffen setzten die Wikinger meistens Pfeile und auch[FILLWORD?] Speere ein. Seltener wurden [[Schleuder (Waffe)|Steinschleudern]] oder Wurfsteine im Fernkampf benutzt, letztere zuvorderst bei Kämpfen auf hoher See, zur Abwehr oder bei der Eroberung anderer Schiffe.

[[Schwert]]er waren beliebt aber selten und meistens nur in den Händen sehr reicher Wikinger. Als Rüstung dienten bunt bemalte [[Rundschild]]e und [[Helm]]e, aber auch wattierte Rüstungen und Lederrüstungen wurden getragen. Bogenschützen trugen wegen der notwendigen Beweglichkeit gar keine Rüstungen und wurden, wenn sie in den Nahkampf gerieten, sehr schnell tödlich verwundet. In der Regel wurde in der Wikingerzeit ohne echte Schlachtordnung gekämpft, das heißt trafen Kampfbereite aufeinander, stürmten die Krieger planlos in die gegnerischen Reihen und fochten dann[FILLWORD?] die Schlacht im Kampf Mann gegen Mann aus.<ref name="A. Willemsen 1000"/>

[[Kettenhemd]]en oder [[Schuppenpanzer]] waren begehrte, sehr kostenintensive Handelsware. Nur wohlhabende Wikinger konnten sich diese leisten. Schwere Rüstungen und Schwerter waren daher erstrebenswertes Beutegut und das [[Fußvolk]] scheute sich deshalb nicht, fränkische Panzerreiter anzugreifen. Die Wikinger kämpften, anders als die Franken, zu Zeiten der rheinischen Feldzüge nicht von Pferden aus, sie nutzen diese nur zum Anritt und kämpften dann[FILLWORD?] als [[Infanterie|Infanteristen]].<ref name="A. Willemsen 1000"/> Meistens griffen die Wikinger auf ihren Raubzügen in kleineren Verbänden von maximal einigen hundert Kriegern an, es wird angenommen, da sich die Krieger von Raubgut ernährt haben, dass der Umfang des erwarteten Beutegutes die Truppengröße bestimmt hat.<ref name="ReferenceB"/>

Häufig erreichten die Wikinger die Örtlichkeiten, die sie überfallen wollten, auf Schiffen. Die Schiffe konnten dann[FILLWORD?] auch[FILLWORD?] als Fluchtmöglichkeit fungieren, falls sich Gegner als überlegen erwiesen. Diese Art der Kriegsführung war bis zur Wikingerzeit in Nordeuropa unbekannt, so waren die [[Hafenstadt|Hafenstädte]] in der Regel[WORDS?] nur zur Landseite hin befestigt und die ersten Überfälle kamen für die Bevölkerung dieser Städte überraschend. Erst nachfolgend wurden auch[FILLWORD?] die Häfen befestigt.<ref name="A. Willemsen 1000"/>

Viele der gefundenen Wikingerschwerter haben fränkische [[Klinge]]n und nordische [[Griff (Vorrichtung)|Griffe]]; ob sie erhandelt oder erbeutet worden sind, ist ungeklärt. Aber nicht nur die Franken konnten Langschwerter schmieden, es gibt auch von Wikingern gefertigte Schwerter. Hochwertigste Qualitätsschwerter sind mit dem Wort [[Ulfberht]] gezeichnet, es wird angenommen, dass es sich um den Namen eines Schmiedes oder einer [[Schmiede (Werkstatt)|Schmiede]] handelt, aber auch eine [[Magie|magische]] Bedeutung kann nicht ausgeschlossen werden. 40 so gezeichnete Schwerter wurden mittlerweile ausgegraben, die südlichsten Funde gab es auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]].<ref name="A. Willemsen 1000"/>

=== Preisverhältnis von Waffen und Rüstung zu anderen Handelsgütern ===
[[Datei:Coins bullion york hoard.JPG|mini|[[Depotfund von Harrogate|Wikingerschatz von Harrogate]]. Yorker Münzen wurden auch in Zutphen gefunden und auf das Jahr 882 datiert.]]

