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Geprüfter Artikel: Nonnendamm [Bearbeiten in Wikipedia]

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Legende:
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Ist manchmal sinnvoll, bitte prüfen.
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Wiki-Quelltext mit Anmerkungen:

{{Infobox Straße
|Name=Nonnendamm
|Alternativnamen=
|Stadtwappen=Coat of arms of Berlin.svg
|Kategorie=Straße in Berlin
|Bild=Nonnendamm in ChBg 1375 (8).jpg
|Bild zeigt=Nonnendamm auf der [[Schleuse Charlottenburg|Insel zwischen den Schleusen]]
|Ort=Berlin
|Ortsteil= [[Berlin-Siemensstadt|Siemensstadt]], [[Berlin-Charlottenburg-Nord|Charlottenburg-Nord]], [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]
|Angelegt= als [[Knüppeldamm]] im 14.&nbsp;Jahrhundert
|Neugestaltet=2003
|HistNamen=
|Straßen=Werksgelände von Siemens <small>(westlich)</small>
|Querstraßen= Nikolaus-Groß-Weg <small>(nördlich)</small>
|Plätze=
|Nummerierungssystem = [[Hufeisennummerierung]]
|Bauwerke= [[Nonnendammbrücke|Umgehungsbrücke]] beim Bau der (neuen) Schleuse Charlottenburg
|Nutzergruppen= [[Fußverkehr]], [[Radverkehr]], [[Kraftverkehr|Anliegerverkehr]]
|Straßengestaltung=
|Straßenlänge=800 Meter
| Karte = Landeskartenwerk Berlin
| Karte zeigt =
| Baukosten=
}}

Der '''Nonnendamm''' ist Teil einer der ältesten Straßen im [[Berlin]]er Stadtgebiet. Er bildete die historische Verbindung zwischen [[Berlin-Spandau|Spandau]] und Berlin, die durch [[Berlin-Moabit|Moabit]] führte. Die [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] der Straße wurde nachfolgend mehrfach verändert, unter anderem durch Umnutzung von Straßenteilen. Die Bedeutung des Nonnendamms ist durch geänderte Verkehrsführungen stark gesunken. So verblieb seit den 2000er Jahren eine [[Anliegerstraße]]. Westlich wurde sie von Siemensgelände überbaut, der östliche Bereich wurde durch den Vorhafen der neuen Schleuse unterbrochen.

== Lage ==
Der Nonnendamm lag zum Zeitpunkt der [[Groß-Berlin-Gesetz|Bildung von Groß-Berlin]] sowohl im Stadtkreis Spandau (Spandau war seit 1232 Stadt) als auch im Bereich Siemensstadt <!--Stadtbezirk Nonnendamm XXXX Siehe weiter unten-->der [[Berlin-Charlottenburg#Bürgerliche Großstadt|Großstadt Charlottenburg]]. Im Jahr 1920 wurden unter anderem die Berliner Verwaltungsbezirke [[Bezirk Spandau|Spandau]] und [[Bezirk Charlottenburg|Charlottenburg]] gebildet. Diese [[#Entwicklung des Nonnendamms nach 1920|Bezirkseinteilung]] blieb seither bis auf leichte Verschiebungen der Bezirksgrenze erhalten, dabei lag der Damm zeitweise in Grenzlage der Bezirke. Bei der Bezirksreform 2001 wurden unterhalb der Bezirksebene die Ortsteile neugegliedert. Der kurze Abschnitt in Spandau liegt seitdem weiterhin in [[Berlin-Siemensstadt|Siemensstadt]], der größere östliche liegt mit dem [[#Aktuelle Situation seit den 1960er Jahren|Straßenland und den Nordgrundstücken]] in [[Berlin-Charlottenburg-Nord|Charlottenburg-Nord]]. Dabei befindet sich ein Teil des südlichen Straßenrandes im Bezirk [[Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf|Charlottenburg-Wilmersdorf]], der die Grenze zwischen dessen Ortsteilen [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] und [[Berlin-Charlottenburg-Nord|Charlottenburg-Nord]] bildet.

Der Name „Nonnendamm“ als Wegbezeichnung ist ursächlich auf den Südrand der [[Nonnenwiesen]] bezogen, er wurde aber auf Spandauer Terrain alternativ zur Bezeichnung der Fortsetzung und für das gesamte umliegende Areal verwendet. Mit der Werksansiedlung von [[Siemens]] entstand die Ortsbezeichnung „Kolonie Nonnendamm bei Berlin“ (ab 1914 benannt in ‚Siemensstadt‘). Im Spandauer Areal wurde 1914 der verbreiterte und ausgebaute Abschnitt des Nonnendamms in [[Nonnendammallee]] benannt.

== Namensherkunft ==
Der Name der Straße geht auf das 1239 gegründete und im 16.&nbsp;Jahrhundert aufgehobene [[Benediktinerinnenkloster Spandau|Benediktinerinnen-Kloster]] St.&nbsp;Marien in Spandau zurück. Es stand südlich der damaligen Stadtbefestigung unweit der [[Havel]]. Zum Eigentum des Klosters gehörten Flächen westlich in der heutigen Spandauer Ortslage [[Klosterfelde (Spandau)|Klosterfelde]], weitere Besitztümer des Klosters lagen im Osten nach Moabit und [[Berlin-Wedding|Wedding]] hin.<ref>vgl. dazu „Spandauer Viertel“ in J.G.A. Ludwig Helling (Hrsg.): [http://books.google.de/books?continue=http%3A%2F%2Fbooks.google.com%2Fbooks%2Fdownload%2FGeschichtlich_statistisch_topographische.pdf%3Fid%3DmtkAAAAAcAAJ%26hl%3Dde%26output%3Dpdf&hl=de&id=mtkAAAAAcAAJ&q=Panke#v=onepage&q=Spandau&f=false ''Geschichtlich-statistisch-topographisches Taschenbuch von Berlin und seinen naechsten Umgebungen''. H.A.W. Logier, Berlin 1830.] Online bei books.google, abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> Nach diesen einstigen Besitzern der Gegend – den „jungfräulichen“ Benediktinerinnen – wurden [[Jungfernheide]] und die Nonnenwiesen benannt. So erklären sich auch[FILLWORD?] der Jungfernheideweg, der Jungfernsteig, der Nonnendamm, die Nonnendammallee und weitere Siemensstädter Straßennamen mit den Endungen ''…damm, …weg'' und ''…steig''.<ref>[https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=showMap&mapId=k01_08dgm2009@senstadt Straßennamen um den Nonnendamm aus Detailnetzdarstellung 2015,] abgerufen am 1. Mai 2015.</ref>

== Geschichte ==
Die älteste Straße zwischen Spandau und Berlin<ref>[https://books.google.de/books?id=W7heuLRTrowC&pg=PA3&dq=Nonnendamm&hl=de&sa=X&ei=C2NrVcO9CrSt7Aa5pYHICw&redir_esc=y#v=onepage&q=Nonnendamm&f=false Felix Escher, Wolfgang Ribbe: ''Städtische Siedlungen im Mittelalter''] - {{"|[…] wichtiger, zumindest für den mittelmärkischen Bereich, waren die West-Ost-Verbindungen zu Lande, so beispielsweise die Straße von Magedeburg nach Spandau, die hier die Havel überquerte und dann am Nonnendamm entlang nach Berlin führte, von wo aus sie weiter nach Küstrin und mit einem Abzweig in Müncheberg nach Frankfurt a. d. Oder lief.}} (google books), abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> führte vom ''Berliner Thor'' südlich der [[Zitadelle Spandau|Zitadelle]] in Spandau am Nordufer der [[Spree]] entlang in Richtung Jungfernheide und weiter im Süden um die Nonnenwiesen herum durch Moabit zum [[Spandauer Tor]] nach Berlin. 1569 hatte das Berliner Thor in Spandau das für den Festungsbau abgerissene Mühlentor ersetzt. Die [[Fernstraße|Fern-]] und [[Handelsstraße]] von [[Magdeburg]] zum [[Erzbistum Gniezno|Wallfahrtsort Gnesen]] in [[Polen]] verlief durch die Niederungen am Nordufer der Spree als Nonnendamm. Eine Trasse zwischen Berlin und Spandau am Abhang der [[Teltow (Landschaft)|Teltowplatte]] und damit südlich der Spree entstand erst mit der Entwicklung von Charlottenburg.

