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Geprüfter Artikel: Wörth am Rhein [Bearbeiten in Wikipedia]

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Problem-Quote für Wörth am Rhein: 6,74 (nur bedingt aussagekräftig und vergleichbar, insbesondere weil dieser Dienst manchmal auch Falschmeldungen produziert!)

Zusammenfassung

PrüfungErgebnis
WortdopplungOK
PlenkOK
KlempOK
Doppel-Wikilink ohne erkennbaren ÜbergangOK
Weblink in Abschnitts-TitelOK
Ausrufezeichen außerhalb von ZitatenOK
Weblink in Text (außerhalb von "<ref>" und "== Weblinks =="OK
Wikilink in Abschnitts-TitelOK
Doppelpunkt, Ausrufe- oder Fragezeichen in Abschnitts-TitelOK
Link bei "== Siehe auch ==", der vorher schon gesetzt istOK
Satz, der klein geschrieben beginntOK
Abschnitts-Titel, der klein geschrieben beginntOK
Falsch formatierte ISBNOK
"<i>" oder "<b>" statt "''" oder "'''"OK
Link zu Begriffsklärungs-SeiteOK
"..." (drei Zeichen) statt "…"OK
Selbstlink ohne Sprung zu Kapitel (eventuell über Redirect)OK
Häufige TippfehlerOK
Minus statt Bis-StrichOK
Falsches Apostroph, "'" statt "’"OK
Bindestrich ("-") statt Gedankenstrich ("–") verwendetOK
Normale Anführungszeichen '""' statt "„" und "“"OK
Klammer falsch bei Vorlage oder WikilinkOK
Kein Leerzeichen vor einer öffnenden oder nach einer schließenden Klammer.OK
Tags, die nicht verwendet werden sollten: "<s>", "<u>", "<small>" oder "<big>"OK
Unformatierte Weblinks2
Lange Sätze (mehr als 50 Wörter)OK
Anzahl der Wörter im längsten SatzOK
Wörter, die in Wikipedia nicht stehen solltenOK
Potentielle FüllwörterSiehe
unten
Abkürzung1
Fettschrift im Text (außerhalb der Lemma-Definition und Tabellen)OK
Fettschrift als AbschnittsersatzOK
Zu viele Wikilinks zum gleichen LemmaOK
Wenige Einzelnachweise, aber Abschnitt "== Literatur =="OK
Wenige EinzelnachweiseOK
Zu viele WeblinksOK
Kein geschütztes Leerzeichen vor Einheit6
Wikilinks zu Jahren (außer Geburts- und Sterbedaten in Biografien)OK
Wikilinks zu Tagen (außer Geburts- und Sterbedaten in Biografien)OK
Wikilinks zu JahrhundertenOK
Wikilinks zu JahrzehntenOK
Wikilinks zu MonatenOK
Zu viele Links bei "== Siehe auch =="OK
Vorschlag: Kein Bild im ArtikelOK
Vorschlag: Kein Wiktionary-Link1
Vorschlag: Kein Wikimedia-Commons-LinkOK

Anzahl der Einzelnachweise: 41

Anzahl der potentiellen Füllwörter: 3 von 3780 Wörtern = 1 Füllwort pro 1260 Wörter im Artikel (Durchschnitt der Exzellenten: 1/147, mehr als 1/80 geht nicht in die Problem-Quote ein)

Stand der Datenbanken: (MediaWiki API)/(MediaWiki API)



Allgemeine Anmerkungen (weitere unten in dem Wiki-Quelltext):

Legende:
Ist sehr selten sinnvoll.
Ist selten sinnvoll, bitte prüfen.
Ist manchmal sinnvoll, bitte prüfen.
Vorschlag, bitte prüfen, ob sinnvoll.



Wiki-Quelltext mit Anmerkungen:

{{Redundanztext
|3=Wörth am Rhein
|4=Büchelberg (Wörth)
|5=Maximiliansau
|6=Schaidt
|12=f|2=Dezember 2017|1=[[Benutzer:AF666|AF666]] ([[Benutzer Diskussion:AF666|Diskussion]]) 19:44, 2. Dez. 2017 (CET)}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art = Stadt
|Wappen = Wappen Wörth am Rhein.png
|Breitengrad = 49/3/6/N
|Längengrad = 8/15/37/E
|Lageplan = Wörth am Rhein in GER.svg
|Bundesland = Rheinland-Pfalz
|Landkreis = Germersheim
|Höhe = 104
|PLZ = 76744
|Vorwahl = 07271, [[Büchelberg (Wörth)|07277]], [[Schaidt|06340]]
|Gemeindeschlüssel = 07334501
|Gliederung = 4 [[Ortsbezirk]]e
|Straße = Mozartstraße 2
|Website = [https://www.woerth.de/ www.woerth.de]
|Bürgermeister = Dennis Nitsche
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister
|Partei = SPD
}}
'''Wörth am Rhein''' ist eine [[verbandsfreie Stadt]] mit {{EWZ|DE-RP|07334501}} Einwohnern (Stand {{EWD|DE-RP|07334501}}) im [[Landkreis Germersheim]] und im Südosten von [[Rheinland-Pfalz]]. Sie liegt gegenüber von [[Karlsruhe]] am linken [[Rhein]]ufer. Die Ansiedlung des [[Mercedes-Benz-Werk Wörth|Mercedes-Benz-Werks Wörth]], des größten Lkw-Montagewerkes der Welt, und einer Raffinerie in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl von etwa 3500 im Jahr 1960 auf 9000 Mitte der 1970er Jahre stieg. Große Wohngebiete und ein neues Zentrum auf dem Dorschberg entstanden in der Folge der Industrieansiedlung. Seit 1977 trägt Wörth die Bezeichnung „Stadt“.

Wörth am Rhein ist ein staatlich anerkannter [[Fremdenverkehrsgemeinde|Fremdenverkehrsort]] und gemäß Landesplanung als [[Mittelzentrum]] ausgewiesen.<ref name="regionaldaten" />

== Geographie ==
=== Lage ===
Den größten Teil des Stadtgebiets nimmt der [[Bienwald]], ein großes Waldgebiet, ein. Im Osten bildet der [[Rhein]] die Stadtgrenze, im Westen die Grenze zum [[Landkreis Südliche Weinstraße]]. Direkt am Rhein liegt [[Maximiliansau]]. Am Ostrand des Bienwaldes befindet sich Wörth. [[Büchelberg (Wörth)|Büchelberg]] liegt in einer Rodungsinsel im Bienwald, etwa zehn Kilometer westlich von Wörth. [[Schaidt]] liegt am nördlichen Rand des Bienwaldes, etwa 15 Kilometer westlich von Wörth.

=== Klima ===
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 752&nbsp;mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten [[Niederschlagsdiagramm (Deutschland)|Werte]]. An 52 % der Messstationen des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]] werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der März, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im März. Die Niederschläge variieren damit kaum und sind gleichmäßig übers Jahr verteilt. Nur an 15 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche [[:Datei:WOERTH RHEIN MAXIMILIAN nieder.svg|Schwankungen]] registriert.