* Ein Messer besaß den Gegenwert von 3 Gramm Silber, dafür hätte man[WORDS?] 30 Hühner erstehen können.
* Ein Kurzschwert oder [[Steigbügel (Reiten)|Steigbügel]] wurden mit 126 Gramm Silber abgewogen, ein Preis, der für 42&nbsp;kg Korn erzielt werden konnte.
* Ein Schild und eine [[Lanze]] konnten für 137 Gramm Silber erworben werden, was dem Gegenwert von einer Kuh entsprach.
* Einen Helm bekam man[WORDS?] für 410 Gramm Silber, gleichen Wert hatten drei Ochsen.
* Ein Langschwert mit Scheide kostete 478 Gramm Silber, worum man[WORDS?] in Nord- und Westeuropa auch[FILLWORD?] ein Pferd kaufen konnte.
* Das begehrte Kettenhemd kostete 820 Gramm Silber, was dem Gegenwert von einer Sklavin und zwei [[Sklave]]n oder 28 Schweinen entsprach.<ref>A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000.'' S. 144.</ref>

== Zeitliche Übersicht ==
Die folgende Übersicht zeigt in zeitlicher Reihenfolge einige Raubzüge im historischen Kontext. Ereignisse, die das Rheinland betreffen, sind durch '''Fettschrift'''[BOLD] kenntlich gemacht:<ref>bearbeitet und erweitert nach A. Willemsen: ''Wikinger am Rhein. 800–1000.'' S. 119.</ref>

