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01Autor2TextQuelleref
18. Panzer-Division (Wehrmacht)Der vollkommene Erschöpfungszustand ist bei allen Leuten des Bataillons [festzustellen]. Er ist […] vor allen Dingen auf die übergroße seelische und Nervenbelastung [zurückzuführen]. Die Truppe hat […] unter starkem schweren Artilleriefeuer gelegen. Der Feind hat […] angegriffen, ist in die eigenen Stellungen eingebrochen und wurde im Nahkampf und Gegenstoß zurückgeworfen. Während dieser Tage konnten die Leute Tag und Nacht kein Auge zu machen. Verpflegt werden konnte nur während der wenigen Stunden der Dunkelheit. Eine größere Anzahl von Leuten, die sich noch jetzt bei der Truppe befinden, wurden durch Artilleriefeuer verschüttet. Besonders schwerwiegend hat sich auch ausgewirkt, daß den Leuten […] einige Tage Ruhe zugesagt worden waren, stattdessen kamen sie aber in Lagen, die schwieriger waren als die vorangegangenen. Die Leute sind vollkommen teilnahmslos und apa

Ich kenne den Befehl des Generalleutnants [[Walter Model|Model]] von der 3. Panzer-Division, in dem gesagt wird, daß keine Gefangenen gemacht werden sollen. Generalmajor Nehring von der 18. Panzer-Division gab den gleichen Befehl. In der Instruktionsstunde am 20. Juni, zwei Tage vor dem Überfall gegen die Sowjetunion, wurde uns erklärt, daß den verwundeten Rotarmisten im künftigen Feldzug keine Verbände zu machen sind, da die deutsche Armee keine Zeit habe, sich mit Kriegsgefangenen Mühe zu machen.

Am 21. Juni, ein Tag vor Kriegsausbruch gegen Rußland, haben wir von unseren Offizieren folgenden Befehl erhalten: Die Kommissare der Roten Armee sind an Ort und Stelle zu erschießen, denn man hat mit ihnen nicht viel Umstände zu machen. Auch mit den verwundeten russischen Kriegsgefangenen braucht man sich nicht abzugeben, man soll mit ihnen an Ort und Stelle ein Ende machen.

Hans Drews vormals Soldat der 4. Kompanie, Panzerregiment 6[http://www.zeno.org/Geschichte/M/Der+N%C3%BCrnberger+Proze%C3%9F/Hauptverhandlungen/Achtundf%C3%BCnfzigster+Tag.+Mittwoch,+13.+Februar+1946/Nachmittagssitzung Protokoll auf www.zeno.org]

Harry Marek, vormals Stabskompanie der 18. Panzer-Division

Bataillonsarzt am 27. Juli 1941 in einem BerichtOmer Bartov: ''Hitlers Wehrmacht. Soldaten, Fanatismus und die Brutalisierung des Krieges.'' Reinbek bei Hamburg, S. 40.    
1. Act of SuccessionDer Bischof von Rom und der Heilige Stuhl hat, entgegen der großen, unverletzlichen Zuständigkeit, die Gott Kaisern, Königen und Fürsten unmittelbar erteilt hat, in vergangenen Zeiten versucht, nach Belieben Titel zu verleihen, um in fremden Reichen und Gebieten Erbschaften anzutreten, was wir, Eure ergebenen geistlichen und weltlichen Untertanen, zutiefst verabscheuen und hassen.

Als er vom selben Arzt hörte, dass ihre Krankheit teilweise von ihrer schlechten Behandlung verursacht wurde, seufzte der König tief und sagte, es wäre ein Jammer, dass sie so aufsässig blieb und ihm damit jede Möglichkeit nahm, sie so gut zu behandeln wie er es wünschte. Der Arzt riet ihm, sie zu ihrer Mutter, der Königin, zu senden, wo sie billiger, ehrenhafter und gesünder leben würde und falls ihr tatsächlich etwas zustöße, wäre der König frei von allen Verdächtigungen. Der König erwiderte, es wäre sehr wahr, doch gäbe es ein großes Hindernis, denn wenn er so handelte, würde er sie niemals dazu bringen, das zu tun, was er wollte, nämlich ihre rechtmäßige und wahre Thronfolge aufzugeben.

      
2002 – Durchgeknallt im AllIn bekannter "Nackte Kanone"-Manier hampelt sich Nielsen durch diesen beschämend unkomischen Schwachsinn, der in den USA gar nicht erst ins Kino durfte. Verona Feldbusch darf in dieser derben Klamotte als hübsche Assistentin Yetta Pustle immerhin einen Satz sagen. Fazit: Diese Rakete ist ein – echter Blindgänger

Missglückter Versuch einer Komödie [...]. Die hilflosen Bemühungen um einen Hauch von Komik lassen den Zuschauer peinlich berührt zurück.