=== Stadtgliederung ===
Die Stadt gliedert sich in vier [[Ortsbezirk]]e (Einwohner Stand 30. Juni 2016):<ref>[http://www.woerth.de/sv_woerth/Portal/Stadtportr%C3%A4t/Zahlen%20Daten%20Fakten/ Zahlen, Daten, Fakten – www.woerth.de]</ref>
{| class="wikitable sortable"
! Ortsbezirk || Einwohner <small>(Haupt- und Nebenwohnsitze)</small> || Fläche&nbsp;km²
|-
| [[Büchelberg (Wörth)|Büchelberg]] || align="right" | 916 || align="right" | 96,99 (davon 93,74 Bienwald)
|-
| [[Maximiliansau]] || align="right" | 7.300 || align="right" | 10,47
|-
| [[Schaidt]] || align="right" | 2.037 || align="right" | 4,91
|-
| Wörth || align="right" | 9.245 || align="right" | 19,26
|- class="sortbottom"
| '''Stadt&nbsp;Wörth''' || align="right" | '''19.498''' || align="right" | '''131,63'''
|}

=== Nachbargemeinden ===
{{Nachbargemeinden
|NORDWEST = [[Freckenfeld]], [[Vollmersweiler]]
|NORD= [[Neupotz]], [[Kandel (Pfalz)|Kandel]], [[Jockgrim]], [[Minfeld]],
|NORDOST = [[Eggenstein-Leopoldshafen]]
|WEST= [[Steinfeld (Pfalz)|Steinfeld]]
|OST = [[Karlsruhe]]
|SUEDWEST =
|SUED = [[Scheibenhardt]]
|SUEDOST = [[Hagenbach]], [[Berg (Pfalz)]]

}}

== Geschichte ==
{{Siehe auch|Büchelberg_(Wörth)#Geschichte|titel1=Abschnitt „Geschichte“ im Artikel Büchelberg}}
{{Siehe auch|Maximiliansau#Geschichte|titel1=Abschnitt „Geschichte“ im Artikel Maximiliansau}}
{{Siehe auch|Schaidt#Geschichte|titel1=Abschnitt „Geschichte“ im Artikel Schaidt}}
<gallery>
Woerth Old Town.JPG|Blick über den alten Ortsteil
Wörth Altort.JPG|Blick in die Ludwigstraße, links die Kirche St. Ägidius
Wörth AltesRathaus1.JPG|Altes Rathaus, heute als Galerie genutzt
</gallery>
Die älteste Urkunde, in der Wörth erwähnt wurde, stammt aus dem Jahr 1280. Siedler aus den benachbarten Dörfern dürften sich in der Auenlandschaft niedergelassen und den Ort, in Anspielung auf die Lage am Wasser, „Werde“ genannt haben („eingezäuntes oder auf andere Weise geschütztes Gelände“), später „Wörth“: Insel.

Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die Wörther durch eine Überschwemmungskatastrophe gezwungen, ihre Siedlung aufzugeben und sich in der Wüstung Forlach niederzulassen, der sie den Namen ihres untergegangenen Ortes gaben.

Die Orte Wörth und Pfortz (das spätere Maximiliansau) gehörten zum Herzogtum [[Pfalz-Zweibrücken]], Amt [[Hagenbach]]. Büchelberg, Schaidt sowie der Bienwald gehörten hingegen zum [[Fürstbistum Speyer]], Amt [[Lauterbourg|Lauterburg]]. Ende des 17. Jahrhunderts ging die Landeshoheit über Teile der heutigen Südpfalz, darunter Wörth mit allen seinen heutigen Stadtteilen, auf das [[Königreich Frankreich (987–1791)|Königreich Frankreich]] über. Mit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] erlöschten die verbliebenen zweibrückischen landesherrlichen Rechte, und Wörth wurde vollumfänglich Teil Frankreichs. 1815 kam Wörth von Frankreich an [[Kaisertum Österreich|Österreich]], 1816 an [[Königreich Bayern|Bayern]] und 1946 an Rheinland-Pfalz.

1864 erhielt Wörth einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Winden–Karlsruhe]], die damals zwischen Winden und Maximiliansau eröffnet wurde. 1876 wurden die Bahnstrecken [[Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth|Schifferstadt-Wörth]] und [[Bahnstrecke Wörth–Strasbourg|Wörth–Strasbourg]] eröffnet.

Der [[Tiermalerei|Tiermaler]] [[Heinrich von Zügel]] (1850–1941) bildete in Wörth Jahrzehnte hindurch [[Künstler]] aus dem In- und Ausland aus. Wörth galt daher als „Malerdorf“.<ref name="Stadtgeschichte">[http://www.woerth.de/stadtportrait-woerth-am-rhein/articles/stadtportrait-woerth-am-rhein.html Stadtgeschichte Wörth am Rhein]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:11:04 InternetArchiveBot |url=http://www.woerth.de/stadtportrait-woerth-am-rhein/articles/stadtportrait-woerth-am-rhein.html }}</ref>

1960 kaufte die Daimler AG Flächen bei Wörth und errichtet dort in den Folgejahren ein LKW-Montagewerk. 1962 kaufte [[Mobil Oil]] Flächen zur Errichtung der [[Raffinerie Wörth]], die 1970 die Produktion aufnahm.<ref name="Amtsblatt2006">Amtsblatt Wörth am Rhein: [http://woerth.de/amtsblatt-online.html?file=tl_files/portal/Alle%20Dokumente/Buergerservice/Amtsblatt%202006/Amtsblatt%20-%20KW%2014-2006%20Sonderbeilage%20Palm.pdf Sonderbeilage Papierfabrik Palm]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:11:04 InternetArchiveBot |url=http://woerth.de/amtsblatt-online.html?file=tl_files%2Fportal%2FAlle%20Dokumente%2FBuergerservice%2FAmtsblatt%202006%2FAmtsblatt%20-%20KW%2014-2006%20Sonderbeilage%20Palm.pdf }} (PDF; 17,0&nbsp;MB), 2. April 2006</ref> Zusätzlich errichtete das Land den Landeshafen Wörth, der 1967 übergeben wurde.<ref name="amtsblatt2010-11-25" />

Durch die Industrieansiedlung beflügelt entstand westlich des Altortes von Wörth ein neuer Ortsteil („Dorschberg“). 1964 verkaufte das Land der Gemeinde 30 ha Gelände im [[Bienwald]] westlich der Bienwaldsiedlung. In einem städtebaulichen Wettbewerb setzte sich die Konzeption von [[Albert Speer junior|Albert Speer]] durch, die dort ein neues Stadtzentrum vorsah. 1967 verkaufte das Land der Gemeinde weitere 32,5 Hektar Bienwald, wo bis 1977 vorwiegend Wohnbebauung entstand. 1967 wurde die Dorschbergschule fertiggestellt, in der zunächst das Gymnasium untergebracht war, bis es 1970 ein eigenes Schulgebäude bezog. 1970/71 waren das Rathaus mit Tiefgarage, das Hallenbad, der Bürgerpark und 1973 die Festhalle und die katholische Kirche St. Theodard fertiggestellt. Zwischen 1974 und 1977 wurde die Bienwaldhalle als Mehrzweckhalle gebaut. Zudem entstanden zwei Kindergärten.<ref name="amtsblatt2010-11-25" />
<gallery>
Woerth Center.JPG|Fußgängerzone im Dorschbergzentrum Wörth
Woerth WaterTower.JPG|Hochhäuser und Wasserturm
Woerth Bridge.JPG|Hochhäuser in Wörth
Bienwaldhalle Trust 003.JPG|Bienwaldhalle mit Wandbild von [[Wolfgang Trust]]
</gallery>
Mit Urkunde vom 14. Mai 1977 wurde die Ortsgemeinde Wörth am Rhein zur Stadt erhoben.<ref name="amtsblatt2010-11-25" /> Der damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident [[Helmut Kohl]] bezeichnete Wörth im Jahr 1972 aufgrund des schnellen wirtschaftlichen Wachstums als „Visitenkarte des Landes Rheinland-Pfalz“.<ref name="amtsblatt2010-11-25" />

Am 30. Juni 1996 schloss Mobil-Oil die Raffinerie.<ref name="Amtsblatt2006" /> Nach der Demontage der Raffinerie bis 2000 und der Sanierung kaufte die Stadt Wörth das Gelände zurück. Ab 2001 siedelte sich die [[Papierfabrik Palm]] auf dem östlichen Teil des Geländes an.<ref name="Amtsblatt2006" /> Daneben siedelten sich weitere Unternehmen an. Zwischen 2005 und 2007 errichtete die Daimler AG ein ''Entwicklungs- und Versuchszentrum'' mit [[Teststrecke]] an der Hafenstraße, südlich der ehemaligen Raffinerie.