[[Datei:Spandau-1633-Merian.jpg|mini|hochkant=2|Blick über die Trasse um 1650: vom Spandauer Havelübergang (im Bild oben) an der Zitadelle vorbei (links im Bild: Stresow)]]

Das [[Benediktinerinnenkloster Spandau|Spandauer Nonnenkloster]] ließ einen [[Damm (Wall)|Knüppeldamm]] durch die Feuchtflächen anlegen, der durch den Namen Nonnen„damm“ zwischen Spree und Nonnenwiesen dokumentiert ist. {{"|Innerhalb dieser [Spandauer] Grenzen lagen jedoch Gebiete, welche anfänglich nicht zum städtischen Weichbild gehörten; es sind dies der Behnitz, die an dem selben gelegene markgräfliche Schneidemühle, die Klostermühle, das Marienkloster und seine Besitzungen, die Götelwiesen und das Terrain, welches jetzt der Damm und die Körnersche Schneidemühle einnehmen. […] die Klostermühle, die einstigen Besitzungen des Marienklosters, Klosterhof und Klosterfelde und die Götelwiesen [wurden] mit dem 1. Oktober 1872 [der Stadt einverleibt].}}<ref name="kuntzemüller-30" /> Als „Nonnendamm“ wird mitunter nur der Bereich des Knüppeldamms bezeichnet, je nach Quelle aber auch die Fortführung nach Spandau.<ref>[https://books.google.de/books?id=fXETAQAAMAAJ&q=Nonnendamm&dq=Nonnendamm&hl=de&sa=X&ei=AcLEVNKwKue67gb404GIDg&ved=0CB8Q6AEwADgK Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte, Band 51, S.&nbsp;66, Landesgeschichtl. Vereinigung, 2001]: {{"|Da dies veraltete und jetzt unbekannte Namen sind; so bezeichnet man izo der Stadt Gränzen also: Gegen Morgen gränzt sie vor dem Berliner Thor mit dem Königlichen Amte hinter dem goldenen Stern bis an den Nonnendamm und geht die Gränze zur Rechten herum durch das vorgenannte Waßer, der Crowel oder Crewel genannt (welches ein Arm ist den die Havel macht)&nbsp;[…]}}, abgerufen am 1. Mai 2015.</ref>

=== Spandau ===
Die Fernstraße zwischen [[Magdeburg]] über [[Berlin]] nach [[Polen]]<ref>[http://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?idcat=1482 Zeittafel zum Bistum Magdeburg], abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> führte durch Spandau. Im Berliner Stadtgebiet wurde im 19. Jahrhundert diese Trasse zum Verlauf der Bundesstraßen [[Bundesstraße 1|B&nbsp;1]] über [[Festung Küstrin|Küstrin]] und [[Bundesstraße 5|B&nbsp;5]] nach [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt]] verändert.

Bis 1878 war Spandau durch das südliche ''Klosterviertel'' und das ''Kloster-Thor'' (seit 1747: ''Potsdamer Thor'') auf der ''Potsdamer Provinzialchaussee'' (seit 1878: [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Spandau#Klosterstraße*|Klosterstraße]]) zu erreichen, wonach der Havelübergang genutzt wurde. Für die Gebäude des Klosters ordnete Kurfürst Georg Wilhelm 1626 den Abriss an, um die Stadtbefestigung auszubauen.<ref>Joachim Pohl: ''Das Benediktinernonnenkloster St. Marien zu Spandau.'' S.&nbsp;559&nbsp;f.</ref> Das östlich von Spandau liegende Gebiet im Norden der Spree (bis zum [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Tegeler Weg|Tegeler Weg]]) bestand aus einem 500 bis 1000&nbsp;Meter breiten, feuchten und sumpfigen Gelände mit zahlreichen Spreearmen. Bestandteil der alten Handelsstraße war der [[Damm (Wall)|Damm]] an den Nonnenwiesen. Der ''Hühnerwerder'' war ursprünglich eine Feuchtfläche südlich eines Spreearms. Je nach Betrachter als ''Weg nach Spandau'' oder ''Weg von Spandau'' bezeichnet, verlief er als [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Spandauer Heerweg*|Spandauer Heerweg]] weiter nach Berlin. Der Königsdamm über die nördlicher und höher gelegenen Gebiete ergänzte später den Nonnendamm, der ungünstig in Spreenähe durch feuchtes Gelände führte.<ref name="karte1869-1">[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=29&gr=5&klick_navigator=?44,103 ''Karte des Landes zunächst Berlin''. Verlag d. Königl. Preuß. Landes-Aufnahme (1869 mit Korrekturen bis 1890),]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=29&gr=5&klick_navigator=%3F44%2C103 }} abgerufen am 1. Mai 2015</ref>

[[Datei:Weg Spandau-Berlin 1778.jpg|mini|hochkant=1.5|Straße von Spandau durch Moabiter Land nach Berlin (1778)]]

Bis zum Beginn des 20.&nbsp;Jahrhunderts war der Nonnendamm ein unbefestigter Weg. Befestigt war im 18. und 19.&nbsp;Jahrhundert vom ''Berliner Thor'' aus Spandau heraus die ''Berliner Chaussee'' im Lauf zwischen Rohrbruch und zur [[Zitadelle Spandau|Zitadelle]]. Als feste Straße führte der Verkehrszug ab Paulstern einerseits nach Sternfeld<ref name="karte1894">[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=12&gr=7&nord=52.522892&ost=13.280023 Charlottenburg um 1894 auf ''Umgebung von Berlin'', Bibliographisches Institut in Leipzig,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=12&gr=7&nord=52.522892&ost=13.280023 }} abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> und andererseits nordwärts durch [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]] nach [[Berlin-Tegel|Tegel]]. Von Paulstern nach Osten folgt der ''Weg von/nach Spandau'' oder ''Weg von/nach Charlottenburg'' und mitunter wird dieser in gesamter Länge als Nonnendamm bezeichnet. Von West nach Ost verlief der Weg über das erhöhte Gelände am Sternberg ({{Höhe|42|DE-NHN}}), am Weißen Sandberg vorbei und am Südrand der Jungfernheide entlang. Der Nonnendamm führte durch Feuchtgebiet, das im Norden an die Nonnenwiesen und im Süden an die unregulierte Spree reichte. Mit einem Südbogen führte der Weg das Spreeufer. An dieser Stelle der Spree wurde in der Mitte der 1880er Jahre die [[Schleuse Charlottenburg#Geschichte|alten Schleuse Charlottenburg]], die ''Schleuse Nonnendamm'' errichtet. Der Verlauf der Fernstraße nach Osten als Spandauer Heerstraße von der kreuzenden ''Chaussee Charlottenburg–Tegel'' führte spreenah nach Moabit, Wedding und Berlin weiter. {{"|Die im Osten des Gutsbezirks gelegenen Spreewiesen am Nonnendamm werden thatsächlich als zum Kommunalbezirk gehörig betrachtet, die offizielle Einverleibung ist aber bisher nicht erfolgt.}}<ref name="kuntzemüller-30">[https://books.google.de/books?id=I9PtAgAAQBAJ&pg=PA30&dq=Nonnendamm&hl=de&sa=X&ei=_XDDVJ2DJYixUanLgLAI&redir_esc=y#v=onepage&q=Nonnendamm&f=false O. Kuntzemüller: ''Urkundliche Geschichte Der Stadt Und Festung Spandau''. S.&nbsp;30,] abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> Auf dem Urmesstischblatt 3445 (Spandau) von 1835 ist der zu beiden Seiten baumbestandene Weg am Rande der Nonnenwiesen zwischen Faulbaumbusch und dem am dem Schloss gegenüberliegenden Spreebogen als ''Nonnendamm'' vermerkt. Der westliche Anschluss ist als ''Alte Straße von Charlottenburg'' bezeichnet, der östliche Verlauf zum ''Eisenham̄er Martinicke'' am Spreenordbogen vor der Judenwiese ist auf der Karte unbenannt.

=== Charlottenburg ===
[[Datei:Nonnendamm auf Urmesstischblatt um1835.jpg|mini|hochkant=1.5|Nonnendamm und ''Straße von Charlottenburg'' (Urmesstischblatt um 1834)]]

Ab 1700 wurde das [[Schloss Charlottenburg]] am Dorf [[Lietzow (Charlottenburg)|Lietzow]] errichtet und mit der [[Berlin-Charlottenburg#Residenzstadt|Herausbildung der Stadt]] gewann der Nonnendamm Bedeutung für den Weg von Charlottenburg nach Spandau. Der Anschluss von Charlottenburg nach Spandau reichte zunächst nach Norden über die [[Schloßbrücke (Berlin-Charlottenburg)|Schlossbrücke]] an der Spree ([[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Alter Tegeler Weg|Tegeler Weg]]) und weiter auf dem Nonnendamm über den ''[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Weg nach Spandau*|Weg nach Spandau]]''.<ref>''Situationsplan von Berlin mit dem Weichbilde und Charlottenburg.'' Neu aufgenommen und gezeichnet von Sineck, Major a.&nbsp;D, Berlin Verlag von Dietrich Reimer. Digitalisat eld_zlb-bsk-12471158DS1.pdf, abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> Im 18.&nbsp;Jahrhundert war Charlottenburg vorwiegend von Ackerbürgern besiedelt. Die Stadt bemühte sich beim König, die Wiesen und Feldmark nördlich vom Nonnendamm zu erhalten.<ref>[https://books.google.de/books?id=zC9wBAAAQBAJ&pg=PA75&dq=Nonnendamm&hl=de&sa=X&ei=GG_DVITxBs7daLf5geAB&redir_esc=y#v=onepage&q=Nonnendamm&f=false Geschichte der Stadt Charlottenburg: Erster Band. Darstellung]. Springer-Verlag, 1905.</ref>

In den 1880er Jahren wurde die Spree reguliert, das Spreewehr und die Schleuse Charlottenburg wurden erbaut. Der Hühnerwerder lag nun[FILLWORD?] nördlich der Spree und der Nonnendamm seither an dessen Nordseite.<ref name="karte1869-2">[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=29&gr=7&nord=52.540000&ost=13.244184 ''Karte des Landes zunächst Berlin''. Verlag d. Königl. Preuß. Landes-Aufnahme, Spandau um 1876,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=29&gr=7&nord=52.540000&ost=13.244184 }} abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> Zudem erlangte der nördlicher gelegene [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg-Nord#Königsdamm*|Königsdamm]] zwischen [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]] und [[Plötzensee]] mehr Bedeutung, da er über das höhergelegene Gelände der Jungfernheide führte.

