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Geprüfter Artikel: Tagbeobachtung [Bearbeiten in Wikipedia]

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unten
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Allgemeine Anmerkungen (weitere unten in dem Wiki-Quelltext):

Legende:
Ist sehr selten sinnvoll.
Ist selten sinnvoll, bitte prüfen.
Ist manchmal sinnvoll, bitte prüfen.
Vorschlag, bitte prüfen, ob sinnvoll.



Wiki-Quelltext mit Anmerkungen:

[[Datei:VenusSichel,nahesGewitter,31°¹.JPG|mini|300px|[[Venusphase|Venussichel]] bei Tage, nur 17° östlich der Sonne (Foto durchs umkehrende Fernrohr, 80-fach), links eine nahende Gewitterwolke.]]
'''Tagbeobachtung''' nennt man[WORDS?] in der [[Astronomie]] und [[Geodäsie]] die Beobachtung von [[Gestirn]]en am hellen Tageshimmel. Sie ist bei der [[Sonnenbeobachtung]] selbstverständlich und beim [[Mond]] nicht ungewöhnlich, doch[FILLWORD?] wird sie auch[FILLWORD?] bei anderen Himmelskörpern angewandt, insbesondere bei den zwei [[Unterer und oberer Planet|inneren]] Planeten [[Venus (Planet)|Venus]] und [[Merkur (Planet)|Merkur]], die immer nahe bei der Sonne stehen. Details auf den sehr hellen Oberflächen dieser Planeten sind am Taghimmel besser zu erkennen als nachts, und sie stehen auch[FILLWORD?] [[Höhenwinkel|höher]] am Himmel.

Manche [[Großer Komet|großen Kometen]] sind ebenfalls am Taghimmel beobachtbar – auf den Bahnstücken nahe der Sonne sogar[WORDS?] besser als nachts, wo sie allenfalls nur knapp über dem Horizont stehen. Wenn sie die Helligkeit der Venus erreichen, sind sie zeitweilig sogar[WORDS?] mit bloßem Auge zu sichten.

Bisweilen werden auch[FILLWORD?] helle [[Fixstern]]e tagsüber gemessen, z.&nbsp;B. der [[Polarstern[TML:4x]]] für präzise Vermessungen oder helle [[Doppelstern]]e, die nachts stark überstrahlt erscheinen. Auch spezielle [[Satellitenbeobachtung]]en zählen hierzu.

Tagbeobachtungen haben zahlreiche Nachteile gegenüber solchen am [[Nachthimmel]], doch[FILLWORD?] bringen sie auch[FILLWORD?] einige Vorteile mit sich. Je klarer die Luft und je tiefer das Himmelsblau, desto besser sind Kontrast und Beobachtungsbedingungen. Mit zunehmender [[Meereshöhe]] wird der Himmel dunkler, wie im [[Hochgebirge]] und bei Flugreisen leicht festzustellen ist.

== Himmelsobjekte und Instrumente für Tagbeobachtungen ==
[[Datei:Lunar Occultation of Venus (NHQ201512070001).jpg|mini|260px|Kurz vor einer [[Venus (Planet)|Venus]]-Bedeckung durch den abnehmenden Mond, mittags am 7. Dezember 2015]]
Die [[Venus (Planet)|Venus]], nach der Sonne und dem Mond das hellste Gestirn, kann man[WORDS?] am Tag oft schon [[freiäugig]] sehen, wenn der Winkelabstand von der Sonne (oder die genäherte Richtung am Himmel) bekannt ist und mehr als 20° beträgt. Die zwischen etwa 1850 und 1960 an großen [[Teleskop]]en entstandenen Karten der sonnennahen Planeten Venus und [[Merkur (Planet)|Merkur]] sind ausschließlich am [[Taghimmel]] beobachtet worden.

Auch andere helle Planeten (Mars, Jupiter, Saturn) sowie Sterne [[Stern 1. Größe[TML:4x]|erster Größe]] sind tagsüber bereits in einem guten [[Feldstecher]] zu sehen, Sterne 2. bis 5. Magnitude aber[FILLWORD?] erst in einem Fernrohr von entsprechender Größe (siehe Bild unten, 20-cm-Spiegelteleskop).