=== Verwaltungs- und Gebietsreform ===
[[Datei:Wörth Rathaus.JPG|mini|Das Rathaus in Wörth.]]
Im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde auf der Grundlage des „Dreizehnten Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 1. März 1972, in Kraft getreten am 22. April 1972, die [[Verbandsgemeinde Wörth]] gebildet, der die eigenständigen Gemeinden [[Büchelberg (Wörth)|Büchelberg]], [[Maximiliansau]], [[Schaidt]] und Wörth angehörten.

Zum 8. Juni 1979 wurde die Gemeinde Büchelberg nach Wörth eingemeindet und zum 10. Juni 1979 die Verbandsgemeinde Wörth, die Stadt Wörth am Rhein sowie die Ortsgemeinden Schaidt und Maximiliansau aufgelöst und aus diesen eine [[verbandsfreie Gemeinde]] gebildet.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=183}} Gleichzeitig wurde ein Gebietsteil mit 60 Einwohnern von Wörth am Rhein nach [[Scheibenhardt]] umgemeindet. Ebenfalls am 10. Juni 1979 wurde die neue Gemeinde Wörth am Rhein zur Stadt erhoben.<ref name="amtsblatt2010-11-25" />{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=188}}
=== Bevölkerungsentwicklung ===
Die Industrieansiedlung in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl Wörths von 3558 im Jahr 1961 auf 7282 bis zum Jahr 1970 und auf 9144 im Jahr 1978 stieg.<ref name="ortschronik1626">[[Einwohnerzahl#Deutschland|amtliche Einwohnerzahl]], vgl. Statistisches Jahrbuch der Stadt Karlsruhe 1978, S. 109, zit. n. Manfred Bader, Albert Ritter und Albert Schwarz: ''Wörth am Rhein. Ortschronik.'' 1983, S. 1626</ref>

Bezogen auf den heutigen Gebietsstand stieg die Einwohnerzahl von 10.294 im Jahr 1963 um fast 72 % auf 17.698 im Jahr 1978, sank bis 1986 auf 16.880 und erreichte im Jahr 2001 mit 17.732 ihren bisherigen Höchststand. 2015 lag sie mit 17.645 Einwohnern knapp darunter.<ref>[http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/zeitreihe.aspx?l=3&id=3537&key=0733400501&kmaid=2127&zmaid=1001&topic=2047&subject=21 Regionaldaten des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz, Bevölkerungsentwicklung 1963 bis 2015], Zahl bezogen auf die alleinige bzw. Hauptwohnung. Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Volkszählung 1987 bzw. 2011. Abgerufen am 24. Oktober 2016.</ref>

; Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wörth am Rhein bezogen auf das heutige Stadtgebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">[http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&ID=3537&key=0733400501&l=3 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]</ref>{{EWR|DE-RP}}
{| border="0"
| valign="top" |
{| class="wikitable" style="margin:0em;"
|- style="background:#EEEEEE"
| '''Jahr''' || '''Einwohner'''
|-
| 1815 || align="right" | 4.233
|-
| 1835 || align="right" | 4.611
|-
| 1871 || align="right" | 5.094
|-
| 1905 || align="right" | 6.084
|-
| 1939 || align="right" | 9.596
|-
| 1950 || align="right" | 7.583
|}
| valign="top" |
{| class="wikitable" style="margin:0em;"
|- style="background:#EEEEEE"
| '''Jahr''' || '''Einwohner'''
|-
| 1961 || align="right" | 9.640
|-
| 1970 || align="right" | 14.601
|-
| 1987 || align="right" | 16.926
|-
| 1997 || align="right" | 17.495
|-
| 2005 || align="right" | 17.467
|-
| {{EWDJ|DE-RP}} || align="right" | {{EWZT|DE-RP|07334501}}
|}
|}

== Religion ==
Ende des Jahres 2013 waren 43,7 Prozent[NBSP] der Einwohner [[römisch-katholisch]] und 24,1 Prozent[NBSP] [[evangelisch]]. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren [[konfessionslos]].<ref>[http://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0733400501 KommWis, Stand: 31. Dezember 2013]</ref>
=== Evangelische Kirchen ===
==== Maximiliansau ====
Protestantische Kirchengemeinde Maximiliansau
==== Wörth ====
Die protestantische Christuskirche befindet sich in der Mitte des alten Ortsteils. Sie wurde 1835 bis 1836 erweitert. 1890 wurde der hölzerne Kirchturm durch einen steinernen Turm ersetzt.<ref name="ortschronik1199">Manfred Bader, Albert Ritter und Albert Schwarz: ''Wörth am Rhein. Ortschronik.'' 1983, S. 1199</ref>

Die protestantische Friedenskirche wurde zwischen 1981 und 1984 nach Plänen des Architekten Peter Roth, Leiter der Bauabteilung der Prot. Landeskirche in Speyer, errichtet. Es ist ein zweigeschossiges Gebäude mit einem achteckigen Kirchenraum im Obergeschoss, der durch zwei Zuschalträume erweitert werden kann. Im Geschoss darunter befinden sich die Gemeinderäume. In den Kirchenräumen befinden sich Kunstverglasungen von [[Johannes Schreiter]], die zwischen 1986 und 2007 eingebaut wurden.<ref>[http://www.evpfalz.de/gemeinden_cms/index.php?id=4923 Förderverein Farbfenster Friedenskirche Wörth] auf den Seiten der Prot. Friedenskirchengemeinde Wörth, abgerufen am 5. März 2014.</ref> Die Gemeinde Wörth unterstützte den Bau mit 100.000 Mark[NBSP] und stellte die Grundstücke zur Verfügung.<ref name="theodard">[http://www.katholische-kirchen-woerth.de/html/gebaude.html Kirche St. Theodard] auf den Seiten der Pfarrgemeinden St. Ägidius und St. Theodard, abgerufen am 5. März 2014.</ref>
<gallery>
Wörth Christuskirche.JPG|Christuskirche in Wörth
Friedenskirche woerth.JPG|Friedenskirche in Wörth
</gallery>

=== Katholische Kirchen ===
Seit 2015 bilden die Kirchengemeinden aus Wörth, Hagenbach, Maximiliansau, Berg, Büchelberg und Neuburg eine gemeinsame Pfarrei unter dem Namen ''Hl. Christophorus'' mit dem festen Gottesdienstort in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Maximiliansau. Die Pfarrei Schaidt bildet gemeinsam mit Kandel, Steinweiler und Minfeld die Pfarrei ''Hll. Vierzehn Nothelfer'' mit festem Gottesdienstort Kandel.<ref>[http://cms.bistum-speyer.de/www2/file.php?mySID=a60d273a6277a77054bfb6bd3edab082&file=/Strukturbeschluss%202015/Struktur_GER.pdf&type=down Bistum Speyer], Pfarreienstruktur des Bistums Speyer 2015, abgerufen am 7. April 2014.</ref><ref>[http://cms.bistum-speyer.de/www2/file.php?mySID=a60d273a6277a77054bfb6bd3edab082&file=/2013/Namen%20der%20neuen%20Pfarreien%202013-12-18.pdf&type=down Bistum Speyer], Die Namen der neuen Pfarreien, abgerufen am 7. April 2014.</ref>