Durch den in den 1820er Jahren angelegten Verkehrszug des [[Spandauer Damm]]s als Ergänzung der ''[[Chaussee|Kunststraße]] Berlin/Spandau nach Hamburg'' ging die Bedeutung des Nonnendamms zurück. Diese neuangelegte Chaussee südlich der Spree über [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Spandau#Charlottenburger Chaussee*|Charlottenburger]] und [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Spandauer Chaussee*|Spandauer Chaussee]] ([[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Spandauer Berg*|Spandauer Berg]]) verlief oberhalb des Abbruchs der Teltowplatte und war von Spreehochwassern frei. Ebenfalls am südlichen Spreeufer wurden die [[Berlin-Lehrter Eisenbahn|Lehrter]] und die [[Berlin-Hamburger Bahn|Hamburger Bahn]] trassiert.<ref name="karte1893">[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=15&gr=7&nord=52.521571&ost=13.275987 ''Beilage zum Berliner Adressbuch 1893''. Verlag Julius Straube, Charlottenburg um 1893,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=15&gr=7&nord=52.521571&ost=13.275987 }} abgerufen am 1. Mai 2015.</ref><ref>[http://www.blocksignal.de/krt/f.php?k=bl07&r=4&i=1011 ''Großer Verkehrsplan für Berlin und seine Vororte''. Entworfen und gezeichnet von Alfred Mende in Berlin, Geogr.-Lithogr. Institut, 1907,] abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> Charlottenburg wurde zudem für den Verkehr zwischen den beiden Städten Berlin und Spandau zusätzlich begünstigt, da ab {{"|April 1718 keine Passage über die Jungfernheide nach Spandow mehr gelitten, sondern solche über Charlottenburg verordnetermaßen geleget werden soll.}}<ref>[https://books.google.de/books?id=zC9wBAAAQBAJ&pg=PA75&dq=Nonnendamm&hl=de&sa=X&ei=GG_DVITxBs7daLf5geAB&redir_esc=y#v=onepage&q=Nonnendamm&f=false Geschichte der Stadt Charlottenburg: Erster Band. Darstellung]. Springer-Verlag, 1905.</ref> Um die Bedeutung von Charlottenburg zu verbessern, war es die Absicht der königlichen Verwaltung, die südliche Verbindung zwischen Spandau und Berlin zu stärken. Diese Lage über den [[Stresow (Berlin)|Stresow]] hatte die historische Bedeutung zunächst eingebüßt.

Die Grenze der zur Stadt Charlottenburg und zum Stadtkreis Spandau gehörenden Gebiete lag am und um den Nonnendamm. Das im Osten befindliche Charlottenburger Terrain wurde als Wiesen, Forst und Ackergelände genutzt. Das Spandauer Gelände jenseits der Havel war weitestgehend unwegsames, ungenutztes [[Brache|Brachland]]. Bei der Erweiterung der Spandauer Rüstungsindustrie nach Haselhorst hin blieb die Infrastruktur nördlich des Nonnendammes.

=== Kolonie Nonnendamm ===
[[Datei:Nonnendamm auf Straube 1909.jpg|mini|hochkant=1.5|Lage des Nonnendamms auf der Straube-Karte von 1909]]

Ende des 19.&nbsp;Jahrhunderts waren die Produktionsstätten von [[Siemens]] im gesamten Berliner Raum verstreut. Für einen neuen Standort wurde das zur Stadt Spandau gehörende [[Brache|brachliegende]] Gebiet nördlich der Spree um den Nonnendamm ausgewählt.<ref>[https://books.google.de/books?id=SicycUHXoJsC&pg=PA158&dq=Nonnendamm&hl=de&sa=X&ei=U8fEVJWyJczV7Qa0zYCABg&ved=0CDgQ6AEwBDgo#v=onepage&q=Nonnendamm&f=false Philipp Frank: ''Theodor Fontane und die Technik''. Seite 158]: {{"|Ende der 1890er Jahre siedelte das Unternehmen auf ein an der Unterspree gelegenes Wiesenland, den Nonnendamm, wo in den Folgejahren Siemensstadt entstand.}} Abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> Dies war eine fast unbewohnte, verkehrstechnisch kaum erschlossene Naturlandschaft aus Wald, Wiesen, Heideland und Feuchtgebieten zwischen den Nonnenwiesen, Hühnerwerder, Rohrbruch und Jungfernheide. Dieses Gebiet schloss sich an die Spandauer Industriegebiete auf dem Terrain des Gutsbezirks Haselhorst an. Im Jahre 1897 erwarb die [[Siemens & Halske AG]] ein 209.560&nbsp;m² großes Areal auf dem Hühnerwerder.<ref name="stadtplan1907">[http://www.blocksignal.de/krt/f.php?k=bl07&r=4&i=1011 Alfred Mende (Geograph.-Lithograph. Institut): ''Großer Verkehrsplan Berlin und seine Vororte'' (Stadtplan 1907)]</ref> Einzige Verkehrsanbindung nach Spandau, Charlottenburg und Berlin waren die Spree und der unbefestigte Nonnendamm.<ref name="diesiemensstadt">[http://www.diegeschichteberlins.de/geschichteberlins/berlin-abc/stichworteot/631-siemensstadt.html Geschichte Berlins: Siemensstadt,] abgerufen am 1. Mai 2015.</ref><ref name="siemenswohnsiedlung" group="Anm.">Für die Ansiedlung der Arbeiter von Siemens entstand im Osten des Stadtkreises Spandau die Kolonie Nonnendamm an der Grenze der Stadt Charlottenburg. {{"|Bereits im Jahre 1899 hatte Siemens am neuen Standort eine „Wohnkolonie“ für ihre Beschäftigten in Erwägung gezogen, war jedoch an den Widerständen Charlottenburgs und Spandaus gescheitert (Charlottenburg befürchtete die „Zersiedlung“ ihres noblen Villenortes Westend und Spandau Folgekosten); Mitte 1904 erteilte Spandau dann die Ansiedlungsgenehmigung. Die im Auftrage von Siemens tätige Märkische Bodengesellschaft erschloss das von der Firma zur Verfügung gestellte Areal und begann mit freien Architekten und Baumeistern im Herbst 1904 mit dem Bau erster Wohnblöcke zwischen Ohmstraße, Hefnersteig und Reisstraße.|Quelle=[http://www.diegeschichteberlins.de/geschichteberlins/berlin-abc/stichworteot/631-siemensstadt.html Karl-H. Bienek: ''Die Siemensstadt'']}}</ref>

Auf ''Kisslings Großer Special-Karte der Umgegend von Berlin''<ref>Digitalisat der ZLB: eld_zlb-bsk-12243884DS1.pdf, abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> von 1905<ref group="Anm.">Die Karte enthält keine Jahreszahl. Die Spree ist darauf begradigt, das Kabelwerk ist vermerkt.</ref> ist der Nonnendamm als „gebesserter Weg“ am Südrand der Nonnenwiesen (trockene Wiese) eingetragen. Nach Norden entlang der Stadt- und Kreisgrenze Charlottenburgs besitzt er nach 500&nbsp;Metern einen Anschluss zum Königsdamm, der ein „einfacher Weg“ ist. Von der aus Spandau kommenden Chaussee ab Paulstern, wo die Straße nach Tegel abbiegt, ist eine Trasse des Nonnendamms als „gebesserter Weg“ eingetragen. Er führt nördlich der Feuchtwiesen am Sternfeld vorbei und biegt als markierte Straße um das Wasserwerk herum nach Süden in den Lauf des Rohrdamms. Gegenüber der Spree lag der [[Bahnhof Siemensstadt-Fürstenbrunn|Haltepunkt Fürstenbrunn]] (H.P.), an dem Arbeiter aus Berlin und Charlottenburg ankamen. Auf Kosten von Siemens wurde der Rohrdammsteg (Märkischer Steg) erbaut.