Das [[Fernrohr]] bzw.[ABBREVIATION] Fernglas sollte jedoch eine kleine [[Austrittspupille]] haben (maximal 4&nbsp;mm), weil die [[Pupille]] des Auges bei Tageslicht enger als in der Nacht ist. Deshalb sind Taschenferngläser wie [[Trinovid]] 8&nbsp;×&nbsp;20 oder Optolyth 10&nbsp;×&nbsp;25 durchaus geeignet, obwohl sie für Nachtbeobachtungen zu lichtschwach sind.
[[Datei:15e57 CelestronC8-»Venus.jpg|mini|Spiegelfernrohr [[Achtzöller|C8]], auf Venus gerichtet (40° rechts der Sonne)]]

Die Sonne dient schon seit der Antike für [[Zeitbestimmung|Zeit-]] und [[Ortsbestimmung]]en sowie zur [[Navigation]] auf See. Mit einem modernen [[Theodolit]] kann man[WORDS?] am Tage auch den [[Polarstern[TML:4x]]] für genaue Richtungsmessungen verwenden, was wie die Sonne zur astronomischen Orientierung von isoliert liegenden [[Vermessungsnetz]]en genützt wird, aber auch z.&nbsp;B. zur Ausrichtung von [[Hochspannungsmast]]en im Wald oder von Geschützen.

Die rasante Entwicklung der [[Optoelektronischer Sensor|elektro-optischen Sensoren]] wird es bald ermöglichen, automatische Tagbeobachtungen mit [[Sternsensor]]en – wie schon längst in der bemannten [[Bemannte Raumfahrt|Raumfahrt]] – durchzuführen. Dem Problem des starken [[Streulicht]]s (Himmelsblau) dürfte sich einerseits mit digitalen Filtertechniken beikommen lassen, andererseits mit optischen Mitteln wie dem [[Polarisationsfilter]].

== Vor- und Nachteile ==
Probleme der Beobachtung bei Tageslicht werden wegen folgender Vorteile in Kauf genommen:
* die Möglichkeit, ohne Zeiteinschränkung zu beobachten
* keine nächtliche [[Müdigkeit]]
* das Entfallen von teuren [[Überstunde]]n, vermeidbaren Wegzeiten oder [[Zuschlag für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit|Nachtzuschlägen]]
* Kontrastminderung bzw.[ABBREVIATION] weniger [[Überstrahlung]] (manchmal wünschenswert bei Venus oder [[Mond]])
* keine [[Beleuchtung]] notwendig, einfacheres Manipulieren mit Zusatzgeräten
* weniger störende Fluginsekten und [[Stechmücken]].
[[Datei:Walliser alpen.jpg|mini|hochkant=2.0|Der (blasse) Mond über den Walliser Alpen]]

Dem stehen Nachteile gegenüber:
* schlechte Sichtbarkeit bzw.[ABBREVIATION] Überstrahlung durch Sonne
* Einschränkung auf [[Helligkeit|relativ helle]] Himmelskörper
* schwacher [[Kontrast]] gegenüber dem Taghimmel
* stärkere thermische Effekte ([[Sonnenstrahlung]], meist größere [[Luftunruhe[TML:5x]]] als nachts)
* störender Farbeffekt ([[Himmelsblau[TML:4x]]])
* schwierigere [[Fotografie]] als bei Nacht
* stärkere [[Reflex]]e in der Optik von [[Teleskop]] oder Kamera
* temperaturbedingt mehr Rauschen in den [[Optoelektronischer Sensor|elektro-optischen Sensoren]].

== Tagbeobachtung von Fixsternen ==
Sterne – d.&nbsp;h.[ABBREVIATION] weit entfernte Sonnen – sind relativ einfach am [[Taghimmel]] zu beobachten, wenn
* der genaue „scheinbare Ort“ auf der [[Himmelskugel]] bekannt ist (Azimut und Höhenwinkel),
* die [[Entfernungseinstellung|Fokussierung]] der Optik (die Scharfstellung auf ''[[unendlich]]'') korrekt ist – was vorher sorgfältig zu prüfen ist,
* und die [[Sternhelligkeit]] ausreicht, um sich vom [[Himmelsblau[TML:4x]]] abzuheben. Dies gelingt umso eher, je weiter der Stern von der Sonne absteht; zumindest müssen es 20° sein.