==== Büchelberg ====
Kirche St. Laurentius
==== Maximiliansau ====
Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1787 erbaut, 1843 und von 1936 bis 1938 erweitert.<ref>[http://www.pfarrei-maria-himmelfahrt.de/Unsere%20Kirche/kirche.htm Homepage der Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt], abgerufen am 7. April 2014.</ref>
==== Schaidt ====
Kirche St. Leo
==== Wörth ====
<gallery>
Wörth Ägidius1.JPG|Kirche St. Ägidius
Wörth Ägidius2.JPG|Turm der Kirche St. Ägidius
Woerth St Theodard.JPG|Kirche St. Theodard
</gallery>
Die katholische Kirche St. Ägidius wurde 1961 nach Plänen von [[Erwin van Aaken]] errichtet. Zuvor stand an der gleichen Stelle die alte katholische Kirche, die 1837 eingeweiht und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden war. Sie hat einen freistehenden Turm.<ref name="aegidius">[http://www.katholische-kirchen-woerth.de/html/gebaude1.html Die kath. Kirche der Gemeinde St. Ägidius] auf den Seiten der Pfarrgemeinden St. Ägidius und St. Theodard, abgerufen am 5. März 2014.</ref>

Die Kirche [[Theodard von Maastricht|St. Theodard]] auf dem Dorschberg wurde 1973 konsekriert. Die Kirche, das Jugendheim und das Pfarrhaus wurden ab 1970 nach Plänen von Alois Atzberger vom Bischöflichen Bauamt Speyer errichtet. Die Gemeinde Wörth unterstützte den Bau mit 100.000 Mark[NBSP] und stellte die Grundstücke zur Verfügung.<ref name="theodard" />

=== Islam ===
Die Moschee mit dem Namen Wörth Ulu Camii (Wörth Ulu Moschee) wurde 1993 eröffnet. Das Gebäude in der Bahnhofstraße wurde 1990 gekauft und ab 1992 zur Moschee umgebaut. Sie wird vom Verein ''Türkisch-Islamische Gemeinde zu Wörth e.V.'' getragen, der zum Dachverband [[Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion|DITIB]] gehört. Der erste Vorgängerverein wurde 1976 gegründet, Gebetsräume wurden zunächst von der Gemeinde Wörth zur Verfügung gestellt und auch[FILLWORD?] Hallen und Kirchen genutzt. Ende der Siebzigerjahre zog der Verein nach Maximiliansau.<ref>[http://www.moschee-woerth.de/de/unsere-moschee/verein.html Türkisch-Islamische Gemeinde zu Wörth e. V.], abgerufen am 5. März 2014.</ref>

== Politik ==
1972 bildeten die Gemeinden Büchelberg, Maximiliansau, Schaidt und Wörth die [[Verbandsgemeinde Wörth]]. Erster Bürgermeister wurde in Personalunion der Ortsbürgermeister von Wörth, Karl-Josef Stöffler. 1979 wurde aus der Verbandsgemeinde eine verbandsfreie Stadt, in der vier Ortsbezirke anstelle der vorher bestehenden Ortsgemeinden eingerichtet wurden.<ref name="Stadtgeschichte" />

=== Stadtrat ===
Der [[Stadtrat]] in Wörth besteht aus 32 [[ehrenamt]]lichen Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|Kommunalwahl am 25. Mai 2014]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[hauptamt]]lichen [[Bürgermeister]] Dennis Nitsche als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:
{| class="wikitable"
|- style="background:#EEEEEE" align="center"
! style="width:4em"| Wahl || style="width:4em" | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style="width:4em" | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style="width:4em" | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || style="width:4em" | [[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]] || style="width:5em" | Gesamt
|- align="center"
| 2014<ref name="lwl2014">[http://wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3340050100.html Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2014, Stadtrat]</ref> || 14 || 14 || 1 || 3 || 32 Sitze
|- align="center"
| 2009<ref name="lwl2009">[http://wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2009/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3340050100.html Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Stadtrat]</ref> || 12 || 14 || 3 || 3 || 32 Sitze
|- align="center"
| 2004<ref name="lwl2009" /> || 10 || 17 || 2 || 3 || 32 Sitze
|}

Stadtratswahlergebnisse von 1979 bis 2009 (Stimmenanteile in Prozent)<ref>[http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/zeitreihe.aspx?l=3&id=3537&key=0733400501&kmaid=2127&topic=16383&subject=111&zmaid=873 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Stadtratswahlergebnisse von 1969 bis 2009]</ref>:
{| class="wikitable sortable"
|-
! style="width:4em"| Jahr !! Wahlbeteiligung !! style="width:4em" | SPD !! style="width:4em" | CDU !! style="width:4em" | FDP !! style="width:4em" | GRÜNE !! style="width:4em" | WG
|- align="center"
| 1979 || 76,9 || 34,0 || 53,7 || 5,3 || – || 7,0
|- align="center"
| 1984 || 74,3 || 33,1 || 53,3 || 3,4 || 10,2 || –
|- align="center"
| 1989 || 76,1 || 37,3 || 41,9 || 4,2 || 9,1 || 7,5
|- align="center"
| 1994 || 73,0 || 37,3 || 42,3 || 3,2 || 10,3 || 6,9
|- align="center"
| 1999 || 63,8 || 38,2 || 49,6 || 2,6 || 5,6 || 3,9
|- align="center"
| 2004 || 54,3 || 32,8 || 53,7 || 5,5 || 8,0 || –
|- align="center"
| 2009 || 49,7 || 37,6 || 44,4 || 8,3 || 9,7 || –
|- align="center"
| 2014 || 51,4 || 42,9 || 43,6 || 3,8 || 9,7 || –
|}

=== Bürgermeister ===
* 1960–1980: Karl-Josef Stöffler (CDU)
* 1980–2016: Harald Seiter (CDU)
* seit 2016: Dennis Nitsche (SPD)

=== Ortsvorsteher des Ortsbezirks Wörth ===
* 1979–1984: Günter Klein (CDU)
* 1984–1986: Gerhard Bold (CDU)
* 1986–1989: Rolf Bähr (CDU)
* 1989–2004: Günther Tröscher (SPD)
* seit 2004: Roland Heilmann (SPD)

=== Wappen ===
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: „In Blau ein gestürzter goldener Anker mit einem darumgeschlungenen schwarzen Zeichen in Form eines links unten mit einem Beistrich versehenen S und beseitet rechts von einem goldenen Gänsefuß, links von einer bewurzelten goldenen Buche“.