Zunächst war der (ausgebaute) Nonnendamm für die Standorte von Siemens die einzige überregionale Straßenverbindung mit den Nachbarorten.<ref name="siemensstadt">[http://www.diegeschichteberlins.de/geschichteberlins/berlin-abc/stichworteot/631-siemensstadt.html Geschichte Berlins: Siemensstadt], abgerufen am 1. Mai 2015</ref> Siemens befestigte ab 1905 den Nonnendamm auf Spandauer Gebiet als Chausseestraße. Mit dem Anlegen der großen Werksanlagen in Siemensstadt ab 1906 wurde der „Nonnendamm“<ref group="Anm.">Die Wegebezeichnung Nonnendamm für den Spandauer Abschnitt ist in den Quellen nicht einheitlich, aber wird letztlich als Nonnendamm„allee“ fixiert.</ref> unter Kostenbeteiligung des Unternehmens auf eine Breite von 49&nbsp;Metern ausgebaut. Seit 1913 folgte als Ergänzung nach Osten durch Charlottenburger Terrain in Richtung Moabit der Weiterbau als [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Siemensstadt#Siemensdamm*|Siemensdamm]]. Dieser neue Verlauf erhielt laut Schreiben der Polizeiverwaltung Spandau an den Magistrat vom 2.&nbsp;April 1914 den Namen '''Nonnendammallee'''[BOLD]. Ein Abschnitt des Nonnendamms wurde 1914 in den Siemensdamm einbezogen. Die Nonnendammallee ist im Adressbuch 1915 aufgenommen.<ref group="AB">{{Berliner Adressbuch|1915|6664| Beilage zum Berliner Adressbuch 1915 |Teil=Beilage|Seite=35|Zitat= Nonnendamm, Charlottenburg, Postamt 1, (F/G 8/9/10); Nonnendammallee, Spandau-Siemensstadt, 60–110, Post Siemensstadt b.Berlin, 1–59 u. 111–175 Post Spandau (F 6/7/8)}}</ref> Der Wohnvorort ''Kolonie Nonnendamm'' wird im Adressbuch erstmals 1910 genannt.<ref group="AB">{{Berliner Adressbuch|1910|5553| Kolonie Nonnendamm |Teil=|Seite=|Zitat=Kolonie Nonnendamm (Stadtkreis Spandau) Einwohner 1325}}</ref> Der Nonnendamm ist mit den angelegten Querstraßen zwischen Rohrdamm und Gemarkung Charlottenburg mit Baustellen<ref name="baustelle" group="Anm.">Als Baustelle sind in den Berliner Adressbüchern nicht zwingend Orte, an denen Bauwerke errichtet werden gemeint, vielmehr sind es parzellierte Grundstücke, die einen eingetragenen Eigentümer haben.</ref> verzeichnet.<ref group="AB">{{Berliner Adressbuch|1910|5554| Nonnendamm (Kolonie Nonnendamm, Stadtkreis Spandau) |Teil=|Seite=|Zitat= / ← Rohrdamm → / ← Straße 1 → / ← Straße 1a → / ← Brunnenstraße 2a → / ← Voltastraße → / ← Märkischer Steig → / ← Reisstraße → / ← Hefnersteig → / ← Ohmstraße → / ← Siemensstraße → / ← Gemarkung Charlottenburg → / ← Rohrdamm → }}</ref> Für die Stadt Charlottenburg ist im Adressbuch 1910 die organisatorische Zuordnung als eigener ''Stadtbezirk Nonnendamm'' aufgenommen.<ref group="AB">{{Berliner Adressbuch|1910|5283| Nonnendamm und Nonnenwiese |Teil=|Seite=|Zitat= Stadtbezirk: Nonnendamm, Gemeinde-Waisenrathsbezirk: 11a, Armenkommission: 7, Poliz-Revier: 12, Standesamt: 3, Medizinal-Bezirk: 13, Postamt: Charlottenburg 1}}</ref> Der Nonnendamm verlief in dieser Zeit zwischen Tegeler Weg und Kolonie Nonnendamm und enthielt einige Wohnhäuser, Fabrikgrundstücke sowie das Beamtenhaus der Schleusenverwaltung.<ref group="AB">{{Berliner Adressbuch|1910|5346|Nonnendamm (Charlottenburg, Stadtkreis Charlottenburg)|Teil=|Seite=|Zitat= / ← Tegeler Weg → / Wünsche’sches Haus, Stätteplatz der Bahnhof Jungfernheide Boden Akt.Ges., Baustellen, Beamtenhaus der Schleusenverwaltung mit dem Bureau der Schleuse Nonnendamm, Baustellen, Gärtnerei, Baustellen / ← Kolonie Nonnendamm → / Baustellen, Mann’sches Haus, Grundstück der Berl. Hartsteinwerke, Baustellen, Ulrich’sches Haus: mit sieben Bewohnern (Haushaltsvorstände), der Automobil Ges. Faltin & Co, Berl. Dampfkesselfabrik R. Bernau & Co., Möbelfabrik Schulz & Co., Sparmotorwerke Gödele & Schellmann, sowie eine Filiale der Siemens & Halske Wernerwerk A.G., Pumpwerk nördlich der Spree der Stadt Charlottenburg, Stätteplatz der Stadt Charlottenburg, Urban- & Lemmsches Haus mit sechs Haushaltsvorständen (Werkführer, Prokurist, Maschinist, Kutscher, der Witwe L. Lemm und dem Gastwirt Guggenberger) sowie der Chem. Fabrik Urban & Lemm, Baustellen / ← Tegeler Weg → }}</ref> Außerdem gibt es die [[Adresse|postalische Adresse]] ''Nonnenwiese'' als vom Nonnendamm abgehend.<ref group="AB">{{Berliner Adressbuch|1910|5346|Nonnenwiese|Teil=|Seite=|Zitat= / ← Nonnendamm → / Barth’sches Haus mit fünf Bewohnern, Jacob’sches Haus: das vom Mästereibesitzer J. Rietz verwaltet wird und in dem der Kutscher und der Futtermeister als Bewohner genannt sind, Luftbad „Nüpi“ des Heilanstaltbesitzers G. Kätzle der im Wünsche’schen Haus am Nonnendamm wohnt.|Kommentar=Exakterweise bezieht sich diese Adressangabe auf die Fläche nördlich vom Nonnendamm}}</ref> Die Karte im Adressbuch 1910 zeigt zudem auf dem Spandauer Gebiet zwischen Sternfeld und Siemens&nbsp;&&nbsp;Halske-Kabelwerk, das südlich der Alten Spree im Bogen des Hühnerwerders liegt, keine Parzellierung am und um den Nonnendamm. Östlich auf Charlottenburger Terrain ist das Gelände (die Nonnenwiesen) vom Nonnendamm zum Königsdamm (der die Stadtgrenze entlang der Jungfernheide ist) bis an den Tegeler Weg parzelliert und von projektierten, noch unbenannten Straßen durchzogen.<ref group="AB">{{Berliner Adressbuch|1910|5272|Karte von Charlottenburg, incl. Nonnendamm und Königsdamm |Teil=|Seite=}}</ref> Dies spricht für die Absicht, ein Stadtquartier für Siemensarbeiter östlich der Siemenswerke und der Kolonie in Spandau zu bauen.