Resümee: [[Stern 1. Größe[TML:4x]|Sterne erster]] und [[Stern 2. Größe|zweiter Größe]] lassen sich bei klarem Himmel immer auffinden, meist auch[FILLWORD?] bei Schleierwolken oder Kondensstreifen. Bei tiefblauem Himmel kann man[WORDS?] im [[Achtzöller]] (20-cm-Objektiv oder Spiegelteleskop) auch[FILLWORD?] Sterne 3. bis [[Stern 4. Größe|4. Größe]] sehen.

=== Flächen- versus Punkthelligkeit ===
Dass letzteres möglich ist, hängt mit einer wichtigen Besonderheit von [[Fernrohr]]-Beobachtungen zusammen: je stärker man[WORDS?] die [[Vergrößerung (Optik)|Vergrößerung]] wählt (durch ein kurzbrennweitiges [[Okular]]), desto dunkler erscheint der Himmel im [[Fernrohr#Gesichtsfeld im Fernrohr|Gesichtsfeld]].

Hingegen bleibt der Stern auch[FILLWORD?] bei höheren Vergrößerungen punktförmig (von [[Linsenfehler]]n und [[Luftunruhe[TML:5x]]] abgesehen), bis mit der Vergrößerung das begrenzte [[Auflösungsvermögen]] des Geräts sichtbar wird. Daher bleibt die Sternhelligkeit im Fernrohr in einem bestimmten Vergrößerungsbereich dieselbe, während man[WORDS?] den Himmel durch stärkere Vergrößerung „abdunkeln“ kann. Einschränkend wirkt lediglich das seitliche Licht, das von der hellen Umgebung ins [[Auge]] fällt.

=== Polarstern ===
Eine wichtige Nutzanwendung davon ist die Messung des [[Polarstern[TML:4x]]]s in der [[Geodäsie]]. Der Polarstern lässt sich vorteilhaft zur genauen Orientierung von [[Vermessungsnetz]]en oder von Instrumenten verwenden – siehe [[Azimut Polaris]] – und wenn man[WORDS?] es bei Tag machen kann, sind Aufwand und Kosten geringer.

Ein [[Stern 2. Größe]] wie Polaris (oder einer des [[Großer Wagen|Großen Wagens]]) ist in einem [[Theodolit]] mit 30-facher Vergrößerung deutlich zu sehen, wenn er sich etwa in der Mitte des [[Fernrohr#Gesichtsfeld im Fernrohr|Gesichtsfeldes]] befindet. Um das zu erreichen, genügt bereits eine [[Faustformel]], in die drei Größen eingehen: [[geografische Breite]], Uhrzeit und Datum.

Mit größerer Erfahrung findet man[WORDS?] Polaris auch[FILLWORD?] ''ohne'' zu rechnen: sein [[Höhenwinkel]] ist bis auf einen Fehler von ±&nbsp;0,7° gleich der Breite (sogenannte [[Polhöhe]] z.&nbsp;B. für München und Wien B = 48,2°, also Höhenwinkel 47,5 bis 48,9°). Das Gesichtsfeld beträgt meist 2°, sodass man[WORDS?] den Stern bald findet, wenn man[WORDS?] 3–4 horizontale Suchschleifen zieht.

=== Andere helle Sterne ===
Für andere Fixsterne gilt obiges analog, nur wird man[WORDS?] um eine genauere Rechnung nicht herumkommen. Eine früher gut bewährte Methode ist, in der Nacht vor der gewünschten Tagbeobachtung einen Stern mit gleicher [[Deklination (Astronomie)|Deklination]] im Teleskop einzustellen und die [[Fernrohrmontierung|Montierung]] in dieser Richtung zu fixieren. Der Zeitunterschied der beiden [[Sterndurchgang|Sterndurchgänge]] entspricht genau dem Unterschied der [[Rektaszension]] (jene Sternkoordinate, die der geografischen [[Geografische Länge|Länge]] entspricht).