Es wurde 1981 von der [[Bezirksregierung Neustadt]] genehmigt und zeigt die vier Hauptelemente der historischen Wappen von Wörth (Anker), Büchelberg (Buche), Pfortz/Maximiliansau (S) und Schaidt (Gänsefuß).<ref>Karl Heinz Debus: ''Das große Wappenbuch der Pfalz''. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3</ref>

=== Städtepartnerschaften ===
* Ortsbezirk Maximiliansau: [[Cany-Barville]] ([[Frankreich]])
* Ortsbezirk Schaidt: [[Geltendorf]] (Bayern)
* Stadt Wörth am Rhein: [[Drezdenko]] ([[Polen]])

== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
=== Theater und Museen ===
* Galerie „Altes Rathaus“, wo neben der [[Heinrich von Zügel]]-Gedächtnisausstellung regelmäßig Ausstellungen des Kunstvereins Wörth e.V. stattfinden
* Viehstrich-Museum (Heimatmuseum) im Ortsteil Schaidt
<!-- === Musik === -->

=== Bauwerke ===
* [[Schaidt#Katholische Pfarrkirche St. Leo|Kirche St. Leo]] in [[Schaidt]]
* ''Skulpturengarten 2000'' im Bürgerpark von Wörth, errichtet 1990 bis 1999<ref>{{Webarchiv|text=Archivlink |url=https://www.woerth.de/kultur-skulpturengarten.html |wayback=20151222031902 |archiv-bot=2018-03-25 19:11:04 InternetArchiveBot }}</ref>
* ''Europa-Brunnen'' beim Europa-Gymnasium, errichtet 1987<ref>{{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.egwoerth.de/schule.htm |wayback=20151222031905 |archiv-bot=2018-03-25 19:11:04 InternetArchiveBot }}</ref>

''Siehe auch:'' [[Liste der Kulturdenkmäler in Wörth am Rhein]]

=== Grünflächen und Naherholung ===
* Bürgerpark in Wörth
* Promenadeweg in Wörth
* Altrheinanlagen in Wörth
* Cany-Barville-Anlage in Maximiliansau
<!-- === Naturdenkmäler === -->

=== Sport ===
In Wörth gibt es den ''Badepark'', eine große Schwimmbadanlage, sowie ein Stadion. In Schaidt existiert ein Sportzentrum mit einem [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]-Fußballstützpunkt.
<!--
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
=== Kulinarische Spezialitäten ===
-->
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
=== Unternehmen ===
==== Daimler AG ====
{{Hauptartikel|Mercedes-Benz-Werk Wörth}}
Größter Arbeitgeber der Stadt ist das Mercedes-Benz-Werk Wörth, das größte LKW-Montagewerk Europas. Es werden die Typen [[Unimog]], [[Mercedes-Benz Econic|Econic]], [[Mercedes-Benz Zetros|Zetros]], [[Mercedes-Benz Atego|Atego]], [[Mercedes-Benz Axor|Axor]], [[Mercedes-Benz Actros|Actros]], [[Mercedes-Benz Arocs|Arocs]] und [[Mercedes-Benz Antos|Antos]] gefertigt. Das Werk hat etwa 11000 Mitarbeiter<ref name="daimler_daten_fakten">[http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/trucks_/home/drivers_world/plant/woerth/data.html Daimler AG: Das Werk Wörth: Daten & Fakten], abgerufen am 14. Juni 2012.</ref> und ist der zweitgrößte Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz.<ref name="mb_lkw" />
1960 kaufte die damalige [[Daimler-Benz]] AG die „Wörther Insel“ am Rhein von der Gemeinde Wörth und errichtete ein Werk, in dem ab 1963 mit 100 Mitarbeitern Lkw-Fahrerhäuser montiert wurden.<ref name="mb_lkw">[http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/trucks_/home/drivers_world/plant/woerth.html Werk Wörth auf den Seiten von Mercedes-Benz Lkw], abgerufen am 7. September 2013.</ref> In den folgenden Jahren wurde das Werk zum größten Lkw-Montagewerk Europas ausgebaut. Der erste Lkw rollte 1965 vom Band, 1967 verlegte Daimler-Benz die Lkw-Montage von Mannheim und Gaggenau ins Werk Wörth.<ref>[http://www.daimler.com/dccom/woerth Geschichte des Werks Wörth auf den Seiten der Daimler AG], abgerufen am 7. September 2013.</ref> Das Werksgelände ist 2,4 Millionen m² groß, davon sind 480.000 m[NBSP]² Produktionsfläche. Die Produktionskapazität beträgt bis zu 470 Lkw pro Tag. Seit 1965 wurden mehr als drei Millionen Fahrzeuge gebaut.<ref name="mb_lkw" /> Jüngste Erweiterung des Standorts ist ein mehr als 50 Hektar großes Entwicklungs- und Versuchszentrum für Nutzfahrzeuge der [[Daimler AG]], das 2007 in Betrieb gegangen ist sowie die Errichtung des Industrieparkes in mehreren Bauabschnitten seit dem Jahr 2000. Die jüngste Erweiterung des Industrieparkes wurde Ende 2010 vollendet.

==== Papierfabrik Palm ====
[[Datei:Wörth Palm.JPG|mini|Papierfabrik Palm, vorne das Kraftwerk, dahinter die Werkhalle mit der Papiermaschine]]
Ab 2001 entstand auf dem Gelände der ehemaligen [[Raffinerie Wörth]] (1996 geschlossen) die [[Papierfabrik Palm]] mit der weltgrößten Papiermaschine. Sie ging 2002 in Betrieb und hat eine Produktionskapazität von 650.000 Tonnen pro Jahr. Es werden Wellpappenrohpapiere aus Altpapier hergestellt.<ref>[http://www.papierfabrik-palm.de/de/Standorte/Woerth/ Werk Wörth auf den Seiten der Papierfabrik Palm], abgerufen am 20. April 2014.</ref>
2006 wurde das Wellpappenwerk ''Eurowell'' und das Verpackungswerk ''Europack'' neben der Papierfabrik errichtet, die beide zur ''Palm Verpackungsgruppe'' gehören. Die Installation der Wellpappanlage begann im November 2006. Die Anlage ging Ende Februar 2007 in Betrieb. Dort werden jährlich 250 Mio. m² Wellpappenformate produziert.<ref>[http://www.eurowell-woerth.de/de/unternehmen/unternehmen.htm Seiten von Eurowell], abgerufen am 25. Oktober 2014.</ref><ref>[http://www.europack-woerth.de/de/unternehmen/unternehmen.htm Seiten von Europack], abgerufen am 25. Oktober 2014.</ref> Außerdem entstand ein [[Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk|GuD-Kraftwerk]] auf dem Werksgelände.

==== Weitere Unternehmen auf dem ehemaligen Raffineriegelände ====
[[Datei:Wörth PEG.JPG|mini|Getränkewerk der Mitteldeutschen Erfrischungsgetränke]]
Ferner siedelten sich zwei Speditionen, der Sitzhersteller [[SKA Sitze]] GmbH, ein Werk von [[ThyssenKrupp]], ein Verteilzentrum von [[Netto Marken-Discount]] (in Betrieb seit 2009) an.<ref>[https://www.netto-online.de/Woerth.chtm Niederlassung Wörth auf den Seiten von Netto], abgerufen am 8. Juni 2014.</ref>