Im Jahr 1911 sind für das Spandauer Territorium im Adressbuch zahlreiche Wohnhäuser, aber auch schon Fabriken eingetragen.<ref name="adressbuch1911spandau" group="AB">{{Berliner Adressbuch|1911|5748| Nonnendamm im Stadtkreis Spandau (Kolonie Nonnendamm) | Teil= Teil V.| Seite=349 |Zitat= (Gemarkung Sternfeld) / Grundstück der Siemens-Schuckert-Werke (E: Siemens-Schuckert-Werke) / Wohnhaus d. Baugenossensch. Charlottenburg (E: Charlottenburger Baugenossensch E.G.m.b.H., V: Ingenieur R. Bieneck, 28 Mieter) / (Rohrdamm) / Baustellen / (Straße 1) / Baustellen / (Straße 1a) / Baustellen / Kühne’sches Haus (E: Bauuntern. P. Kühne aus Brunnenstraße, neun Mieter und T.) / (Brunnenstraße) / Baustellen / (Straße 2a) / Baustellen / (Voltastraße) / Neubau (E: Zimmerstr. O. Plamann aus Voltastraße 5) / (Märkischer Steig) / (Reisstraße) / (Hefnersteig) / Baustelle / (Ohmstraße) / Baustellen / (Siemensstraße) / Baustellen // Gemarkung Charlottenburg // Baustellen / Hertling’sches Haus (E: Spediteur E. Hertling aus Charlottenburg, T: Spedition F. Bennendorf Nachf.) / Baustellen / (Brunnenstraße) / Baustellen / Neubau (E: Frau E. v. Voß aus Berlin) / (Projekt. Straße) / Rudat’sches Haus (E: Baugesch. D. Rudat, neun Mieter) / (Rohrdamm) / Baustellen / Verwaltungsgeb. d. Siemens-Schuckert-Werke (E: Siemens-Schuckert-Werke) / Baustellen (Gemarkung Haselhorst)| Kommentar=}}</ref> ist (noch) Nonnendamm in der „Kolonie Nonnendamm“ von der Gemarkung Sternfeld (Siemens=Schuckert=Werke) über Rohrdamm, ''Straße 1'', ''Straße 1a'', ''Brunnenstraße'', ''Straße 2a'', Voltastraße, ''Märkischer Steig'', Reisstraße, Hefnersteig, Ohmstraße, ''Siemensstraße'' zur Gemarkung Charlottenburg und zurück ''Brunnenstraße'', ''projektierte Straße'', Rohrdamm zur Gemarkung Haselhorst aufgeführt. Für die Stadtgemeinde Charlottenburg<ref name="adressbuch1911chbg" group="AB">{{Berliner Adressbuch|1911|5516|Nonnendamm in Charlottenburg|Teil= Teil V.|Seite= 117|Zitat= (Tegeler Weg) / Wünsche’sches Haus (E: Stadt Charlottenburg, sieben Mieter) / Stätteplatz (E: Bahnhof Jungfernheide Boden Akt. Ges.) / Baustellen / Beamtenhaus der Schleusenverwaltung (E: Fiskus, Bureau der Nonnendammschleuse, Schleusengeldhebestelle, Schleusenmstr. K. Bischoff, Schleusenverwalt. W. Kirbach) / Baustellen / Scheider’sches Haus (E: Gastwirt F. Hinz) / Gärtnerei / Baustellen / Streu’sches Haus (E: Schankwirt C. Streu) / Baustellen / Mann’sches Haus (E: Rentier W. Mann aus Christstr. 17, V: Schankwirt J. Frisch) // (Kolonie Nonnendamm) // Siemens-Schuckertwerke (geh. z. Kolonie Nonnendamm) / Baustellen / Grundstück der Berl. Hartstein-Werke (E: Berliner Hartsteinwerke G.m.b.H., V: Werkführ. R. Borgemann, Kalksandsteinfabrik Dalchow & Haukelt) / Grundstück der Mörtelwerke Nonnendamm (E: Spediteur Hertling aus Sophie-Charlotten-Straße 16) / Baustellen / Ulrich’sches Haus (E: Kfm M. Ulrich aus Düsseldorf, Architekt G. Ulrich aus Spandauer Straße 16 und Kfm. E. Ulrich aus Schloßstraße 18; neun Mieter und Filiale Siemens & Halske Wernerwerk A.G.) / Pumpwerk nördl. d. Spree (E: Stadt Charlottenburg, V: Maschinenmstr. C. Horsche aus Magazinstraße 17) / Stätteplatz (E: Stadt Charlottenburg) / Urban & Lemm’sches Haus (E: Fabrikbes. O. Lemm aus Gatow a.H., T: Gastwirt J. Guggenberger, T: Chem. Fabrik Urban & Lemm; Mieter: Witwe L. Lemm, Kutscher Th. Masloff, Maschinist O. Nordwig, Prokurist E. Opitz, Werkführ. F. Stift) / Baustellen / (Tegeler Weg) |Kommentar=}}</ref> An der Nordseite befand sich das Grundstück der ''Bahnhof Jungfernheide Boden AG'' am östlichen Ende, nach Westen folgten die Schleusenverwaltung und mehrere Häuser von Gastwirten. An der Südseite von West in Richtung Tegeler Weg standen das Siemens-Schuckertwerk, ein Hartsteinwerk, ein Mörtelwerk, eine Filiale des Wernerwerks, das ''Pumpwerk nördlich der Spree'' und die Chemische Fabrik von Urban und Lemm.

=== Siemensstadt ===
Eine Anbindung der ''Kolonie Nonnendamm'' an den öffentlichen Nahverkehr bestand ab 1905 zum [[Bahnhof Siemensstadt-Fürstenbrunn|Haltepunkt Fürstenbrunn]] an der Hamburger Bahn. Siemens baute dafür auf eigene Kosten den [[Rohrdammbrücke|Märkischen Steg]] über die Spree zur besseren Verbindung vom Bahnhof Fürstenbrunn zu den Werkshallen. In späteren Jahren kam zur direkten Anbindung des nördlich der Spree gelegenen Gebiets eine durch Siemens finanzierte Bahnbrücke über die Spree hinzu; über diese wurde die [[Siemensbahn|S-Bahn von Jungfernheide nach Gartenfeld]] geführt. Für den Güterverkehr wurde die [[Militäreisenbahn Spandau|Haselhorster Militärbahn]] genutzt und als [[Siemens-Güterbahn]] mit Teilführung auf dem Mittelstreifen des Nonnendamms (ab 1914: Nonnendammallee) ausgebaut.

Im Jahr 1914 veränderte die Spandauer Stadtverwaltung ''Nonnendamm b. Berlin'' in den Ortsteil ''Siemensstadt''. Dieser besaß zu diesem Zeitpunkt 7000 Einwohner und beherbergte weitere 23.000&nbsp;Beschäftigte. Im nahegelegenen [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]] war zur gleichen Zeit wie die Siemensansiedlung eine Wohnkolonie des preußischen Militärfiskus zur Unterbringung der Arbeiter der Armee-Konservenfabrik entstanden. Zum Anschluss der Betriebe und Wohnbauten wurde auf dem neuen Nonnendamm 1908 die [[Elektrische Straßenbahn Spandau–Nonnendamm]] eingerichtet.

== Entwicklung des Nonnendamms zwischen 1920 und 1960 ==
[[Datei:Nonnendamm auf Silva-1925.png|mini|Stadtgebiet zwischen Charlottenburg und Spandau auf dem Silva-Plan von 1925]]

Mit dem [[Groß-Berlin-Gesetz]] vom April 1920 wurden die Städte Spandau und Charlottenburg Teil von Groß-Berlin und deren Stadtgrenzen am Nonnendamm wurden Bezirkgrenzen.

=== Planungen und Umsetzung ===
Die Trasse der historischen Führung des Nonnendamms mit dem Bogen nach Süden an die Spree wird durch den seit den 1910er Jahren geplanten und im Ersten Weltkrieg unterbrochenen Ausbau einer verkehrsstärkeren Straßenverbindung Nonnendammallee/ Siemensdamm ersetzt.

Die Bildung von [[Groß-Berlin]] 1920 unterstützt eine durchgehende Planung des Verkehrszugs [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Haselhorst#Am Juliusturm*|Berliner Chaussee]] an der Zitadelle vorbei über die Nonnendammallee nach Osten in den [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg-Nord#Siemensdamm*|Siemensdamm]]. Dieser wird projektiert und angelegt. Der Siemensdamm setzt die Breite der Nonnendammallee für den damals erwarteten Verkehr von Siemensstadt nach Charlottenburg und Berlin fort. Er ist von Beginn an als Entlastung des („alten“) Nonnendamms ausgelegt und führt über den Siemensplatz zum Ostanschluss am Nonnendamm an der Spree, wo er nach Nord und Süd an den Tegeler Weg anschließt. Für die Planung einer „Siedlung [[Berlin-Charlottenburg-Nord|Charlottenburg-Nord]]“ auf dem Gelände der Nonnenwiesen war der Siemensdamm die südliche Hauptstraße, parallel nach Norden folgten ''Holtzdamm'' und ''Königsdamm''. Der Wohnungsbau begann jedoch erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in den 1950er und 1960er Jahren. In dieser Zeit wurden Verkehrslage und Straßenanschlüsse durch Planung und Bau der [[Bundesautobahn 100|Stadtautobahn]] und der [[Bundesautobahn 111|Nordautobahn]] weiter geändert. Der vor den Kriegsjahren begonnene „Neue Verbindungskanal“ wurde fertiggestellt, für den [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg-Nord#Tegeler Weg*|Tegeler Weg]] hatte dies die Führung über die [[Mörschbrücke]] zur Folge. Durch den Straßenbau änderte sich die Lage vom Siemensdamm zum Nonnendamm.