Sicherlich kein Meilenstein in Sachen Regie- und Schauspielkunst sowie handwerklich eher unausgereift, kann man sich bei diesem kruden Mix aus "Die nackte Kanone" und "Men in Black" dennoch – auf etwas niedrigem Niveau – recht kurzweilig unterhalten. [...] Das Zielpublikum, Tiefschlag-erprobte Fans von Bully, Didi, Erkan, Stefan und Co., ausgestattet mit eisernem Zwerchfell und ebensolchem Magen, werden sich diese stellenweise vulgäre und derbe Juxrevue wohl nicht entgehen lassen.

[[TV Spielfilm]][http://www.tvspielfilm.de/kino/filmarchiv/film/2002-durchgeknallt-im-all,1324610,ApplicationMovie.html ''2002 – Durchgeknallt im All''] auf tvspielfilm.de

[[Lexikon des internationalen Films]]{{LdiF|516497}}

[[kino.de]][http://www.kino.de/kinofilm/2002-durchgeknallt-im-all/52930.html ''2002 – Durchgeknallt im All''] auf kino.de

     
27 DressesKonventionelle romantische Komödie, angesiedelt in einer märchenhaften Mädchenwelt, in der Humor und nachvollziehbare Gefühle Mangelware sind.

Im Vergleich zu Katherine Heigls Überraschungshit ''[[Beim ersten Mal]]'' präsentiert sich dieser bunte Brautstrauß recht bieder. Aber herzig. […] Etwa so originell wie ein Brautkleid in Weiß. Aber Katherine Heigls Charme kann man nicht widerstehen.

Das ist gutes Material, das leider viel zu oberflächlich erzählt wird. Vielleicht hätten sich die Produzenten ein paar Folgen von ''[[Grey’s Anatomy]]'' ansehen sollen – ein wenig mehr Drama und emotionale Ernsthaftigkeit hätte der Komödie definitiv gut getan. Andererseits wollten die Macher ''27 Dresses'' aber vielleicht auch genau so haben, wie er ist: schön bunt, leidlich unterhaltsam und ohne jegliche Nachwirkung.

''27 Dresses'' ist eine dieser bemerkenswerten Hollywood-Romanzen, die ohne eine einzige originelle Idee auskommen und trotzdem ganz ordentlich unterhalten. Das liegt weniger an Anne Fletchers träger Regie oder der trutschigen Geschichte um eine ewige Brautjungfer, die in bemitleidenswerter Verzweiflung daran arbeitet, endlich ihre eigene Hochzeit auszurichten. Aus der Mittelmäßigkeit hebt den Film einzig die hinreißende Hauptdarstellerin Katherine Heigl ''(Grey’s Anatomy)'', die hier eindrucksvoll ihre Starqualitäten beweist.

[[Lexikon des internationalen Films]]

[[Cinema]][http://www.cinema.de/kino/filmarchiv/film/27-dresses,91052,ApplicationMovie.html Cinema]

filmstarts.de[http://www.filmstarts.de/kritiken/91306-27-Dresses/kritik.html filmstarts.de]

[[Spiegel Online]][http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-55766069.html Kino in Kürze] auf ''[[Spiegel Online]]'' vom 11. Februar 2008, abgerufen am 15. Dezember 2011

     
3 Engel für Charlie – Volle PowerSchneller, lauter, sinnloser: Die Fortsetzung der knalligen Actionposse "3 Engel für Charlie" folgt exakt dem Muster des Originals, das vor drei Jahren attraktives Action-Posing mit einem aufreizenden Nichts an Handlung zu verbinden wusste. [...] [Die Engel verzichteten] auf jedweden nostalgischen Firlefanz [... und schreckten] vor keinem Hirnriss-Blödsinn zurück.

Der mit teilweise atemberaubenden Kampfszenen choreografierte Actionfilm will sich selbst nicht sonderlich ernst nehmen und übertreibt seine Inszenierungsorgien mitunter bis zur Selbstgefälligkeit. Handwerklich und darstellerisch perfekt, doch ohne überzeugenden Plot und einer allzu simplen Logik verpflichtet.