Seit Ende 2013 ist ein Getränkewerk der [[Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke|Pfälzer Erfrischungsgetränke]] in Betrieb, das zur [[Schwarz-Gruppe|Schwarz Gruppe]] gehört, zu der auch[FILLWORD?] [[Lidl]] gehört.<ref name="rhp20140514">Dieter Wiebelt: „‚Saskia‘ entspringt am Rhein“, in: ''Die Rheinpfalz'', ''Pfälzer Tageblatt, Ausgabe Rheinschiene'', Seite Wirtschaft regional, 14. Mai 2014.</ref> Der Bau des Werks wurde im März 2012 genehmigt. Das erforderliche Grundwasser soll aus Brunnen circa 1,5 Kilometer südwestlich des Betriebsgeländes entnommen werden. Hierzu wurden sechs Brunnen errichtet. Die gesamte Entnahmemenge wird sich auf 1,5 Millionen m³/Jahr belaufen.<ref>{{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.sgdsued.rlp.de/Pressemitteilungen/broker.jsp?uMen=f3c705e6-8f8d-a811-6d16-9bb102700266&uCon=ffd2078e-ebd2-5631-9025-9884072e13d6&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042 |wayback=20131224110135 |archiv-bot=2018-03-25 19:11:04 InternetArchiveBot }} Pressemitteilung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd</ref><ref>Amtsblatt Wörth am Rhein: [http://www.woerth.de/amtsblatt-online.html?file=tl_files/portal/Alle%20Dokumente/Buergerservice/Amtsblatt%202010/Amtsblatt%20-%20KW%2035%20-%20Donnerstag%2C%202.%20September%202010.pdf ''Bald sprudelt es am Wörther Hafen'']{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:11:04 InternetArchiveBot |url=http://www.woerth.de/amtsblatt-online.html?file=tl_files%2Fportal%2FAlle%20Dokumente%2FBuergerservice%2FAmtsblatt%202010%2FAmtsblatt%20-%20KW%2035%20-%20Donnerstag%2C%202.%20September%202010.pdf }}, 2. September 2010 (PDF; 5,5&nbsp;MB), abgerufen am 7. September 2013.</ref>
Spatenstich war am 11. Mai 2012, Richtfest am 11. Dezember 2013. Im Mai 2014 war die Produktion bereits seit einem halben Jahr angelaufen, die vollständige Fertigstellung des Werkes solle in der zweiten Jahreshälfte 2014 enden.<ref name="rhp20140514" />
Die Investition wurde mit mehr als 100 Millionen Euro angegeben. Das Werk hat eine Fläche von rund 22 Hektar, die Gebäude haben eine Grundfläche von rund 60.000 Quadratmeter und 1,2 Millionen Kubikmeter umbauten Raum. Nach Werksangaben sind rund 150 Arbeitsplätze entstanden.<ref name="rhp20140514" />
Es werden etwa zur Hälfte Mineralwasser und Erfrischungsgetränke, wie Cola oder Saftschorlen hergestellt und ausschließlich bei Lidl verkauft. Abgefüllt werden etwa 20 Produkte. Die Jahresproduktion beträgt etwa über eine Milliarde Sechser-Gebinde jährlich.<ref name="rhp20140514" />

==== Weitere größere Unternehmen ====
Der Automobilzulieferer ''[[Faurecia]]'' produzierte in Wörth auf dem Gelände der Daimler AG Kunststoffteile bis 2014, beispielsweise [[Armaturenbrett]]er für verschiedene Autohersteller. [[Webasto|Webasto Mechatronics]] fertigt in Schaidt Elektronik-Komponenten<ref>https://www.webasto-group.com/de/presse-events/pressemitteilungen/news-article/webasto-uebernimmt-elektronik-dienstleister-schaidt-innovations/?no_cache=1</ref> (zuvor Fertigung von Autoradios und Navigationssystemen unter den Namen ''Schaidt Innovations'' und [[Harman/Becker]]). Außerdem existieren mehrere Automobilzulieferer und Speditionen sowie ein größerer metallverarbeitender Betrieb.

==== Gewerbevereine ====
In den Ortsbezirken Wörth, Maximiliansau und Schaidt gibt es Gewerbevereine.

=== Medien ===
[[Die Rheinpfalz]] unterhält in Wörth am Rhein eine redaktionelle Nebenstelle.

Als [[Amtsblatt]] gibt die Stadt das ''Amtsblatt Wörth am Rhein''<ref>[http://www.woerth.de/amtsblatt-online/articles/amtsblatt-online.html Amtsblatt Wörth am Rhein]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:11:04 InternetArchiveBot |url=http://www.woerth.de/amtsblatt-online/articles/amtsblatt-online.html }}</ref> heraus, das seit 1972 wöchentlich donnerstags erscheint und unentgeltlich an alle Haushalte im [[Einzugsbereich]] in einer Auflage von 8000 Exemplaren verteilt wird. Es enthält alle amtlichen Bekanntmachungen und amtlichen Termine der Stadt Wörth, darüber hinaus aber auch redaktionelle Beiträge zu kulturellen Veranstaltungen und Hinweise auf die Tätigkeiten der Vereine und der Kirchen.

=== Öffentliche Einrichtungen ===
In Wörth befindet sich eine Polizeiinspektion, deren Dienstbezirk die Stadt Wörth und die Verbandsgemeinden Hagenbach, Jockgrim und Kandel umfasst.<ref>{{Webarchiv|text=Polizeiinspektion Wörth am Rhein |url=http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/ed8/ed8509c6-071a-9001-be59-2680a525fe06.htm |wayback=20130106105655 |archiv-bot=2018-03-25 19:11:04 InternetArchiveBot }} auf den Seiten der [[Landespolizei (Deutschland)|Landespolizei]] Rheinland-Pfalz</ref>
<!-- beispielsweise Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->

In Wörth befindet sich die Festhalle mit bis zu 886 Plätzen sowie die Bienwaldhalle (Mehrzweckhalle). In Maximiliansau befindet sich die Kulturhalle Tullahalle, benannt nach [[Johann Gottfried Tulla]].

=== Bildung ===
[[Datei:Europa-Gymnasium.JPG|mini|Europa-Gymnasium]]
In der Stadt befinden sich neben Kindergärten und Grundschulen ein [[Gymnasium]] (Europa-Gymnasium), eine [[Integrierte Gesamtschule]]<ref>[http://www.igs-woerth.de/ Seite der Integrierten Gesamtschule Wörth], abgerufen am 7. September 2013.</ref> eine [[Realschule plus]]<ref>[http://www.realschule-plus-woerth.de/schulprofil/historie-unserer-schule/ Historie der Realschule plus], abgerufen am 7. September 2013. Die Realschule plus läuft seit dem Schuljahr 2010/11 bis zum Schuljahr 2014/15 aus, parallel dazu wird die Integrierte Gesamtschule aufgebaut.</ref>, eine [[Berufsbildende Schule]] und eine Schule für Lernbehinderte Schüler (Bienwaldschule).

Weitere Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sind das [[Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands|CJD]] Maximiliansau und das Institut für Bildungsförderung Wörth.

=== Verkehr ===
==== Straße ====
Am ''[[Wörther Kreuz]]'' treffen sich die [[Bundesautobahn 65]] aus Richtung [[Neustadt an der Weinstraße]] und die [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 9|9]] ([[Kranenburg (Niederrhein)|Kranenburg]] – [[Lauterbourg]]) und [[Bundesstraße 10|10]] ([[Lebach]] – [[Augsburg]]). Bei [[Maximiliansau]] befinden sich eine Straßenbrücke und eine Eisenbahnbrücke über den [[Rhein]] ([[Rheinbrücke Maximiliansau/Karlsruhe]]).