{| class="wikitable"
|-
! Zeit !! Region, Land !! Anmerkungen
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|-
| 793 || [[Lindisfarne (Kloster)|Lindisfarne]], [[England]] || Überfall auf ein Kloster
|-
| 795 || [[Dublin]], [[Irland]] || Beginn der Überfälle auf die Stadt
|-
| 800 || [[Rom]], [[Italien]] || [[Karl der Große]] wird zum [[Kaiser]] gekrönt
|-
| '''814''' || '''[[Aachen]]''', [[Deutschland]] || † Karl der Große, Grablegung im [[Aachener Dom]]
|-
| 820 || [[Flandern]], [[Niederlande]] || Überfälle auf die Region
|-
| 820 || [[Seine]]mündung, [[Frankreich]] || Überfälle auf die Region
|-
| 834 || [[Kontinentaleuropa]] || Beginn der jährlichen Überfälle
|-
| 834 || [[Dorestad]], Niederlande || Erster von insgesamt acht Überfällen
|-
| 835 || [[England]] || Beginn der jährlichen Überfälle
|-
| 837 || [[Domburg]], Niederlande || Plünderung
|-
| 842 || [[Quentovic]], Frankreich || Plünderung
|-
| 843 || [[Nantes]], Frankreich || Plünderung durch die [[Loire-Normannen]]
|-
| 843 || [[Verdun]], Frankreich || [[Vertrag von Verdun]], Teilung des Reiches unter den drei Enkeln Karls des Großen
|-
| 844 || [[Sevilla]], [[Spanien]] || Plünderung
|-
| 844 || [[Gijón]], Spanien; [[Garonne]]tal, Frankreich || Plünderung
|-
| 845 || Paris, Frankreich || Beginn der Überfalle auf die Stadt, Paris zahlt erstes [[Danegeld]] (7000 Pfund Silber)
|-
| 845 || [[Hamburg]], [[Deutschland]] || Angriff auf Stadt und Umland
|-
| '''855''' || '''[[Abtei Prüm]]''', Deutschland || † König Lothar I., Grablegung in der Abteikirche
|-
| 857 || [[Utrecht]], Niederlande || Plünderung
|-
| 857 || Paris, Frankreich || Plünderung
|-
| 859–862 || Städte im [[Mittelmeer]]raum || Betroffen vor allem Spanien
|-
| 860 || [[Konstantinopel]], [[Türkei]] || Plünderung
|-
| 860 || Island || [[Norwegen|Norwegische]] Seefahrer entdecken [[Island]] und besiedeln die Insel
|-
| 861 || Paris, Frankreich || Plünderung
|-
| '''862''' || '''[[Köln]]''', Deutschland || Plünderung
|-
| 863 || Dorestad, Utrecht, [[Nijmegen|Nimwegen]] || Letzter von acht Überfällen auf Dorestad, vollständige Zerstörung der Stadt, Errichtung fester Heereslager in den Niederlanden
|-
| '''864''' || '''[[Xanten]]''', Deutschland || Plünderung
|-
| 865–873 || Das [[Großes Heidnisches Heer|Große Heer]] erobert [[England]] || Einrichtung fester Standorte ([[Danelag]])
|-
| 865 || England || Erstmalige Zahlung von Danegeld in England
|-
| 866 || [[York]], England || Plünderung
|-
| 878 '''<big>⚔</big>''' || [[Edington (Wiltshire)|Edington]], England || Schlacht, das Große Heidnische Heer wird von einem Heer unter [[Alfred der Große|Alfred dem Großen]] besiegt
|-
| 878–892 || Das Große Heer verwüstet Teile des Frankenreichs || Einrichtung fester Standorte in den Niederlanden und Belgien
|-
| 881 '''<big>⚔</big>''' || Sommer: [[Nibas|Saucourt-en-Vimeu]], Frankreich || Schlacht, das Heer Lothars III. schlägt die Wikinger
|-
| 881 || Winter: [[Maastricht]], [[Lüttich]], [[Tongern]] u.&nbsp;a.[ABBREVIATION] || Plünderung in den Niederlanden und Belgien
|-
| '''881''' || Winter: '''[[Zülpich]]''', '''[[Jülich]]''', '''[[Neuss]]''', '''[[Aachen]]''' u.&nbsp;a.[ABBREVIATION] || Plünderung in Deutschland
|-
| 882 || [[Russland]] || Das nördliche und das südliche [[Waräger]]reich ([[Nowgorod]] und [[Kiew]]) werden vereinigt zum [[Kiewer Reich]]
|-
| '''882''' '''<big>⚔</big>''' || '''[[Prüm]]''', '''[[Bonn]]''', '''[[Andernach]]''', '''[[Trier]]''', '''Köln''', [[Deventer]], [[Zutphen]] || Plünderung in Deutschland und den Niederlanden, '''[[Schlacht bei Remich]]'''
|-
| '''883''' || '''[[Duisburg]]''', '''Xanten''' || Eroberungen und Einrichtung fester Heerlager in Deutschland
|-
| '''884''' || '''Duisburg''', '''Xanten''' || [[Heinrich (princeps militiae)|Heinrich von Babenberg]] erobert mit fränkischen Kriegern den [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] zurück
|-
| '''885''' || '''Erneuter Einfall in das [[Rheinland]]''' || Die Wikinger werden in einen Hinterhalt gelockt, ihre Anführer Gottfried und Sigfrid erschlagen
|-
| 886 || Paris, Frankreich || Während der [[Belagerung von Paris (885–886)|Belagerung von Paris]] gerät Heinrich von Babenberg in eine Grubenfalle und wird von Wikingern erschlagen
|-
| 891 '''<big>⚔</big>''' || [[Löwen]], Belgien || Schlacht, der spätere Kaiser [[Arnulf von Kärnten]] schlägt die Wikinger verheerend
|-
| '''892''' || '''Trier''', '''Prüm''' || Letzter Feldzug in das Rheinland, Verwüstungen und Plünderungen
|-
| 892 || Kontinentaleuropa || Rückzug der Wikinger nach England und Dänemark
|-
| 911 || [[Normandie]] || Der Wikingerkönig [[Rollo (Normandie)|Rollo]] erhält vom westfränkischen König die Normandie zum Lehen
|-
| 917 || Dublin, Irland || Plünderung
|-
| 985–986 || [[Grönland]] || [[Erik der Rote]] beginnt mit der Landnahme nicht vereister Landstriche
|-
| um 1000 || [[Amerika]] || [[Leif Eriksson]] entdeckt und besiedelt [[Neufundland]]
|-
| 1013 || England || Der dänische König [[Sven Gabelbart|Sven]] erobert England
|-
| 1061–91 || [[Sizilien]] || Normannische Krieger erobern Sizilien
|-
| 1066 || England || Herzog [[Wilhelm der Eroberer]] aus der Normandie erobert England - '''Ende der Wikingerzeit'''