[[cinema]][http://www.cinema.de/kino/filmarchiv/film/3-engel-fuer-charlie-2,1330824,ApplicationMovie.html cinema.de]

[[Lexikon des internationalen Films]]{{LdiF|520587}}

     
5. Sinfonie (Schostakowitsch)Ohne einen bestimmten Ideengehalt kann Musik nicht wertvoll, lebendig und schön sein. Der Komp[onist] einer Sinfonie [...] muß ihr Progr[amm] nicht ankündigen, er muss es aber als ideelle Grundlage seines Werkes vor Augen haben ... Bei mir und vielen anderen Komp[onisten] der Instrumentalmusik geht immer der Programmgedanke dem Schaffen eines Werkes voraus. Werke mit einem konkreten Thema, das sich durch Worte ausdrücken läßt und von lebendigen Bildern unserer Zeit inspiriert wird, sind möglich und notwendig. Wir sollten jedoch auch Werke besitzen, deren Gedanke einen allgemeinen philosophischen Charakter hat und der gleichzeitig dem sowjetischen Leben entspringt.zitiert nach Karl Laux: ''Schostakowitsch, Dmitri Dmitrijewitsch''. In: ''[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]''. Bd. 12, S. 48. Bärenreiter, Kassel 1986      
666 – Traue keinem, mit dem du schläfst!Nach seinem gelungenen Kinodebüt ‚[[Nur über meine Leiche]]‘ (1995) hat Rainer Matsutani eigentlich nichts Prickelndes mehr hervorgebracht. Nun legt er einen nervigen Faust-Klamauk der albernsten Sorte vor. Denn diese Neufassung des Goethe’schen Konzeptes hat weder Charme noch Verstand. Da können auch die albernen und dilettantischen Gastauftritte zahlreicher peinlicher Promis von [[Verona Feldbusch|Feldbusch]] bis [[Boris Becker|Becker]] nichts retten.

[[Oskar Roehler]]s ‚[[Suck my Dick]]‘ lässt grüßen, und [[Helmut Dietl]] wird parodiert, wenn ein herrlich aufgelöster Liefers nicht mehr weiß, ob er gerade mit einer schönen Frau Sex gehabt hat oder mit Armin Rohde. Der beste Coup gelingt Matsutani am Ende, da tritt Mephisto Papa persönlich auf. Der Fürst der Finsternis wird dargestellt von [[Hanns Zischler]] mit augenzwinkernder Eleganz und satanischer Coolness. Der Wenders-, Thome- und van-Ackeren-Akteur, der immer gern Genregrenzen überschreitet, gibt den Oberteufel als Charleys Tante aus der Hölle. Vor allem in Zischlers Auftritten gelingt es Matsutani manchmal, der deutschen Komödie den Teufel der Spießigkeit auszutreiben.

Manche mögen sich zwar fragen, ob ein Film, in dem Schiffer, Becker und Feldbusch auf der Besetzungsliste stehen, nicht zwangsläufig ein Horrorfilm ist, aber so schlimm ist es nicht. Die Schiffer spielt besser als man glaubt, Boris Becker muss noch ein bisschen üben und die Feldbusch wollte doch ohnehin Kinder kriegen und aufhören zu arbeiten, oder?

Herausgekommen ist ein hochkommerzielles Produkt – wie maßgeschneidert für den deutschen Markt. Allein die herrlichen Szenen mit Boris Becker sollten einen Kinobesuch wert sein. Dass die mephistotelischen Metamorphosen tricktechnisch kein Hollywood-Niveau erreichen, verschmerzt man dabei gerne, denn „666“ spielt seine Trümpfe auf anderem Gebiet aus – und das mit Genuss!

Trotz zahlreicher Prominenter in Cameo-Auftritten ein arg dünner Spaß, der sich in groben inszenatorischen Dilettantismus und ein aufdringliches Gemisch aus Peinlichkeiten flüchtet.

[[prisma (Fernsehzeitschrift)|prisma.de]] [http://www.prisma.de/filme/666-Trau-keinem-mit-dem-du-schlafst,411614 prisma.de: ''666 – Traue keinem, mit dem du schläfst!'']

Filmportal [http://www.filmportal.de/df/95/Uebersicht,,,,,,,,3B5A312FAD214D8493185F92385932B1,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html filmportal.de]

[[Bayerisches Fernsehen]]

kino.de [http://www.kino.de/kinofilm/666-traue-keinem-mit-dem-du-schlaefst/61673.html kino.de]

[[Lexikon des Internationalen Films]]

     
Aber, Herr Doktor…Der erste Film aus der ‚Doktor‘-Serie lebt trotz einiger Längen von seiner freundlichen Ironie und dem köstlichen Spiel der Darsteller.