Im Jahr 1925 ist die Siemens-Güterbahn auf der Länge der Nonnendammallee bis an den Rohrdamm an die Bezirksgrenze von Charlottenburg vorhanden und versorgte Siemens&nbsp;&&nbsp;Halske- sowie die Schuckertwerke. Sie weicht der im Osten liegenden Wohnsiedlung südlich aus. Die Straßenbahn Spandau–Nonnendamm<ref>[http://www.berliner-verkehr.de/trbilder/netz_ss_1909.jpg Spandauer Straßenbahn 1909,] abgerufen am 1. Mai 2015 (berliner-verkehr.de)</ref>(-Charlottenburg) führte auf der ''Berliner Brücke'' ([[Juliusturmbrücke]]) über die Havel und nach der ''Berliner Chaussee'' (Am Juliusturm) durch Haselhorst im nördlichen Bogen auf der Gartenfelder Straße (mit Anschluss zum Kabelwerk) und weiter über den Schwarzen Weg (Paulsternstraße) zur Nonnendammallee. Die Streckenführung nach Charlottenburg erfolgte auf dem Nonnendamm am Schleusenkanal entlang zum Tegeler Weg und zum Bahnhof Jungfernheide, von da weiter nach Moabit.<ref>[http://www.berliner-verkehr.de/thistori.htm#u Historie der Berliner Straßenbahnen,] abgerufen am 1. Mai 2015, auf berliner-verkehr.de</ref>

=== Darstellung anhand von Berliner Stadtplänen ===
Auf der Karte von 1921<ref>[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=2&gr=7&nord=52.537897&ost=13.269184 ''Pharus Plan Berlin (Grosse Ausgabe mit Vororten).'' Pharus Verlag G.m.b.H. / Berlin SW 68 / Linden-Strasse 3: Siemensstadt um 1921,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=2&gr=7&nord=52.537897&ost=13.269184 }} abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> führt der Nonnendamm nach Osten entlang der Grenze der Bezirke [[Bezirk Spandau|Spandau]] und [[Bezirk Charlottenburg|Charlottenburg]] und in Charlottenburg am Schleusenkanal zum Tegeler Weg nördlich der Bahnstrecke. Ausschließlich im Bezirk Spandau liegt die Nonnendammallee. Anschließend ist der (projektierte) Siemensdamm über den Siemensplatz zum Tegeler Weg eingezeichnet, der durch das schon vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] parzellierte<ref>[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=26&gr=7&nord=52.530091&ost=13.292517 ''Pharus Plan Berlin.'' Pharus Verlag G.m.b.H. / Berlin SW 68 / Linden-Strasse 3: Charlottenburg um 1906,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=26&gr=7&nord=52.530091&ost=13.292517 }} abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> Wohnviertel Charlottenburg-Nord führt.

Die Karte von 1926 weist eine ähnliche Verteilung mit den erweiterten Siemensfabriken am Nonnendamm auf. Den Anschluss vom Rohrdamm über Brunnen- und Reisstraße an den Nonnendamm bildet die Siemensstraße.<ref name="karte1926">[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=20&gr=7&nord=52.531189&ost=13.272000 ''Sanwald-Plan Berlin.'' Verlag Karl Sanwald / Pasing vor München: Siemensstadt um 1926,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=20&gr=7&nord=52.531189&ost=13.272000 }} abgerufen am 1. Mai 2015.</ref>

Im Jahr 1932 lag ein Teil des Wernerwerks südlich der neu entstandenen [[Siemensbahn|S-Bahn-Station Wernerwerk]] östlich vom Nonnendamm auf Charlottenburger Gebiet. Nach der Karte hatte der Nonnendamm keinen unmittelbaren Anschluss an die Nonnendammallee mehr. Der (verbliebene) Nonnendamm war am südlichen Ende der Wohngebietsstraßen durch die Siemensstraße mit der Nonnendammallee /Ecke Rohrdamm verbunden. Die Nonnendammallee selbst wurde zu Gunsten des Siemensdamms verkürzt, der nach Siemensstadt hineinführt.<ref>[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=21&gr=7&nord=52.531189&ost=13.272000 ''Westermanns Plan von Berlin''. Verlag Georg Westermann / Berlin W 40 / Braunschweig: Siemensstadt um 1932,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=21&gr=7&nord=52.531189&ost=13.272000 }} abgerufen am 1. Mai 2015, auf alt-berlin.info.</ref>

Auf der Karte von 1943 ist die 1938 geänderte Bezirksgrenze am Nonnendamm eingetragen, sodass ein westlicher Teil des Nonnendamms mit dem Betriebsgelände des Wernerwerks zu Siemensstadt gehört.<ref>[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=33&gr=7&nord=52.531189&ost=13.272000 ''Pharus-Plan Berlin.'' Verlag PHARUS-PLAN, Berlin N 54, Schwedter Straße 263: Siemensstadt um 1943,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=33&gr=7&nord=52.531189&ost=13.272000 }} abgerufen am 1. Mai 2015, auf alt-berlin.info.</ref> Auf den Karten von 1943 und 1946 ist die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Siemensstadt#Siemensstraße*|Siemensstraße]] im gleichen Verlauf (an den Nonnendamm hinan) in [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Siemensstadt#Schwiebertweg*|Schwiebertweg]] umbenannt.<ref>[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=10&gr=7&nord=52.533826&ost=13.286908 ''Stadtplan von Berlin''. Richard Schwarz, Landkartenhandlung u. Geogr. Verlag, Berlin W.35: Charlottenburg um 1946,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=10&gr=7&nord=52.533826&ost=13.286908 }} abgerufen am 1. Mai 2015, auf alt-berlin.info.</ref>

Im Jahr 1954 ist das Ende des Nonnendamms im Osten am Tegeler Weg geändert und er endet an der (noch) projektierten Anschlussstelle und dem (neu benannten) Alten Tegeler Weg. Diese Trassenänderung erfolgte, da der Westhafenkanal über den Charlottenburger Verbindungskanal direkt zur Spree verlängert wird.<ref>[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=23&gr=7&nord=52.544189&ost=13.287737 ''Pharus Stadtplan Berlin Große Ausgabe''. Pharus-Plan-Verlag in Treuhand / Berlin N54 / Schwedter Straße 263: Charlottenburg um 1954,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=23&gr=7&nord=52.544189&ost=13.287737 }} abgerufen am 1. Mai 2015, auf alt-berlin.info.</ref> Im Westen schließt der Nonnendamm in die Trasse des Wernerwerksdamm. Dessen Namen waren bis 1939 Siemensstraße und bis 1947 Schwiebertweg.<ref>[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=23&gr=7&nord=52.544189&ost=13.266979 ''Pharus Stadtplan Berlin Große Ausgabe''. Pharus-Plan-Verlag in Treuhand / Berlin N54 / Schwedter Straße 263: Siemensstadt um 1954,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=23&gr=7&nord=52.544189&ost=13.266979 }} abgerufen am 1. Mai 2015, auf alt-berlin.info.</ref> Mit der Fertigstellung des bereits 1943<ref>Zum Zustand des Nonnendamms siehe das Luftbild vom Januar 1943 auf Google Earth mit der zentralen Koordinate 52° 31' 52.45'' N und 13° 17' 12.21'' E: Lage des Nonnendamms 1943 zwischen Siemensbahn und (Altem) Tegeler Weg.</ref> bis vor den Teltower Weg geführten Neuen Verbindungskanals ist der Nonnendamm in historischer Lage im Osten unter der [[Mörschbrücke]] hindurch an den Tegeler Weg geführt.

[[Datei:Nonnedamm 1375 (5).JPG|mini|Blick über den Straßenbelag, 2014]]

Mitte der 1950er Jahre ist der neue Lauf des [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg-Nord#Tegeler Weg*|Tegeler Wegs]] vom Siemensplatz zum [[Mörschbrücke|neuen Brückenbauwerk]] und dem [[Westhafenkanal|Verbindungskanal]] im Bau.<ref>Siehe dazu Google Earth, Karte vom Dezember 1953: NS = 52°31'54.70'' N und EW=13°17'31.94'' E – Einmündung Siemens-/Nonnendamm (1953)</ref> Ein 15&nbsp;Meter breit angelegter Seitenabschnitt des Siemensdamms als Umgehung trifft 130&nbsp;Meter östlich der Schleuse auf den Nonnendamm, der zum „Alten Tegeler Weg“ führt.<ref>[http://www.blocksignal.de/krt/f.php?k=bl55&r=6&i=2122 VEB Landkartenverlag Berlin: ''Buchplan Berlin'' (1955),] abgerufen am 1. Mai 2015, auf blocksignal.de.</ref> Diese Umgehungsstraße ergänzt die vorher bestehende Verbindung zwischen Nonnendammallee und Tegeler Weg. Der direkt an der Spree liegende Nonnendamm und dessen Bedeutung als Straßenzug nahm dabei ab, da der alte Straßenlauf nicht mehr erneuert wurde.