Je tiefer das [[Himmelsblau[TML:4x]]], desto besser treten die Sterne hervor. Ein [[Stern 1. Größe[TML:4x]]] ist mit einem Vier- bis Achtzöller auch[FILLWORD?] in der Stadt fast immer sichtbar, sobald man[WORDS?] ihn im [[Fernrohr#Gesichtsfeld im Fernrohr|Gesichtsfeld]] des [[Astronomisches Fernrohr|Fernrohrs]] hat und der Winkelabstand von der Sonne 20° übersteigt. Man braucht natürlich eine genäherte Vorausberechnung, z.&nbsp;B. Azimut und Höhenwinkel. Sterne von 1,5 [[Scheinbare Helligkeit|mag]] (z.&nbsp;B. [[Deneb]] 1,4<sup>m</sup>) sieht man[WORDS?] nahe der Zielachse immer noch, während [[Stern 2. Größe|Sterne 2. Größe]] (etwa Großer Wagen oder [[Polarstern[TML:4x]]]) schon recht genau eingestellt werden müssen. Bei tiefblauem Himmel sind auch[FILLWORD?] [[Stern 3. Größe|Sterne dritter]] und [[Stern 4. Größe|vierter Größe]] möglich, am Stadthimmel aber[FILLWORD?] meist nur 2,0 bis 2,5<sup>m</sup>. Bereits ab [[Sonnenuntergang]] wird jedoch alles wesentlich leichter.
Die [[Venus (Planet)|Venus]] findet man[WORDS?] (−4<sup>m</sup>) immer, sobald ihr Ort am Himmel auf einige Grad bekannt ist und ihr [[Elongation (Astronomie)|Abstand]] von der Sonne mindestens 15° beträgt. Damit ist sie ein gutes Hilfsmittel für die Richtungseinstellung und die genaue [[Entfernungseinstellung|Fokussierung]].

Einige Gründe, Fixsterne bei Tag zu beobachten, können sein:
* die technische Herausforderung
* ein Test von Fernrohr, Montierung oder [[Luftunruhe[TML:5x]|Luftbedingungen]]
* genaue Ausrichtung der Fernrohrmontierung schon tagsüber (siehe [[Scheiner-Methode]])
* der Wunsch, die Sache jemandem vorzuführen und zu überraschen
* eine genaue [[Richtungsmessung]]
* die laufende Überwachung eines rasch [[Veränderlicher Stern|veränderlichen]] Sterns, einer [[Nova (Stern)|Nova]] oder eines [[Doppelstern]]s
* eine [[Sternbedeckung]] durch den Mond oder durch einen Asteroiden.

=== Doppelsterne ===
Besonders reizvoll ist tagsüber die Beobachtung oder Messung heller [[Doppelstern]]e. Im nächtlichen Fernrohr sind nämlich[WORDS?] [[Stern 1. Größe[TML:4x]|Sterne erster]] bis [[Stern 3. Größe|dritter Größe]] so hell, dass sich ihre an sich ''punktförmige'' Gestalt stark aufbläst und einen engen Begleiter [[Überstrahlung|überstrahlt]]. Am Taghimmel erscheinen dieselben Sterne hingegen wie feine Pünktchen. Ist der schwächere Stern heller als [[Stern 5. Größe|5. Größe]], kann man[WORDS?] ihn wegen des helleren Hauptsterns trotzdem erkennen, weil das Auge auf der blauen Himmelsfläche genau „weiß“, wo er zu finden ist. Bei ruhiger Luft erlaubt diese Technik, Doppelsterne bis ans theoretische [[Auflösungsvermögen]] zu trennen.

== Tagbeobachtung von Planeten und Kometen ==
Eine klassische Beobachtungsmethode, um die [[Astronomische Einheit]] zu bestimmen, sind die – freilich sehr seltenen – [[Venusdurchgang|Venusdurchgänge]] vor der Sonne. Als Sonderfall gehören sie zwar nicht zum Artikelthema, seien aber[FILLWORD?] kurz erwähnt. Venustransits finden nur zweimal in ca.[ABBREVIATION] 120 Jahren statt, zuletzt im Juni 2004 und 2012. Die Vermessung der Venus erfolgt(e) dabei relativ zum [[Sonnenrand]], wie die Bildserie zeigt.
[[Datei:Venustransit 2004.2.JPG|mini|zentriert|625px|Sonne und Venus. Venustransit vom 8. Juni 2004, Aufnahmeserie mit 4″-Maksutovteleskop und Filterfolie der Stärke ND 4]]

=== Venus und Merkur ===
[[Datei:15e44 Venus,22.4.06.jpg|mini|Venus im C8-Spiegelteleskop, noch etwas unscharf (sollte wie kleiner Halbmond aussehen)]]
[[Datei:15e38 C8-Okular+Venus.jpg|mini|Nahe am sonnenbeschienenen Fernrohrokular (50-fach). Venus ist bereits als Pünktchen rechts unten im Himmelsausschnitt sichtbar.]]