In der den Engländern eigenen trocken-humoristischen Art wird gezeigt, wie aus übermütigen, scheinbar unverbesserlichen Medizinstudenten doch nette und tüchtige Ärzte werden. Ein Leckerbissen für jeden Freund guten Humors und ab 14 zu empfehlen.

[[Lexikon des Internationalen Films]]

[[Evangelischer Filmbeobachter]] (Kritik Nr. 3/1955)

     
Abigail BorahIch habe Angst um meine Zukunft. 2020 ist zu spät, um bis dahin zu warten. Wir brauchen dringend einen Weg zu einem ehrgeizigen, fairen und rechtlich verbindlichen Übereinkommen. Sie müssen Verantwortung übernehmen und jetzt handeln.Ausschnitt ihres kurzen Statements.    
Abraham Lincoln VampirjägerNeben amüsant-absurder Geschichtsaufarbeitung hart am Rande der Klitterung bietet dieser temporeiche Genrehybrid aufwändig-aufregende Actionsequenzen, die ihren Höhepunkt mit einer Auseinandersetzung inmitten einer in Massenpanik geratenen Pferdeherde findet. Ebenfalls völlig over-the-top ist ein Zugüberfall inklusive brennender Brücke. Der elegante visuelle Look schwelgt in Sepiatönen und satten Farben, auch Setdesign und Kostüme lassen keine Wünsche offen. Darüber hinaus wartet der atemlose Actiontrip mit einem sympathischen Protagonisten auf, der von Walker geradlinig und ohne Ironie verkörpert wird. Sofern man nicht auf Authentizität besteht, ist dieses kurzweilige Biopic der unrealistischen Art auf seine eigene charmant-absurde Art höllisch unterhaltsam.

Neben drei begeisternden Actionsequenzen – teilweise in epischer Länge - beeindruckt vor allem, wie ernst und konsequent die absurde Ausgangsidee durchgezogen wird. Das bedeutet aber auch, dass der 3D-Actioner über weite Strecken humorfrei bleibt, ebenso fehlt im Mittelteil etwas der Schwung und die Hauptrolle ist nicht ideal besetzt.

[[G+J Entertainment Media|kino.de]]

Filmstarts.de

  Inhaltlich verwegenes, in der Heldenrolle allzu blass besetztes Horrormärchen, das zudem den betont antiquierten "Look" des Films durch aufgeblasene 3D-Optik und überhektische Schnitte weitgehend zerstört.[[Lexikon des internationalen Films]]{{LdiF|540528|zugriff=2015-03-08}}
Abrogation (Kanonisches Recht)Ein späteres Gesetz hebt ein früheres ganz oder teilweise auf, wenn es dies ausdrücklich sagt oder ihm unmittelbar entgegengesetzt ist oder die ganze Materie des früheren Gesetzes umfassend ordnet; ein allgemeines Gesetz hebt aber nicht im geringsten partikulares oder besonderes Recht auf, wenn nicht etwas anderes im Recht ausdrücklich vorgesehen ist.      
Absurdismus[…] in spite of or in defiance of the whole of existence he wills to be himself with it, to take it along, almost defying his torment. For to hope in the possibility of help, not to speak of help by virtue of the absurd, that for God all things are possible – no, that he will not do. And as for seeking help from any other – no, that he will not do for all the world; rather than seek help he would prefer to be himself – with all the tortures of hell, if so it must be."
[[Søren Kierkegaard]] - ''The Sickness Unto Death'' (1849){{cite book|last=Kierkegaard|first=Søren|authorlink=Søren Kierkegaard|title=The Sickness Unto Death|publisher=Princeton University Press|date=1941}}
      
Action HunterDie schwungvolle Gangsterfilm-Parodie veralbert die Sprach- und Bildklischees der Gattung, indem sie sie beharrlich aufeinandertürmt und die Banalität der Bilder durch ebenso banale Dialoge noch herausstellt. Perfekt gemachte, witzige Unterhaltung.[[Lexikon des Internationalen Films]]     
Ad caeli reginamEs ist sicher, daß Jesus Christus als alleiniger Gott und Mensch im vollen, eigentlichen und absoluten Sinn König ist; dennoch nimmt auch Maria an seiner königlichen Würde teil, obschon in einer begrenzten und analogen Weise, da sie die Mutter Christi war, der Gott ist, und weil sie dem Werke des göttlichen Erlösers beigegeben ist in seinem Kampf gegen die Feinde und in seinem Triumph, den er über sie alle davontrug. Wahrlich erreicht sie durch diese Vereinigung mit Christus, dem König, eine so erhabene Würde, daß sie den Rang aller geschaffenen Dinge überragt; aus dieser gleichen Vereinigung mit Christus fließt jene königliche Vollmacht, die Schätze des Reiches des göttlichen Erlösers auszuteilen; diese gleiche Vereinigung mit Christus ist schließlich die Quelle der unausschöpflichen Wirksamkeit ihrer mütterlichen Fürsprache beim Sohne und beim Vater.      
Agent 00 – Mit der Lizenz zum TotlachenDie Parodie von Handlungsmustern und Genre-Elementen der James-Bond- sowie einiger aktueller Filme erinnert nur durch den gemeinsamen Hauptdarsteller Leslie Nielsen an spritzigere und dichtere Filme des ehemaligen Teams [[ZAZ_(Filmemacher-Trio)|Zucker-Abrahams-Zucker]]. Zu wenig Sorgfalt bei der Inszenierung von Komik und erschreckend wenig Ideen kennzeichnen diesen Tiefpunkt des Parodie-Genres.