Im Jahr 1960 ist der Verbindungskanal vollendet und die projektierte Führung der Stadtautobahn in den Goerdelerdamm auf der Karte eingetragen. Die Autobahn wurde<ref>[http://www.blocksignal.de/krt/f.php?k=bl61&r=6&i=0907 Stadtplan Berlin 1961,] abgerufen am 1. Mai 2015, auf blocksignal.de.</ref> mit der [[Rudolf-Wissell-Brücke|Nordwestbogen-Brücke]] als Hochstraße geführt ohne Einfluss auf den Nonnendamm über diesen hinweg. Der Nonnendamm ist 1960 nahezu unbebaut.<ref>[http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=9&gr=7&nord=52.533681&ost=13.283881 ''Berlin mit Sektorengrenzen.'' Verlag Richard Schwarz Nachf.: Charlottenburg um 1960,]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-25 19:17:56 InternetArchiveBot |url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=9&gr=7&nord=52.533681&ost=13.283881 }} abgerufen am 1. Mai 2015, auf alt-berlin.info.</ref> 1961 ist der Abschnitt zwischen der genannten Brücke zum Goerdelerdamm noch nicht ausgeführt.<ref>''Grosser Berliner Stadtplan.'' Verlag Richard Schwarz Nachf. / Berlin W 30 / Lützowstraße 32: Charlottenburg um 1961.</ref>

== Situation seit den 1960er Jahren ==
[[Datei:Nonnendamm nach FIS2015.jpg|mini|hochkant=1.5|Nonnendamm im Landeskartenwerk (2015)]]

Der Abschnitt des Nonnendamms, der in Siemensstadt zunächst noch durch das Siemens-Werksgelände verlief, wurde am 1. November 1960 [[Straßenwidmung|entwidmet]].<ref>[http://www.blocksignal.de/krt/f.php?k=bl61&r=6&i=0805 Nonnendamm und Nonnendammallee auf dem Berliner Stadtplan von 1961.] blocksignal.de; abgerufen am 1. Mai 2015</ref> Seither besitzt der Nonnendamm durch den Ausbau von Siemensdamm und Stadtautobahn keine Verkehrsbedeutung. Seit der Entwidmung des Abschnitts westlich vom Siemens-Werkstor ist die Zufahrt zu Gewerbegebäuden, der Kleingartenanlage und der Schleusenverwaltung auf den [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Siemensstadt#Nikolaus-Groß-Weg*|Nikolaus-Groß-Weg]] beschränkt. Der Abschnitt zwischen dem Nikolaus-Groß-Weg zum Tegeler Weg gehörte seit 1960 zu Charlottenburg. 2004 wurde das „Wohngebiet Charlottenburg-Nord“ mit dem umgebenden nördlichen Teil Charlottenburgs auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung des [[Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf|Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf]] vom 30. September 2004 als eigenständiger Ortsteil geschaffen. Der Nonnendamm wurde auf der Schleuseninsel zur Grenze zwischen den geschaffenen beiden Ortsteilen, wobei das Straßenland zu Charlottenburg-Nord gehört.

[[Datei:Nonnendamm in CharlBurg Nord (21).JPG|mini|Aufgehobener Verlauf des Nonnendamms westlich der Mörschbrücke]]

Seit den 1930er Jahren gab es Überlegungen zum Bau einer neuen Schleuse am Nonnendamm, das Schleusenvorbehaltsgelände wurde zwischenzeitlich der KGA verpachtet. Durch den 1999 begonnenen<ref>Zum Baufortschritt siehe auf Google Earth die Farbluftbilder vom 1. Juni 2000 und 13. Mai 2002 mit der zentralen Koordinate NS=52°31'52.45'' N und EW=13°17'12.21'' E Schleusenneubau im Oktober 2000</ref> und 2003 fertiggestellten Bau<ref>2003 vollendeter Bau siehe auf Google Earth die Farbluftbilder vom 6. September 2005 mit der zentralen Koordinate NS=52°31'52.45'' N und EW=13°17'12.21'' E – Schleusenneubau September 2005</ref> der [[Schleuse Charlottenburg#Der Neubau|neuen Schleuse Charlottenburg]] wurde der Nonnendamm östlich und westlich dieser Schleuse unterbrochen. Die Vorhäfen an beiden Schleusenseiten liegen in gerader Linie in Verlängerung des [[Westhafenkanal]]s zur unteren Spree, deren Anschluss noch begradigt wurde sodass eine Insel zwischen alter und neuer Schleuse entstand.

Der Charlottenburger Abschnitt des Nonnendamms zum Tegeler Weg (Mörschbrücke) wurde durch den östlichen Vorhafen des Schleusenneubaus aufgehoben.<ref>[https://fbinter.stadt-berlin.de/rbs/rbs-lookup.jsp?beznr=&otnr=&strname=Nonnendamm&hausnr=&go=choose&strnr=&mapLabel=&targetUrl=http%3A%2F%2Ffbinter.stadt-berlin.de%2Ffb%2Findex.jsp%3Floginkey%3DzoomStartWithStructure%26center%3D%24%28xstat%29%2C%24%28ystat%29%26width%3D500%26height%3D500%26mapId%3Dk5_farbe%40senstadt&stop=stop2 Adresssuche Nonnendamm im Landeskartenwerk Berlin, Karte 1:5000 Farbausgabe,] abgerufen am 1. Mai 2015</ref> Durch den westlichen Schleusenvorhafen wurde er zwischen Grundstück 27 und 29 unterbrochen. Für den Zugang zur entstandenen Insel wurde eine [[Nonnendammbrücke|hohe Brücke mit langen Rampen]] zwischen den Grundstücken 25/27 und 29/31 gebaut.

=== Angaben im Berliner Straßenverzeichnis ===
Der Nonnendamm ({{Coordinate|simple=y||type=landmark|name=Nonnendamm|text=Spandauer Westende |NS=52.531627 |EW=13.280115|region=DE-BE}}, {{Coordinate|simple=y||type=landmark|name=Nonnendamm|text=Nonnendamm /Ecke Nikolaus-Groß-Weg|NS=52.531326|EW=13.281460|region=DE-BE}}, {{Coordinate|simple=y||type=landmark|name=Nonnendamm|text=Ostende Nonnendamm am Kanal|NS=52.531202|EW=13.289506|region=DE-BE}}) besteht seit den 1990er Jahren noch aus 670&nbsp;Meter Anliegerstraße, wovon 100&nbsp;Meter in Siemensstadt liegen. In der Straßenliste von Charlottenburg sind 700&nbsp;Meter für die Straßennummer 3259 aufgeführt, für Siemensstadt 100&nbsp;Meter. Diese Straße ist in der [[Übergeordnetes Straßennetz von Berlin#RBS-Klasse|RBS-Klasse]] „VWEG“ (Verbindungsweg) eingeordnet und im Straßenentwicklungsplan (StEP) nicht kategorisiert (Klasse&nbsp;V), da er für die Stadtplanung ohne Bedeutung ist. Jedoch nach der OKSTRA-Klasse „G“ unterliegt der Ausbauzustand den Bedingungen einer Kommunal-(Gemeinde-)straße, weshalb die Kanalüberbrückung (westlicher Ausgang der neuen Schleuse Charlottenburg) entsprechend neu- und ausgebaut ist. Die amtlichen Angaben zum Landeskartenwerk in der Berliner Straßenliste sind für die Bezirke Spandau (Siemensstadt) und Charlottenburg-Wilmersdorf (Charlottenburg-Nord) gleich. Die Postleitzahl ist 13627. Erschlossen wird er im [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Nahverkehr]] mittelbar in Zone&nbsp;B vom Bus 123 und über den Nikolaus-Groß-Weg von der [[U-Bahn-Linie 7 (Berlin)|U‑Bahn-Linie U7]] (Halemweg).<ref>{{LuiseLexStr|art=h|bez=07|id=N263|zlb98=1442|kaupert=Nonnendamm-13627-Berlin|name=Nonnendamm}}</ref><ref name="fis-nonnendamm">[https://fbinter.stadt-berlin.de/rbs/rbs-slct-str.jsp?beznr=&otnr=&strnr=&strname=Nonnendamm&hausnr=&go=choose&mapLabel=&targetUrl=https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStartWithStructure%2526center=$%28xstat%29,$%28ystat%29%2526width=500%2526height=500%2526mapId=k5_farbe@senstadt Adresssuche Nonnendamm im Landeskartenwerk mit Flurstücksgrenzen, Straßennamen und Grundstücksnummern; von den Vermessungsämtern der 12 Bezirke auf Grundlage der ALK-Berlin (Automatisierte Liegenschaftskarte) hergestellt.] Abgerufen am 1. Mai 2015</ref>

Südlich vom Nonnendamm liegen in [[Orientierungsnummerierung]] die Grundstücke 1–57 (gerade) und nördlich 2–40 (ungerade). Die Bezirksgrenze kreuzt zwischen der Landesbranddirektion (gehört zum Nikolaus-Groß-Weg) und Grundstück 40 sowie 35 und 37 über den Nonnendamm.

=== Lage der Grundstücke in Charlottenburg ===
[[Datei:Charlottenburg-Nord Nonnendamm-005.JPG|mini|Zufahrt zur Kolonie Bleibtreu]]

Der Nonnendamm ab Grundstück 35 in Charlottenburg-Nord (am Südrand für 160&nbsp;m vor dem Kanalufer die Grenze zum Ortsteil Charlottenburg) endet als befahrbare Straße östlich der (alten) Schleusenverwaltung auf Nonnendamm 11. Das noch in der Detailnetzkarte aufgenommene Grundstück Nonnendamm 1 liegt an der Spitze der Insel (als Straßenzug) in den Kanal hinein. Die Grundstücke 2 und 4 des Nonnendamms sind ebenfalls durch den Kanalbau auf dessen Nordseite gelegen.