Generell erfordert die Tagbeobachtung von [[Planet]]en einen ausreichenden [[Kontrast]] im Teleskop und zum Himmel, weil sie nicht punktförmig wie Sterne, sondern als kleine Scheibchen oder in schmaler Sichelform erscheinen. Bei den Planeten Merkur, Venus und Mars ist der notwendige Kontrast meist gegeben, weil sie relativ nahe um die Sonne kreisen und daher eine hell beleuchtete Oberfläche haben.

Günstig ist ein lichtstarkes Fernrohr, das auch[FILLWORD?] bei mittlerer [[Vergrößerung (Optik)|Vergrößerung]] (ca.[ABBREVIATION] 50- bis 100-fach) noch eine ausreichende [[Flächenhelligkeit]] garantiert – z.&nbsp;B. ein kurzbrennweitiges [[Spiegelteleskop]] oder ein aufgerüsteter [[Kometensucher]].

Bei der [[Venus (Planet)|Venus]] reicht der Kontrast immer – sogar[WORDS?] noch bei leichten Wolkenschleiern und in einem normalen [[Feldstecher]]. Beim [[Merkur (Planet)|Merkur]] hängt die Sichtbarkeit von seiner Phase und Helligkeit ab; einige Wochen vor bzw.[ABBREVIATION] nach der Erdnähe ([[Konjunktion (Astronomie)|Konjunktion]]) ist die Merkursichel zwar groß, aber[FILLWORD?] meist zu lichtschwach.

An größeren Teleskopen waren Tagbeobachtungen der beiden Planeten bis zum Beginn der [[Raumfahrt]] die einzige Möglichkeit, sie optisch zu erkunden. Denn bei maximal 20° bzw.[ABBREVIATION] 45° Winkelabstand von der Sonne konnte man[WORDS?] sie sonst nur in der [[Dämmerung]] (und daher in geringer Höhe über dem Horizont) beobachten. Wie viele Publikationen und Berichte um die [[Jahrhundertwende]] zeigen, haben die tagsüber bzw.[ABBREVIATION] in der frühen Dämmerung vorgenommenen Beobachtungen der [[Linienstruktur]]en, Flecken und Abschattungen auf den zwei inneren Planeten viel zu ihrer Erforschung beigetragen, vor allem durch [[Giovanni Schiaparelli]] und seinen Schüler [[Percival Lowell]]. Im 20. Jahrhundert haben sich u.&nbsp;a.[ABBREVIATION] die Franzosen A. Dollfus und [[Eugène Antoniadi]] um diese Himmelskörper verdient gemacht, ebenso wie um die Kartierung des Mars bis zu den ersten Raumsonden der 1960er-Jahre.

=== Äußere Planeten ===
Ob auch[FILLWORD?] sonnenfernere Planeten wie [[Mars (Planet)|Mars]], [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] und [[Saturn (Planet)|Saturn]] in einem geeigneten Fernrohr gut sichtbar sind, hängt von deren Bahn (insbesondere dem [[Bahnachse|Abstand]] zur Sonne) und der Himmelshelligkeit ab, in geringem Maße auch[FILLWORD?] von der [[Luftunruhe[TML:5x]]]. Die äußersten Planeten [[Uranus (Planet)|Uranus]] und [[Neptun (Planet)|Neptun]] erhalten aber[FILLWORD?] schon zu wenig Sonnenlicht, um sich im [[Himmelsblau[TML:4x]]] noch kontrastreich abzuheben. Die Grenze für einen gerade ausreichenden [[Scheinbare Helligkeit|Helligkeits]]-Kontrast liegt bei guten Wetterbedingungen etwa beim [[Saturn (Planet)|Saturn]], während es bei [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] kaum Probleme gibt. Er ist durch seine rötlichen Farbtöne auffälliger und seine Flächenhelligkeit übertrifft jene des Taghimmels meist sogar[WORDS?] bei dünnen [[Cirrus (Wolke)|Cirruswolken]]. Ab etwa einem [[Achtzöller]] (bei guten Linsenfernrohren schon ab ca.[ABBREVIATION] [[Sechszöller|6 Zoll]] Öffnung) kommen auch[FILLWORD?] die vier hellen [[Galileische Monde|Jupitermonde]] und ihre reizvollen Konstellationen und [[Sternbedeckung|Finsternisse]] in den Bereich der Sichtbarkeit.