Müde Verballhornung von Szenen aus Kinohits. Fazit: Vor Lachen stirbt hier sicher niemand.

Nicht selten wirkt "Agent 00 – Lizenz zum Totlachen", im Geiste ein aufgeblasener Hollywood-Bruder der Sechziger-Jahre-Kultserie "Mini Max", wie eine Sammlung von Outtakes aus den drei "Nackte Kanone"-Filmen. [...] Doch selbst wenn die Sketche für sich funktionieren, fügt sich diese Nummernrevue in der Addition kaum zu einem gelungenen Film zusammen. [...] Daß eine Chaoskomödie mit Leslie Nielsen auch erfolgreich sein kann, wenn sie qualitativ nicht zu überzeugen weiß, beweist gerade das beachtliche Abschneiden von "[[Dracula – Tot aber glücklich]]". Wenn sie dann auch noch wie ein enger Verwandter von "Die nackte Kanone" aussieht, steht einem Überflieger kaum etwas im Wege – auch wenn man über Nielsen-Slapstick schon sehr viel herzlicher lachen konnte.

[[Lexikon des internationalen Films]]{{LdiF|68039}}

[[TV Spielfilm]][http://www.tvspielfilm.de/kino/filmarchiv/film/agent-00-mit-der-lizenz-zum-totlachen,1315633,ApplicationMovie.html ''Agent 00 – Mit der Lizenz zum Totlachen''] auf tvspielfilm.de

[[kino.de]][http://www.kino.de/kinofilm/agent-00/38960 ''Agent 00 – Mit der Lizenz zum Totlachen''] auf kino.de

     
Air Force One (Film)Obgleich auf der Ebene einer politischen Soap-Opera und voller Comic-Strip-Effekte, gewinnt der Film durch die handwerklich sorgfältige und dramaturgisch kalkulierte Regie überdurchschnittliches Niveau im Genre des Action-Thrillers. Spannende, wenn auch reichlich fantastische Unterhaltung.

Mit "Air Force One" hat sich Wolfgang Petersen den Hollywood-Konventionen nicht angepaßt, sondern untergeordnet. Mehr noch, sein Film ist die vollständige Negation seines Mehrteilers "[[Das Boot (Film)|Das Boot]]", ein fliegender Wechsel zu den Fahnen. Ging es im "Boot" um die Hohlheit von Heldentum und Vaterlandsgemäre, so schlägt der mental aufgerüstete Petersen jetzt zackig die Hacken zusammen. […] Trotz aller handwerklichen Perfektion und solider Spannungsdramaturgie bleibt "Air Force One" ein Ärgernis. Da hilft es nichts, daß der Film manchmal so tut, als seien die Beweggründe des schurkischen Korshunov moralisch nachvollziehbar und sogar legitim: Das verrenkte Alibi-Konstrukt dient lediglich der emotionalen Aufwertung von Power und Glory.

[[Cinema]][http://www.cinema.de/film/air-force-one,1337573.html ''Air Force One (Film)''] auf cinema.de

[[Lexikon des internationalen Films]]{{LdiF|507331}}

     
Alarmstufe: Rot 2Der neuseeländische Regisseur Geoff Murphy strickte das absurde, aber unterhaltsame Action-Märchen im bewährten Stil der "Stirb langsam"-Filme. Steven Seagal glänzt wieder durch erfrischende Humorlosigkeit. Dank der bravourösen Umsetzung kommt der Action-Fan aber voll auf seine Kosten.