<!-- Entnommen aus Willemsen Wikinger am Rhein 800-1000 -->
<!-- Tabellenende nicht löschen -->
|}

== Literatur ==
* Peter Fuchs (Hrsg.): ''Chronik zur Geschichte der Stadt Köln.'' Band 1, Greven Verlag, Köln 1990, ISBN 3-7743-0259-6.
* Peter H. Sawyer: ''Kings and Vikings. Scandinavia and Europe AD 700–1100.'' Routledge, London/New York 1983, ISBN 0-415-04590-8.
* [[Rudolf Simek]]: ''Vikings on the Rhine. Recent Research on Early Medieval Relations between the Rhinelands and Scandinavia.'' (=''Studia Medievalia Septentriolia (SMS)'' 11) Fassbaender, Wien 2004, ISBN 978-3-900538-83-5.
* [[Walther Vogel]]: ''Die Normannen und das Fränkische Reich bis zur Gründung der Normandie'' (= ''Heidelberger Abhandlungen zur mittleren und neueren Geschichte.'' Band 14). Winter, Heidelberg 1906.
* Annemarieke Willemsen (Hrsg.): ''Wikinger am Rhein. 800–1000.'' Vikingeskibshallen (Roskilde), [[Rheinisches Landesmuseum Bonn]], [[Centraal Museum Utrecht|Centraal Museum (Utrecht)]], Utrecht 2004, ISBN 90-5983-009-1.
* Johann Hildebrand Withof, Albrecht Blank (Hrsg.): ''Die Chronik der Stadt Duisburg. Von den Anfängen bis zum Jahre 1742. Aus den Duisburgern Intelligenz-Zetteln zusammengestellt und mit Anmerkungen versehen.'' Books on Demand, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8370-2530-9 [http://books.google.de/books?id=O1pC8wHf9JMC&pg=PA118&dq=Chronik+Duisburg+Wikinger&hl=de&sa=X&ei=PCa7UpnkMobCtAaYk4CQCw&ved=0CDgQ6AEwAA#v=onepage&q=Chronik%20Duisburg%20Wikinger&f=false online bei Google Books].
* [[Eugen Ewig]]: ''Das Trierer Land im Merowinger- und Karolingerreich.'' In: ''Geschichte des Trierer Landes'' (= ''Schriftenreihe zur trierischen Landesgeschichte und Volkskunde.'' Band 10). Arbeitsgemeinschaft für Landesgeschichte und Volkskunde des Trierer Raumes, Trier 1964, S. 222–302.
* Burkhard Apsner: ''Die hoch- und spätkarolingische Zeit (9. und frühes 10. Jahrhundert).'' In: [[Heinz Heinen]], [[Hans Hubert Anton]], [[Winfried Weber]] (Hrsg.): ''Geschichte des Bistums Trier.'' Band 1. ''Im Umbruch der Kulturen. Spätantike und Mittelalter'' (= ''Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier.'' Band 38). Paulinus, Trier 2003, S. 255–284.

== Weblinks ==
* {{Internetquelle | url= http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/themen/Das%20Rheinland%20im%20frühen%20und%20hohen%20Mittelalter/Seiten/WikingeramMittelrhein.aspx | titel=Wikinger am Mittelrhein | autor=Jennifer Striewski | hrsg=Portal Rheinische Geschichte | datum=2013-02-25 | zugriff=2014-02-18}}

== Anmerkungen ==
<references />

[[Kategorie:Wikingerzeit]]
[[Kategorie:Geschichte Deutschlands im Mittelalter]]
[[Kategorie:Niederländische Geschichte (Mittelalter)]]
[[Kategorie:Geschichte Frankreichs im Mittelalter]]
[[Kategorie:Kölner Militärgeschichte]]
[[Kategorie:Mainz im Mittelalter]]
[[Kategorie:Geschichte (Koblenz)]]
[[Kategorie:Geschichte (Trier)]]
[[Kategorie:Geschichte (Duisburg)]]
[[Kategorie:Geschichte (Rheinland)]]
[[Kategorie:Fränkisches Reich]]
[[Kategorie:Piraterie]]
[[Kategorie:Konflikt (9. Jahrhundert)]]
[[Kategorie:Schifffahrt (Mittelalter)]]

Erläuterungen

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