==== Schiene ====
===== Straßenbahn =====
{| class="wikitable float-right"
{{BSu-header|Linie {{S-Bahn Karlsruhe|5}}, Straßenbahnabschnitt in Wörth<br /><small>Stadtbahn Karlsruhe</small>}}
{{BS-daten
|PIXEL_KARTE=300px
|LÄNGE=2,7
|SPURWEITE=1435
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|DE-KBS=710.5
|STROMW=<small>bis km 0,6:</small> 15&#8239;kV 16,7&#8239;Hz
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{{BS-table}}
{{BS|ABZq+l|-0,170||[[Bahnstrecke Winden–Karlsruhe|Winden – Karlsruhe]]|{{S-Bahn Karlsruhe|5|13}} {{S-Bahn Karlsruhe|51|13}} {{S-Bahn Karlsruhe|52|13}}}}
{{BS|STR+GRZq|-0,167|Wörth (Rhein) AVG/DB|(stadtauswärtiges Gleis)}}
{{BS|HST|T=STR|0,030|Wörth (Rhein) Alte Bahnmeisterei<br /><small>bis 1998 ''Wörth Ludwigstraße''<ref>{{Literatur |Autor=Klaus Bindewald |Titel=Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. Weltweit vorbildliches Nahverkehrssystem |Datum=2007 |Seiten=100}}</ref></small>|}}
{{BS|STR+GRZq|0,031|Wörth (Rhein) DB/AVG|(stadteinwärtiges Gleis)}}
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{{BS|uSTR|||Systemwechselstelle 15 kV/750 V (seit 3. Juni 2003)}}
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{{BS|ueHST|1,1|Wörth Rathaus <small>1997 bis 2003</small>|}}
{{BS|uHST|1,2|Wörth Rathaus <small>seit 2003</small>|}}
{{BS|uTUNNEL1|||Tunnel (56 m)}}
{{BS|uHST|1,8|Wörth Badallee|}}
{{BS|uHST|2,2|Wörth Badepark|}}
{{BS|uENDEe||Kehranlage}}
|}
|}
Vom Bahnhof Wörth führt eine [[Stadtbahn]]strecke nach Westen durch das Neubaugebiet ''Dorschberg''. Hier liegen die Haltepunkte ''Wörth Alte Bahnmeisterei'', ''Wörth Bienwaldhalle'', ''Wörth Bürgerpark'', ''Wörth Rathaus'', ''Wörth Badallee'' und ''Wörth Badepark''. Die als [[Straßenbahn]] erstellte Verbindung entstand zwischen 1996 und 2003; der Abschnitt zwischen Bahnhof und der vorläufigen Haltestelle Rathaus vor dem Europa-Gymnasium wurde am 27.&#8239;September 1997, der vom Rathaus zum Badepark am 14.&#8239;Juni 2003 eröffnet. Bis zur Inbetriebnahme des zweiten Streckenteils war der erste mit 15&#8239;kV Wechselspannung elektrifiziert.
[[Datei:Woerth Mozartstrasse.JPG|mini|Mozartstraße mit Gleis. Rechts unter der Brücke die Haltestelle „Wörth Rathaus“]]

Die Strecke wird von der [[Stadtbahn Karlsruhe|Stadtbahnlinie]] S5 der [[Albtal-Verkehrs-Gesellschaft]] bedient, die von ''Wörth Badepark'' über die Innenstadtstrecke durch Wörth zum Bahnhof Wörth und von da auf der [[Bahnstrecke Winden–Karlsruhe]] in Richtung Maximiliansau führt. Bei [[Knielingen]] wechselt sie über eine Verbindungsstrecke auf das [[Straßenbahn Karlsruhe|Karlsruher Straßenbahnnetz]].

===== Eisenbahn =====
[[Datei:Bahnhof Wörth, Gleisanlagen, Blick nach Westen.JPG|mini|Blick über die Gleisanlagen des Bahnhofs Wörth nach Westen]]
Im [[Bahnhof Wörth (Rhein)|Bahnhof ''Wörth (Rhein)'']] treffen sich die Bahnstrecken [[Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth|Schifferstadt–Wörth]], [[Bahnstrecke Wörth–Strasbourg|Wörth–Strasbourg]] und [[Bahnstrecke Winden–Karlsruhe|Winden–Karlsruhe]].

Eine weitere Direktverbindung nach Karlsruhe besteht neben der Linie S5 aus der Innenstadt mit den Stadtbahnlinien S51 und S52, die zwischen Germersheim und der Karlsruher Innenstadt über den Bahnhof Wörth verkehren. Für die S51 und S52 wurde im Dezember 2011 der Haltepunkt ''Wörth Zügelstraße'' zwischen der Abtswaldstraße und der Heinrich-Schütz-Straße eröffnet.

An der Bahnstrecke Winden-Karlsruhe befindet sich der Haltepunkt ''Wörth Mozartstraße'', in Betrieb seit März 2009.

Maximiliansau hat neben den Haltepunkten der Stadtbahn (''Maximiliansau Eisenbahnstraße'', ''Maximiliansau West'') auch einen Haltepunkt für Regionalbahnen (''Maximiliansau Im Rüsten'') an der Bahnstrecke Wörth–[[Lauterbourg]].

Der Haltepunkt Schaidt liegt an der [[Bahnstrecke Neustadt–Wissembourg]] (Maximiliansbahn). Er wurde 1997 nahe der Ortsmitte an der Vollmersweilerer Straße errichtet. Der Ortsteil ''Bahnhof Schaidt'', wo sich der frühere Bahnhof befunden hatte, gehört allerdings[FILLWORD?] zur Gemeinde [[Steinfeld (Pfalz)|Steinfeld]].

1964 wurde ein [[Industriestammgleis]] zwischen dem Bahnhof Wörth und dem Landeshafen errichtet. Dort befinden sich Gleisanschlüsse der Daimler AG, der Papierfabrik Palm und des Hafens.<ref name="amtsblatt2010-11-25" />

==== Wasser ====
Am [[Hafen Wörth]] befinden sich Umschlaganlagen für Container, für Autos und für Papier. Das Hafengebiet ist 186 Hektar groß. Es gibt drei Containerverladebrücken, die Lagerfläche ist 153.000 m[NBSP]² groß.<ref name="hafen rlp">[http://www.haefen-rlp.de/hafen-w%c3%b6rth.html Hafen Wörth der Häfen RLP], abgerufen am 17. Juni 2012.</ref> 2004 wurde außerdem ein [[Güterverkehrszentrum]] eröffnet. Der Hafen Wörth zählt zu den wichtigsten und leistungsfähigsten Containerterminals am Oberrhein, 2014 wurden 143.378 TEU umgeschlagen.<ref>http://www.haefen-rlp.de/assets/hafen-woerth-hafenprofil-2015.pdf Daten zum Hafen</ref>
<gallery>
Wörth Hafen1.JPG|Hafen Wörth
Wörth Hafen2.JPG|Kräne für den Containerumschlag am Hafen Wörth
</gallery>

== Persönlichkeiten ==
=== Ehrenbürger ===
* [[Max Bergmann (Maler)]] (1884–1955)
* Hans Mohr, Leiter der Hafenbetriebe Rheinland-Pfalz, Ehrenbürgerschaft verliehen im Mai 1969<ref name="amtsblatt2010-11-25">Amtsblatt der Stadt Wörth am Rhein: [http://www.woerth.de/amtsblatt-online.html?file=tl_files/portal/Alle%20Dokumente/Buergerservice/Amtsblatt%202010/Amtsblatt%20-%20KW%2047%20Sonderbeilage%20-%20Donnerstag%2C%2025.%20November%202010.pdf Sonderbeilage „50 Jahre Vertrag zwischen Daimler-Benz AG und Gemeinde Wörth“]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:11:04 InternetArchiveBot |url=http://www.woerth.de/amtsblatt-online.html?file=tl_files%2Fportal%2FAlle%20Dokumente%2FBuergerservice%2FAmtsblatt%202010%2FAmtsblatt%20-%20KW%2047%20Sonderbeilage%20-%20Donnerstag%2C%2025.%20November%202010.pdf }}, 25. November 2010, verfasst von Albert Ritter, abgerufen am 21. Januar 2014.</ref>
* Karl-Josef Stöffler (1915–1995), Bürgermeister von 1960 bis 1980, Ehrenbürgerschaft verliehen im April 1980<ref name="amtsblatt2010-11-25" />
* [[Heinrich von Zügel]] (1850–1941), Maler