Das aktionsreiche Spektakel variiert das erfolgreiche Schema des gleichnamigen ersten Teils (1992) sowie weitere erprobte Elemente des Action-Genres. Furios und aufwendig inszeniert, wartet es mit vielen brutalen Gewaltszenen auf, die ebenso unreflektiert bleiben wie das Problem von Massenvernichtungswaffen.

prisma.de[http://www.prisma.de/film.html?mid=1995_alarmstufe_rot_2 ''Alarmstufe: Rot 2''] auf prisma.de

[[Lexikon des internationalen Films]]{{LdiF|66245}}

     
Albert Richter (Forstwissenschaftler)''gehört ganz zweifellos zu den besten forstgeschichtlichen Arbeiten ihrer Art. Eine ähnlich umfassende Darstellung einer Verwaltungsgeschichte ist für kein anderes Land bekannt''([[Gerd Hildebrandt]] 1989).Gerd Hildebrandt: ''Prof. Dr. Albert Richter 80 Jahre'', in: ''Allgemeine Forst- und Jagdzeitung''. 160. Jahrgang, Heft 6/1989, S. 113     
Agnus DeiAuf gewissen heiligen Bildern ist der Vorläufer [das heißt [[Johannes der Täufer]]] abgebildet, wie er mit dem Finger auf das Lamm zeigt. Diese Darstellung wurde als Symbol der Gnade gedeutet. Sie war ein verborgenes Sinnbild des wahren Lammes, das Christus ist, unser Gott, der uns offenbart wird gemäß dem Gesetz. Da wir nun diese Sinnbilder und Schatten als Symbole der uns von der Kirche übermittelten Wahrheit übernommen haben, bevorzugen wir heute die Gnade und die Wahrheit selbst als Erfüllung dieses Gesetzes. Daher, um mit Hilfe der Bilder das Vollkommene aufzuzeigen, setzen wir fest, dass von nun an Christus, unser Gott, in seiner menschlichen Gestalt dargestellt werde und nicht mehr in der des Lammes. [http://www.vatican.va/news_services/liturgy/2005/documents/ns_lit_doc_20050120_marini_ge.html Ikonographie und Liturgie, von Erzbischof Piero Marini, Päpstlicher Zeremo      
Aleksander BrücknerIch habe nicht vor, mich der Gesellschaft als ungebetener Mentor aufzuzwingen, umso weniger, als ich mich bisher von jeglicher politischen Tätigkeit ferngehalten und mich weder mit Abgeordneten noch sonst jemandem getroffen habe. Sie [Feldman] sind ein politischer Aktivist, eine herausgehobene Parteigröße, es ist Ihre Berufung. […] Bei mir ist das ganz anders. Die Berliner Polen und die anderen würden nur lachen, wenn ich meine bisherige absolute Reserviertheit aufgäbe [...]      
Alf-Inge HålandIch habe lang genug gewartet. Ich habe ihn verflucht hart getroffen. Der Ball war da (glaube ich). Nimm das, du Schwein. Und steh niemals mehr über mir und spotte über gefakte Verletzungen.      
Alien DesperadosEinfältiger Science-Fiction-Western, der ohne gedankliche Eigenleistung Genrestandards kopiert. Auch schauspielerisch hat der Film wenig zu bieten.[[Lexikon des internationalen Films]]{{LdiF|521994}}     
Allein mit Onkel BuckEine etwas unentschieden zwischen Familien- und Teenager-Film schwankende Komödie. Glänzend gespielt, aber mit vielen Klischees und einer allzu prüden Moral-Pädagogik.[[Lexikon des Internationalen Films]]     
All Inclusive (2009)Pazifische Urlaubsträume und das Comeback des „Swingers“-Duo Vince Vaughn und Jon Favreau bietet Peter Billingsleys stark besetzte Beziehungskomödie. […] Weil Partnerschaftsanalysen beschränkten Unterhaltungswert besitzen, sollen bunte Outfits, exzentrische Programmleiter und Therapeuten, Kontakte mit Digitalhaien, Massagen mit erektiven Nebenwirkungen und ein Guitar-Hero-Duell unter Männern für Komik sorgen. […] Die stärksten Momente hat „All inclusive“ in den ersten 30 Minuten, mit Verbalwitz und Situationskomik, und in der Postkartenpracht des Pazifikparadieses Bora Bora, das 31 Jahre nach Jan Troells „Hurricane“ wieder Schauplatz einer Hollywoodproduktion war. Über dieses Comeback kann man sich freuen.