Allerdings bewirkt das Himmelsblau, dass feine Details der Planetenoberflächen verschwimmen – besonders wenn sie keine Rottöne beinhalten. Einen Eindruck davon gibt die bekannte[WORDS?] Erfahrung, wie „blass“ der [[Mond]] am Taghimmel aussieht (siehe Bild weiter oben). Merkur, Venus und Mars sind infolge ihrer großen Flächenhelligkeit gut zu beobachten, bei Jupiter verschwinden jedoch die dünneren der 4–6 [[Äquatorstreifen]] meist im Himmelsblau.

Gut messbar sind bei ruhigen Luftbedingungen z.&nbsp;B. die Größe, Abplattung und [[Rotation (Physik)|Rotation]] der Planeten, und auch[FILLWORD?] die Beobachtung von vorausberechneten [[Sternbedeckung]]en kann gelingen. Rund um die [[Opposition (Astronomie)|Marsoppositionen]] sind sogar[WORDS?] am „Roten Planeten“ trotz seiner Kleinheit Details zu erkennen, am Jupiter zumindest die zwei dunkelsten [[Äquatorstreifen]] und am Saturn bisweilen die [[Cassinische Teilung]] seiner Ringe.

Wesentlich schwieriger als visuelle sind [[Astrofotografie|fotografische]] Beobachtungen, besonders bei den ferneren Planeten. Die [[Luftunruhe[TML:5x]]] und Verwacklungsgefahr kann man[WORDS?] durch Aufnahmeserien (bei [[Digitalkamera]]s z.&nbsp;B. mit der „Sportfunktion“) oder mit [[Webcam]]s und ihre nachträgliche Überlagerung verringern. Der mangelnde fotografische Kontrast lässt sich durch [[Bildverarbeitung]] etwas verbessern.

=== Helle Kometen ===
{{Hauptartikel|Sichtbarkeit von Kometen}}

Manche der [[Großer Komet|großen Kometen]] sind ebenfalls am Taghimmel beobachtbar, insbesondere auf den Bahnstücken nahe der Sonne. Dann können die Beobachtungsbedingungen sogar[WORDS?] besser sein als in der [[Dämmerung]], wo sie nur knapp über dem Horizont stehen. Solche besonders hellen Schweifsterne kommen alle paar Jahre ins innere Sonnensystem.

Wenn sie die Helligkeit der Venus erreichen und mindestens 10° Abstand von der Sonne haben, sind sie zeitweilig sogar[WORDS?] mit [[freiäugig|bloßem Auge]] am Himmel zu finden.

== Tagbeobachtung von Satelliten ==
Für künstliche [[Satellit (Raumfahrt)|Erdsatelliten]] – besonders in niedrigen [[Umlaufbahn]]en – war von jeher die [[Abenddämmerung]] die beste Beobachtungszeit, weil sie im Laufe der Nacht in den [[Erdschatten]] geraten. Traditionelle Tagbeobachtungen sind hingegen äußerst schwierig. Mit größerer Optik und geeigneten [[CCD-Sensor|CCD]]-Sensoren können sie jedoch gelingen, wenn der Himmel zusätzlich mit [[Polarisationsfilter]] gedämpft wird und sehr genaue [[Bahnelement]]e vorliegen.