Auf der ''Insel'' an der Südseite des Nonnendamms liegen östlich der [[Rudolf-Wissell-Brücke|Autobahnbrücke]] die Grundstücke 27–13 (ungerade). Auf dem bebauten Grundstück Nonnendamm 17/19 steht das (von der [[Bundesautobahn 100|Stadtautobahn]] gut zu sehende) Gebäude des Künstlerhauses Berlin am Nonnendamm (vormals Urban-Lemmsche Chemiefabrik).<ref>[http://www.morgenpost.de/berlin/article130743412/Das-Niemandsland-am-Nonnendamm-Insel-fuer-20-Kuenstler.html Das-Niemandsland-am-Nonnendamm-Insel-fuer-20-Kuenstler], abgerufen am 1. Mai 2015, auf morgenpost.de</ref><ref>[http://www.mein-akt-an-der-wand.de/atelierhaus.html Atelierhaus Nonnendamm 17,] abgerufen am 1. Mai 2015</ref><ref>''[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-bau-soll-in-den-liegenschaftsfonds-integriert-werden-und-wird-dann-vielleicht-teuer-verkauft-das-kuenstlerhaus-am-nonnendamm-ist-bedroht,10810590,9493200.html Das Künstlerhaus am Nonnendamm ist bedroht.]'' In: ''[[Berliner Zeitung]]'', 13. Oktober 1998, abgerufen am 1. Mai 2015</ref> Die anderen Grundstücke sind ungenutzte Grünflächen zwischen neuem Kanal und Spree. Am Nonnendamm auf dem Inselteil liegt die „Kleingartenanlage Bleibtreu II“ (Parzellen 22–43, Grundstück Nonnendamm 6/10) sowie Gebäude des Wasserstraßenamtes in der Verwaltung der alten [[Schleuse Charlottenburg#Geschichte|Charlottenburger Schleuse]] und der [[Schleuse Charlottenburg#Der Neubau|Neubauschleuse]].

Auf der ''Festlandseite'' stehen die beiden Gewerbegebäude an der Spandauer Bezirksgrenze (Ortsteil Siemensstadt) /Ecke Nikolaus-Groß-Weg auf den Grundstücken 33 und 35.

An der Nordseite des Kanals erhebt sich das neue Schleusengebäude auf Grundstück Nonnendamm 24. Westlich der Autobahnbrücke liegt eine Grünfläche als Nonnendamm 26–30. Dies ist ein vormaliger Teil der Kleingartenanlage, der östlich der Feuerwehrdirektion für die Auslagerung von Material der Feuerwehr entwidmet wurde. Diese Fläche ist als Lager für Feuerlöschgerät reserviert, das bei der Stilllegung des [[Flughafen Berlin-Tegel|Flughafens Tegel]] unterzubringen ist.<ref group="Anm.">Die Feuerwehrdirektion West selbst liegt an der Ostseite des [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg-Nord#Nikolaus-Groß-Weg*|Nikolaus-Groß-Wegs]].</ref>

Nördlich des (neuen) Kanals verblieb ein Fahrweg zur KGA ‚Bleibtreu‘ und den (Grünland-) Grundstücken Nonnendamm 2 und 4. Dieser führt (im Verlauf der alten Trasse) letztlich unter der Mörschbrücke und der Autobahn hindurch zum ''Alten Tegeler Weg'' und mündet am Goerdeler/ Reichweindamm. Dieser Restbestand der historischen Straße ist als Fuß-/ teils Fahrweg ausgeführt, jedoch nicht mehr mit dem Namen „Nonnendamm“ bezeichnet.

=== Lage der Grundstücke in Spandau/ Siemensstadt ===
In Siemensstadt verblieb vom Nonnendamm (nach der Entwidmung) ein kurzer Abschnitt westlich des Nikolaus-Groß-Wegs mit Gewerbegebäuden. An der Nordseite liegt eine Gewerbefläche auf Parzelle&nbsp;40. Das Gebäude davor ist dem Grundstück des Nikolaus-Groß-Weg zugeordnet, die Verbindungsbrücke zum Handwerker-Fachmarkt (Nonnendamm 35) wechselt bemerkenswerterweise über die Bezirksgrenze. An der Südseite liegen die Grundstücke 37–57. Vor dem Eingang des Techno-Parks bis an den stillgelegten Spreealtarm liegen 37 und 39/41 mit gewerblich genutzten Gebäuden und Flächen. Die folgenden Grundstücke am Nonnendamm sind in der Geschichte von Siemens begründet und folgen der neuen Nutzung im Technopark. Nicht mehr als Straße genannt stehen die Wirtschafts- und Gewerbegebäude 43–47 auf dem Dreieck (Ex-)Nonnendamm,<ref>Der vormalige Straßenlauf im Techno-Park bis vor den Wohlrabedamm ist vorhanden, auch wenn 1960 der Straßenname auf dem Siemens-Gelände aufgehoben wurde.</ref> dem (mit der Schleuse entstanden) Spreealtarm und der Bahnanlage der stillgelegten „Siemens-S-Bahn“. Die Werkshallen 51 und 53 sowie das Wirtschaftsgebäude 49 stehen mit Zufahrten westlich hinter dem Bahndamm und grenzen westlich an die dem Wohlrabedamm zugeordneten Grundstücke. Die Grundstücksfläche des Nonnendamms reicht ebenfalls an den ausgesetzten nördlichen Altarm der Spree. Dieser Altarm besteht seit 2003, als durch den geraden Verlauf der Wasserstraße vom Westhafenkanal zur Spree durch den westlichen Schleusenvorhafen der neuen Schleuse, dieser Arm verschlossen wurde.

<gallery class="center" caption="Der Nonnendamm Mitte der 2010er Jahre">
  Nonnendamm Siemensstadt 2013-05-23.jpg|Nonnendamm zum Siemens-Tor in Siemensstadt
  Siemensstadt Nonnendamm.JPG|Nonnendamm vom Nikolaus-Groß-Weg nach Westen
  Charlottenburg-Nord Nonnendamm-009.JPG|Nonnendamm nach Ost zum Grundstück 11, rechts Ortsteil Charlottenburg
  AA Nonnendamm Charlottenburg FIS-map.jpg|Straßen- und Grundstückslage am Nonnendamm
  Charlottenburg-Nord Nonnendamm-008.JPG|Betriebsgebäude der „neuen“ Schleuse (Nonnendamm 24)
  Nonnendammbrücke Berlin (2).JPG|Nonnendammbrücke vom westlichen Schleusenvorhafen, dahinter Stadtringbrücke
  Charlottenburg-Nord Nonnendamm-001.JPG|Brückenauffahrt zur Insel, dahinter Autobahnbrücke
  Charlottenburg-Nord Nonnendamm-002.JPG|Brückenabfahrt, Blick zum Künstlerhaus
  Charlottenburg-Nord Nonnendamm-003.JPG|Nonnendamm in Höhe KGA ‚Bleibtreu‘, links Ortsteil Charlottenburg
  Charlottenburg-Nord Nonnendamm-004.JPG|aufgehobener Nonnendamm am Kanalnordufer
</gallery>

== Siehe auch ==
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Siemensstadt]]

== Weblinks ==
{{Commonscat|Nonnendamm (Berlin-Charlottenburg)|Nonnendamm}}
{{Commonscat|Nonnendammallee (Berlin-Siemensstadt)}}
{{Commonscat|Nonnendammallee (Berlin-Haselhorst)}}
* {{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=N263|zlb98=1442|kaupert=Nonnendamm-13627-Berlin|name=Nonnendamm}}
* [http://www.siemens.com/history/de/aktuelles/1184_siemensstadt.htm ''Aus der Industriesiedlung „Spandau-Nonnendamm“ wird die „Siemensstadt“''.] Siemens.com; abgerufen am 1. Mai 2015
* [https://fbinter.stadt-berlin.de/rbs/rbs-show-data-text.jsp?strnr=03259&hausnr=&targetUrl=&go=&mapLabel= Grundstücke am Nonnendamm.] abgerufen am 1. Mai 2015, auf FIS-broker
* [https://www.google.com/maps/place/Nonnendamm,+13627+Berlin,+Deutschland/@52.531578,13.2867789,139m[NBSP]/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47a856cb72fbb179:0x9506d1b1ffc36b34!5m1!1e1!6m1!1e1?hl=de Zur Lage des Nonnendamms und seiner Umgebung.] abgerufen am 1. Mai 2015, auf google.de
* [https://fbinter.stadt-berlin.de/rbs/rbs-slct-str.jsp?strnr=&strname=Nonnendamm&hausnr=&go=map&mapLabel=&targetUrl=https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStartWithStructure%2526center=$%28xstat%29,$%28ystat%29%2526width=500%2526height=500%2526mapId=stadtplan-komplex_farbig@senstadt%2526Szenario=muchlight Adresssuche Nonnendamm.] Geoportal Berlin; abgerufen am 2. Juni 2015

== Einzelnachweise ==
<references />

== Anmerkungen ==
<references group="Anm." />

== Adressbuchbelege ==
<references group="AB" />

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{{Lesenswert|18. Juni 2015|143187701}}
[[Kategorie:Straße in Berlin]]
[[Kategorie:Berlin-Spandau]]
[[Kategorie:Berlin-Siemensstadt]]
[[Kategorie:Berlin-Charlottenburg-Nord]]
[[Kategorie:Berlin-Charlottenburg]]
[[Kategorie:Straße in Europa]]

Erläuterungen

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