Unter der Regie des ebenfalls zum inneren Zirkel von Vaughn und Favreau zählenden Schauspielers Peter Billingsley, der mit „All Inclusive“ nun sein Regiedebüt geben darf, entstand eine über weite Strecken amüsante und motiviert vorgetragene Komödie, die zwar nichts Herausragendes, aber im Gegenzug auch nur wenig Angriffsfläche bietet. Und können wir den Beteiligten ernsthaft vorwerfen, dass sie bei den Dreharbeiten vor dieser Kulisse vermutlich noch mehr Spaß hatten als für das Kinopublikum übrig bleibt?

Jenseits altbackener Stereotypen entwickelt die Komödie kein Interesse für ihre Figuren und scheut zudem Konflikte, die für Spannung sorgen könnten. Entsprechend unglaubwürdig und klischeebeladen entfaltet sich die Handlung in nur gelegentlich amüsanten Episoden.

Die Ausgangslage von „All Inclusive“ ist für eine romantische Komödie nicht gänzlich uninteressant, die Figuren sind relativ rund und die Dialoge halten einige zündende Oneliner bereit. Andererseits ist „All Inclusive“ aber auch extrem vorhersehbar und viele der Episoden verlassen sich zu sehr auf Altbewährtes. Auch ein Regisseur mit mehr Erfahrung als der ehemalige Kinderstar Peter Billingsley („Fröhliche Weihnachten“), der mit „All Inclusive“ seinen ersten Kinofilm abliefert, hätte zwar die Story-Schwächen nicht beseitigen können, aber eine schwungvollere und etwas kreativere Inszenierung hätte vielleicht schon ausgereicht, um das Potential des Stoffes besser auszuschöpfen und ein wenig über den eintönigen Plot hinwegzutrösten.

Wie das Drehbuch seine Figuren mit Biegen und Brechen auf ihr Palmeninselchen konstruiert, um sie dann im Stile jener Dschungelshow und/oder längst vergessener Martial-Arts-Filme durch ein Set an Tests und Wellness-Weisheiten zu jagen, ist Filmdramaturgie unterster Qualität. […] Jean Reno als Inselguru beweist einmal mehr, dass er sich mittlerweile für keine Rolle zu schade ist, Produzent/Drehbuchautor/Hauptdarsteller Vince Vaughn spielt den Charakter, den er immer spielt: einen stockkonservativen, langweiligen Normalo. "Sex and the City"-Starlet Kristin Davis sieht zwar auch im Bikini noch immer toll aus, aber ohne gute Dialoge bleibt ihr Spiel reizlos. Die Gags, wenn man sie denn als solche bezeichnen mag, quälen das Lachen eher aus dem Publikum heraus, als dass sie es kitzelten. [...] Seelenlos, seelenloser, ''All Inclusive''.

Komödie? Es ist vielmehr eine Tragödie, und zwar für die Zuschauer. Das fängt schon bei der Story an. Vier Mittelstandspaare fahren in eine Art Robinson-Club für Ehen in der Krise. Drei von ihnen wollen nur Urlaub machen, müssen aber auch am Therapieprogramm teilnehmen. Was folgt, ist Dauergequatsche über Beziehungsprobleme. Ohne Sinn, ohne Dramaturgie - und ohne Lösung. Am Ende kommen sich die zerstrittenen Paare beim Ausflug auf eine Ferieninsel für Singles wieder näher. Abspann. Als hysterischer Clubchef im Kimono bietet Frankreichs Krimistar Jean Reno eine erbärmliche Vorstellung. Und Hauptdarsteller Vince Vaughn ("Die Hochzeits-Crasher"), der auch das Drehbuch schrieb, sollte sich künftig aufs Spielen konzentrieren. Fazit: Selten wurde in einem Hollywood-Film so viel gesabbelt wie hier. Absolut nervtötend.

kino.de[http://www.kino.de/kinofilm/all-inclusive/116100 ''All Inclusive''] auf kino.de

filmstarts.de[http://www.filmstarts.de/kritiken/100136-All-Inclusive/kritik.html ''All Inclusive''] auf filmstarts.de

filmszene.de[http://filmszene.de/filme/all-inclusive ''All Inclusive''] auf filmszene.de

critic.de[http://www.critic.de/film/all-inclusive-1842/ ''All Inclusive''] auf critic.de

cinema.de[http://www.cinema.de/film/all-inclusive,3884955.html ''All Inclusive''] auf cinema.de