In den ersten 2 Jahrzehnten der [[Raumfahrt]] haben sich im Rahmen der [[Moonwatch]]-Organisation (betreut vom [[Smithsonian Astrophysical Observatory|SAO]] in Massachusetts) weltweit einige 100 Beobachterteams darauf spezialisiert, niedrig fliegende Satelliten in der Morgen- und [[Abenddämmerung]] zu beobachten. Besonders wichtig war dies für die Berechnung der [[Decay]]s, der [[Wiedereintritt]]e (Reentry) von Satelliten in die [[Erdatmosphäre]] knapp vor ihrem Verglühen. Diese [[visuell]]en Beobachtungen, die trotz der raschen Satellitenbewegung bis zu 10″ genau sein können, haben sich aber[FILLWORD?] um 1975 durch automatische Funkverfahren erübrigt.

Seit etwa 1980 wird auch[FILLWORD?] versucht, [[Satellite Laser Ranging]] (SLR) bei Tag zu betreiben. Zwar trifft ein gut gesteuerter [[Laser]]strahl den Satelliten auch[FILLWORD?] bei Tag, doch[FILLWORD?] benötigt die Auslösung des Zeit[[intervallzähler]]s eine ausreichende Zahl von reflektierten [[Lichtquant]]en. In den Anfangszeiten der [[Satellitengeodäsie]] war diese viel zu gering und ging im Himmelsblau unter. Heute gelingen solche Messungen standardmäßig, wenn [[Torzeit]]-Schaltungen, Lasersteuerung und Empfangsfilterung gut aufeinander abgestimmt sind. Damit ist eine [[Bahnbestimmung]] der [[Lasersatellit]]en rund um die Uhr prinzipiell möglich.

Vereinzelt besteht auch[FILLWORD?] die Möglichkeit, am Taghimmel sogenannte [[Iridium-Flare]]s zu beobachten, wenn sie genau vorausberechnet sind. Diese Lichtblitze entstehen durch Sonnenspiegelung an den großen Kollektoren der [[Iridium (Kommunikationssystem)|Iridium]]-Satelliten.

== Siehe auch ==
* [[Astrometrie]], [[Astrofotografie]], [[Planetologie]], [[Sonnenphysik]]
* [[Visuell]]e [[Beobachtung]], [[Dunst (Atmosphäre)]], [[Tagbogen]]
* [[Sonnenbeobachtung]], [[Projektionsmethode]]

== Literatur und Quellen ==
* [[Rudolf Brandt (Astronom)|Rudolf Brandt]]: ''Das Fernrohr des Sternfreundes'', Kosmos-Verlag, Stuttgart 1958
* [[Karl Ramsayer]]: ''Geodätische Astronomie''. Handbuch der Vermessungskunde Band IIa, Kapitel 3–5 (Gestirnskoordnaten, Vorausberechnungen) und 8 (Instrumente). J.B.Metzler, Stuttgart 1970
* Stefan Seip: ''[[Himmelsfotografie]] mit der digitalen Spiegelreflexkamera'', Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart 2009. ISBN 978-3-440-11290-8
* Beobachtungsprotokolle 2006 bis 2012 von Benutzer Geof (helle Sterne, Doppelsterne, Planeten und Satelliten)
* Ephemeriden aus astronomischen Jahrbüchern, v.&nbsp;a. [[Sterne und Weltraum]], [http://www.astronomie.de/ astronomie.de] und [[österreichischer Himmelskalender]]
* Hans-Ruedi Wernli: ''Die [[CCD-Kamera|CCD-Astrokamera]] für den Amateur''. Birkhäuser-Verlag, Basel-Boston-Berlin.

== Weblinks ==
* [http://ottmarlabonde.de/L1/starPosList.Applet1.html „Fixsternfahrplan“ – Sternbeobachtungen am Tage mit dem Theodolit]

[[Kategorie:Beobachtungsmethode der Astronomie]]
[[Kategorie:Atmosphärische Optik]]
[[Kategorie:Sonnensystem]]
[[Kategorie:Geodäsie]]

Erläuterungen

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BRACKET
Ungleiche Anzahl von Klammern.
BRACKET2
Kein Leerzeichen vor einer öffnenden oder nach einer schließenden Klammer.
QUOTATION
Einfache Anführungszeichen ('"…"') statt den typografisch korrekten ("„…“"). Siehe auch Erzeugung von Anführungszeichen.