=== Söhne und Töchter der Stadt ===
* [[Valentin Schwende]] (15. Jahrhundert), Verfasser eines medizinisch-pharmazeutischen Lehrwerkes<ref>Susanne Nägele: ''Valentin Schwendes ‘Buch von menicherhande geschlechtte kornnes und menicherley fruchtte’: der ‘Liber de diaetis particularibus’ (‘Kitāb al-Aġḏiya’) des Isaak Judäus in oberschwäbischer Übersetzung des 15. Jahrhunderts. Einleitung und kritische Textausgabe.'' Würzburg 2001 (= ''Würzburger medizinhistorische Forschungen.'' Band 76).</ref><!-->belegt auch in: Verfasserlexikon IX (1995), Spalte 555 f.:"Swende"[!]); und G. Keil in: WmM 6, 1988, S. 43 ff.</-->
* [[Ferdinand Brossart]] (1849–1930), 1915–1923 Bischof der Diözese Covington, Kentucky, USA.
* [[Martin Walzer]] (1883–1958), Priester, Prälat
* [[Paul Wever]] (1893–1944), Marineoffizier, zuletzt Vizeadmiral der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg
* [[Willibald Gänger]] (1903–1994), Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter
* [[Emil Geörger]] (1912–1967), Politiker (CDU)
* [[Ludwig Damminger]] (1912–1981), Fußballspieler

=== Mit Wörth verbunden ===
* [[Kevin Akpoguma]] (* 1995), deutscher Fußballspieler, spielte in seiner Jugend beim FC Bavaria Wörth
* [[Walter Engelhardt (Oberst)|Walter Engelhardt]] (1947–2010), Oberst a.&nbsp;D., lebte in Wörth
* [[Friedel Grützmacher]] (* 1942), ehemalige Landtagsabgeordnete ([[Bündnis 90/Die Grünen]]), lebte in Wörth
* [[Tobias Lindner (Politiker)|Tobias Lindner]] (* 1982), Bundestagsabgeordneter (Bündnis 90/Die Grünen), lebt in Wörth
* [[Arthur José Nísio]] (1906–1974), brasilianischer Maler, lebte bis 1944 in Wörth, nach ihm ist eine Straße benannt
* [[Katrin Rehak-Nitsche]] (* 1978), Landtagsabgeordnete (SPD)
* [[Amelie Solja]] (* 1990), Tischtennisspielerin
* [[Petrissa Solja]] (* 1994), Tischtennisspielerin
* [[Herbert Wetterauer]] (* 1957), Künstler und Autor, lebt in Wörth
* [[Marlene Zapf]] (* 1990), aufgewachsen in Wörth, spielt bei [[TuS Metzingen]] in der Handball-Bundesliga

== Literatur ==
* Manfred Bader, Albert Ritter und Albert Schwarz: ''Wörth am Rhein. Ortschronik''. Zwei Bände. Stadt Wörth am Rhein und Manfred Bader, Wörth am Rhein 1983, zusammen 1831 S.
* [[Norbert Bartsch]] und Ernst Röhrig: ''Der Stadtwald von Wörth am Rhein. Waldgeschichte, gegenwärtiger Zustand, Vegetationseinheiten und Bestandsformen, Hinweise für die Waldbehandlung''. Mitteilungen der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz, Nr. 11. Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten, Mainz 1993

== Weblinks ==
{{Commonscat|3=S}}
{{Wikivoyage}}
* [https://www.woerth.de/ Internetseite der Stadt Wörth]
* [https://www.festhalle-woerth.de/ Internetseite der Festhalle Wörth]
* [http://www.woerth-aktiv.de/ Internetseite des Gewerbevereins Wörth]
* [http://www.gv-schaidt.de/ Internetseite des Handels- und Gewerbeverein Schaidt e.V.]
* {{RPB ORT|nr=o33400501}}

== Einzelnachweise ==
<references />

{{NaviBlock
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}}

{{Normdaten|TYP=g|GND=4108496-2}}

{{SORTIERUNG:Worth Am Rhein}}
[[Kategorie:Ort im Landkreis Germersheim]]
[[Kategorie:Ersterwähnung 1280]]
[[Kategorie:Stadt in Rheinland-Pfalz]]
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1977]]

Erläuterungen

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Lowercase: Zeile oder Überschrift, die mit einem Kleinbuchstaben beginnt. Selten sinnvoll außer beispielsweise in Formeln.
BKL
Link zu einer Begriffserklärungsseite. Wikilinks sollten direkt zu der gewünschten Seite zeigen. Dies ist manchmal nicht immer möglich, da manche Oberbegriffe in Wikipedia noch keinen Artikel haben, beispielsweise Disteln. Siehe auch WP:VL#Gut zielen.
ABBREVIATION
Abkürzungen vermeiden: Statt "z. B." kann man so auch "beispielsweise" schreiben, statt "i. d. R." auch "meistens" oder einfach nur "meist". Das Wort "beziehungsweise", abgekürzt "bzw.", das aus der Kanzleisprache stammt, lässt sich meist besser durch "oder" ersetzen. Falls tatsächlich ein Bezug auf zwei verschiedene Substantive vorliegt, kann man es manchmal vorteilhafter durch "und im anderen Fall" oder schlicht durch "und" ausdrücken, siehe Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel#Abkürzungen.
NBSP
Zwischen einer Zahl und einer Einheit sollte ein geschütztes Leerzeichen stehen. Dadurch wird ein automatischer Zeilenumbruch zwischen logisch zusammengehörenden Elementen verhindert. Siehe auch Wikipedia:Textgestaltung.
ISBN
Falsch formatierte ISBN, durch den Doppelpunkt wird kein Link erzeugt.
TAG
"<i>" oder "<b>" statt "''" oder "'''".
TAG2
Tags, die außerhalb von Tabellen nicht verwendet werden sollten: "<br />", "<s>", "<u>", "<small>", "<big>", "<div align="center">" oder "<div align="right">". Siehe Wikipedia:Textgestaltung.
FROMTO
Sollte so formatiert sein: "von 1971 bis 1986". Siehe Wikipedia:Datumskonventionen.
DOTDOTDOT
"..." (drei Zeichen) statt "…".
Selbstlink ohne Sprung zu Kapitel (eventuell über Redirect).
DOUBLEWORD
Wortdopplung?
BISSTRICH
Bei Zeitangaben Bis-Strich verwenden, am einfachsten den folgenden per Kopieren und Einfügen: "–". Obacht: In diversen Zeichensätzen sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Strichen nicht erkennbar. Siehe auch Wikipedia:Typografie#Bis-Strich und Bis-Strich.
TYPO
Häufige Tippfehler. Tippfehler, die im Wikicode mit "<!--sic-->" markiert sind, wurden absichtlich so zitiert, siehe auch Wikipedia:Zitate#Zitate im Fließtext. Artikel mit Schweizer Rechtschreibung am Anfang mit "<!--schweizbezogen-->" markieren, dann findet keine Prüfung statt. Bei Falschmeldungen bitte auf meiner Diskussionsseite Bescheid sagen.
APOSTROPH
Eventuell falsches Apostroph, im Deutschen "'" statt "’". Siehe auch Apostroph#Typografisch korrekt und Wikipedia:Typografie#Weitere Zeichen.
GS
Bindestrich ("-") statt Gedankenstrich ("–"). Siehe auch Wikipedia:Typografie#Gedankenstrich und Halbgeviertstrich#Gedankenstrich.
BRACKET
Ungleiche Anzahl von Klammern.
BRACKET2
Kein Leerzeichen vor einer öffnenden oder nach einer schließenden Klammer.
QUOTATION
Einfache Anführungszeichen ('"…"') statt den typografisch korrekten ("„…“"). Siehe auch Erzeugung von Anführungszeichen.