Lexikon des Internationalen Films{{LdiF|534232}}

     
Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel (Film)Die fantastische Welt einer Cornelia Funke weiß Regisseur Oliver Dieckmann geschickt umzusetzen. Besonders pittoresk ist die Weihnachtswerkstatt, die sich im Inneren des Bauwagens eröffnet. Auch verfügt Dieckmann mit Schauspielern wie Fritz Karl und (einer zwangsläufig biederen) Jessica Schwarz über ein solides Ensemble. Allein der dandyhafte, schnoddrige Hauptdarsteller Alexander Scheer […] ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Glücklicherweise haben die Filmemacher Cornelia Funkes Buchvorlage nicht mit Zuckerguss überzogen. Während das unsichtbare Rentier Sternschnuppe, die Weihnachtsengel und -kobolde jede Menge Märchenzauber verbreiten, scheint in den Familienszenen […] immer wieder die soziale Realität durch. Fazit: Gelungene Mixtur aus Weihnachtsmärchen, Fantasy und Familiendrama

[Uschi Reich] macht aus der fantasievollen Vorlage der Bestsellerautorin Cornelia Funke ein spektakuläres Weihnachtswunderland. […] Der von Alexander Scheer anarchisch-lässig und ultracool verkörperte, mit norddeutschem Dialekt, Struppelhaaren und wenig Bart ausstaffierte Anti-Nikolaus gibt dabei dieser Story Witz, Tempo und Originalität. Um jedoch nicht komplett in einen Mix aus Kinderkrimi […] und schön altmodischem Fantasyabenteuer […] abzudriften, wird mit Szenen aus einem Familienscheidungssozialdrama entgegengesteuert.[…] Auch wenn man in einem an Einfällen nahezu überbordenden Film auf die eine oder andere Nebenfigur hätte verzichten können, steht dem Entertainment-Vergnügen für die ganze Familie nichts im Wege.

Heidi Reutter, teleschau - der mediendiensthttp://www.moviejones.de/kritiken/kritik-als-der-weihnachtsmann-vom-himmel-fiel_1676.html (25. Dezember 2011)

[[Cinema]]http://www.cinema.de/film/als-der-weihnachtsmann-vom-himmel-fiel,4715294.html (25. Dezember 2011)

[[G+J Entertainment Media|kino.de]] http://www.kino.de/kinofilm/als-der-weihnachtsmann-vom-himmel-fiel/122729 (25. Dezember 2011)

     
Alwin und die WeltenbummlerZeichentrickfilm, dessen Gestalten 1958 von dem Komponisten Ross Bagdasarian ins Leben gerufen wurden; annehmbare Unterhaltung für Kinder, die mit viel Musik unterlegt wurde.[[Lexikon des Internationalen Films]] [http://www.zweitausendeins.de/filmlexikon/?sucheNach=titel&wert=679 Lexikon des Internationalen Films - Alwin und die Weltenbummler]     
American Beauty (Film)Der ironische Blick hinter die äußerlich glänzende Fassade von Kleinstadt-Amerika wird durch eine komplementäre Erzählebene anteilnehmend und mit neugieriger Sensibilität zu einem komplexen und hintergründigen Menschen- und Generationsporträt ausgeweitet. Ein höchst bemerkenswerter Erstlingsfilm, der stilistisch und darstellerisch gleichermaßen überzeugt.

Fern jeder Peinlichkeit strahlt ‚American Beauty‘ gerade in den schwierigsten und heikelsten Momenten eines Films, wenn sich die Figuren offen zu ihren Gefühlen bekennen, eine Herzenswärme aus, die zu Tränen rühren kann.

[[Lexikon des Internationalen Films]]

Lars-Olav Beier in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]] vom 20. Januar 2000

     
American WerewolfEs ist ein totaler [[Horrorfilm|Monsterfilm]] … unglaublich brutal und sehr traurig … sehr lustig, aber noch lange keine Komödie.

Die geschickte Mischung aus schwarzem Humor und Horroreffekten, die beständig die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verwischt, versteht es, das klassische Werwolf-Motiv in die Gegenwart zu übertragen. Vergnügliche Anspielungen auf versteckte Gewalttätigkeiten im modernen Alltag, die englische Lebensweise und die Medien werden im zweiten Teil von der zunehmend lautstarken Inszenierung überdeckt.

[[John Landis]] {{internetquelle|autor=Hans-Christoph Blumenberg|url=http://www.zeit.de/1982/19/im-kino|titel=Im Kino|werk=[[Die Zeit]]|datum=1982-05-07|zugriff=2011-07-30}}

[[Lexikon des internationalen Films]]

     
American YakuzaEin handwerklich routinierter, wenn auch etwas holprig inszenierter Actionfilm, der neben den üblichen Brutalitäten sehr fragwürdige Moralauffassungen demonstriert.[[Lexikon des Internationalen Films]]     
Amerikanische FreundinnenGlaubwürdige Darsteller. Aber Palin ist der Rolle nicht ganz gewachsen.Var. Movie Guide